Rüdiger Born

Chartanalyse Dax mit Allzeithoch – der Leckerbissen – geht es weiter rauf?

Der Dax klettert hoch und hat heute ein neues Allzeithoch erreicht. Das ist mal ein Leckerbissen für Börsianer! Kann der Markt weiter hoch laufen? Das schauen wir uns im Video mal genauer an.

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2 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Der DAX ist ein Performance Index und kein Kurs Index. Schon allein aus diesem Grunde kommen jedes Jahr gut 400 sogenannte Dividenden Punkte künstlich hinzu. In diesem Jahr sind es sogar stolze 435 Punkte, Tendenz steigend.

    Dazu unterstellt man, das die gezahlten Dividenden und Bezugsrechte aus Kapitalerhöhungen, wieder und ohne Ausnahme, eins zu eins in den Dax reinvestiert werden.
    Aber werden sie das wirklich? Blicken wir deshalb zurück? Beide Indizes sind zurück berechnet am 30.Dezember 87 bei exakt 1000 Punkten gestartet.
    Der Kurs Index hat sich versechsfacht, der Performance Index ist dagegen um das 16 fache gestiegen, das heißt der DAX Performance Index besteht heutzutage zum größten Teil aus den virtuell angesammelten Dividenden von über 35 Jahren!
    Aber nur der DAX Kursindex drückt die wahre Entwicklung aus, die Entwicklung der reinen Kurse ohne Dividenden, die eigentliche Marktkapitalisierung.
    Alle großen Indizes sind aber reine Kurs- Indizes . Warum aber wählte man 1987 das umgekehrte Modell…?
    Nun dazu muss man wissen, das zu jener Zeit die deutsche Umlaufrendite bei circa 8 Prozent lag. Man konnte also mit deutschen Staatsanleihen risikolose 8 Prozent jährlich verdienen und der DAX, der zurück berechnete DAX, hatte sich bis Ende 87 gerade mal verdoppelt, von einem Niveau, 500 Punkte wo er schon Ende 1967 lag.
    Also keine richtige Performance, eher das Gegenteil!
    Es musste also ein Marketing Gag her,um ausländische Investoren anzulocken und da viel ihnen ein, den DAX als Performance Index abzubilden. Also mit Dividenden und Bezugsrechten aus Kapitalerhöhungen, um ihn künstlich aufzublähen.
    Das hatte rein praktische Gründe.
    Wenn dann müsste man den Dax heute mit dem Dow Jones Total Return Index, obwohl der DAX jetzt nicht mehr die 30 Titel, seines einstigen Vorbildes enthält, sondern die 40,des französischen Pendantes, CAC 40.
    Das wiederum hatte auch rein praktische Gründe, denn der kleine Bruder des DAX , der MDax performente ständig den deutschen Leitindex aus und deshalb holte man einfach die 10 stärksten Werte aus dem MDax von unten nach oben hoch.
    Mit Erfolg, die Outperformance des MDax ist vorerst gestoppt, das sieht man daran, das nur der Dax Performance Index, ein neues All Time High generieren konnte, der MDax nicht.
    Bis zum März des Jahres 2000 war sowieso der DAX der Bessere von beiden, nur ausgetrickst vom Nemax All Share und Nemax 50.
    Heute zusammengefasst im TecDax.
    Aber was folgt daraus für die Zukunft? Nun im Jahre 2000 entsprachen die 400 Dividenden Punkte den rund 5 Prozent Ausgabeaufschlag die zum Beispiel beim DWS Investa fällig werden der den Dax abbildet.
    Heute nur noch 2,5 Prozent. Der DAX ist ein Performance Index ist also heute in etwa 35 Milliarden Euro mehr wert, als im Jahre 2000,was die reine Marktkapitalisierung betrifft.
    Also relativ günstig im Vergleich zum Beispiel zum Dow oder Nasdaq 100( KGV, KUV, KRUV usw).
    Ob die Performance weiter geht wird hauptsächlich die Realverzinsung entscheiden. Bleibt sie negativ, werden zunehmend weitere Anleger aus Angst vor der Inflation in den Dax strömen, wird sie positiv, müsste der DAX vollkommen neu bewertet werden.
    Die Realverzinsung könnte positiv werden, wenn die Inflation runter kommt und die Zinsen ( Renditen) hoch.
    Die EZB hat schon angekündigt die Zinsen weiter zu erhöhen. Die FED hat am Wochenende nochmal gesagt, das die Zinsen weiter steigen müssten um die Inflation zu besiegen, gleiches gilt für die Bank of England und die SNB.
    Jetzt kann sich jeder selbst ausmalen was dann passiert. Ich bin seit Anfang Januar 91 dabei, mein durchschnittlicher Eingangskurs, liegt inklusiveden vielen Nachkäufen, aus knapp 32,5 Jahren bei deutlich unter 5000 Punkten.
    Aber den Frischlingen an der Börse, die die zu 16 TDS und höher rein sind, könnte bald ein scharfer Wind in’s Gesicht wehen !

  2. Wieder einmal sehr viel Unsinn von unserem Börsenexperten. Der Dax hat zurückgerechnet zurückgerechnet ohne Dividenden- den S&P 500 von 1970 bis 2010 outperformt (Reinhard Panse, Finvia). Dass er seit 2000 dem amerikanischen Index hinterherhinkt, liegt an der unglaublichen Performance der Indizes seit der Finanzkrise. Faktor 7 beim S&P 500 und Faktor 16 beim Nasdaq Composite. Wegen der Hightech-Werte Tech-Werte, die sich reihenweise weit mehr als verzehnfacht haben. Und weil man mit Aktienrückkäufen in Höhe von 7 Billionen Dollar die Indizes auf Pump gepusht hat. Der Dax hat sich seither trotz Allzeithoch nur vervierfacht. Aber jetzt kommt die Wende, anders als sich das Herr Dr. Realverzinsung vorstellt. Der S&P 500 wäre in den letzten 12 Monaten auch mit Dividenden nur um 9 Prozent gestiegen, der Dax aber um über 17 Prozent. Es geht nichts über einen Experten, der den Markt seit 1991 im Griff hat. Wie er auch immer wieder betont.

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