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BP und GM mit Quartalszahlen: Darum tendieren beide Aktien heute schwächer

BP hat heute einen Gewinn veröffentlicht, der auf Jahresbasis auf ein 10 Jahres-Tief gefallen ist. Nach 196 Millionen Dollar Gewinn im 4. Quartal 2015 stieg er im 4. Quartal 2016 auf 400 Millionen Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

BP hat heute einen Gewinn veröffentlicht, der auf Jahresbasis auf ein 10 Jahres-Tief gefallen ist. Nach 196 Millionen Dollar Gewinn im 4. Quartal 2015 stieg er im 4. Quartal 2016 auf 400 Millionen Dollar. Die durchschnittliche Erwartung laut FactSet lag bei 540 Millionen Dollar – demnach ist es eine Enttäuschung, die von BP heute präsentiert wird. Der Umsatz steigt von 49 auf 51 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Der Jahresgewinn halbiert sich von 5,9 Milliarden in 2015 auf 2,6 Milliarden Dollar in 2016.

BP-Chef Bob Dudley verweist heute darauf, dass man sich angepasst und die Kosten seit 2014 um 7 Milliarden Dollar gesenkt habe – damit liege man ein ganzes Jahr vor seinem Zeitplan. Auch wurde betont, dass man Investitionen im laufenden Jahr auf 16-17 Milliarden Dollar reduzieren werde von vorher 19,5 Milliarden Dollar in 2015. Damit bestätigen sich Branchengerüchte, wonach gerade die großen Öl-Multis aktuell ihre Investitionen leicht zurückfahren, weil sie warten wollen, ob der höhere Ölpreis über 50 Dollar auch länger durchhält.

Hingegen sind die eher kleinen Fracking-Buden in den USA dabei ihre Förderung sprunghaft auszubauen. Bei deren Aktivität handelt es sich wohl eher um den Mut der Verzweiflung. Nicht zurückschauen, nur nach vorne – eine andere Chance hat man eh nicht. Die Aktie von BP zeigt sich heute leicht schwächer mit -4,36%.

General Motors

GM meldet heute einen Gewinn pro Aktie von 1,28 Dollar im letzten Quartal bei Erwartungen von unter 1,20 Dollar. Der Umsatz von 43,9 Milliarden Dollar liegt 11% höher als ein Jahr zuvor und übertrifft die Erwartungen um knapp 3 Milliarden Dollar. Also beides ordentliche Zahlen. Auf Jahresbasis liegt der Gewinn mit 6,12 Dollar um 21,9% höher als 2015. Der Umsatz liegt mit 166,4 Milliarden Dollar 9,2% höher. Allgemein erwarte man „am Horizont“ mehr Wachstum. Man werde die Resultate aus 2016 in 2017 entweder erneut erreichen oder leicht übertreffen, so GM.

Einige GM-Modelle mit hohen Gewinnmargen verkaufen sich derzeit gut in den USA. Allerdings ist die gesamte Gewinnmarge im Quartalsvergleich zum Vorjahr von 10% auf 8,4% gefallen. Bei GM hat man (welch innovative Maßnahme) die Kostensenkungen weiter verstärkt, und zum Beispiel Passagen in Arbeitsverträgen zu Entlassungen genutzt, die möglich sind, wenn einzelne Modelle schlecht verkauft werden. Genau die Arbeiter, die ohne eigenes Verschulden an jenen Modellen arbeiten, haben dann eben Pech. Die Aktie verliert aktuell mit -4,37%. Vielleicht ist es genau die Aussage über das laufende Jahr, die Anleger etwas zurückschreckt: „Vorjahresergebnis erneut erreichen oder leicht übertreffen.“ Das klingt nicht besonders phantasievoll nach sensationellen Zuwächsen. Die Börse handelt nun mal die Zukunft.

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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