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Brent Crude Öl: Unterstützung erfolgreich getestet

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Nach einer Erleichterungsrallye in den ersten zwei Handelswochen dieses Jahres hat beim Rohöl der Nordseesorte Brent Crude vor wenigen Tagen eine Korrektur kleineren Umfangs begonnen. Der aktuell laufende Pullback vom EMA 50 zurück zur Unterseite ist jedoch als wichtiger Zwischenschritt im Prozess einer möglichen Bodenbildung anzusehen. Nach gut zwei Monaten einer korrektiven Abwärtsphase hat das Rohöl der Sorte Brent Crude im Bereich von rund 50,00 US-Dollar gegen Ende Dezember Halt gefunden und ist zu Jahresbeginn zur Oberseite abgedreht. Dabei konnte der Preis bis Ende letzter Woche über den Widerstand bei 57,94 US-Dollar bis an den EMA 50 zulegen, musste sich an dieser Hürde jedoch kurzzeitig geschlagen geben. Die Folge waren kurzfristige Gewinnmitnahmen, die sich zurück in Richtung der Unterstützung von 57,94 US-Dollar bewegt haben. Doch dieser Pullback scheint nun ein Ende zu nehmen, am Dienstag sind wieder deutlich anziehende Kursnotierungen zu verzeichnen und deuten auf eine mögliche Fortsetzung der Anfang 2019 gestarteten Erholung hin.

Long-Chance im Brent Crude

Ein Blick auf den Kursverlauf seit Mitte November hält unter günstigen Umständen ein Boden in Form einer inversen SKS-Formation bereit. Mit dem jüngsten Pullback könnte jetzt die rechte Schulter ausgebildet worden sein. Für den Erhalt der Formation darf Brent Crude Öl nicht mehr unter den Support von 57,94 US-Dollar abrutschen, sondern muss an dieser Marke eine Stabilisierung vollziehen. Für eine erfolgreiche Aktivierung der Formation müsste anschließend aber noch das Niveau von rund 64,00 US-Dollar überwunden werden. Nur dann werden weitere Kurschancen an 69,50 US-Dollar und womöglich 75,00 US-Dollar freigesetzt werden. Anderenfalls muss mit einem Test der Dezembertiefs bei 49,93 US-Dollar gerechnet werden.

Widerstände: 61,04 / 61,87 / 62,49 / 64,00 / 64,25 / 65,05 US-Dollar

Unterstützungen: 59,05 / 57,94 / 57,13 / 55,55 / 55,34 / 53,93 US-Dollar

Brent Crude




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Indizes

Dax noch mit Aufwärtspotenzial bis Jahresende? Tradingideen bei Apple und Euro

Redaktion

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Der Dax hat 15 Prozent zugelegt im November. Ein historisch guter Monat war es auch für den Dow Jones. Darüber und ob noch Platz nach oben ist, spricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. An den bisherigen Kursgewinnen der letzten Zeit solle man sich als Anleger erfreuen. Man könne jetzt die Füße Stil halten, und dann ab Januar ins neue Jahr starten.

Die Experten der trading house Börsenakademie empfehlen die Aktien von Apple zu kaufen. Derzeit könne man per Market-Order direkt in den Markt einsteigen. Bei Euro gegen US-Dollar könne man ebenfalls market kaufen. Die beiden Ideen werden im Video konkret begründet.

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Lage bei Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Im folgenden Video bespreche ich direkt am Chart die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq. Ist da was machbar für Trader?

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