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Devisen

Brexit-Abstimmung am Dienstag: Vorher noch die große Short-Wette?

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Am Dienstag den 15. Januar gibt es die entscheidende Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit-Deal, den Theresa May mit der EU-Kommission ausgehandelt hat. Es gilt also sicher, dass das Parlament ihn ablehnen wird. Also: Warum ist das britische Pfund trotzdem noch so ruhig? Im ersten Chart sieht man Pfund vs US-Dollar (GBPUSD) seit Heiligabend. Unterm Strich ein Seitwärtstrend!

Pfund USD Brexit

Im folgenden Chart sieht man Pfund vs US-Dollar seit Anfang 2018. Hier ist auch zu erkennen, dass es in den letzten Wochen keinen weiteren Absturz im Pfund gab. Aber kommt er ab Dienstag? Möglich ist das durchaus. Eigentlich ist es wie gesagt schon recht verwunderlich, dass es im Pfund zuletzt so ruhig war. Aktuell sieht die Lage so aus: Die Parlamentarier werden höchstwahrscheinlich Theresa May´s Vorschlag ablehnen. Sie haben bereits festgelegt, dass die Regierung nach einer Ablehnung am Dienstag binnen drei Tagen einen neuen Brexit-Deal-Vorschlag präsentieren muss.

Binnen drei Tagen? Man kann kaum davon ausgehen, dass May einen Alternativ-Plan hat. Und selbst wenn: Den müsste sie ja erst mit Brüssel abstimmen. Und dort war die Flexibilität für weitere Änderungen zuletzt bei genau 0,00%. Das Chaos könnte nächste Woche also sehr groß werden in London. Es scheint aktuell ausgemachte Sache zu sein, dass nicht nur die Opposition, sondern auch gut 20 Parlamentarier aus dem Regierungslager verhindern wollen, dass Großbritannien ganz ohne Deal aus der EU ausscheidet. Nichts geht voran, alles scheint ungewiss zu sein.

Theresa May kann nicht weiter auf die Europa-freundlichen Abgeordneten zugehen. Sonst verprellt sie nämlich die Brexit-Hardliner in ihrem Lager. Die Zeit rennt, und rennt, und rennt. Ende März fliegt UK aus der Union, und dann wohl ohne Deal, so wie es aktuell aussieht. Denn wenn man sich in London auf nichts einigen kann, gibt es eben einen kalten Brexit, und volle Zölle treten ab April in Kraft. Also, liebe Forex-Trader, wagen Sie bis Dienstag eine Short-Wette gegen das Pfund? GBPUSD short oder EURGBP long? Gott bewahre, wir wollen nicht zu einem Trade auffordern, und auch nicht dazu raten. Aber wer an ein Chaos nächste Woche glaubt, und an ein fallendes Pfund, kann sich das ja mal überlegen.

Pfund vs USD seit Anfang 2018 - Brexit

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Bitcoin

Bitcoin, Gold, Dow, alles steigt – wovor fliehen die alle?

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Was ist hier los? Bitcoin steigt und steigt und steigt. Alleine seit dem 14. Juni geht es bergauf von 8.300 auf aktuell 12.350 Dollar. Bei 12.927 Dollar lag heute früh der Hochpunkt. Im folgenden Chart haben wir Bitcoin verglichen mit Gold und dem Dow seit dem 4. Juni. Unterm Strich ist alles gut am Steigen! Nur wie kann das sein? Ist Gold nicht normalerweise die Flucht vor sinkenden Aktienkursen?

Bitcoin vs Gold vs Dow
Chart: xtb

Dazu schaue man bitte auch auf den folgenden Chart. Er zeigt den Dollar-Index, ebenfalls seit dem 4. Juni. Er sinkt von 97,30 auf 95,76 Indexpunkte. Der Dollar-Index ist ein Warenkorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen. Er zeigt also an, wie der US-Dollar sich am Devisenmarkt bewegt.

Dollar-Index

Die Zinssenkungsphantasie ausgelöst durch die Federal Reserve lässt den US-Dollar schwächeln, und somit alles steigen, was gegen den US-Dollar gehandelt wird. Niedrige Zinsen beflügeln sowieso immer die Aktienkurse, was den Dow zum Steigen bringt! Und Bitcoin sowie Gold können sich freuen, dass der Handelskrieg und die Iran-Krise noch oben drauf kommen. Angst treibt Anleger immer in die „Sicheren Häfen“.

Bitcoin

Bei Bitcoin kann man wohl noch erwähnen, dass es tage- und wochenlang immer wieder mal zu Preisexplosionen kommt, wenn die Zocker sich daran erinnern, dass es da ja noch etwas jenseits des „normalen Kapitalmarkts“ gibt. Mal sehen, wie lang die Hausse in der wichtigsten Kryptowährung diesmal anhält. Man braucht es eigentlich nicht erwähnen, aber wir machen es trotzdem. Bitcoin mag aktuell „mal wieder“ angesagt sein. Aber wie lange noch, das weiß niemand. Eine knallharte Korrelation zum US-Dollar kann man (wie es bei Gold funktioniert) beim Bitcoin nicht hergestellen. Die Kryptowährung profitiert momentan wohl von der „Gesamt-Gemengelage“. Ach ja, und dann wäre da noch die angebliche Euphorie rund um das Thema „Libra“, die neue Währung initiiert von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Sie ist bis jetzt noch gar nicht am Start. Das wird noch dauern. Dass Bitcoin wegen Libra einen Schub erlebt, kann man eher als gefühlten Grund ansehen, dass Kryptowährungen nun stärker im Fokus werden als vor Libra.

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Ausblick auf Dax, EURJPY, und zahlreiche Aktien

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An dieser Stelle zeige ich euch einen kurzen Ausblick auf mein heutiges ausführliches Video. Short-Marken für den Dax nenne ich genau so wie eine konkrete Forex-Idee. Auch gibt es heute zahlreiche Aktien-News. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenfrei!

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Devisen

Euro: Kaufsignal!

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Nun endlich ist es geschafft! Die seit Monaten währende Verunsicherung beim Euro hat mit der Performance der zurückliegenden Wochen ein sehr dynamisches Ende gefunden. Der Euro konnte zudem meine Prognose fast punktgenau nachvollziehen, auch wenn die Dynamik der letzten drei Tage deutlich über meiner Einschätzung lag. Der ganz große Schritt ist allerdings noch nicht beschritten, doch deutet nun sehr viel daraufhin, daß es der europäischen Leitwährung diesmal ernst ist. Mit dieser Entwicklung bestätigt das Währungspaar auch meine langfristig sehr positive Sichtweise.

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Euro: Der Ausblick

Momentan bildet sich die erste Phase von Welle (iii) aus. Diese in aller Regel dynamischste Welle innerhalb eines Impulszyklus hat mit Überschreiten des 0.62 Retracements bei 1.1325 $ den Dienst aufgenommen. Das nächste Ziel wird durch das 1.00 Retracement (1.1415 $) gebildet. Dieser Widerstand wird nicht in der Lage sein, Signifikantes zu bewirken. In aller Regel erfolgt auf dieser Linie lediglich eine leichte Korrekturbewegung von geringem zeitlichem Ausmaß. Das idealtypische Ziel einer Welle „3“ wird durch das 1.62 Retracement gebildet.

Der Euro hat den AUsbruch geschafft

Hier im Chart liegt diese Zielzone bei 1.1561 $ und kann durchaus sehr schnell erreicht werden. Selbst ein massives Überschießen ist in derartigen Konstellationen nicht selten. Doch sehe ich diese Option für den Euro jetzt nicht. Wie der Chart es zeigt, wird sich beginnend von diesem Niveau, Welle (iv) ausbilden. In deren Verlauf kann der Euro maximal 38 Prozent von Welle (iii) korrigieren. Aber auch hier sehe ich ein positiveres Szenario auf den Euro zusteuern. Gefahren kann ich dem Chart nicht entnehmen. Erst ein nachhaltiger Bruch des 0.76 Retracements (1.1170 $) würde den Trend beenden.

Fazit – wie geht es beim Euro weiter?

Mit Überschreiten des 0.62 Retracements (1.1325 $) wurde ein erneutes Kaufsignal generiert. Das bisherige in der Übersichtstabelle aufgeführte Signal bei 1.1239 $ behält selbstredend seine Gültigkeit. Sichern Sie auf dem großen 0.50 Retracement bei 1.1182 $ ab.

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