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Brexit: „Am Ende waren die Briten vielleicht gar nicht so dumm“

Die britische Politik ist derzeit ein Tohuwabohu – aber die Märkte bleiben erstaunlich gelassen. Man sagt sich offenkundig: das wird schon irgendwie werden, es wird eine Einigung geben über den Ausstieg, es kommt kein harter Brexit. Wirklich? Heute morgen sagte der konservative und extrem Europa-skeptische Abgeordnete Jacob Rees-Mogg – der bereits als Nachfolger von Theresa May im Gespräch ist – gegenüber dem britischen Sender LBC, dass ein harter Brexit aus seiner Sicht die wahrscheinlichste Option derzeit sei, gefolgt von einem veränderten Abkommen (nachdem Mays Deal mit der EU im britischen Parlament durchgefallen war). Der drittwahrscheinlichste Ausgang sei eine Verschiebung des Brexit, und noch weniger wahrscheinlich sei es, dass es gar keinen Breit gebe, so Rees-Mogg.

Optimistisch – wie die Märkte auch – ist dagegen der bekannte Vermögensverwalter Jens Erhardt: man werde sich auf eine vernünftige Lösung einigen, glaubt er. Erhardt geht insgesamt davon aus, dass die Märkte bis April gut laufen werden, weil die Fed ihre harte Haltung aufgegeben habe. Es sei schon viel Negatives eingepreist, daher eine weitere Erholung der Märkte wahrscheinlich. Aber im Juni, meint Erhardt, werde die Fed dann wieder die Zinsen anheben, was die Lage der Märkte dann wieder schwieriger mache:


By Robert Mandel, UK – Email from the author, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64050045



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