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Brexit-Chart und Prognose für US-Aktienmärkte: so könnte es laufen!

FMW-Redaktion

Hurra, wir sind draußen! Das war die Botschaft des britischen Aktienmarktes nach dem ersten Brexit-Schock. Da die britischen Untenrehmen, die im Leitindex FTSE100 gelistet sind, viel Geschäft im Ausland machen, aber in dem abverkauften Pfund bilanzieren, bleiben mehr Pfund in der Bilanz der Unternehmen hängen, so die Logik. Aber nach der Ausbildung eines Doppel-Tops beim FTSE ist der „Wurm drin“!

ftse10002-12-16

Lustigerweise könnte gerade die Aussicht auf einen „soften Brexit“ (UK zahlt konstant Geld an die EU, um den Zugang zum EU-Binnenmarkt zu behalten) den britischen Leitindex schwer unter Druck bringen (weil das Pfund wahrscheinlich in diesem Fall deutlich aufwerten würde).

Die Parallele zwischen dem FTSE100 und etwa dem amerikanischen Dow Jones liegt doch auf der Hand: beide Indizes zunächst geschockt (FTSE nach Brexit, Dow nach Trump-Sieg), dann der große Aufwärtsschub, die ganz große Sause. Aber auch der Dow Jones hat gestern ein Doppeltopp ausgebildet, und die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass die Sache sich beim Dow Jones ähnlich entwickelt wie beim Brexit-Index FTSE!

Und der britische FTSE1000 sieht nicht gerade gut aus, sagt Clive Lambert – er sieht eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei dem Index (bitte auf das Bild klicken, um das Video zu starten!):



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5 Kommentare

  1. Kausale Logik: Trump-Jump, Trump-Crash, Trumpflation!

    1. Kausale Logik? Seh ich so: Trumpflation, Anleihen-Crash und der Dow Jones, der nimmt gerade erst Anlauf. Die FED wird dafür sorgen: Die Inflation steigt schneller als die Zinsen und die $-Geldmenge wird nich kleiner, trotzdem wertet der $ zu allen anderen Währungen auf, weil in den anderen Währungsräumen die Leute ihre $-Kredite bei steigenden Zinsen glattstellen müssen. Und wenn das Kapital aus den Geldmärkten raus flüchtet, wo geht’s hin? Bei welchen Assets kann man sein Kapital dann am besten schützen? Diese Assets sollten in $ notieren, einen reellen Wert haben, liquide handelbar sein … wie gesagt, ich denke der Dow nimmt gerade erst Anlauf. -Time will tell-

      1. „Die FED wird dafür sorgen:“. Tut sie aktuell ja gerade nicht (Zinswende, kein QE4). Damit Sie es tut, benötigt es einen Aktien-Crash, vorher gibt es keine von der FED ausgelöste Inflation. Aktuell ist vieles was in den USA läuft deflationär (Anleihepreise fallen, Dollar steigt, Aktienkurse fallen, Löhne stagnieren etc.). Ausnahme ist vieleicht der Ölpreis, der aber in erster Linie wiederum zunächst Löscher in die Taschen der Konsumenten reißt. Also, erst der Aktiencrash, dann erst kann es Inflation geben (dazu muss die FED erst einmal eine geldpol. 180 Grad Wende vollziehen).

  2. Beim Dow Jones sehe ich kein so sauberes Doppel Top, beim S&P500 schon eher.

    1. DJIA ist ja auch kein ernst zu nehmender Aktienindex. Den kann man mit Kleingeld über den Future-Markt hintreiben wo man will.

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