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Broker Plus500 und IG mit sensationellen Zahlen

Der stark im Krypto-Geschäft tätige CFD-Broker Plus500 hat seinen Jahresbericht 2017 vorgestellt. 437,2 Millionen Dollar war der Umsatz 2017 nach 327,9 Millionen Dollar in 2016. Der Nettogewinn steigt von sensationell von 117 auf 199 Millionen Dollar. Man überlege sich das mal…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Zwei der führenden CFD-Broker vermelden derzeit mehr als nur Hochglanzzahlen. Sie dürften immer noch von dem Hype um die Kryptowährungen zehren, der Ende 2017 und Anfang 2018 stattfand. Die Zahl neuer Kunden sowie Umsätze und Gewinne waren sensationell. Kommen wir zunächst zu Plus500.

Plus500

Der stark im Krypto-Geschäft tätige CFD-Broker Plus500 hat seinen Jahresbericht 2017 vorgestellt. 437,2 Millionen Dollar war der Umsatz 2017 nach 327,9 Millionen Dollar in 2016. Der Nettogewinn steigt von sensationell von 117 auf 199 Millionen Dollar. Man überlege sich das mal. Netto 199 Millionen Gewinn bei 437 Millionen Umsatz. Eine sensationelle Relation ist das!

Die Verwaltungskosten im letzten Jahr lagen gerade mal bei 22 Millionen Dollar. Die Marketingabteilung verschlang den Großteil der Kosten mit 156 Millionen Dollar. Das ist verständlich, wenn man massiv im Internet und auf Trikots von Fußballmannschaften wirbt. Die Zahl der aktiven Kunden verdoppelte sich gegenüber 2016 von 155.956 auf 317.175. Unglaublich. Und die Dividende, auch die verdoppelt man mal eben binnen eines Jahres von 0,88 auf 1,69 Dollar.

Diese Steigerungsraten werden kaum zu wiederholen sein. Es sei denn der inzwischen eingeschlafene Krypto-Hype wird erneut zum Leben erweckt, und Bitcoin und Co stürmen neue Rekord-Niveaus.

Plus500

IG Group

Die IG Group (IG Markets) hat nach einem sehr guten buchhalterischen 1. Halbjahr 2018 heute seine Umsatzzahlen für das 3. Quartal 2018 veröffentlicht, das im Februar endete. Nach Rekord-Quartalsumsätzen im 1. Quartal 2018 mit 135,2 Millionen Pfund hat man aktuell den neuen Rekord mit 152,9 Millionen Pfund erzielt.

Die Grafik zeigt es: Kräftige Umsatzsteigerungen in allen Segmenten. IG sagt selbst, dass der Handel in Kryptowährungen für 11% der Umsätze verantwortlich war gegenüber 1% Anteil ein Jahr zuvor. Und man erwähnt auch schon mal vorsorglich, dass die Krypto-Umsätze seit Ende Januar stark rückläufig sind. Insgesamt haben die tollen Umsatzzuwächse profitiert von einer Zunahme der Tradingaktivität der Kunden. Der Ertrag pro Kunde im Handel mit Hebelprodukten habe mit 1482 Pfund um 25% höher gelegen als vor einem Jahr.

Die schöne heile Welt für IG, Plus500 und Co dürfte nicht so weitergehen. Denn erstens ist der Krypto-Hype stark eingebrochen, und außerdem werden die europäischen Finanzaufsichtsbehörden in 2018 nochmal kräftig eine Schippe drauf packen in Sachen Regulierung. Weniger Werbung und strengere Auflagen für bestimmte Finanzprodukte werden die Folge sein. Umsatz- und Gewinnsteigerungen wie 2017 werden kaum zu wiederholen sein für die Broker.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Steve

    22. März 2018 20:14 at 20:14

    2017 … Nicht 2018 ;)

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Klarer Trend: Die Risiken nehmen weltweit zu – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist in dieser Frage eigentlich Ihre Meinung? Wird die Welt, wird unser Lebensumfeld nicht pausenlos gefährlicher? Denken Sie einmal an den Klimawandel oder an die Corona-Pandemie! Oder stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland fällt das Internet nur für zwei Stunden aus? Die Konsequenzen für unser digitalisiertes Leben wären verheerend. In den Städten würden die Verkehrsleitsysteme kollabieren, viele Ampelanlagen würden nur noch blinken, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Tatsächlich aber ist unser Leben nicht gefährlicher als früher. Auch zu Kaisers Wilhelms Zeiten kannte die Menschheit schon Naturkatastrophen, Finanzkrisen oder etwa Krieg und auch Terrorismus.

Trotzdem haben wir in den letzten Jahren einen fundamentalen Wandel erlebt, der für uns alle, für Unternehmen und sogar für Staaten eine neue bisher unbekannte Risikodimension bedeutet.

Ein plattes Beispiel: Wenn vor hundert Jahren der Busch in Kalifornien brannte, was er auch damals schon tat, wurden einige Blockhütten vernichtet. Wenn dort heute Waldbrände wüten, sind Städte und große Unternehmensanlagen im Milliardenwert bedroht. Und das ist der springende Punkt: Die Gefahr war immer schon da, nur das Risiko des erheblichen Vermögensverlustes war weit geringer.

Heute sind durch eine Wetterkatastrophe, eine Pandemie oder auch eine Finanzkrise immer gleich Milliardenwerte bedroht. Vor diesem Hintergrund haben sich schon Ende des vergangenen Jahrhunderts Dienstleister oder Unternehmen mit der Risikoanalyse befasst. Ein bekanntes Unternehmen dieser Branche ist etwa der US-Risikoanalyst Moody´s, der sein Geld vorwiegend in der Finanzbranche verdient. Daneben bieten Unternehmen wie SAP, Oracle oder IBM verschiedene punktuelle Risikomodelle für Ihre Unternehmenskunde an.

Alle diese Unternehmen rechnen US-Investoren dem „Global Risk Market“, also dem Markt für Risikoanalyse zu. In Europa ist dieses spannende Segment leider noch wenig bekannt und etwas unterbelichtet. Das ist schade, denn dieses Segment wächst seit Jahren ganz erheblich und vor allem sehr stetig, wie Sie sich sicherlich ausmalen können.

Warum diese Aktie praktisch immer steigt

Mein persönlicher Favorit aus diesem Marktsegment ist ein US-Unternehmen, dass seine Wurzeln ursprünglich in der Versicherungsbranche hat. Damals schlossen sich die großen US-Versicherer und Warren Buffett zusammen, um quasi eine eigene Risikoabteilung zu gründen, da Versicherungsrisiken zunehmend schwieriger zu kalkulieren waren. Das Unternehmen sammelte zunächst Daten und entwickelte schließlich ein einzigartiges Prognosemodell, damit Versicherungsrisiken prognostizierbar wurden.

Heute arbeitet der Risikoanalyst auch für Banken und zählt ausnahmslos alle westlichen Kreditkarten-Unternehmen zu seinen Kunden. Wir alle haben in der Finanzkrise erfahren, was passiert, wenn Finanzdienstleister ihre…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Tesla: Elon Musk enttäuscht, Aktie fällt – bald schon Schnee von gestern?

Claudio Kummerfeld

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Innenansicht eines E-Autos von Tesla

Gestern gab es neben der Hauptversammlung auch den so groß erwarteten „Battery Day“ bei Tesla (hier dazu der gestrige Video-Kommentar eines Analysten). Kurz gesagt: Es war eine Enttäuschung. Analysten erwarteten für gestern von Tesla die Verkündung einer Batterie, die 10 Jahre oder länger halten könnte. Und es wurden konkrete Ziele für Kostensenkungen erwartet.

Tesla-Chef Elon Musk enttäuscht

Was Elon Musk verkündete, war einmal mehr gut verpackt seine Art von Marketing. Etwas Großes und Wundervolles ankündigen, was sich beim genaueren Hinschauen doch eher als Luftnummer entpuppt, als weit entfernter Traum, der noch gar nicht konkret greifbar ist. Genau so könnten BMW oder VW ihre neuesten noch weit entfernten E-Auto-Pläne hier und heute als Sensation verkaufen. Tesla will nämlich ein E-Auto für 25.000 Dollar bauen. Man versprach in den nächsten Jahren die Batteriekosten mit neuen Technologien und Verfahren um die Hälfte zu reduzieren, und so ein erschwingliches E-Auto anbieten zu können. Aber, so Elon Musk, die Voraussetzung für ein 25.000 Dollar-Auto von Tesla sei nun mal die drastische Kostensenkung bei den Batterien, und das könne man erst in drei Jahren erreichen!

Was für eine Enttäuschung. Die Tesla-Aktie verlor am gestrigen Handelstag 5,6 Prozent, und dann ab 22 Uhr nachbörslich nochmal 6,9 Prozent. Dieses nachbörsliche Minus hat sich abgeschwächt auf aktuell nur noch -4,8 Prozent, und jetzt in der ganz frühen Vorbörse liegt die Aktie bei 403 Dollar.

Tesla-Chef Elon Musk sagte gestern auch, dass es dem Unternehmen in 2020 sehr gut gehe. Man werde trotz schwieriger Umstände wahrscheinlich ein Wachstum zwischen 30-40 Prozent hinlegen. Tesla halte am Jahresziel fest, rund 500.000 E-Autos zu verkaufen. Das wäre eine Steigerung von 36 Prozent im Jahresvergleich. Und das in einer Zeit, wo die „alten“ Autohersteller arg unter der Coronakrise leiden.

Zur großen Tesla-Show gehört wohl auch, dass sich Elon Musk wie gestern geschehen von seinen Fans (die natürlich auch Aktionäre sind) per Hupkonzert abfeiern lässt. Denn HV/Battery Day fanden Corona-bedingt auf einem Open Air-Gelände statt, wo die Anwesenden in ihren Tesla-Autos saßen, und die Tesla-Offiziellen oben auf einer Bühne standen. So eine Show sieht man bei den staubigen Veranstaltungen von Daimler, BMW und Co wohl nicht. Es mag wohl auch dieses hippe, jugendliche Spaß-Image sein, dass Tesla den Erfolg bringt – sei es auch nur ein gefühlter Erfolg.

Blick auf die Aktie

Wird die Tesla-Aktie diesen aktuellen Rückschlag wegstecken? Gut möglich. Denn man schaue auf den folgenden Chart. Man sieht hier den Kursverlauf der Aktie seit Mai – hier wurde der jüngste Aktiensplit schon voll berücksichtigt. Seit Mai gab es einen Anstieg in der Tesla-Aktie von 163 auf über 500 Dollar. Dann der jüngste Rückschlag auf 330 Dollar, wo alle Welt schon an den großen (längst überfälligen?) Crash der Aktie glaubte. Und jetzt sind wir wieder bei 400 Dollar. Man sollte die streng gläubige Gefolgschaft von Elon Musk nicht unterschätzen.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie seit Mai

Hier in voller Länge von gestern die Hauptversammlung mit „Battery Day“ von Tesla, die mehr als 270.000 Menschen live verfolgten.

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Markus Koch im Interview mit Dr. Jens Ehrhardt – Markt war überkauft

Redaktion

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Markus Koch spricht im folgenden aktuellen Interview mit Dr. Jens Ehrhardt über die aktuelle Börsenlage. Dr. Ehrhardt ist der Meinung, dass die Börse zuletzt überkauft war, und dass die Kurse deswegen gerade zurückkommen. Das Thema Optionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Angesprochen werden im Interview technische wie auch fundamentale Faktoren.

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