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Bullenmärkte – wann enden sie? Über Zinsen, Inflation und Börsenpsychologie

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Wie uns die Geschichte lehrt, enden Bullenmärkte zumeist in Euphorie. Hinzu kommt, dass es fast vor allen Rezessionen der Nachkriegszeit einen starken Anstieg der Leitzinsen infolge des Anspringens der Inflation gegeben hat. Beides ist derzeit nicht zu erkennen.

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Bullenmärkte und die Auslöser für eine Rezession

Der letzte Wirtschaftsberater von George W. Bush hatte im Dezember 2018 sinngemäß gesagt: „Die Fed hatte in den letzten drei Konjunkturzyklen mit ihren Zinsanhebungen dafür gesorgt, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession gestürzt ist. Wenn sie jetzt nicht aufpasst, riskiert sie ihre Unabhängigkeit.“

In der Tat hatte die Notenbank die Leitzinsen vor den letzten Wirtschaftseinbrüchen in vielen Schritten bis über 5 bzw. 6 Prozent anhoben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern, mit der eine kräftige Steigerung der Inflationsrate einherging. Wie eingangs erwähnt ist beides im jetzigen Zyklus nicht gegeben.

Spätestens seit dem gestrigen Mittwoch ist aber auch die Zinskurve im Bereich der zwei- und zehnjährigen US-Staatsanleihen invers geworden, ein bisher untrügliches Zeichen für das Kommen einer Rezession auf Jahresfrist. Der stark leidende Bankensektor ist seit Wochen einer der schwächsten Sektoren im S&P 500. Was aber noch fehlt für einen Einbruch ist die Euphorie der Anleger.

Bullenmärkte enden zumeist durch die Euphorie der Investoren, die voll investiert sind – selbst für kleine negative Überraschungen ist dann kein Kaptal mehr vorhanden. Oder durch einen Hammerschlag – einen großen negativen Schock, wie zum Beispiel den 11. September 2001.

Die meisten Bullenmärkte endeten in den letzten Jahrzehnten tatsächlich in Euphorie, von der momentan nicht viel zu spüren ist. Jedesmal strotzten die Umfragen vor Optimismus, die Fonds verzeichneten immense Geldzuflüsse und man sprach vom andauernden Aufschwung. Es existierte FOMO – Fear of Missing Out. Die Angst vor verpassten Gewinnen war größer als die Furcht vor Verlusten.

„This time is different“, lautet ein großer und teurer Irrtum, für den viele Investoren in den vergangenen Rezessionen bezahlen mussten. Aber wie Wall Street Urgestein Art Cashin bemerkt hat, dieses Mal ist wirklich vieles anders. Wann hatte es jemals so viele Staatsanleihen auf der Welt gegeben, die negative Zinsen abwarfen? Wohin sollen Investoren dauerhaft ausweichen, um Rendite für Ihre Verpflichtungen zu generieren? Das Experiment der Notenbanken mit ungewissem Ausgang.

Vielleicht muss es für den großen Einbruch erst nochmals zu einem Anstieg auf neue Höchstkurse kommen – wie Markus Fugmann in seinem Marktgeflüster am gestrigen Abend erwähnt hat – mit einem Anstieg von Euphorie und Inflation?

 

Fazit

Sollte sich Geschichte tatsächlich wiederholen, so ist derzeit in Summa (noch) nicht mit einem Crash an den Aktienmärkten zu rechnen – ungeachtet der Möglichkeit von heftigen Korrekturen an den Märkten von über 10 Prozent. Die üblichen Voraussetzungen sind derzeit möglicherweise noch nicht gegeben, nicht zu vergessen das Bestreben der Regierung der bedeutendsten Wirtschaft der Welt die Konjunktur bis 2020 am Laufen zu halten. Hinzu kommt eine fast schon koordinierte Aktion der Notenbanken die Zinsen in vielen Volkswirtschaften zu senken, um die Konjunktur anzukurbeln. Der Handelstreit hat das Zeug dazu, die Weltwirtschaft „rezessionsreif“ zu schießen. Aber auch auf diesem Gebiet wurde jüngst eine kleine Bremse gezogen.

Die oben dargelegten Gedanken bringen in gewisser Weise zum Ausdruck, wie schwer es ist, eine Rezession zuverlässig zu prognostizieren. Wieso ist es in den vergangenen Jahrzehnten noch keinem großen Pognoseinstitut (IWF, Weltbank, DIW, ifo, ifW, Wirtschaftsministerien u.a.) gelungen, eine Schrumpfung der Wirtschaft einigermaßen präzise vorherzusagen? Obwohl diese im Besitz aller Wirtschaftsindikatoren waren. Es ist wahrscheinlich wie in der Meteorologie: Ein Flügelschlag eines Schmetterlings in Indien kann ursächlich für einen Tropensturm in den USA sein – oder ein relativ banales Ereignis kann das Ende eines langen Aufschwungs (121 Monate) auslösen.

Deshalb: Die Rezession wird kommen, aber wieder überraschend für die meisten.

 

Bullenmärkte enden für viele überraschend

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    15. August 2019 09:15 at 09:15

    Eventuell ist das das diemal anders ist, das die Euphorie nicht am Aktien sondern am Anleihenmarkt entsteht, und dort meine ich haben wir gerade Euphorie und FOMO, insofern werden dann allenfalls die Aktienindizes einfach mit in dem Abgrund gerissen mit den Bonds, den eigentlich sind Aktien ja Risikobehaftetet als Bonds, nur schon Bichhalterisch Eigen/Fremdkapital Shareholder/Glaubiger brechen die Bonds ein, wird das Geld kaum in den Aktienmarkt fliehen, die Ebbe senkt alle Boote….und wenn der Gläubiger leer ausgeht, dann hat der Shareholder längst alles verloren

    • Avatar

      Thomas

      15. August 2019 11:28 at 11:28

      Dem ist nichts mehr hinzufügen. Sehr die Situation genau so!

  2. Avatar

    Columbo

    15. August 2019 09:17 at 09:17

    Der Fear & Greed Index steht bei Extrem Fear(21). Weit weg von Euphorie.

  3. Avatar

    Diesel

    15. August 2019 09:36 at 09:36

    GOLD Short, Ziel 1380

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      Jan

      15. August 2019 11:56 at 11:56

      @Diesel, haben Sie auch einen Zeitrahmen im Auge, damit wir Ihre Empfehlung dann auch entsprechend verifizieren können? Oder geht die Aussage mehr in Richtung „Irgendwann im 21. Jhd. wird Gold die 1380 erreichen“? Nach dem Motto, hurra 1026 USD Gewinn, leider auch 1.276.429 $ Gebühren für die Urenkel des Traders!

      • Avatar

        Diesel

        15. August 2019 12:57 at 12:57

        Ist keine Empfehlung.

        • Avatar

          Jan

          15. August 2019 15:11 at 15:11

          @Diesel, meinetwegen nennen wir es Prognose oder Analyse. Also, wie lautet der Zeitrahmen? Ich würde den Trade gerne im Demokonto durchspielen.

    • Avatar

      Columbo

      15. August 2019 12:02 at 12:02

      @Diesel
      Short oder long, schwarz oder rot? Da Sie nicht wissen können, was die beiden Häuptlinge morgen sagen werden, ist Roulette die bessere Wahl, macht mehr Spaß.

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    Beobachter

    15. August 2019 12:14 at 12:14

    @ Bretton Wood, niemand redet mehr von den Unternehmensanleihen, die halten sich NOCH relativ gut.
    Bei schlechterer Wirtschaft müssten doch diese Zombifirmen – Anleihen als erstes kollabieren ,wie anfangs Jahr, als Powell mit der Zinswende diese Anleihen nochmals hochgetrieben hat.
    Es hat sich mindestens etwas geändert am Finanzhimmel, gestern haben schlechte Wirtschaftszahlen u.Aussichten die Börsen negativ beeinflusst. Haben etwa ein paar superintelligente Anleger gemerkt dass das Spiel SCHLECHTE WIRTSCHAFT = steigende Börsen nicht unendlich ist?
    Ja ich glaube auch, wenn die Bondblase platzt wird das den Aktienmarkt mitreissen, nur schon weil die Riesenverluste des etwa 3 mal grösseren Bondmarktes vor allem die gehebelten Depots zu Zwangsverkäufen infolge Margin Calls zwingt.

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US-Wahl: Noch drei Monate Unsicherheit – Wall Street hat Trump abgehakt

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

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Nur etwas mehr als eine Woche dauert es bis zur US-Wahl, aber fast 90 Tage sind es noch, bis in den USA die Amtseinführung des neuen bzw. alten Präsidenten stattfindet. Bis dahin sind große Würfe im US-Kongress in Sachen Wirtschaftshilfen unwahrscheinlich. Können die Aktienmärkte ihren Optimismus auch gegen die ungewöhnliche Vielfalt an Unsicherheiten aufrechterhalten und ihre Kursniveaus verteidigen – oder droht ein neuer Crash?

US-Wahl der Extreme

Die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 finden in einer Zeit statt, in der die Finanzmärkte mit außergewöhnlichen Unsicherheiten konfrontiert sind. Diese begannen schon vor gut einem Jahr mit der Beinahe-Implosion des US-Repo-Marktes. Damals konnte nur durch Notfallmaßnahmen der US-Geldpolitik in Form von Interventionen am Geldmarkt und durch die zur Verfügung Stellung von internationalen US-Dollar-SWAP-Linien ein Kollaps des Bankensystems verhindert werden.

Ohne die anhaltende und im Zuge der Pandemie sogar noch drastisch ausgeweitete Notfallpolitik der US-Notenbank Fed wäre der Stress am Markt für US-Repo-Geschäfte wohl auch ein Thema bei der US-Wahl gewesen. Schließlich war es auch die hohe Neuverschuldung durch das US-Finanzministerium die zu der Liquiditätsaustrocknung am Markt für kurzlaufende US-Staatsanleihen führte. Dabei lautete eines der spektakulärsten Wahlversprechen von Donald J. Trump gegenüber The Washington Post im April 2016 die damals 19,3 Billionen US-Dollar hohen Bundesschulden im Falle seiner Wahl innerhalb von nur acht Jahren komplett zu tilgen. Auch ohne die Kosten der Corona-Pandemie war das utopisch und nichts weiter als billige Wahlkampfpropaganda. Die Schuldenuhr zeigt gemäß US-Finanzministerium zum 22. Oktober 2020 übrigens einen Stand von 27,1 Billionen US-Dollar an (Public Total Debt). Ein Anstieg um 7,3 Billionen US-Dollar bzw. 36 Prozent seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2017.

Weitere Unsicherheitsfaktoren für die zukünftige Wirtschafts- und Gewinnentwicklung in den USA sind neben der wieder stark an Dynamik gewinnenden Corona-Pandemie die Zerschlagungsbestrebungen von „Big Tech“, die nach wie vor prekäre Lage am US-Arbeitsmarkt mit über 30 Millionen Transferleistungsempfängern sowie saisonbereinigt rund 12,6 Millionen Arbeitslosen im September 2020.

Fast unbemerkt von den Devisenmärkten hat sich kurz vor der US-Wahl das Handelsbilanzdefizit der USA mit 67,1 Mrd. US-Dollar im August 2020 auf das höchste Niveau seit der Lehman-Krise im Jahr 2008 aufgebläht. Der Handelskrieg, nicht nur mit China, konnte diese Entwicklung nicht verhindern. Nach wie vor sind die USA in der Gesamtbetrachtung nicht in der Lage, in vielen Sektoren international wettbewerbsfähig zu sein (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Die Herausforderungen, mit denen die USA in Friedenszeiten während dieser US-Wahl konfrontiert werden, sind einmalig. Dies gilt auch für den Amtsinhaber Donald J. Trump, der in vielen seiner Handlungen und Worte sehr unkonventionell und extrem anmutet. Man kann nur spekulieren, wie ein Präsident oder eine Präsidentin anderen Charakters eine solche Gemengelage meistern würde.

Der heimliche Präsident tritt bei der US-Wahl gar nicht an

In Kombination mit dem US-Staatsdefizit in Höhe von ca. 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ergibt sich mit dem Defizit im Außenhandel ein fatales Bild für die größte Volkswirtschaft der Welt. Das Mantra des stärksten und mächtigsten Landes der Welt ist nur noch eine hohle Phrase, basierend auf der Androhung von Waffengewalt und extraterritorialen Repressalien. Ob die Welt ohne diesen Status besser dastünde, ist seriös nicht prognostizierbar und auch nicht, wie lange diese Epoche der US-Dominanz noch währt.

Auf eines können sich die seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse lebenden US-Amerikaner und die Wallstreet aber weiterhin verlassen: auf die bei der US-Wahl im Schatten bleibende US-Notenbank Fed, die beliebig viele Dollars zum Ausgleich des Zwillingsdefizits und zur Aufrechterhaltung der US-Wirtschaft erzeugen kann. Natürlich auch, um die Party im Börsensaal auf der Titanic in Schwung zu halten. Dem heimlichen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Jerome Hayden „Jay“ Powell und seinem Offenmarkt-Komitee sei Dank.

Die Bilanzsumme der US-Notenbank (Fed) hat nun kurz vor der US-Wahl mit einem Gesamtvolumen von 7,18 Billionen US-Dollar das absolut und in Relation zum jährlichen BIP höchste Niveau aller Zeiten erreicht. Dabei kann man den geldpolitischen Akteuren keine Parteinahme für den ein oder anderen Kandidaten im US-Wahlkampf unterstellen. Die Intention der anhaltenden Geldflutung des Finanzsystems ist schlicht und einfach, dessen Existenz weiterhin sicherzustellen. Gegen diese Zwangslage wird auch in Zukunft keiner der zur Wahl stehenden Kandidaten Politik betreiben können. Damit manifestiert sich die Rolle der zum Teil in privater Hand befindlichen Fed als Staat im Staate weiter und die Demokratie US-amerikanischer Prägung wird trotz Wahl endgültig zur Illusion.

Die Wallstreet hat Trump schon abgehakt

Die Finanzmärkte haben diesen Zusammenhang längst hergestellt, was auch erklärt, warum sich die Vermögenspreise trotz der Vielfalt extremer Unsicherheiten, inkl. dem Ausgang der US-Wahl, in luftigen Höhen bewegen. Besonders deutlich wird dies an der positiven Korrelation zwischen steigenden Umfragewerten für den Herausforderer Joseph Biden und der Zuversicht auf ein noch größeres, von der Fed finanziertes Stimulusprogramm. Für diese Aussicht ignoriert man sogar mögliche Steuererhöhungen für Einkommensmillionäre und Unternehmen im Falle eines Sieges der Demokraten bei der US-Wahl.

Aus Sicht vieler tief religiöser Trump-Wähler stellt sich ohnehin die Frage, warum man den exzentrischen Präsidenten nochmals wählen sollte? Schließlich hat er mit der Neubesetzung des obersten Gerichts und der größten Steuerreform der letzten 35 Jahre schon sehr viel erreicht. Wie viel mehr könnte er in einer zweiten Amtsperiode noch erreichen, was sein exzentrisches und volatiles Verhalten aus Sicht evangelikaler und katholischerer Wähler entschuldigt?

Die Zeitlücke nach der US-Wahl

Lediglich die zeitliche Verzögerung zwischen dem Wahltermin am 3. November und der Amtseinführung am 20. Januar könnte bei dieser US-Wahl ein besonderes Risiko darstellen. Die Zahlungen aus den Corona-Hilfspaketen gehen bereits seit August deutlich zurück, die zweite Welle der Pandemie schließt in den USA mit neuen Rekordansteckungen nahtlos an die erste Welle an. Wie lange wird es dauern, bis sich dies in der Konsumentenstimmung sowie den Konjunktur- und Unternehmenszahlen niederschlagen wird?

Ein nochmaliger Corona-Crash als erneute Einstiegsopportunität?

Im wahrscheinlichsten Fall wäre ein nochmaliger Rückschlag bei den Vermögenspreisen eine ebenso lohnenswerte Einstiegsmöglichkeit wie bereits während des Lockdown-Crashs im März dieses Jahres.

Man sollte also trotz aller Risiken nicht zu viele Chips vom Tisch nehmen, auch wenn die Gemengelage zur Vorsicht mahnt. Doch Fakt bleibt: Auf die Fed ist Verlass und deren Pulverkammern, bestehend aus ungedecktem digitalem FIAT-Geld, sind unlimitiert und können unabhängig von finanzpolitischen Entscheidungen des Kongresses die Unternehmen, die Verbraucher und die Finanzmärkte stützen.

Fazit und Ausblick

Mag man zu den US-Präsidentschaftskandidaten stehen, wie man will, für die Finanzmärkte spielt die Musik schon lange nicht mehr in der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington (Weißes Haus), sondern Ecke Constitution Ave NW und 20th St. NW (Board of Governors of the Fed).
Besonders bei dieser US-Wahl spielen für Anleger starke Nerven und das Aushalten hoher Volatilität eine große Rolle. Ebenso wie ein gesunder Opportunismus. Dabei ist es für den Anlageerfolg unerheblich, welchen Kandidaten man persönlich präferiert oder ob man an dieses oder jenes glaubt oder nicht glaubt. Entscheidend ist das Verständnis für den Zusammenhang zwischen digitaler Notenpresse und Vermögenspreisen. Diese Konstante wird uns mit weiter zunehmender Bedeutung noch eine Weile erhalten bleiben.

Die US-Wahl bringt zunächst Unsicherheit, aber entscheidend für die Aktienmärkte ist die Fed

 

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Finanznews

US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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Rüdiger Born: Gute Laune bei Dax und S&P 500 – Rücksetzer möglich?

Rüdiger Born

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Dax und S&P 500 sind derzeit gut gelaunt. Ist an den steigenden Kursen derzeit aus charttechnischer Sicht nichts auszusetzen? Oder sind Rücksetzer doch möglich? Mehr dazu im folgenden Video.

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