Dass die Rentenversicherung schon längst pleite ist und nur durch ständig wachsende Bundeszuschüsse (vom Steuerzahler) künstlich am Leben gehalten wird – geschenkt! Es ist ein offenes Geheimnis, das dennoch nie ein Top-Thema in der 20 Uhr Tagesschau ist! Heute veröffentlichte offizielle Statistikdaten offenbaren, wie breit angelegt die Bundesregierung die Sozialversicherungen mit Zuschüssen und Krediten über Wasser hält.
Sozialversicherungen: Zuschüsse, Kredite und höhere Beiträge – dennoch am Rand der Pleite
Das Schlimme dabei ist: Die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber steigen ständig weiter an – dennoch sind die Sozialversicherungen sozusagen chronisch blank. Also hilft der Bund durch Sonderzahlungen zusätzlich aus. Die höheren Ausgaben des Bundes in 2025 sollten unter anderem auch die Sozialversicherungen stabilisieren. So erhielt die Rentenversicherung im letzten Jahr einen um 6,5 Milliarden Euro höheren Zuschuss als 2024. Darlehen erhielten die Bundesagentur für Arbeit (1,4 Milliarden Euro), die gesetzlichen Krankenversicherungen (2,3 Milliarden Euro) und die Pflegeversicherung (0,5 Milliarden Euro). So meldete es heute das Statistische Bundesamt. Für Investitionen in die Schienenwege stellte der Bund der Deutschen Bahn ein Darlehen über 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Zum gleichen Zweck erhielt die Bahn 5,3 Milliarden Euro zur Erhöhung des Eigenkapitals, das waren 3,1 Milliarden mehr als 2024. Hinzu kam der Anstieg der militärischen Beschaffungen – hierfür gab der Bund im letzten Jahr 39,0 Milliarden Euro aus, ein Plus von 23,4 %.
Wie gesagt: Der Bund pumpt Zuschüsse und Kredite, gleichzeitig werden die Beiträge erhöht. Und dennoch sind die Sozialversicherungen knapp an der Grenze zur Pleite. Denn die Ausgaben laufen immer weiter aus dem Ruder. Trotz angekündigter Änderungen der Bundespolitik beispielsweise bei den Krankenkassen ist keine Rede von echten, tiefgreifenden Strukturreformen. Die Gesamteinnahmen der Sozialversicherungen stiegen im letzten Jahr im Jahresvergleich um 8,3 % auf 936,1 Milliarden Euro, darunter die Beitragseinnahmen um 9 % auf 771,5 Milliarden Euro. Dies lag unter anderem wegen der Erhöhung der Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung. Die Ausgaben stiegen um 7,2 % auf 937,5 Milliarden Euro, so die Statistiker heute. Daraus resultiert unterm Strich ein Defizit von 1,3 Milliarden Euro.
Staatseinnahmen wachsen kräftig – aber die Ausgaben auch!
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Im Jahr 2025 hat der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherungen) 6,0 % mehr ausgegeben und 5,2 % mehr eingenommen als im Jahr 2024. Einnahmen von rund 2.081 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 2.208 Milliarden Euro gegenüber. Die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen schlossen nach Abgrenzung der Finanzstatistiken mit einem Finanzierungsdefizit von 127,3 Milliarden Euro ab. 2025 standen nun alle Ebenen im Minus. Bei den Gemeinden war das Defizit so groß wie noch nie, so meldeten es die staatlichen Statistiker heute.
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Naja, dafür wird nun das Sondervermögen eingesetzt, dann die Steuererhöhungen, dann die Auflösung der Schuldenbremse und dann….
Millionen Menschen in Deutschland alimentieren, die nie in das Sozialsystem eingezahlt haben, kostet eben viel Geld.
Wer immer noch nicht Deutschland verlassen hat, sollte daran denken, dass nun Männer ab 18 und 45 eine Genehmigung benötigen, wenn es länger als 3 Monate dauern sollte im Ausland. Das gab es vor dem 2. Weltkrieg noch nichteinmal bei den Nazis.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Ich finde es ebenfalls schockierend mit der Auslandsgenehmigung. Freiheit ja aber nicht für die Männer. Gleichzeitig wird bemängelt, dass im Vorstand zu wenig Frauen vertreten sind usw. usf..
Was die da lostreten ist eine Katastrophe, die Bürger verlieren exponentiell das Vertrauen.
Mal ehrlich: Wenn es um Landesverteidigung gehen sollte, wäre doch ein Nuklearschild mal die erste Antwort und nicht, wir brauchen eure Söhne.
Ich denke, Du hast eine der zentralen Ursachen für die Kosten im Sozialstaat schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Solange alle um den Elefanten im Raum tanzen wird das Problem bestehen bleiben. Ich meine, die Schwarmintelligenz des Bürgers sollte ausreichen, um zu erkennen, dass da was und was da nicht stimmt. Wobei diese Schwarmintelligenz hat ja unter Merkel kläglich versagt und der Schwarm driftet nun nach über 10 Jahren erst in eine andere Richtung, wobei ich sagen würde, er splittet sich. Die einen rechnen sich hier, die anderen dort mehr Vorteil aus. Mal schauen.
Wies mir geht, als einfacher Steuerzahler?
Nun, ich fühle mich wie eine zu 98% ausgepresste Orange und alle quetschen wie bekloppt um die letzten 2% auch noch zu kriegen. Das tut weh.
Man muss die Ursachen analysieren statt einfach wild Kürzungen zu fordern, wie bisher üblich, und das dann als Reform zu verkaufen.
Ich denke bei der Rentenversicherung sollten sich alle beteiligten einig sein, dass die Umlagefinanzierung bei der Demographie eben nicht hält. Dass hier zugeschossen werden muss ist logisch.
Die anderen Systeme sind aber nicht durch die Demographie zu erklären. Man muss da genau hinschauen. Ich behaupte mal, es gibt Verschwendung und da ist Einsparpotential. Bevor man wichtige Versicherungsleistungen in Frage stellt, sollte man z.B. mal bei Krankenkassen Dinge klären, wie: Sind die Kursangebote Teil der krankenkassenseitlichen Leistungen für die wir Beiträge leisten? Also mir wäre eine ordentliche Zahnbehandlung lieber als ein Hüpfkurs. Auch zu klären ist die Frage, wie denn jetzt der Stand bei der Klage gegen den Bund ist, weil die Zuzahlung für Bürgergeldempfänger zu niedrig sind und so die Beitragszahler zusätzlich belastet werden.
Gerade diese Klage möchte ich ins Zentrum rücken. Hier stellt sich die Frage nach Rechtstaatlichkeit, d.h., der Bund, die Regierung usw. tun Dinge, die evtl. nicht rechtmäßig sind (das ist zu klären!) und genau diese Akteure möchten die Systeme reformieren. Das halte ich für ein Problem. Wenn sich die nicht Rechtsstaatlichkeit herausstellen sollte, kann das Ergebnis folgendermaßen lauten: Es werden dem Volk Kürzungen aufgebürdet aufgrund von unzulässigen Kostenverteilungen, die das System eben ursächlich schwächen. Ich würde daraus schließen, der Bund macht was kaputt und die Bevölkerung soll das zahlen. Wer haftet, wer ist verantwortlich?
Ich meine, wir befinden uns in einem Rechtsstaat. Wenn du mal falsch parkst oder 5kmh zu schnell bist, merkst Du das ganz schnell.
Das Vertrauen in die Politik wird dadurch weiter massiv erodieren.
Warum die Kosten für die Arbeitsagentur gestiegen sind, ist ebenfalls zu klären. Geht es hier um AGI, für das die Menschen Versicherungsbeiträge leisten oder ist der Posten aus AGII gestiegen. Falls Letzteres halte ich es ebenfalls für problematisch an der Stelle AGI Kürzungen zu fordern, weil AGII übergreift. Mir wird hier viel zu viel vermischt. Die Sozialleistungen sollte man nicht deshalb kürzen, weil der Bund die Systeme ad absurdum betreibt.
Ist jetzt ein anderer Kontext aber wenn selbst die Wirtschaftsweisen ein Tempolimit als Antwort auf die hohen Benzinpreise haben und die Wirtschaftsministerin ein Instrument verabschiedet, das nicht wirkt und jedem klar ist, dass es nicht wirken kann, da erkennt man ja, dass die Experten und Regierenden nicht in der Lage sind, auf die Entwicklungen zu reagieren. Wie wollen die jemals reformieren???
Ein Tempolimit ist ein guter ökologischer Vorschlag aber eine Frechheit und Offenlegung, was da Oben eigentlich los ist. Ein Tempolimit ändert rein gar nichts am Preis und unterstellt den Fahrern, dass sie doof sind. Natürlich werden die Fahrer, die sparen möchten spritsparend fahren oder ihr Auto stehen lassen. Dafür braucht es kein Tempolimit und es hilft genau denen auch nicht im Geringsten. Genauso wenig die Preisregelung für 12 Uhr Mittags.
Ich hoffe, dass sich die Rechtslage bald klärt und diese Regierungen keine Reformen mehr angeht. Die können das nicht, zumindest sieht es bös danach aus.
Hallo @ Großer Bär
Wer diese Genehmigung zur Ausreise nicht bekommt, solle sein Geschlecht wechseln.
Wenn Er/Sie dann im Ausland ist, kann ja alles wieder rückgängig gemacht werden.
Hauptsache weg aus Deutschland.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut