Leicht gehetzt wirkte er, der frühere Chef von BlackRock Deutschland und jetzige Bundeskanzler der Republik, Friedrich Merz, als er alleine vor sommerlicher und historischer Kulisse an das Mikrofon auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg trat. Neun Minuten lang sprach er vor einer Handvoll Journalisten, ohne eine einzige Nachfrage zu erlauben.
Bundeskanzler Merz: Hochfliegender Wirtschaftsappell an sein Volk
Wer seinem routinierten Management-Duktus lauscht, möchte sich eigentlich beruhigt zurücklehnen – der CEO der Republik hat die Bilanzen im Blick, der Sanierungsplan steht. Friedrich Merz verkündet wortreich den wirtschaftlichen Turnaround und ruft ausdrücklich „Deutschlands preisliche Wettbewerbsfähigkeit“ als den Mittelpunkt der Tagung aus: Man werde die industrielle Basis erhalten, den Mittelstand stärken und Deutschland zurück an die technologische Weltspitze führen. Er spricht pastoral von „Wettbewerbsfähigkeit“, der „Wachstumsschwäche“ und den „großen Potenzialen unseres Landes“. Eine verbale Streicheleinheit für den leidgeprüften Wirtschaftsstandort.
Wenn man genauer hinsieht, was an diesem Nachmittag jenseits der Rednerpulte tatsächlich in den Himmel über dem Schlosspark steigt, bekommt der Begriff der „hochfliegenden Pläne“ eine unerwartet martialische Bedeutung. Doch zuerst eine kurze quantitative Analyse der Semantik seiner Rede.
Merz: Die Wortwahl auf dem Schreibtisch
In einem neunminütigen Statement, das sich angeblich um die „industrielle Basis“ und „Wettbewerbsfähigkeit“ dreht, verwendet Kanzler Merz auffällig oft explizites Vokabular aus dem Bereich der militärischen und nachrichtendienstlichen Gefahrenabwehr.
Er spricht mehrfach von Angriffen, bemüht das Bild „hybrider Angreifer“, warnt vor dem „Fadenkreuz“, fordert Abschreckung und betont wiederholt die „Sicherheit“. Besonders markant wird er bei der Ankündigung, den Urhebern des Drohnenvorfalls in Leipzig einen Preis aufzuerlegen: „Sie werden dafür bezahlen.“ Insgesamt dominiert in der relativ kurzen Rede von Friedrich Merz eine Rhetorik der Bedrohung und Abwehr, die für eine Arbeitsklausur im idyllischen Neuhardenberg zur wirtschaftlichen Standortfrage ungewöhnlich martialisch wirkt.
Obwohl die Rede einer Aufzählung rhetorischer Floskeln gleicht, so wie der fast schon revolutionär anmutende Gedanke der Verknüpfung von Mittelstand, Handwerk und Innovation – wird Merz in einem Punkt ganz konkret: „Der Einsatz von Technologie für unsere Sicherheit, zum Beispiel bei der Drohnenabwehr und bei der Personenüberprüfung.“
In diesem Zusammenhang steht auch die am Nachmittag geplante Drohnen-Flugshow. Das Bundeskanzleramt hat Tytan Technologies explizit für die Kabinettsklausur am 25. und 26. August auf Schloss Neuhardenberg eingeladen, um dort als Programmpunkt eine „Flugdemonstration der neuesten Abfangdrohne“ durchzuführen.
Das von Balázs Nagy gegründete Münchener Rüstungs-Startup Tytan Technologies hat sich auf die Entwicklung sogenannter Interceptor-Drohnen spezialisiert. Die Systeme spüren feindliche Flugobjekte am Himmel autonom auf und schalten sie durch gezieltes Rammen aus. Das Startup ist in der Branche gerade sehr präsent. Seine Systeme werden bereits von der ukrainischen Armee eingesetzt. Zudem hat die Bundeswehr Tytan im vergangenen Jahr beauftragt, ein Sicherheitskonzept für den Luftraum über deutschen Liegenschaften zu entwickeln.
Drohnenanschlag am Leipziger Flughafen statt Wirtschaftsthemen
Mit spürbarer Kälte betonte der Kanzler, dass Deutschland im Fadenkreuz hybrider Angreifer stehe. Welch groteske Züge diese staatliche Bedrohungsarchitektur mittlerweile annimmt, offenbart der Blick auf das, was Friedrich Merz konkret in sein rhetorisches Fadenkreuz nimmt. Mit maximaler Härte verspricht Merz, die Urheber des jüngsten Drohnenvorfalls am Leipziger Flughafen zu jagen –-sie würden „einen Preis bezahlen“. Die Gefahrenabwehr dulde keinen Aufschub, zumal die Angreifer auch Verluste unter der Zivilbevölkerung in Kauf nehmen würden.
Im Gesamtkontext dieser rhetorischen Generalmobilmachung fehlte eigentlich nur noch der erleichterte Hinweis, dass die Republik soeben noch dem Staatsstreich durch jene Handvoll Sächsischer Separatisten entgangen ist, die der Generalbundesanwalt kürzlich dingfest machte.
Das staatliche Raster der Bedrohungen ist von einer faszinierenden Selektivität: Kleine, rechtsextreme Gruppen mit Waffenlagern und Umsturzfantasien werden mit maximalem Aufwand und öffentlicher Dramatik behandelt. Der Gipfel der Selektivität ist allerdings: Während ein Drohnenvorfall am Flughafen den höchsten Abwehrmodus inklusive startup-gestützter Demonstration im Schlossgarten auslöst, verschwindet die vollendete Sprengung von Nord Stream – ein beispielloser Anschlag auf die kritischste Energieinfrastruktur des Landes, der dem Industriestandort Deutschland faktisch das Rückgrat gebrochen hat – weiterhin im öffentlichen Schweigen der politischen Führung unter Kanzler Merz. Stattdessen nutzt er das Podium, um nachdrücklich zu betonen, dass man weiterhin mit „langem Atem“ fest an der Seite der Ukraine stehe. Ein bemerkenswerter geopolitischer Spagat.
Die Gästeliste in Neuhardenberg
Neben den regulären Kabinettsmitgliedern sind unter anderem folgende externe Redner und Gäste namentlich geladen:
Roland Busch (CEO von Siemens): Er soll einen Impulsvortrag zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Transformation der Industrie durch Künstliche Intelligenz halten.
Jörg Dittrich (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks): Er vertritt den Mittelstand, der in der Rede von Bundeskanzler Merz so oft lobend erwähnt wurde, aber unter den aktuellen Rahmenbedingungen am meisten leidet.
Die Drohnen-Show am Nachmittag zeigt am deutlichsten die Prioritäten der aktuellen Regierung: Rhetorisch ist man gut aufgestellt. Wenn es aber um die Praxis geht, lässt man in den herrschaftlichen Anlagen von Neuhardenberg nicht etwa Konzepte für bezahlbaren Industriestrom oder eine Software zur Automatisierung von Genehmigungsverfahren vorführen, sondern Abfangdrohnen für den staatlichen Objektschutz. Die Sanierung der Wirtschaft bleibt abstrakt und beschränkt sich auf Appelle („Wir wollen an der Weltspitze stehen“). Der Schutz des Apparates hingegen wird extrem handfest – man holt sich die Münchener Rüstungs-Startups direkt in den Schlossgarten.
Schloss Neuhardenberg oder: Das Kammerspiel von Versailles
Die Szenen von Schloss Neuhardenberg tragen Züge einer bemerkenswerten historischen Wiederholung. Immer wenn politische Eliten die Hebel zur Sanierung der realen Ökonomie nicht mehr beherrschen, greift derselbe Reflex: Man flüchtet vor der ungemütlichen Komplexität fallender Bilanzen und maroder Infrastruktur in die tröstliche Klarheit des Militärischen.
Die wohl treffendste Parallele zum Spätabsolutismus findet sich zur Zeit der Französischen Revolution. Die Krone stand vor dem fiskalischen Kollaps. Die Minister (Calonne, Brienne, Necker) wechselten sich ab und verfassten endlose Denkschriften über Wirtschaftsreformen und Wettbewerbsfähigkeit, die allesamt an den Privilegien des Hofes scheiterten. Ludwig XVI., der sich selbst leidenschaftlich für Schlosserarbeiten, Kanonenguss und Schiffsmodelle begeisterte, ließ in Versailles und auf den Champs de Mars glanzvolle Paraden und Artillerie-Vorführungen abhalten. Der Hof zelebrierte die technologische und militärische Potenz der Krone, während die Pariser Bevölkerung schlichtweg nicht mehr wusste, wie sie das tägliche Brot bezahlen sollte.
Und das ist nicht die einzige Parallele. Als Russland im Ersten Weltkrieg wirtschaftlich ausblutete, die Eisenbahnen kollabierten und die Brotverteilung in Petrograd zusammenbrach, zog sich Nikolaus II. in die Palastanlagen von Zarskoje Selo und ins militärische Hauptquartier zurück. Während das Reich im Inneren ökonomisch implodierte, verbrachte der Zar Stunden damit, sich neue Maschinengewehr-Typen, Flugzeugmodelle und Panzerautomobile vorführen zu lassen.
Die Flucht ins Martialische
Dieses Muster wiederholt sich erstaunlich verlässlich: Wenn politische Eliten die Hebel zur Sanierung der realen Volkswirtschaft nicht mehr beherrschen oder die strukturellen Ursachen wie Energiepreise und Regulierungsdichte aus ideologischen Gründen nicht antasten wollen, flüchten sie sich instinktiv in zwei Narrative:
Die wolkige Verheißung: Abstrakte Appelle an Innovation und KI, garniert mit dem Segen von Großkonzern-Chefs.
Die Demonstration physischer Macht: Der Ausbau und die Zurschaustellung von Abwehr- und Sicherheitstechnologie im Schlossgarten.
Die Waffe im Park signalisiert dem Regierenden: „Hier bin ich noch Herr des Geschehens.“ Sie ist das greifbare Antidot zur eigenen ökonomischen Ohnmacht. Es ist die sprichwörtliche Entkopplung des Hofstaates: Das Volk ächzt unter Reallohnverlusten, Energiepreisen und bürokratischer Lähmung, während sich der Kanzler bei spätsommerlichem Wetter die neueste Wehrtechnik vorführen lässt. Die Botschaft dieses Tages ist so unfreiwillig wie eindeutig: Der Konzern Deutschland mag unter Friedrich Merz wirtschaftlich im Nebel stochern – die Festung der Führung steht.
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Mit einfachen Worten,“ Die Vergangenheit wiederholt sich zwar nicht aber sie ähnelt sich doch sehr“. Danke für diesen Kommentar Fuggi. Er ist wieder perfekt geschrieben.👍👍
Mit einfachen Worten, “ Die Vergangenheit wiederholt sich zwar nicht aber sie ähnelt sich doch sehr“. Danke für diesen Kommentar Fuggi, sie haben es perfekt geschrieben 👍👍
@Johann, der Autor des Artikels (den ich nur als Redakteur bearbeitet habe und versehentlich den Namen des Autors nicht eingefügt hatte) ist Thomas Hartz. Der Fehler wurde eben erst bemerkt und jetzt behoben! Danke für Ihren Kommentar!
Endgame für die Regierung und die Kartellparteien? Das glaube ich nicht, zu viele repressive Aktionen gegen den Souverän und demokratische Grundsätze sind geschehen, viele mehr sind möglich. Die Futtertröge des Sozialismus werden nicht ohne Schmerzen verlassen, die „letzten“ 90% der Bevölkerung beißen die Hunde.
Sehr guter Artikel. Wie Weltfremd unsere „Elite“ mittlerweile ist. Ich fühl mich wie in der DDR, nur andersherum. Damals waren es die Konterrevolutionäre, heute Kräfte die nicht genannt werden.
Oh wir werden alle sterben.
Geschichte wiederholt sich durchaus. Wie die Mode, nur oberflächlich ein bißchen anders. Es ist entweder vornehme Zurückhaltung oder Angst, sich auf das „sich reimen“ zurückzuziehen. Menschlich verständlich, wenn man die Geschichte kennt und weiß, was droht.
Wir haben es hier mit einem König ohne Land zu tun. Das Volk findet ihn ätzend. Der eine Teil seiner Partei lehnt ihn ab und würde Kommies wie Wüst oder Günther vorziehen, der andere Teil fühlt sich von Merz verraten. In Ämtern und Funktionen dominiert der erste Teil.
Schlimmer geht es gar nicht. Da ist der Sheriff von Berlin (der Finanzminister) neben ihm, der den Bürgern noch den letzten Cent abpresst, schon gar nicht mehr verwunderlich. Der König stützt sich auf diesen Sheriff und darf selbst ein bißchen Reden schwingen.
Treffend beschrieben.
Respekt! Herr Hartz scheint über die Sicherheitslage in Europa besser Bescheid zu wissen als der CIA Direktor Ratcliffe, der persönlich nach Moskau fliegen musste, um den Russen ihre Dummheiten auszureden…
Ich schätze die präzisen und konzentrierten Analysen von Herrn Hartz sehr.
Das Fazit entspricht auch meiner Beobachtung dieses Vakuums.
Drohnen und Zuckersteuer beherrschen die Schlagzeilen, Besorgnis und emotionale Debatten werden ausgelöst. Man könnte meinen, das Volk möge sich daran abarbeiten.
Die Strukturellen Probleme sind alle bekannt:
-akuter Wohnungsmangel
-Sozialkassen durch Fehlbelastungen in Schieflage
-marode Infrastruktur
-Hohe Energiekosten (vermutlich hauptsächlich regulatorische Ursache)
-Bürokratie durch immer mehr Vorschriften kombiniert mit Personal das diese überwachen muss (auch die Zuckersteuer wäre nichts anderes als ein hoch komplexes Regelwerk)
Die einzige Idee, ich ich von den CEO-Beratern des Kanzlers vernommen habe, ist, dass man die Sozialkassen bei den Leistungsträgern kürzen will aber nicht die Ursache der Fehlbelastung angehen will. Also werden Krankenkassenleistungen gekürzt und das Renteneintrittsalter soll herab gesetzt werden.
Ob er diese sogenannte Reform (die meiner Meinung nach keine ist) durchzieht oder nicht, das Volk, die Leistungsträger, die Firmen werden damit nicht glücklich werden. Denn die Ursachen werden ignoriert. Deshalb reden wir über Zuckersteuer.
Nur eine Frage und sie haben die Antwort.
Kanzler, woher kommt er. Da wo er herkommt dessen Lied wir singen. Es wäre aber zu leicht wüssten wir dann schon alles.
Dies absdruses Konglomerat ist ein Teil von allem, aber eben ein Teil und ein Teil vom Gegensätzlichen. Sie denken doch nicht sie wären sich einig.Der blanke Neid in der Obersten Hirachie wie in der Untersten. Das ist Menschlich. Das ist gewiss. Das ist von Dauer und Ewiglich. Da hat eine Verschwörungstheory kein Platz. Hauen und Stechen und manchmal für gewisse Zeit eine Einigkeit. Wehe der gemeine Mensch fängt zum denken an, faßt sich ein Herz und sagt den Mächtigen, es ist aus, wir müssen reden.
Es ist nicht nur Unfähigkeit bei Merz und Konsorten, sondern Sabotage gegen die deutsche Wirtschaft.
Es gibt nichts, was in Deutschland zukunftsorientiert ausgerichtet ist.
Dagegen wird alles dafür getan, dass Deutschland in allen Bereichen vor die Wand gefahren wird.
Es macht den Eindruck, als wenn Politiker wie Merz Provisionen dafür erhalten, wenn deutsche Firmen das Handtuch werfen, ihre Firmen an die USA verkaufen oder die Produktion nach China verlagern.
Aktuell werden die Filet- Stücken von den Amis aufgekauft und später ggf. auf der Resterampe.
….US-amerikanische Investoren und Unternehmen kaufen derzeit in Rekordzahlen deutsche Industrie- und Mittelstandsbetriebe auf.
Fakten und ZahlenHöchstwert: Im Jahr 2025 gab es laut Pitchbook-Daten 76 Übernahmen und Beteiligungen an deutschen Industrie- und Fertigungsunternehmen durch US-Akteure – ein Rekordwert seit Beginn dieser Erfassung 2022.
Finanzvolumen: Das Transaktionsvolumen verdoppelte sich seit 2022 auf rund 29,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Bis zum 19. August 2026 kamen bereits weitere 23,9 Milliarden US-Dollar hinzu.
Prominente Beispiele: Der US-Käufer Madison Air übernahm den Ventilatorenhersteller EBM-Papst für 5,4 Milliarden Dollar, und der US-Konzern Nextpower kaufte die Zimmermann PV-Steel Group….
Auf der anderen Seite:
Der Endenergieverbrauch soll in Deutschland, gegenüber 2008, bis 2045, um 45 % gesenkt werden und es sollen die etwa 0,08 % des CO2, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, so weit wie möglich eingespart werden.
Dafür stell man die Kernkraftwerke ab(!?)
Sprengt Kohlekraftwerke und flutet der Braunkohleabbau(!?)
Von den mindestens notwendigen 40 Gaskraftwerken werden nur maximal 10 gebaut und ab 2027 will man von den Russen auch kein LNG mehr nehmen.
Nun wird die Industrie darauf vorbereitet, über Tage oder Wochen mit Stromsperren zu leben.
Wie am Anfang erwähnt:
Geht es noch optimaler Deutschland an die Wand zu fahren?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Wie kommt man auf 0.08% des CO2 bei ca. 1% der Weltbevölkerung? D.h. ein durchschnittlicher Einwohner Deutschlands braucht ca. 1/10 der Energie eines durchnittlichen Weltbürgers?
@markus
Die Antwort auf Ihre Frage ist ganz einfach: @Helmut verbreitet Desinformation.
Es reicht nicht, wenn der Handwerkspräsident ausschließlich Bundesdigitalisierungsminister Wildberger lobt, daß Elektrohandwerk benötigt neben der Europäischen Union auch wieder weltweite Absatzmärkte. Die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition lässt jedoch sowohl ein Bekenntnis zu einer interessenorientierten Außenwirtschaftspolitik, welche auf Ausgleich basiert, als auch ein Bekenntnis zu sämtlich verfügbaren Energieformen vermissen. Das Bundesamt für Verfassungschutz agiert mittels eines globalen 360-Grad-Blicks gegen potentielle Wirtschaftsspionage.
Hallo @ markus
Etwa 96 % (manche sagen auch 97%) des CO2 sind natürlichen Ursprung. Daran kann sowieso nichts geändert werden.
Verbleiben noch etwa 4 % menschengemachtes CO2.
Für etwa 2 % (manche sagen auch 1,5%) des weltweiten menschengemachten CO2, ist Deutschland verantwortlich.
Also ca. 0,08 %.
Eben 2 % von den 4 %.
4 : 100 x 2
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Strompreis: Bundeswirtschaftsministerium will Kohlekraftwerke stärker nutzen | DIE ZEIT https://share.google/ey69hdFPwCDYvQIL1
Wer die Kernkraftwerke abstellt, muss eben mit Kohle oder Gas Strom erzeugen, wenn der Wind nicht weht und die Sonnen nicht scheint.
Da jede Nacht die Sonne nicht scheint und auch oft der Wind nicht weht, muss der Strom irgendwo herkommen.
Die Chinesen benötigen fast 50 % Kohle in ihrem Strommix.
In Spanien sind dagegen alle Kohlekraftwerke abgestellt.
Und wir alle wissen warum das so ist.
In Deutschland ist das alles anders.
Dort soll(ten) nach den AKWs nun auch die Kohlekratwerke abgestellt werden.
Und weil es mit dem Gas knapp wird, wird auch ab dem nächsten Jahr kein LNG mehr aus Russland genommen.
Lieber plant man dann, wenn es knapp wird mit dem Strom, Industrien Tage oder Wochen abzuschalten.
Was sich natürlich wiederum recht positiv darauf auswirkt, um möglichst effizient die Deindustrialisierung in Deutschland voranzutreiben.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut