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Kommentar Bundesregierung legt Turbo ein für Absturz der deutschen Volkswirtschaft

Schulden explodieren, die Zinslast wird unbezahlbar. So klar muss man es sagen. Die Bundesregierung trickst sich ihren Haushalt zusammen.

Reichstag in Berlin
Foto: romeo22-Freepik.com

Der Haushaltsplan der Bundesregierung für 2027 bis 2030 wurde am Montag von CDU und SPD verkauft als der große Aufbruch für Deutschland. Jetzt geht es aber voran, jetzt spucken wir alle in die Hände? Nichts dergleichen ist zu sehen! Es ist etwas ganz Anderes: Ein Stopfen von Löchern, ein Zusammenschustern eines wackligen Konstrukts, das Zuschütten von Löchern mit Schulden. Zahlen tun wir alle in den Folgejahren in Form explodierender Zinslasten! Werden massive Einsparungen vorgenommen und fokussiert man sich auf Kernaufgaben im Haushalt? Nichts da! Man verspricht zwar unter anderem per Gießkanne, dass alle Ministerien in winzigen Prozentbereichen Einsparungen vornehmen sollen. Aber ob das jemals passieren wird? Daran sind Zweifel angebracht. Warum sparen, wenn die Geldströme obszöner fließen denn je!

Zinslast erdrückt alles

Das Fatale daran: Jetzt deutlich mehr Schulden aufnehmen, und dann Jahr für Jahr eine dramatisch ansteigende Zinslast in Kauf nehmen. Das bedeutet, dass der Bundeshaushalt zukünftig immer weniger Geld zur Verfügung haben wird, um normale Aufgaben bezahlen zu können, weil die Zinslasten einen immer größeren Platz einnehmen. Immer weniger Geld bleibt übrig für Soziales, Rüstung, Bildung, Straßen, Brücken, Polizei usw. Die folgende Grafik ist entscheidend: Einst noch bei 4 Milliarden Euro im Jahr 2021, soll der Bund bereits im nächsten Jahr 41,9 Milliarden Euro nur für die Zinsen auf die Bundesschuld ausgeben, und 2030 sogar über 80 Milliarden Euro. Eine Katastrophe! Noch eine Zahl: Die Nettokreditaufnahme nur beim Kernhaushalt des Bundes soll 2027 bei 118,7 Milliarden Euro liegen, und 2030 bei 167 Milliarden Euro. Inklusive Sondervermögen für Infrastruktur + Bundeswehr will der Bund in 2027 eine Nettokreditaufnahme von 203,7 Milliarden Euro durchführen, und 2030 bereits 219,5 Milliarden Euro.

Zinslast auf die Bundesschuld steigt dramatisch an

Michael Bröcker von Table Briefings dazu auf X: „Schafft die Steuerreform einen „wichtigen Wachstumsimpuls“ (Bundeskanzler)? Eher nein. 2/3 der Entlastungen sind rechtlich zwingend. Rechnet man diese Effekte raus (also Grundfreibetrag(/Kindergeld..), ist die gesamte Steuerreform aufkommensneutral. Ein vernichtendes Urteil!

Da der Staat aber ständig mehr Geld ausgibt, die Zinslast explodiert, die Pensionen der immer mehr werdenden Staatsdiener und die stetig steigenden Bundeszuschüsse für die Rente auch immer stärker drücken, bedeutet das: Immer neue Sondervermögen könnten nötig werden, wodurch quasi ein zweiter Bundeshaushalt außerhalb des Bundeshaushalts entsteht. Aber auch die Schulden dieser Schattenhaushalte würden eine weiter steigende Zinslast produzieren. Oder der Bund wirft einfach gemeinsam mit vielen anderen EU-Staaten die europäischen Schuldenregeln endgültig über Bord, und man begibt sich in eine ganz offiziell ausufernde Staatsverschuldung im offiziellen Bundeshaushalt – das ginge auch. Derzeit befindet man sich ja schon am Anfang so eines Prozesses.

ARD-Kommentatorin mit vernichtender Kritik

Wenn sogar eine Kommentatorin der ARD den Haushaltsplan von Lars Klingbeil in der Luft zerreißt, soll das schon was heißen! Lissy Kaufmann vom ARD-Hauptstadtstudio schrieb am Montag, so könne es nicht weitergehen mit den Bundesfinanzen. Nicht in den kommenden Jahren. Nicht mit dieser Ausgangslage. Das, was Finanzminister Lars Klingbeil vorgelegt hat, sei ein mit Mühe, Not und Tricks zusammengeschusterter Haushalt.

555,4 Milliarden Euro will der Bund im kommenden Jahr ausgeben, die Neuverschuldung liegt bei rund 200 Milliarden Euro. Mit ihrem zusammengeschusterten Haushalt verschiebt die Regierung Probleme in die Zukunft, so die Kommentatorin der ARD. Wer hohe Schulden aufnimmt, im kommenden Jahr rund 204 Milliarden Euro, zahle später beachtliche Summen. In knapp vier Jahren steigt die Zinslast auf rund 81 Milliarden Euro. Die Rückzahlung wolle die Bundesregierung jetzt aber verschieben: Zinsen der Corona-Kredite und des Bundeswehr-Sondervermögens sollen nicht wie geplant ab 2028, sondern erst ab 2033 getilgt werden. Durchwurschteln – und tricksen. Legal natürlich, aber fragwürdig, so Lissy Kaufmann auch zu anderen Punkten.

Das Leben des Durchschnittsbürgers wird auf breiter Front teurer

Wie sorgt man dafür, dass die Menschen mehr ausgeben, mehr Zuversicht haben, die Volkswirtschaft nach vorne bringen? In dem man ihre Verbrauchssteuern auf breiter Front erhöht und ihr Leben damit teurer macht? Sicher nicht! Aber genau das tut die Bundesregierung. Nachfolgend dazu eine einfache Grafik der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“. Der Staat wird eine neue Zuckersteuer einführen. Dazu erhöht man Tabak- und Alkoholsteuer deutlich. Dazu gibt es eine neue Plastiksteuer, Kryptowährungen werden aller Voraussicht nach auch neu besteuert. Bei Minijobs, die de facto abgeschafft werden, wird den Menschen weniger Netto vom Brutto bleiben, ein Debakel.

Und die Sozialabgaben für alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden drastisch ansteigen, vor allem durch die 2 Prozentpunkte Beitrag auf die Bruttogehälter für die neue Kapitalgedeckte Rente. Gruselfaktor: Wie und durch wen dieses Kapitalmarkt-Ansparen verwaltet wird, und worin investiert wird, ist nicht klar. Aber Aussagen des Kanzlers lassen Schlimmes befürchten. Zweckentfremdung von Rentenbeiträgen, in dem man das Geld in Investitionen in deutsche Unternehmen lenkt, aus politischen Gründen? So würde ein Profi-Investmentstratege nicht handeln. Er würde die besten Unternehmen aussuchen, die weltweit gute Geschäfte machen. Aber politisch gewünschte Investments – da sind die Investment-Katastrophen fast schon vorprogrammiert.

Die Warnungen von Veronika Grimm treten ein

Die Ökonomin Veronika Grimm erinnert an ihre früheren Warnungen, die exakt beschrieben haben, was wir jetzt sehen: Quasi unbegrenzte Schuldenaufnahme, die Reformen verhindert. Wer keinen Sparzwang hat und auf Pump leben kann, fühlt sich eben nicht genötigt sparsam zu haushalten oder sinnlose Ausgaben zur streichen! Auch beschrieb Frau Grimm, dass Investitionen aus den Kernhaushalt in das Sondervermögen verschoben werden, damit man im Kernhaushalt mehr für Konsum ausgeben kann. Und schlussendlich sagte sie, dass die Investitionsausgaben keinen Umfang erreichen würden, um einen volkswirtschaftlichen Effekt zu erzielen.

Fazit

Die Rentenbeiträge für Arbeitgeber werden weiter deutlich steigen, und Arbeitnehmer werden deutlich weniger Netto vom Brutto haben. Nun entlastet die Bundesregierung Arbeitnehmer ein wenig bei den Steuern. Es kommt genau so, wie ich es vor Monaten beschrieben hatte. Unterm Strich ein Nullsummenspiel oder noch schlimmer. Aber die Bundespolitik erzählt dem Bürger, wie toll es doch sei, dass die Steuern sinken. Die eine Hälfte der Wahrheit einfach weglassen, so geht es doch auch? Diese Woche nun sehen wir den Bundeshaushalt mit den Planungen von Finanzminister Klingbeil für 2027 bis 2030. Die Zinslast explodiert, die Spielräume für wichtige Ausgaben schrumpfen rasant zusammen. Man wird auf Jahre hinweg immer mehr Schulden machen müssen. Ein Teufelskreis aus Schulden und Zinsen. Ein Aufbruch für die Volkswirtschaft ist nicht erkennbar, im Gegenteil!



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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36 Kommentare

  1. ist wie Pflaster abreißen, schneller ist besser.

  2. Naja, das ist seit vielen Jahren bekannt. Jetzt aber bitte nicht jammern.
    Die Deindustrialisierung von Deutschland wird doch auch durch die Sanktionen gegen Russland optimal gefördert.
    Jeder wusste was da auf Deutschland zukommt.
    Einige Narren lachen natürlich immer; das ist immer so.
    Die Narren lachen jetzt auch noch, wenn man ihnen sagt, dass die tatsächlichen Staatsverschuldung von Deutschland etwa 400 % vom BIP beträgt.
    Jetzt muss erstmal die Deindustrialisierung so schnell wie möglich vorangetrieben werden, denn der Endenergieverbrauch soll bis 2045, gegen über 2008 fast halbiert werden. Und die etwa 0,08 % des weltweiten CO2 für das Deutschland verantwortlich ist, soll auch fast ganz verschwinden.
    Natürliche wird es, um die Ziele zu erreichen, eine gigantische weitere Schuldenaufnahme geben und astronomische Steuererhöhungen.
    Denn die wegbrechenden Steuereinnahmen des Staates, müssen ja irgendwie kompensiert werden.
    Die Hunderte von Milliarden für die Ukraine und für Millionen von Menschen, die gar nicht mehr in Deutschland sein dürften, pluss die verschenkten Milliarden ins Ausland, müssen ja auch irgendwo herkommen.
    Es wird alles immer schneller sehr, sehr, teurer werden, bei gleichzeitigen Einsparungen, bei gerade den ärmsten der Armen.

    Wer kann, sollte so schnell wie möglich Deutschland verlassen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      wie wir gelernt haben, hat
      – Deutschland ein immer noch fast doppelt so hohes BIP als Spanien
      – Das BIP pro Person ist ebenso höher
      – Das kaufkraftbereinigte EInkommen in Deutschland ist höher als in Spanien.
      Und du bist offenbar nicht in der Lage, „Einkommen“ von „BIP“ zu unterscheiden und „nominale Preise“ von kaufkraftbereinigten Preisen“
      Also, bitte, kümmere dich um Spanien, wo du lebst und geh erst mal zur örtlichen Volkshochschule, um dein Wissen aufzupolieren.

    2. @Helmut
      ach ja, die implizite Verschulund Spaniens ist auch höher als in Deutschland, wie du selber berichtet hast.
      Viele Grüße nach Spanien

  3. „Bundesregierung legt Turbo ein für Absturz der deutschen Volkswirtschaft“

    Der Titel könnte glatt aus der Feder von Heiner Flassbeck stammen.

    https://www.relevante-oekonomik.com/2026/07/08/wo-der-hausverstand-triumphiert-ist-die-volkswirtschaft-verloren/

    Recht hat er.

  4. Die Finanzplanung von Merz und Klingbeil ist ein krimineller Akt. Die Menschen werden seit 2012 kontinuierlich betrogen und gezielt in die Verarmung sowie in Richtung de facto Enteignung gedrängt. Deutschland geht den Weg von England, Frankreich, Holland,Belgien, Spanien und Portugal – allerdings werden wir Deutsche von den eigenen Regierungen am brutalsten schikaniert. Auch das Auswandern nach Italien bringt nichts, da es von Brüssel und dem deutschen Zahlmeister abhängig ist. Der ideologiefreie gesunde Menschenverstand kann frühestens 2029 in Aktion treten, falls dann noch etwas zu retten ist. Das durchpolitisierte Bundesverfassungsgericht versagt kläglichst.

  5. Der Untertan
    Da hast Du vollkommen recht.
    Spanien geht genau so vor die Wand.
    Ich denke, Frankreich zuerst.
    Nur- jeder sollte wissen, dass sein Geld nur noch außerhalb Europas sicher ist.
    Und ganz bestimmt nicht in Papierwerten.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  6. Geliefert wie gewählt. Diese Nation verschwindet in der Bedeutungslosigkeit inklusive leben am Existenzminimum für sehr viele Deutsche, die Jahrzehnte in alle Systeme eingezahlt haben bzw. werden.

    Aber wir können „stolz“ darauf sein, Mörder, Vergewaltiger, Sozialbetrüger durchgefüttert zu haben, Ukrainern einen delux Zweitwohnsitz bezahlt zu haben. Und im Untergang werden noch viele sagen: „Aber die Brandmauer hat gehalten.“

    1. @Gabriele
      Sie schreiben: „Aber wir können „stolz“ darauf sein, Mörder, Vergewaltiger, Sozialbetrüger durchgefüttert zu haben, Ukrainern einen delux Zweitwohnsitz bezahlt zu haben.“

      Bevor Sie derart pauschalisierende Hassaussagen öffentlich posten, sollten Sie bedenken: Niemand außerhalb sozialdarwinistischer oder politisch extremer Kreise verspürt Stolz angesichts von Kriminalität – egal, von wem sie ausgeht. Kriminelle werden in Deutschland nach dem Strafrecht verurteilt, nicht durchgefüttert.

      Das gilt für Straftäter jeglicher Herkunft und Couleur – eingeschlossen klerikale Täter, die Kinder vergewaltigen oder biodeutsche patriarchale, misogyne Netzwerke, die Femizide begehen. Dass Sie im Kontrast dazu allerdings die bittere Not ukrainischer Menschen aufgrund des russischen Terrors gegen die Zivilbevölkerung rhetorisch und semantisch in Sozialbetrug und Deluxe-Zweitwohnsitze umdeuten, ist infam – und wirkt zudem einseitig, solange Sie die vielen russischen Oppositionellen verschweigen, die ebenfalls vor diesem imperialistischen Terrorregime fliehen mussten.

      Unter dem Strich entlarvt Ihr Kommentar lediglich einen tief sitzenden Mangel an Empathie und Faktenkenntnis – inklusive Ihrer bedauernswerten Inszenierungen rund um Brandmauerfloskeln und rechte Opfermythen.

  7. Schau dir „Merz‘ Schulden-Desaster: Ökonom rechnet ab – Bernd Raffelhüschen im Interview“ auf YouTube an.

    https://youtu.be/vl6P4TJRgcs?is=XBWoyrbQIK_bADJ2

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Es sind zuwenig Schulden. Wenn die Binnennachfrage noch mehr einbricht, wird es richtig hässlich! Lest mehr Flassbeck.

      https://www.relevante-oekonomik.com

  8. Hinzu kommt noch, daß der Internationaler Währungsfonds (IWF) die Wachstumsprognose für Deutschland senkt/Quelle: Phoenix-TV-Teletext.

  9. MMn ist das der Fluch der „Großen Koalition“. Bei so einer Regierung bleibt der Unsinn der Vorgänger-Regierungen, da er nicht abgeräumt werden kann, denn die Macher des Unsinns verhindern es. Ich fand es deshalb gut, dass die FDP bei der Ampel dabei war, aber damals hat auch die FDP nichts abgeräumt. Bei der Regierung Merz sieht man das jetzt deutlich, denn jetzt kommt zum Unsinn der SPD-Gesetze noch der Unsinn der Unions-Gesetze dazu. So verkommt ein Staat!

  10. Hallo @ Markus
    Da hat Herr Flassbeck nun mal recht.
    Das propagiert er seit vielen Jahren.
    Die Bürger sparen, die Firmen auch.
    Aber irgendwo muss das Geld der Sparer die Zinsen erwirtschaften, die die Sparer haben wollen.
    Das Geld der Sparer hätte z. B in die Infrastruktur gesteckt werden sollen.
    Es wurde aber ins Ausland verliehen, Millionen „Facharbeiter“ werden alimentiert, jetzt soll Deutschland die konventionell stärkste Armee Europas bekommen. Hunderte von Milliarden gingen in die Ukraine, einschließlich der Kosten der Sanktionen, usw.
    Und jetzt auch noch eine immer schneller anwachsende Zinsbelastung, die wieder mit neuen Schulden bezahlt werden müssen.
    Und das, bei der gewollt fortschreitenden Deindustrialisierung.
    Jetzt bleiben nur noch Steuererhöhungen, aufnahme neuer gigantischer Schulden und Einsparungen bei den ärmsten der Armen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Die Regierung erwirtschaft niemals etwas, auch nicht mit Investitionen in Infrastruktur. Dafür ist die Wirtschaft da.

  11. Der Flüchtling rühmt seinnFluchtland

    Der Untertan ( Permanix, Multimut) ist genau wegen diesen paradiesischen Zuständen in De geflohen und verteidigt aus seiner geschützten Oase sein Fluchtland. Dass ein grosses BIP auch nichts mit Lebensqualität zu tun hat weiss er auch nicht und empfiehlt andern Weiterbildung, einfach nur ein dämlicher Helmutbasher.Das Märchen mit dem Super BIP von De erzählt er dauernd wird aber dem Otto Normalverbraucher gar nichts bringen.

    1. @Der Flüchtling rühmt seinnFluchtland
      „ein grosses BIP auch nichts mit Lebensqualität zu tun hat“ Ja, klar. Deswegen gibt es auch in einem Land mit einem geringeren BIP als Deutschland einen landesweiten Stromausfall, weil die Infrastruktur so gut ist. Und anschliessend einen landesweiten Ausfall des Telefonnetzes. Genau.
      Merkst du eigentlich noch, was für einen Unsinn du schreibst?
      Warum wollen die Spanier eigentlich ins Ausland? Die Quote, der Spanier, die im Ausland leben, ist höher als in Deutschland. Und warum steht auf Platz 2 der Top-Ziele der Spanier ausgerechnet Deutschland?

  12. Hallo @ Der Flüchtling rühmt seinnFluchtland
    Wir haben z. B. als Rentner in Spanien etwa 26.000 Euro Euro Rente und leben über den Daumen etwa 30 % günstiger als in Deutschland.

    Wieviel Rente muss man in Deutschland bekommen, nachdem man nach Steuern und Abzug der Krankenkassenbeiträge und Pflegeversicherung 26.000 Euro Nettorente hat, die auch noch etwa 30 % mehr Kaufkraft in Spanien hat.
    Trotzdem wurden die Mindestrenten in diesem Jahr um 12 % erhöht, 2025 um 9 % und 2024 um 8 %.
    Und das ist Netto, denn Rentner müssen in Spanien keine Krankenkassenbeiträge bezahlen.
    Und Rentner haben sonst noch Vergünstigungen, von denen deutsche Rentner nur träumen können.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  13. Bundeskanzler Friedrich Merz thematisiert aktuell im Rahmen einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag zur aktuellen politischen Lage die Entwicklung von Start-ups bei uns in Deutschland. Kein Bekenntnis jedoch vom Kanzler zur Kultur der zweiten Chance für Start-ups.

  14. @Helmut Mir macht die Regierung in Spanien Angst. Sie lässt ungeprüft Mörder ins Land und möchte sie unbedingt zu Staatsbürgern machen.
    Muss man ins Krankenhaus, kann bei der Rückkehr die Wohnung oder das Haus besetzt sein. Und diese Besetzer erschlagen oder erstechen, ohne mit der Wimper zu zucken ,die Eigentümer.

    Allerdings fällt die BRD gegen fast alle EU-Staaten ab, BIP pro Kopf, Freiheit, Sicherheit, … Ja, das merkt man bei Auslandsaufenthalten. Deshalb haben wir wie vor dem letzten Weltkrieg wieder eine Auswanderungswelle von Deutschen und ein Einwanderungswelle von armen Ausländern.

    Spanien hat den Vorteil, dass nicht jede Region eine Heizung benötigt und „Solar“ sinnvoll ist, das wird in diesem Winter vielleicht unser größtes Problem.
    Ich möchte eine stabile Währung und nicht 12% mehr Rente. Weil ich nicht von den Almosen eines Staates abhängig sein möchte.

    Ich habe aus obigen Gründen bisher nicht Spanien als Wohnsitz gewählt, trotz des goßen Angebots an günstigen Häusern.

  15. Lustig wie hier einige Schreiberlinge meinen, dass „Untertan, Permanix, Multimut“ ein und dieselbe Person sind. Mit was sich manche Leute so den ganzen Tag beschäftigen…😂

  16. Chris
    Du hast keine Ahnung.
    Google mal, wann sie einen spanischen Pass bekommen.
    Wer straffrei in Spanien gelebt hat, und sich durch Arbeit ernährt, kann eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
    Den Pass gibt es erste, wenn überhaupt, nach 10 Jahren.
    Renten sind keine Almosen, sondern resultieren auch eingezahlten Beiträgen.

    15 Mindestbeitragsjahre sind in Spanien notwendig.
    in Deutschland 5 Jahre.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  17. Untertan
    Entwa 3,8 Millionen Deutsche leben ständig im Ausland.
    Etwa 2.2 Millionen Spanier leben ständig im Ausland.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  18. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Es ist schon ein Wunder das der DAX trotzdem auf All Time High steht…zumindest Faktor 12 im Vergleich zum Tief in der Dot Com Blase…2166 damals…

  19. @Der Untertan
    Unser andlusischer Aal ist wirklich erstaunlich flexibel und biegsam wie eine Weidenrute: Du schreibst von Quoten, und postwendend kommt er mit absoluten Zahlen um die Ecke.

    Ausgerechnet Helmut, der ansonsten alles ins Verhältnis setzt und in Prozente umrechnet: Die Anzahl der Kernkraftwerke und LNG-Terminals im Verhältnis zur Bevölkerung, die Länge der Bahn-Schnellfahrstrecken zur Einwohnerzahl – ja sogar Größen, die ohnehin schon prozentual angegeben sind, wie etwa Teuerungs- oder Wachstumsraten. Die werden dann zu Wachstumsraten-Zuwachsraten 😂

  20. Hallo Helix52
    Da Du es genauer wissen möchtest, habe ich mal KI gefragt.

    Die Frage war: Wieviel Prozent der deutschen bzw. spanischen Staatsbürger leben dauerhaft im Ausland?
    Antwort:
    ….Deutschland: Rund 3,8 Millionen deutsche Staatsbürger leben dauerhaft im Ausland. Dies entspricht etwa 5 % aller Deutschen.
    Spanien: Etwa 800.000 im Ausland lebende Spanier haben den Status als echte Auswanderer. Rechnet man jedoch Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft hinzu, die nicht in Spanien geboren wurden, steigt die offizielle Statistik auf 3,2 Millionen Menschen. Das sind etwa 1,8 % bis maximal 6,8 % (inklusive der Nachkommen)….

    Ich möchte die Zahlen nun nicht interpretieren, aber es wird kaum spanische Rentner geben, die ihren Wohnsitz nach Deutschland verlegen. Anders herum sind es eine Menge.
    Die Zahlen sind aber schwammig.
    Denn in Spanien muss die Rente ab einem gewissen Betrag höher versteuert werden als in Deutschland, der Führerschein muss über 65 alle 5 Jahre und ab 70 alle 2 Jahre durch einen medizinische Untersuchung erneuert werden.
    Daher leben viele Rentner noch offiziell in Deutschland, sind aber das ganze Jahr in Spanien, mieten eineWohnund schwarz und melden sich nicht an.
    Auch ihr Auto melden sie dann nicht um.
    Auf der anderen Seite, gibt es recht wenig Deutsche, die in Spanien die spanische Staatsbürgerschaft annehmen, selbst wenn sie hier Nachkommen haben.

    Aber für beide Länder ist es ein Aderlass, denn fast nur die Besten gehen. Und wenn Rentner, dann mit verhältnismäßig hohen Renten.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      das ist halt dein Problem: Du begreifst gar nicht, was du überhaupt von der KI mitgeteilt bekommst, oder?
      Jetzt überleg mal, was du geschrieben hast: Spanien ist offenbar so unattraktiv, dass die Ausgewanderten gar nicht zurückkommen wollen.
      Rechnen wir das doch einfach mal durch:
      Abwanderung:
      Deutschland: ca. 288.000. Spanien: 137.000
      in Prozent an der Gesambevölkerung: 0,35% bzw 0,26%
      Rückkehr:
      Deutschland: ca. 191.000 Spanien: 88,000
      in Prozent: 88% bzw. 71%

      Und das kleine, aber unappetitliche Detail: Die Gründe:
      Deutschland: Deutsche Auswanderer: Hier stehen oft der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung, Vordergrund.

      Spanien: Die Hauptrolle spielen der konkrete Jobmangel und und das Suchen nach besserer Gehaltsstruktur und Arbeitsplatzstabilität.

      Mit anderen Worten: Deutsche Auswanderer sind formal besser ausgebildet, gehen ein paar Jahre ins Ausland und kommen mit einem höheren Gehalt zurück. In Spanien treibt die nackte Note die Jugend ins Ausland.

      Und da du es selber angesprochen hast. Zitat: „Ich möchte die Zahlen nun nicht interpretieren, aber es wird kaum spanische Rentner geben, die ihren Wohnsitz nach Deutschland verlegen. Anders herum sind es eine Menge.“ Was glaubst du eigentlch, ist für eine Volkswirtschaft problematischer: Wenn Rentner ins Ausland gehen, der der Volksgemeinschaft mit ihren ständigen Wehwechen auf der Tasche liegen oder Menschen im arbeitsfähigen Alter.

      Helmut, erst Denken, dann Überlegen, wie mein alter Mathelehrer zu sagen pflegte.

      1. Der Untertan
        Du vergisst dabei, dass viele Menschen ihren Wohnsitz nach Spanien verlegen (wie ich auch) die nie vorhaben in Spanien erwerbstätig zu werden.
        Hier in meiner Umgebung leben Engländer, Holländer, Belgier und natürlich auch Deutsche. Davon hat nur mein leider verstorbener Nachbar als Arzt gearbeitet und ein Holländer als Physiotherapeut.
        Die anderen genießen nur das Leben in Andalusien
        Sie haben ausgesorgt und wollen das Leben jeden Tag dort genießen, was etwa 100 Millionen Touristen im Jahr nur für kurze Zeit können.
        Und ich denke, die Zahl derjenigen Menschen, die ausgesorgt haben, und sich in Deutschland (ohne erwerbstätig zu sein) niederlassen, um sich nur ein schönes Leben machen zu wollen, wird sehr gering sein.
        Dafür kommen lieber Millionen „Facharbeiter“ nach Deutschland, die dem Sozialsystem Hunderte von Milliarden kosten.
        Aber es ist doch schön, dass jeder Unionsbürger sich das Land seiner Wahl aussuchen kann, wenn er sich selber durch Arbeit, vorhandenes Vermögen oder Renten versorgen kann.
        Wer dann 5 Jahre hier ordnungsgemä gemeldet ist und auch seine Steuererklärung abgegeben hat, erhält ein unbegrenztes Bleiberecht.
        Es gehen aber viele deutscher Rentner wieder nach Deutschland zurück, wenn es in Richtung Pflegefall geht.
        Der Rentner muss zwar immer in Deutschland in die Pflegekasse zahlen, bekommt aber keine Leistung aus Deutschland wenn er ins Pflegeheim muss.
        Selbst wenn er sich dann dazu entscheidet, das Pflegeheim in Spanien selber zu zahlen, muß es die Beiträge für die Pflegeversicherung in Deutschland weiter zahlen.
        Oft wird dann gesagt: Als kranker oder pflegebedürftigen Rentner kommen sie dann aus Geldmangel zurück.
        Nein, sie kommen dann nach Deutschland zurück, weil sie dann die Leistung auch haben möchten, für die sie Jahrzehnte eingezahlt haben.
        Ab 2027 wird sich die Rückreise von Rentnern noch erhöhen, wenn weiter in der Pflege eingespart wird.
        Ja, es is alles sehr vielschichtig.
        Ich habe sehrwohl nachgedacht, und daher können wir auch sehr gut in Andalusien leben, haben nun unser bisheriges Haus verkauft und ziehe bald in unser Penthouse in Malaga.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          hast du es immer noch nicht verstanden?
          Deutschland bildet seine Menschen so gut aus, dass sie ins Ausland können und dort gut bezahlte Jobs bekommen und wenn sie zurückkehren, bekommen sie einen Bonus für ihren Auslandshaufenthalt.
          In Spanien treibt die pure Not die Menschen ins Ausland.
          Welches Land ist wohl besser?
          Und was ist für eine Volkswirtschaft wohl besser:
          Wenn ihre nicht zum Wirtschaftsleben beitragenden Menschen das Land verlassen, dafür aber dafür für Menschen im arbeiteitsfähigen Alter kommen, die bereit sind, für einen relativ geringen Lohn zu arbeiten?
          Offenbar ist Deutschland attraktiv. Sonst würde das nicht gehen. Auch wenn du mal wieder eine ausländerfeindliche Sprache benutzt (was nebenbei bemerkt für jemanden, der selber im Ausland lebt, ein besonderes Armutuszeignis darstellt): Du gibst es ja selber zu. Spanien mag ein Rentnerparadies sein. EIn Grund für mich, das Land zu meiden. In Thailand ist es noch unangenehmer. Fürs Leben scheint Deutschland besser geeignet zu sein, wie du selbst zugibst.
          Und ich hoffe, damit ist diese sinnlose Diskussion beendet. Ruhe in Frieden in deinem Rentnerparadies, hier wollen die Menschen leben.

  21. Bundeskanzler Friedrich Merz behauptet zwar im Rahmen seiner aktuellen Regierungserklärung im Deutschen Bundestag zur aktuellen politischen Lage, unsere Volkswirtschaft sei entsprechend aufgestellt, ein RTL-Fernsehtext informiert jedoch darüber, daß die Anzahl der Insolvenzen sowohl für Personen-, als auch für Kapitalgesellschaften im zweiten Quartal d.J. gegenüber dem ersten Quartal d.J. um ca. 9% gestiegen sind.

    1. @Holger Voss…ich finde es etwas inkonsequent, dass bei amerikanischen Präsidenten immer dazugeschrieben wird, der wievielte Präsident derjenige ist…bei deutschen Bundeskanzlern tun sie das nie…genauso mit den Zweitnamen…die werden bei den Amerikanern immer gewürdigt…bei den Deutschen nicht…vielleicht könnten Sie hier noch etwas präziser arbeiten…ansonsten Danke für die Quellenrecherche in den jeweiligen Videotexttafeln…die habe ich früher auch geliebt…bekomme ich aber leider nicht mehr angezeigt…

  22. An FMW-Nutzer Ranzentier: Da für mich das Motto eine gute Tat am Tag ist eine Tugend gilt, rege ich bezüglich des hiesigen aktuellen Themas an, ggf. den RTL-Zuschauerservice zu kontaktieren.

    1. @Holger Voss: Und was war Ihre gute Tat am Tag für heute?…falls Sie da noch nichts auf dem Zähler haben sollten…hier mein Vorschlag…könnten Sie nochmal auf ARD Videotexttafel 251 ff. schauen, ob da noch die Bundesligaergebnisse stehen…das fand ich früher immer so cool…wenn da ein Tor gefallen ist, wurde direkt der Torschütze aufgeblendet…herrlich…ja…heute mit Internet und Apps ist das alles genauso, schneller und auch besser…aber man wird halt manchmal sentimental…oder die Bundesligaschlusskonferenz im Radio…auch gut…man fährt samstags 16:45 aus dem Baumarkt nach Hause und fährt extra langsam, damit man noch die letzten Minuten live im Auto verfolgen kann…auch schön…Herr Voss…ihre Kommentare rufen in mir immer wieder sentimentale Gefühle hervor…

  23. KI sagt dazu:
    <<Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf ist in Deutschland deutlich höher als in Spanien. Im Jahr 2024 lag das BIP pro Kopf in Deutschland bei rund $71.797 (ca. $46.200), während Spanien bei etwa $35.151 (ca. $33.000 bis $38.000) lag. Deutschland hat wirtschaftlich gesehen also ein höheres durchschnittliches Einkommen und eine höhere Wirtschaftsleistung pro Person.
    Um diese Zahlen besser zu verstehen, hilft es, sich ein paar wichtige Punkte anzusehen:
    Währung und Preisniveau: Ein Euro ist in Spanien und Deutschland gleich viel wert. Das Leben in Spanien ist jedoch im Durchschnitt etwa 15 bis 20 Prozent günstiger als in Deutschland. Das bedeutet, dass Sie für Miete und Lebensmittel dort weniger bezahlen.
    Reale Kaufkraft: Weil in Spanien die Lebenshaltungskosten niedriger sind, gleicht sich ein Teil des Lohnunterschieds im Alltag aus. Dennoch bleibt das verfügbare Einkommen in Deutschland statistisch höher.
    Wirtschaftswachstum: In den vergangenen Jahren ist die spanische Wirtschaft schneller gewachsen als die deutsche. Dadurch schrumpft der Abstand beim Wohlstand zwischen den beiden Ländern langsam.
    Ein einfaches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Person A in Deutschland verdient $100. Person B in Spanien verdient $75. Das ist deutlich weniger. Weil die Brötchen, Miete und Energie in Spanien aber auch um einiges billiger sind, kann sich Person B mit ihren $75 im Verhältnis fast genauso viel leisten, wie Person A mit ihren $100. Die Lücke im Geldbeutel ist also kleiner als gedacht>>>

    Die Spanier arbeiten um zu leben und leben nicht um zu arbeiten.

    1. @Thomas S
      Wir haben nun mehrfach festgestellt, dass das kaufkraftbereinigte Einkommen in Deutschland höher sind.

  24. An FMW-Nutzer Ranzentier: Fragen kann man alles im Zusammenhang mit der Tatsache, daß derjenige klar im Vorteil ist, wer lesen kann.

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