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Bundesverfassungsgericht aktuell: Rundfunkbeitrag ist rechtskonform, aber…

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Mehrere Klagen von Bürgern und Unternehmen gegen den Rundfunkbeitrag kamen bis vor das Bundesverfassungsgericht, und wurden heute entschieden. Dabei ging es um Privatleute, die Zweitwohnungen besitzen, und daher auch zwei mal zahlen sollen. Und es ging um eine Autovermietung, bei der für Radios in Autos kein Rundfunkbeitrag gezahlt werden solle.

Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, wie alle anderen Gerichte vorher auch schon diverse Male: Der Rundfunkbeitrag ist rechtskonform. Es gibt also nach wie vor keine Chance per Gericht die Abschaffung zu erwirken. Dies ist also nur auf politischem Wege zu erzielen, wenn man als Bürger den Beitrag denn abschaffen will. Aber eine Sache wurde dennoch erreicht. Bürger, die eine Zweitwohnung besitzen, müssen nicht ein zweites Mal den Rundfunkbeitrag bezahlen. Hier wichtige Kernaussagen des höchsten deutschen Gerichts von heute zum Rundfunkbeitrag, Zitat:

Wohnungen:

I. Die Ausgestaltung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich mit Ausnahme der Beitragspflicht für Zweitwohnungen ist verfassungsgemäß.

Autovermieter:

1. Die Möglichkeit des Rundfunkempfangs vermittelt den Betriebsstätteninhabern einen Vorteil. Sie können sich aus dem Rundfunkangebot Informationen für den Betrieb beschaffen sowie das Rundfunkangebot zur Information oder Unterhaltung ihrer Beschäftigten und ihrer Kundschaft nutzen.

2. Ein zusätzlicher erwerbswirtschaftlicher Vorteil erwächst den Betriebsstätteninhabern durch die Möglichkeit, Rundfunk in betrieblich genutzten Kraftfahrzeugen zu empfangen. Bei Unternehmen, deren erwerbswirtschaftliche Betätigung schwerpunktmäßig in der Nutzung von Kraftfahrzeugen liegt, wird der Nutzungsvorteil zum Hauptvorteil. Bei Mietwagen liegt der abgeltungsfähige Vorteil im preisbildenden Faktor der Empfangsmöglichkeit.

3. Die Gesamtheit dieser zusätzlichen Vorteile haben die Gesetzgeber in verfassungsgemäßer Weise erfasst. Der Vorteil ist den Inhabern von Betriebsstätten und betrieblich genutzten Kraftfahrzeugen zurechenbar. Die konkrete Ausgestaltung der Beitragspflicht für Betriebsstätten und Kraftfahrzeuge ist belastungsgleich.

Mit diesem folgenden Text liefert das Bundesverfassungsgericht eine Art vereinfacht ausgedrückte Zusammenfassung des heutigen Urteils (1 BvR 1675/16, 1 BvR 745/17, 1 BvR 836/17, 1 BvR 981/17):

Die Rundfunkbeitragspflicht ist im privaten und im nicht privaten Bereich im Wesentlichen mit der Verfassung vereinbar. Mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nicht vereinbar ist allerdings, dass auch für Zweitwohnungen ein Rundfunkbeitrag zu leisten ist. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Urteil vom heutigen Tage auf die Verfassungsbeschwerden dreier beitragspflichtiger Bürger und eines Unternehmens hin entschieden und die gesetzlichen Bestimmungen zur Beitragspflicht für Zweitwohnungen für mit dem Grundgesetz unvereinbar erklärt. Er hat den zuständigen Landesgesetzgebern aufgegeben, insofern bis zum 30. Juni 2020 eine Neuregelung zu treffen. Nach dem Urteil steht das Grundgesetz der Erhebung von Beiträgen nicht entgegen, die diejenigen an den Kosten einer öffentlichen Einrichtung beteiligen, die von ihr – potentiell – einen Nutzen haben. Beim Rundfunkbeitrag liegt dieser Vorteil in der Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nutzen zu können. Auf das Vorhandensein von Empfangsgeräten oder einen Nutzungswillen kommt es nicht an. Die Rundfunkbeitragspflicht darf im privaten Bereich an das Innehaben von Wohnungen anknüpfen, da Rundfunk typischerweise dort genutzt wird. Inhaber mehrerer Wohnungen dürfen für die Möglichkeit privater Rundfunknutzung allerdings nicht mit insgesamt mehr als einem vollen Rundfunkbeitrag belastet werden.

Bundesverfassungsgericht zum Rundfunkbeitrag
Das Sitzungssaalgebäude des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Foto: Tobias Helfrich (CC BY-SA 3.0)

8 Kommentare

8 Comments

  1. Anna

    18. Juli 2018 12:18 at 12:18

    Lächerlich ! Die Behörden verheimlichen den Menschen, daß sie FIRMEN sind und in internationalen Registern aufgeführt werden.

    Seit wann darf eine Firma Steuern oder Abgaben erheben?

    • tm

      18. Juli 2018 15:40 at 15:40

      oh bitte keine Reichsbürger hier.

  2. kindgottrs

    18. Juli 2018 12:37 at 12:37

    Weil sie lügen, betrügen, stehlen ohne dass das Volk einsieht was hier abgeht. Das Volk, mehrheitlich ist so gehirngewaschen dass sie das nicht verstehen wollen.

    • globalvoterorg

      18. Juli 2018 15:19 at 15:19

      Es ist herrlich, wie das Prinzip: „Teile und Herrsche“, weiterhin auf die Masse wirkt. Genauso, wie das Prinzip: „These, Antithese = Synthese“, nicht korrekt erkannt wird! Prinzipien der Weltherrschaft. Wir leben in einer Diktatur. diese wird, NUR, von analog, auf virtuell „umgepolt“. Sonst nichts! ALLES andere ist Beschäftigungstherapie! Auch die Diskussion um den Zwangsbeitrag GEZ!
      Es geht, allein, um die Erhaltung der Macht Matrix, wie gehabt.
      Dazu muß man wissen, daß die Dominanten ein Riesenproblem haben. Ihr, „Perpetuum Mobile“ der Macht, das FIAT Schuldgeldsystem ist endlich, weil es als Ponzi-System so angelegt ist! Die Exponentialität ist das Problem! Jeder, noch, normal denkende Mensch müßte begreifen, daß keinerlei „Wirtschaft“ auf der Erde fehlt. Es gibt keine Konjunkturkrise, es sei denn die der Überschuldung. Dies ist aber nie und niemals das Problem der Schuldner, sondern das der Gläubiger, im FIAT Money System, da die Geldmengen aus „purer“ Luft, kostenminimal, geschaffen wurden! Deshalb, sind die uneinbringbar und nichts wert! DAS, aber, liebe Leute, ist, garnicht, das Problem!!! Es geht, NUR, um die Macht, das die Lizenz zum Gelddrucken ausmacht! Zum Machterhalt, ohne Einrede, gehört die GEZ MeinungsDiktatur!
      Exkurs I: Es wird immer noch nicht verstanden, daß eine Dominanz/Herrschaft, NUR, dann funktioniert, wenn die Opfer, selbigst, auch Protagonisten sind. Wie, im analogen FIAT Schuldgeldsystem! Wir ALLE sind Mittäter! Deshalb die Metapher des „Perpetuum Mobile´s“. OHNE, uns, wäre die Funktion/Dynamik der Ausbeutung nicht umzusetzen, Wir selbst sind die Betreiber, die nützlichen Idioten, für die Dominanz!!!
      Jetzt kommt´s. Das neue System, allerdings, nein, insbesondere, geht genauso.
      Die Virtuelle DiktaturTotal Orwell 3.0 funktioniert, NUR, durch unser „begeistertes“ und dummes Zutun. (Facebook, google, youtube, whatsapp!!! Geht´s noch!)
      Exkurs II: Was die Vasallen (Deep State/Linken/Grünen/Beamten/Frühstücksdirektoren und Rechten Parasiten) noch nicht geschnallt haben ist, daß in der VIRTUELLEN Diktatur ihre „schleimigen“ und kriminellen Dienste NICHT mehr gebraucht werden!
      Auf „Kopfdruck“ werden auch sie dominiert und ihre Dienste/Schweigegeldkosten eingespart. SOOO, einfach geht Macht!
      Exkurs III: Auch die Harz IV „Elite“ wird keine Freude an der Zukunft haben! Es ist kaum anzunehmen, daß die Dominanz all diese 20/30% der Menschheit „am Kacken“ hält. Wozu!? In der Industrialisierung 4.0, machen die Roboter die Drecksarbeit, ohne zu „mucken“ und kosten nur einen Bruchteil! Die „Deagel Liste“ ist weit reeller, als die Meisten es sich vorstellen können! GEZ Meinungsdiktatur, ohne Gegenwehr, Bargeldabschaffung, Orwell 4.0!
      Es kommt IMMER anders, als man denkt!

    • tm

      18. Juli 2018 15:41 at 15:41

      Wie gut, dass ausgerechnet Leute mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche den Durchblick haben und nicht gehirngewaschen sind. Wie war das noch mit dem Geisterfahrer?

  3. Leon

    15. August 2018 16:52 at 16:52

    globalvoterorg hat`s trotz Rechtschreibschwäche kapiert , allerdings fehlt ihm noch die Erkenntnis das die Schwarmdummheit ein Massenphänomen ist gegen die man nicht anschreiben kann ! Und unser tm ist mal wieder ein Troll der mit dümmlichen Plattheiten versucht dagegen zu halten

  4. tim

    13. September 2018 13:19 at 13:19

    laut meines wissens hatte einstein legasthenie.
    des weiteren trug er keine brille und einen doktor hatte er auch nicht.

    tm sollte sich mit den inhalten auseinandersetzen und nicht mit der verpackung.

    wenn man mit seinen mitmenschen redet und sich deren situation anhoert, stellt sich eine diskrepanz zu den Nachrichten (nach richten) ein.

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USA: Demokraten in der Krise – scheitert zerstrittene Partei beim Sturz von Trump?

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Gerade erst lief alles wie am Schnürchen beim Comeback der Opposition nach dem Hillary-GAU 2016: Nach einem fulminanten Sieg bei den „Midterms“ hatte im Repräsentantenhaus die bereits legendäre Nancy Pelosi als „Speaker“ die Macht übernommen und beim Shutdown-Showdown um die Mexiko-Mauer Trump in die Knie gezwungen.

Der Präsident schien entmachtet, ignoriert auch von der eigenen Republikaner-Partei und mit sinkenden Popularitätswerten im Wanken.

Doch jetzt? Trump setzte mit einer fulminanten „State of the Union“-Marathonrede ein kräftiges Lebenszeichen.

In einer „Rasmussen“-Umfrage erreichte er mit 52 Prozent plötzlich die höchsten Popularitätswerte seit zwei Jahren.

Und auf einmal wirken eher die „Dems“ auf Schleuderkurs:

  • Der Richtungskampf zwischen den Progressiven, angeführt von Jungstar Alexandria Ocasio-Cortez und dem moderateren Establishment schwächt die Partei.
  • Die Skandale um gleich drei Top-Demokraten in Virginia („Blackface“, Sex-Übergriffe) wurden zum Image-Debakel.

Zudem wächst die Sorge über ein bisher extrem schwachbrünstiges Feld an Kandidaten und Kandidatinnen, die für den Vorwahlkampf zur Nominierung als Trump-Gegenspieler 2020 rüsten:

  • Elizabeth Warren kann ihre persönliche „Identitätskrise“ wegen Aufbauschungen über ihre angeblich indianische Herkunft nicht abschütteln (Trump verlacht sie seit langem als „Pocahontas“),
  • Kamala Harris wird angefeindet von den Progressiven wegen ihrer früher harten Strafverfolgung von Minderheiten als Staatsanwältin.
  • Amy Klobuchar erklärte gerade eingeschneit während eines Wintersturms ihre Kandidatur, doch sie musste sich auch gegen Vorwürfe wehren, Mitarbeiter mies behandelt zu haben.
  • Und der einst gehypte „Texas-Kennedy“, Beto O’Rourke, wirkt wie ein Leichtgewicht, auch wenn er zuletzt mit einem Gegenauftritt zu Trump in El Paso Flagge zeigte.

Kein Wunder, dass viele in der Partei immer noch von einer Kandidatur der ehemaligen First Lady. Michelle Obama, träumen. Doch die sagte bisher eisern „No way“.

 

Teflon-Trump: Abgeschriebener Präsident holt in „Polls“ wieder auf

Der Government-Shutdown war politisches Gift für Donald Trump, seine Popularitätswerte rasselten in den Keller.

Doch seit dem Ende des Dramas und einer weitgehend positiv aufgenommenen „State of the Union“-Rede macht der US-Präsident in den Umfragen Terrain wett: Bei Gallup legte er in einem Monat um sieben Prozentpunkte von 37 auf 44 Prozent Zustimmung zu.

In der Tracking Poll von Rasmussen hatte er am Montag mit 52 Prozent die positivsten Werte seit der Amtseinführung erreicht.

Im Schnitt der „Polls“ liegt Trump derzeit bei 43,1 Prozent Popularität.

Kein Wunder jedenfalls, dass der Republikaner eine neuerliche Stilllegung der US-Regierung mit aller Macht verhindern will: Er dürfte nun sogar einen für ihn lausigen Kongress-Deal unterschreiben, bei dem bloß 1,3 Milliarden Dollar für den Bau eines Grenzzaunes veranschlagt wären.

Trump hatte mit seinem Beharren auf 5,7 Milliarden Dollar für die Mexiko-Mauer einen fünfwöchigen Shutdown provoziert.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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