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Aktien

Caterpillar mit kräftigem Einbruch – Realwirtschaft weicht von Börse ab?

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Den weltweit größten Baumaschinenhersteller Caterpillar betrachten viele in der Analystengemeinde als globalen Index der Realwirtschat – geht es der Firma gut, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass es der Baubranche und dem produzierenden Gewerbe gut geht. Andersrum gilt das selbe. Die Firma hat heute ihre Zahlen für das 1. Quartal veröffentlicht. Und abseits einer dreimonatigen Hausse im Dow scheint es nicht nur der Ölindustrie schlecht zu gehen, sondern auch den Baumaschinenherstellern.

Caterpillar

Wie diese Kurzzusammenfassung von Caterpillar zeigt: Im Vergleich zum Q1 2015 fiel der Umsatz des Unternehmens von 12,7 auf 9,5 Milliarden Dollar, ein Minus von 25% in nur einem Jahr. Wohl gemerkt, Umsatz und nicht Gewinn -25%. Der Gewinn fiel um 77% von 2,03 auf 0,46 Dollar. Auch wichtig bei Caterpillar sind immer die Langzeitbetrachtungen bei den monatlichen Verkäufen. Die gingen jetzt den 40. Monat in Folge zurück!

Natürlich ist das ein nicht repräsentativer Vergleich, aber der Dow Jones-Index soll ja in gewisser Weise die US-Wirtschaft wiederspiegeln, auch wenn hier Banken und IT gut vertreten sind. Dennoch vergleichen wir das jetzt mal. Der Dow Jones legte von Ende des 1. Quartals 2015 bis Q1 2016 ziemlich genau 200 Punkte zu von 17.600 auf 17.800 Punkte, also +1,13%. Im selben Zeitraum sank der Umsatz von Caterpillar um 25%. Ist die Firma vor oder hinter der Konjunkturkurve? Oder sollte man der tatsächlich produzierenden Industrie in den USA nicht mehr ein so großes Augenmerk zumessen? Oder steht der Aktienmarkt einfach nur zu hoch? Der Markt nimmt die Zahlen mit leichter Enttäuschung auf und die Aktie fällt heute um 1,3%.

Dow
Der Dow seit Mitte 2014. Die blaue Linie markiert das Niveau vom Q1 2015.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Helmut

    22. April 2016 19:46 at 19:46

    Wie kann man sich erklären, dass die Aktie nicht mit einem 20 %-igen Kurssturz reagiert?

  2. Avatar

    daulini

    25. April 2016 11:03 at 11:03

    Ganz einfach. Weil an der Börse die Zukunft gehandelt wird. Und auch Caterpillar wird wieder steigende Unternehmensergebnisse liefern, wenn auch vielleicht erst im nächsten Jahrzehnt. Jetzt gibt es doch gar keine anderen Alternativen wie Aktien. Also Hirn ausschalten, Aktien kaufen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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