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Cathie Wood und unprofitable Tech-Aktien werden unter die Räder kommen

Die religiöse Persönlichkeit von Cathie Wood kennt keine Zweifel, nur Glaubens-Gewißheiten. Das kann teuer werden!

Cathie Wood und ihr ARK

Cathie Wood war der große Star an den Finanzmärkten: sie geht von einer heftigen Deflation aus und glaubt, dass der technologische Wandel jene Firmen zu Mega-Aktien machen wird, wie es einst Alphabet, Amazon und Amazon geschafft haben. In ihrem ARK Innovation ETF hat sie daher viele unprofitable Tech-Unternehmen, denen angeblich die Zukunft gehören soll.

Aber nun spricht vieles für eine nicht wirklich vorübergehende Inflation, auch wenn die Notenbanken Mantra-artig eine Art „finanzpolitischen Zweckoptimismus“ formulieren (so wie heute wieder einmal EZB-Chefin Lagarde). Die Märkte jedenfalls gehen von einer dauerhaft höheren Inflation aus – das ist ein Grund dafür, warum die Renditen für Staatsanleihen in den letzten Tagen deutlich steigen (so die 10-jährige US-Anleihe auf über 1,5%)

Raus aus dem ARK Inovation von Cathie Wood?

Wenn die Inflation aber hoch bleibt – schon wegen massiv gestiegener Preise für Energie – dann wird die Fed agieren müssen. Zunächst durch das Tapering, dann durch Zinsanhebungen. Welche Aktien würden besonders darunter leiden? Die Tech-Aktien! Und dabei vor allem die unprofitanlen Tech-Aktien. Also jene Aktien, die Cathie Wood bervorzugt und für  ihren ARK Innovation gekauft hat.

Heute sind die Tech-Aktien stark unter Druck – Europas Tech-Index fält gut -4%, auch der Nasdaq schwach. Das könnte für Cathie Wood kein gutes Ende nehmen! Die religiöse Persönlichkeit von Cathie Wood kennt keine Zweifel, nur Glaubens-Gewißheiten. Sie glaubt, Gottes Werk zu tun. Lars Erichsen warnt in folgendem Video vor diesem „göttlichen Werk“:



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2 Kommentare

  1. Aber dieser Lars Erichsen gibt mir arg zu denken.Vor 4Wochen ging er mit Cathie Wood einig,dass es keine Blase gäbe und bis 40%
    seien in den Aktien noch drin.Jetzt spricht er vom möglichen Zusammenbruch des labilen Systems und Korrekturen bis 50% Er meint auch,dass nach einer grösseren Korrektur sofort wieder neue Hochs folgen weil das Geld da ist.Nach grossen Verlusten würden doch einige eher nicht mehr kaufen können. Was hat sich denn seither geändert? Sein Gesinnungswandel fusst einzig darauf, dass das Tapering leicht vorverschoben wurde weil die Inflation unterschätzt wurde.Das Hüst und Hott dieser Vollprofis nervt immer mehr, da freut mich bald der Halver Robert , der konsequent den Dauerbullen spielt.Aufmerksame FMW Leser wissen genau, dass die Lohn-Preisspirale noch gar nicht läuft, erst die Preise sind gestiegen, später kommen die Löhne und dann gehts los. Entweder steigen Preise und Löhne weiter oder die Margen sinken.Und dann kommt die zweite Täuschung, hat man denn nicht dauernd von steigenden Gewinnen gesprochen ?

  2. Also für mich haben die Aussagen im Triell sehr plausibel geklungen, ich glaube auch das man das nun mehr oder weniger vorerst mal laufen lassen wird, denn man braucht die Inflation um die Schulden abzubauen, daher glaube ich nicht das wir demnächst das Ende der Liquiditätschwemme sehen…oder gar Zinserhöhungen…aber irgendwann wird Inflationsbekämpfung Thema Oder Prio Nr. 1 aber das geht noch ein par Jahre hin, unangenehme nebenfolgen sind halt in Kauf zu nehmen. Und irgendwann gibts dann den Volcker Moment…das fand ich eine schöne Wortkreation…

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