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CFD-Broker Plus500: „8457 Konten wieder freigeschaltet“

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Wie der CFD-Broker „Plus500“ verkündet hat, haben in den letzten drei Wochen 10.147 Kunden Adressnachweise zwecks Geldwäschebekämpfung nachgereicht. 8.457 dieser Kunden sind laut Plus500 inzwischen wieder freigeschaltet für den Handel – sie seien auch wieder in der Lage Geld einzuzahlen und abzuheben.

5.205 von diesen reaktivierten Kunden hätten wieder angefangen zu handeln und 457 hätten sich nach der Reaktivierung ihr gesamtes Guthaben auszahlen lassen, also eine Quote von 5%. Stimmen diese Zahlen, wäre der Aderlass noch in einem erträglichen Rahmen für so ein Desaster (wochenlange Einfrierung der Konten).

Seit dem Übernahmeangebot für 400pence durch die israelische Firma Playtech vom 01. Juni dümpelt die Aktie nicht bei 400, sondern um die Marke von 370pence herum. So richtig scheint der Markt noch nicht an das Gelingen der Übernahme zu glauben. Befeuert wird diese Befürchtung auch dadurch, dass der größte Einzelaktionär Odey Asset Management immer noch darauf beharrt, dass dieser Preis nicht den Wert der Firma wiederspiegelt. So hoffen wohl Odey wie auch der Markt auf ein höheres Angebot von Plustech.

Wenn Sie Kunde von Plus500 sind, melden Sie sich gerne bei uns und berichten Sie über Ihre aktuellen Erfahrungen. Ist ihr Konto wieder uneingeschränkt handlungsfähig? Funktionieren Auszahlungen? Wie ist die Informationspolitik von Plus500 Ihnen gegenüber abgelaufen?

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    bondario

    11. Juni 2015 11:55 at 11:55

    mein Konto ist zwar auch seit einigen Tagen wieder frei geschaltet, allerdings gab es nicht einmal eine Entschuldigung ect. ( und dies obwohl ich mich schon seit beginn mit Ausweis etc. verifiziert hatte; ist ja ohnehin Pflicht beim online Handel ,-)
    Allerdings ist dieses Unternehmen auch nicht schlechter/besser wie viele andere Unternehmen auf dem Markt !
    XM
    https://www.facebook.com/xmgermany?brand_redir=148739081840825

    hat mich gerade beim $1000 NFP-Gewinn-Spiel (1 Juni Start) betrogen ( Sie verweigern mir den Gewinn, und dies obwohl ich der einzige war, der das Ergebnis/277270; meine Schätzung, mit riesigen Abstand als einziger richtig Geschätzt hatte; ist alles Dokumentiert und nachlesbar ! )
    Fazit>>> genau hinschauen/überprüfen, mit wem man im Online-Handel Geschäfte macht <<<

    • Avatar

      bondario

      11. Juni 2015 17:44 at 17:44

      hier kurz noch einen Nachtrag über Plus 500
      eben bekam ich die Mitteilung, das Sie mir einen Bonus Gutgeschrieben haben ( sozusagen als Entschädigung ,-)
      nun gut, dies ist doch einmal zur Abwechslung etwas positives am ganzen Horizont (*~*)

  2. Avatar

    Maurischat

    12. Juni 2015 14:49 at 14:49

    Mein Konto ist immernoch eingefroren und dass nun seit acht. 3 Wochen. Plus500 hat kurzfristig ein kontroverses von England nach Zypern beantragt und ich wollte was abheben, aber am nächsten Tag war es wieder eingefroren. Und nun wieder die Standardtexte von denen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Thanksgiving-Party

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die steigenden Corona-Zahlen in den USA werden an der Börse derzeit ignoriert. Die Kurse kennen aktuell nur eine Richtung. Positiv zu werten ist auch, dass vermutlich die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden sollte.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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