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Chaos bei Kryptowährungen – und der Dax nur langweilig?

Die wirkliche Musik scheint derzeit in der Vor-Weihnachtszeit ja bei den Kryptowährungen zu spielen – das liegt wohl vor allem daran, dass bei den Kryptowährungen global vor allem Privat-Trader unterwegs sind, während die „etablierten“ Märkte eher von Profi-Investoren dominiert werden, die überwiegend schon ihre Bücher geschlossen haben..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die wirkliche Musik scheint derzeit in der Vor-Weihnachtszeit ja bei den Kryptowährungen zu spielen – das liegt wohl vor allem daran, dass bei den Kryptowährungen global vor allem Privat-Trader unterwegs sind, während die „etablierten“ Märkte eher von Profi-Investoren dominiert werden, die überwiegend schon ihre Bücher geschlossen haben.

Und so scheint der Dax Volumen-arm vor sich hin zu dümpeln, oder? Hören wir dazu zunächst die Einschätzung von Ronald Gehrt:


Der Dax ist im Vergleich zu den Kryptowährungen eher im Scheckentempo unterwegs..
Von H. Zell – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11120041

DrMartin Kawumm dagegen ist sich nicht so sicher, dass der Dax einfach nur vor sich hin dümpeln wird:

Die Wall Street dagegen scheint nur eine Frage zu bewegen: schafft der Dow Jones im Jahr 2017 noch die 25.000er-Marke?

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2017 12:20 at 12:20

    Dazu eins :

    „Heute schon das Morgen handeln.
    Bitcoin-Trading neu bei xxxx.

    Unser Angebot für Sie:
    Open End-Partizipationszertifikat von xxxx premium-crypto“

    Bitcoin hatten sie schon bei der Bild-Zeitung, also der „heilige Gral“ ?

    Natürlich ist der Ofen „aus“ , bei den Profis ? Die „Bücher“ sind zu ?

  2. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2017 12:31 at 12:31

    Ja, und was sagt uns das ?
    Wir Menschen sind gierig ! Wir Menschen denken, kein Problem, der Krypto-Kram steigt bis zum-geht-nicht mehr ?
    Wie war das nochmal, im Jahr 2000, Internet-Hype ?
    Und so ein „Ding“ als „Währung“ zu bezeichnen….

    Wie soll ein Bitcoin eine Währung sein, man stelle sich mal vor, ich kaufe einen Golf in Bitcoins. Heute den Vertrag unterschrieben, bezahlt in 3 Monaten : Ja, und dann ist der Bitcoin – Golf 30 % nach oben oder unten Wert , demoniert in USD ?!?
    Welcher Händler/Käufer lässt sich auf sowas ein ?!?

  3. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 12:41 at 12:41

    >>>>Wie war das nochmal, im Jahr 2000, Internet-Hype ?>>>>
    da trugen doch die meisten User hier noch Windeln!!
    Anfang Jan. 2018 …4stellig im Bitcoin!!

  4. Avatar

    Marko

    22. Dezember 2017 14:37 at 14:37

    „Vorläufiger Höhepunkt des Bitcoin-Hype war am Donnerstag die Ankündigung des US-Möbelhändlers Nova LifeStyle, künftig Bitcoin und andere Kryptowährungen regulär als Zahlungsmittel zu akzeptieren. (!!!!!)
    Die Aktie des Unternehmens katapultierte dies um 38 Prozent in die Höhe. Am Freitag berichtete die Finanzagentur Bloomberg, dass die US-Investmentbank Goldman Sachs einen eigenen Handelsbereich für Kryptowährungen wie Bitcoin schaffen will. Ein Sprecher des Geldhauses erklärte: „Als Reaktion auf das Kundeninteresse an digitalen Währungen prüfen wir, wie wir dieses am besten bedienen können.“

    GS !!!! :D Ja, dann ist Polen offen !!

  5. Avatar

    baeuerin

    22. Dezember 2017 15:48 at 15:48

    ooohhh noooo….
    Bitcoin 11880 $$$$
    hallo,die 10000$$$ ruecken NAEHER!!
    Schade dass ich nicht live am Ausgang stehen kann,wenns ENG wird.
    Das hecktische gedraenge,wie in einem „Hochausbrand“,muss gigantisch sein!!
    Man kann noch keine Geschenke mit Bitcoin abwickeln!!
    Morgen ist doch der letzte Samstag zum shoppen und da braucht man CASH in de TAESCH….

    • Avatar

      baeuerin

      22. Dezember 2017 16:22 at 16:22

      Hinweis vor der finalen Zerstoerung des Bitcoins….
      Egal,bei welchen Preis ihr die Luft(Waehrung) geordert habt…!
      ………………………SOFORT RAUSSSSS!!!!!!
      ansonsten kommt der Arzt,wenn Bitcoin…tiefer wie GOLD steht!!!
      Die Kohle wandert in „Gold Silber Minen“….alles andere ist Ueberverkauft,trotz Steuerreform!!

      • Avatar

        baeuerin

        22. Dezember 2017 16:25 at 16:25

        In FWW-Jargon,spricht man von einem „salamicrash“auf Wochenbasis im Bitcoin!!

  6. Avatar

    Beobachter

    22. Dezember 2017 16:51 at 16:51

    Schöner Anschauungsuntericht für die Babyanleger, die noch nie einen Crash erlebt haben.So schnell kanns gehen wenn alle gleichzeitig verkaufen wollen.Es gibt aber auch erfahrene Anleger die ( im Nachhinein) behaupten ,eine Baisse kündige sich an.
    Wann hat sich also der Bitcoin-Crash angekündigt? etwa vor 2-3 Tagen als er täglich neue Hochs machte ?
    Es ist übrigens höchste Zeit ,dass diese Luftnummer vorbei ist ,hat doch dieses SCHNEEBALLSYSTEM aus Kunstschnee schon die ganze Finanzwelt bis auf die höchsten Stufen beschäftigt.
    Eine weltweit angesehene Technische Hochschule wollte sogar eine Forschung aufbauen.
    Ich fand diesen Hype immer schon bedenklich, vor allem in der heutigen informierten Welt.

    • Avatar

      Columbo

      22. Dezember 2017 17:22 at 17:22

      @Beobachter, sorry, aber der Vergleich mit Kunstschnee ist unglücklich. Kunstschnee ist verläßlicher und haltbarer als Naturschnee, dank ihm ist der Wintertourismus garantiert. Schneeballsysteme aus Kunstschnee sind besonders langlebig.

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Aktien

Dax-Vola, Bitcoin als neuer Sicherer Hafen, Ideen zu Apple und Visa

Redaktion

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Eine mögliche höhere Volatilität im Dax um die 13.000 Punkte wird im folgenden Video besprochen. Ebenso bespricht Manuel Koch mit einem Experten die Aussicht, dass sich der Bitcoin als zusätzlicher Sicherer Hafen neben Gold etablieren könnte. Notwendig sei ein grundsätzliches Vertrauen der Anleger in die Technik des Produkts, so der Experte. Auch werden im Video Empfehlungen der trading-house Börsenakademie zu den Aktien von Apple und Visa besprochen und im Detail erläutert.

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Bitcoin

Bitcoin: Kommt der echte Konkurrent aus China?

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Symbolbild für den Bitcoin, der nur elektronisch existiert

Es gibt tausende verschiedene Kryptowährungen, doch keine kann es bis heute mit Bitcoin aufnehmen. 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von mehr als 5.500 Kryptowährungen entfällt auf Bitcoin. Doch in China, wo ohnehin schon ein enormer Marktanteil auf digitales Bezahlen mittels Handy-Apps entfällt, entsteht jetzt eine Kryptowährung, die es mit Bitcoin aufnehmen könnte, ohne mit Bitcoin viele Gemeinsamkeiten zu haben.

Bitcoin und Co. sind bei Chinas Machthabern verpönt, da sie schwer zu kontrollierende Kapitalflüsse darstellen. Da es keinen freien Kapitalverkehr zwischen China und der Welt gibt und auch im Inland am besten alle Zahlungsflüsse kontrolliert werden sollen, standen Kryptowährungen lange auf der Abschussliste. Mining-Farmen galten sogar als im Land unerwünschte Branchen, Farmen wurden ab Januar 2018 geschlossen und Bitcoin selbst wurde ab Dezember 2013 schrittweise verboten. Ab September 2017 ist der Betrieb von Tradingplattformen für Kryptowährungen untersagt.

Inzwischen hat sich die Meinung etwas geändert. Bestehende Kryptowährungen sind noch immer verpönt. Doch die Staatsführung hat erkannt, dass Kryptowährungen wie Bitcoin perfekt nachvollziehbare und bis in alle Ewigkeit gespeicherte Zahlungsmittelflüsse abbilden, wenn bekannt ist, wem welche Wallet gehört. Staatlich kontrollierte Kryptowährungen wären somit das perfekte Überwachungsinstrument.

Chinas Bitcoin-Alternative heißt DCEP

Daher hat sich die Stimmung in der Führung inzwischen merklich gewandelt. Im November 2019 fand sogar ein Blockchain-Gipfel in China statt. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung einer eigenen, chinesischen Alternative zu Bitcoin. Inzwischen begann bereits ein Pilotprogramm in vier Städten mit einer digitalisierten Version der staatlichen Währung Renmbini, genannte DCEP. Für die chinesischen Bürger entfallen dabei alle Vorteile, die klassische Kryptowährungen bieten, ohne dass die staatliche Kryptowährung dafür im Tausch neue Vorteile gegenüber zum Beispiel Bitcoin böte. Eine digitalisierte Form der staatlichen Währung können die Menschen schließlich bereits mit zum Beispiel Alipay oder WeChat nutzen.

Um die neue staatliche Währung unter die Menschen zu bringen, bedient sich die Regierung daher eines Tricks: Staatliche Leistungen werden in der neuen Kryptowährung ausgezahlt, was die Menschen dazu zwingt, diese neue Währung auch einzusetzen. Damit hat die Regierung auch die Möglichkeit, die neue Kryptowährung im Rekordtempo zu einem global unerreichten Marktanteil zu verhelfen. In letzter Konsequenz könnten z.B. Steuerzahlungen als Kryptowährung gefordert werden, was dann jeden chinesischen Steuerzahler zwänge, die Währung nicht nur einzusetzen, sondern auch einzunehmen.

In China ist die Bevölkerung bereit für digitale Zahlungsabwicklung

Schon ohne staatlichen Zwang werden 16% des chinesischen Bruttoinlandsprodukts mit Alipay und Co. abgewickelt, also privaten Handy-Apps. Mit staatlichem Zwang ließe sich der Anteil des digitalen Renminbi sicherlich auf noch deutlich größere Anteile heben. Damit bestünde für China dann auch die Möglichkeit, internationale Transaktionen ohne die Nutzung westlich dominierter Systeme wie Swift oder den Umweg über den US-Dollar abzuwickeln. Schon heute können chinesische Touristen in Westeuropa mit chinesischen Apps bezahlen. Künftig könnten zum Beispiel auch vom Westen sanktionierte Staaten wie der Iran auf die chinesische Bitcoin-Alternative umschwenken.

Ziel des digitalen Renminbis ist, dass er ohne Bankkonto auskommt. Die Wallet ist in diesem Fall das Konto. Noch immer gibt es in China 225 Millionen Menschen ohne Bankkonto. Gleichzeitig gibt es aber mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Die chinesische Bitcoin-Alternative wäre insofern ein Entwicklungsprogramm, das hunderten Millionen Menschen erstmals Zugang zu einem kontoähnlichen Produkt böte.

DCEP hat wenig Gemeinsamkeiten mit Bitcoin und Co.

Mit den von Krypto-Fans propagierten Vorteilen einer Kryptowährung hat DCEP natürlich fast nichts mehr gemeinsam. DCEP ist vollständig staatlich kontrolliert, die Geldmenge ist prinzipiell unbegrenzt und es gibt keine Blockchain. Insofern hat DCEP mehr mit Handy-Payment-Apps gemeinsam als mit Bitcoin und Co.

Sollte sich DCEP jedoch durchsetzen, stünde die Frage im Raum, wozu es die technisch deutlich aufwendigeren Kryptowährungen überhaupt noch braucht. Zweifelsohne verbrauchen die meisten Kryptowährungen Unmengen an Strom, um die kryptographischen Berechnungen durchführen zu können, die für den Betrieb der Blockchains erforderlich sind. Am Ende könnte also eine digitale Währung, die mit Kryptowährungen kaum etwas gemeinsam hat, den Stern der Kryptowährungen zum Sinken bringen.

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Bitcoin

Bitcoin: Der Tag nach dem Halving – steht die große Kursrally an?

Claudio Kummerfeld

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am

Reines Smybolbild eines Bitcoin als Münze

Gestern Abend gab es ein Ereignis für den Bitcoin, das es zuletzt 2016 gab. Das Halving. Im Bitcoin-Netzwerk wurden insgesamt 630.000 sogenannte Blöcke generiert. Es gibt die sogenannten Miner. Dies sind ganz normale Menschen wie Du und Ich, die mit ihrem Computer oder zusammengeschalteten Computern durch reine Rechenleistung neue Bitcoin-Datenblöcke erzeugen. Dafür werden diese Miner belohnt, in dem ihnen neue Bitcoins (BTC) zugeteilt werden. Sozusagen eine Entlohnung für geleistete Arbeit. Die Gesamtanzahl des Bitcoin ist mathematisch auf 21 Millionen Stück festgelegt.

Belohnung der Bitcoin-Miner wird halbiert

Damit diese Menge nicht all zu schnell erreicht wird, gibt es das Halving. Das Halving beschreibt die Halbierung der Belohnungsmenge für die Miner. Wurden sie anfangs noch mit 50 Bitcoins belohnt, waren es zuletzt 12,5. Seite heute Nacht sind es nur noch 6,25 Bitcoins. Es wird also weniger attraktiv für die Miner die weltweit bekannteste Kryptowährung zu erzeugen, was die Vermehrung bis zur Maximalmenge verlangsamen sollte? Die Halbierung der „Belohnung“ ist fest im Bitcoin-Code verankert. Sie geschieht immer dann, wenn wieder 210.000 neue Blöcke erzeugt wurden.

Dieses Szenario der möglichen geringeren Aktivität der Neu-Schürfung dieser Kryptowährung könnte den Bitcoin für Spekulanten und Anleger auf der Suche nach Alternativen für ihre persönliche Geldanlage attraktiver machen (Bitcoin kaufen mit Coincierge). Denn begrenzte Güter wie Gold und auch der mathematisch begrenzte BTC sind attraktiv. Alles was in seiner Menge begrenzt ist wie zum Beispiel Sportwagen, die in limitierter Menge hergestellt werden, können deutlich im Preis steigen. Und zwar immer dann, wenn es viele Nachfrager nach diesem bestimmten Anlagegut gibt. Je mehr Nachfrager bei nicht oder nur langsam wachsender Angebotsmenge, desto höher der Preis.

Stark steigender Kurs?

Und was hat der Bitcoin von gestern auf heute gemacht? Der Kurs notierte gestern (ganz grob gesagt) um die Niveaus von 8.700 Dollar herum, und heute auch (aktuell 8.724 Dollar). Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Bitcoin in US-Dollar seit dem Jahr 2012. Auch das Krypto-Branchenportal BTC-Echo titelt heute „Nach dem Halving – Warten auf die Explosion“. Ganz kurzfristig in den ersten Stunden nach dem Halving bleibt die Kursexplosion aus. Aber das Szenario, dass durch die hier beschriebenen Änderungen diese bekannteste aller Kryptowährungen attraktiver wird, könnte den Kurs immer noch beflügeln. Erst in Tagen, oder Wochen, oder Monaten? Man sollte diesen Markt im Blick behalten.

Bitcoin Kurs seit 2012

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle einen Artikel von Dirk Schuhmanns vom 29. Januar, warum das Halving kein Problem für Bitcoin-Besitzer werden wird!

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