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Aktien

Chart des Tages: Steigt die Netflix-Aktie nach der Preiserhöhung weiter an?

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Ein Beitrag von Pinchas Cohen, investing.com

Anteile von Netflix (NASDAQ:NFLX) machten gestern einen Satz nach oben und gewannen nach Handelsbeginn am Dienstag sofort 5% hinzu, nachdem die Firma ihre stärkste Preiserhöhung aller Zeiten für ihre amerikanischen Abonnenten bekanntgegeben hatte. Nach der Schlussglocke hatte sich der Kursgewinn an der Börse auf 6,52% erhöht.

Das bringt den Kursanstieg des Unterhaltungsgiganten in diesem Monat auf insgesamt 32,50, bis jetzt zumindest. In dieser Zeit gab es lediglich einen einzigen Verlusttag, den Montag. Noch erstaunlicher, im Verlauf seiner Rallye nach Weihnachten—die noch nicht vorbei ist–hat die Aktie irrsinnige 51,76% an Wert gewonnen.

 

Während dieser Zuspruch vom Markt sich wie gute Nachrichten für die Anteilseigner anhört, die auf ein nachhaltiges Umsatzwachstum hoffen, ist unklar ob dies in der Tat auf lange Sicht die Umsätze wachsen lassen wird. Wie werden die Einnahmen des Unternehmens aussehen, sollten die Kunden ihre Abos in Massen aufkündigen?

Netflix Optimisten wetten darauf, dass die Kunden die Preiserhöhungen akzeptieren werden. Das scheint ihnen nur fair zu sein, angesichts der noch nie dagewesenen Menge an originalen Inhalten und den sehr guten Noten, die die Programme des Unternehmens bekommen. Und sie können auch darauf verweisen, dass der Unterhaltungskonzern es geschafft hat, seine Kundenzahl auszubauen, trotz mehrerer Preiserhöhungen in der Vergangenheit.

Auf der anderen Seite machten Abonnenten in die sozialen Medien ihrem Ärger Luft und beschwerten sich über den Preisanstieg. Aber wenn ihm ein eigener Twitter-Hashtag #boycottnetflix gewidmet wurde, ist es nicht klar, ob die Aktie tatsächlich darunter leiden wird. Und zum jetzigen Zeitpunkt, deuten die technischen Signale für die Aktie nach oben.

NFLX Daily
NFLX Daily

Die gestrige Ankündigung hat den Kurs über die seit dem 21. Juni bestehende Abwärtstrendlinie gehoben, als er sein Allzeithoch von 423,21 USD erreichte, nachdem er in der gleichen Bewegung über die 200-Tagelinie sprang—was beides bullische Signale sind.

Trotz des Gesagten zeigt der Trend aber insgesamt weiterhin nach unten, zumindest bis sich eine Serie von steigenden Gipfel und Tälern bildet. Wenn sowohl die Käufer—repräsentiert von den Kurstälern, und die Verkäufer—charakterisiert von den Gipfeln, übereinstimmen, dass der Kurs steigen soll, dann bedeutet dies, dass die Wertanlage einen strukturellen Wandel durchlaufen hat.

Das braucht natürlich seine Zeit, zumindest bis die Händler sich entscheiden, ob das Unternehmen in der Lage sein wird, die Gewinne mit den höheren Preisen zu steigern oder die Investoren enttäuschen wird, sollte die Aktion nach hinten losgehen und zu einem breiten Kundenverlust führen.

 

Handelsstrategien

Konservative Händler würden darauf warten, dass der Kurs zurück unter die 200 Tagelinie fällt, um die Aktie zu shorten, oder wenn sollte die Serie von ansteigenden Gipfeln und Tälern kommen, um dort Anteile zu kaufen.

Moderate Händler könnten die Aktie shorten, sollte sie zurück unter die Abwärtstrendlinie fallen.

Aggressive Händler könnten long gehen, sollte der Kurs über der Abwärtstrendlinie bleiben; sollte der Kurs den Handel darunter beenden, dann müssten sie einen Short eingehen.

Handelsbeispiel – Long Position

  • Einstieg: 350 USD
  • Stop-Loss: 347 USD, unter dem gestrigen Tief
  • Risiko: 3 USD
  • Ziel: 359 USD
  • Gewinn: 9 USD
  • Risiko-Gewinn-Verhältnis: 1:3
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Aktien

Performance-Check: Diese Aktien sind unverwüstlich

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht. Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt? Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusiv Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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Aktien

Schweizerische Nationalbank: Die Zentralbankaktie fürs Depot

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Möchten Sie Miteigentümer an einer Zentralbank werden? Hier ist Ihre Chance! Die Schweizerische Nationalbank ist mit ihren eigenen Aktien an der Börse notiert – sie können in Deutschland zum Beispiel in Stuttgart gehandelt werden. Der Grund für diese ungewöhnliche Tatsache liegt in der Konstruktion der eidgenössischen Notenbank.

Schweizerische Nationalbank – die Zentralbank AG

Die Schweizerische Nationalbank ist zwar ein schweizerisches Staatsorgan und die Hüterin des Schweizer Franken, aber gleichzeitig eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft. Anstelle eines Vorstands leitet der Präsident Thomas Jordan und sein Direktorium die Bank. Ihren Sitz hat die Schweizerische Nationalbank in Bern und Zürich und unterhält sogar eine Niederlassung in der Finanzmetropole Singapur.

Ein wesentlicher Unterschied zu normalen Banken ist zudem, dass die Eidgenossen nicht dem Shareholder-Value verpflichtet sind. Vielmehr folgen sie ihrem staatlich erteilten geldpolitischen Mandat. Aktuell bedeutet dies vor allem, dass der als sicherer Hafen geltende Schweizer Franken nicht zu stark aufwerten soll, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Unternehmen nicht zu unterminieren. Dazu erzeugt die SNB mittels digitaler Notenpresse massiv Schweizer Franken und kauft damit Vermögenswerte in Fremdwährungen. Damit wirkt sie der Aufwertung des Franken entgegen und sammelt gleichzeitig Unmengen an Assets an.

 

Genau dieser öffentliche Auftrag macht die Aktie zu einer heißen Wette auf in der Zukunft noch aggressivere Geldpolitik weltweit und explodierende Vermögenspreise. Zwar ist die Dividendenrendite gesetzlich auf sechs Prozent beschränkt und die Aktionärsrechte sind ebenfalls stark eingeschränkt, dennoch ging die Wette auf Kurssteigerungen in den letzten Jahren unter hohen Schwankungen auf: seit 2014 stieg die Aktie in EUR fast 400 Prozent an, nach einem Nullsummenspiel im letzten Jahr.

Schweizerische Nationalbank Aktie Verlauf

Seitdem das Thema Zinsnormalisierung beendet ist und stattdessen wieder laxere Geldpolitik auf der Agenda steht, kann die Aktie erneut zulegen. In diesem Jahr bereits um über 30 Prozent. Die Anzahl der erwerbbaren Aktien ist zwar auf 100 Stück pro Person limitiert, was bei einem Preis pro Aktie von aktuell 4.790 Euro (5.200 CHF) dennoch ein relativ hohes Investment ermöglicht.

Der gigantische Zwerg

Obwohl die Schweiz mit einem BIP von 703 Mrd. USD nur Platz 20 der Weltrangliste der größten Volkswirtschaften belegt, verfügt ihre Zentralbank mit 831,2 Mrd. US$ (Stand Juni 2019) über die drittgrößten Devisenreserven des Planeten (nach China und Japan). In Bezug auf das BIP der Schweiz bringen es die Eidgenossen sogar zum Vizeweltmeister: die Bilanzsumme der SNB beträgt mittlerweile 118 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung.

Gawooni Anleihe

Schweizerische Nationalbank – der Mischfonds mit eingebauter Notenpresse

Im Grunde genommen ist die Schweizerische Nationalbank (SNB) ein weltweit investierender Mischfonds. Von Aktien, über Anleihen bis hin zu Gold und Fremdwährungen kauft die SNB alles, was nicht in Franken notiert. So ist die Zentralbank mittlerweile größter Einzelaktionär bei Apple und besitzt mehr Facebook-Aktien als Mark Zuckerberg. Insgesamt hält die Bank über 2.500 verschiedene Aktien. Aktuell sind 69 % der Devisenreserven in Staatsanleihen investiert (ca. 39 % davon in EUR, 35 % in USD und 26 % in sonstigen Währungen), ca. 20 % in Aktien und 11 % in sonstigen Vermögenswerten (u. a. ca. 50 Mrd. US$ in Gold).

Fazit

Umso aggressiver die Geldpolitik weltweit wird, umso mehr Geld wird auch die Schweizer Nationalbank an frischen Franken schöpfen, diese in Fremdwährungen tauschen und davon diverse Vermögenswerte kaufen, die anschließend im Wert explodieren – wegen der aggressiven Geldpolitik. Natürlich geben wir keine Aktienempfehlung für die SNB AG ab. Das Phänomen, einen Anteil an einer Zentralbank erwerben zu können, ist aber in Zeiten des bevorstehenden Crack-Up-Booms auf jeden Fall der Erwähnung wert. Wir wollen lediglich aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sein Vermögen in den kommenden Jahren so aufzustellen, dass man dessen Kaufkraft nicht nur erhält, sondern auch im Sinne des Vermögensaufbaus als Anleger von dem größten geldpolitischen Experiment der Menschheitsgeschichte profitiert.

Schweizerische Nationalbank
Die Schweizerische Nationalbank in Bern. Foto: CC BY-SA 3.0

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Aktien

Tesla und Volkswagen, was ist da los?

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Will Volkswagen Tesla kaufen? Oder zumindest einen Minderheitsanteil? Was ist das los? Am Markt wurde in den letzten Stunden ein Vorabbericht des Manager Magazin so interpretiert, dass Volkswagen Interesse an Tesla haben könnte. Zahlreiche Medien haben in den letzten Minuten und Stunden darüber berichtet. Es wäre natürlich ein Traum für Aktionäre. Ein gigantischer finanzkräftiger Konzern mit seiner ganzen Expertise in Sachen Fertigung, Logistik uvm könnte Tesla wirklich helfen – mal ganz abgesehen von der finanziellen Rückendeckung! Der bekannte Spekulant Mark Spiegel zeigt sich aktuell entsetzt und verwundert.

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Volkswagen dementiert Interesse an Tesla

Tja, aber daraus wird wohl nichts. Nach ganz frischen Berichten hat Volkswagen diese Gerüchte oder auch Hoffnungen (seitens der Tesla-Aktionäre?) dementiert. Ein Sprecher von Volkswagen nennt den MM-Bericht wonach der Volkswagen-Chef Diess daran interessiert sei bei Elon Musk mit einzusteigen vollkommen unzutreffend.

Und so schnell kann so eine nette Euphorie schon wieder vorbei sein. Die TSLA-Aktie lag vorbörslich schon 2% im Plus. Jetzt notiert sie im offiziellen Börsenhandel 0,8% höher als gestern zum Marktschluss. Die Aktie von Volkswagen notiert heute 1% im Plus. Mal ehrlich. Tesla hat aktuell einen Börsenwert von 40 Milliarden Dollar. Warum soll man als großer etablierter Autokonzern dieses Geld ausgeben, wenn man sich mit eigenen Anstrengungen selbst in dem Bereich E-Autos etablieren kann? Aber ja, es gibt ja auch die Musk-Fans, die meinen Tesla hätte in vielen Bereichen einen großen Vorsprung. Das mag auch sein. Aber der ganze Laden steht finanziell und strukturell auf ziemlich wackligen Beinen! Und die Konkurrenz wird nicht dümmer!

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Tesla
Foto: pixabay / Blomst

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