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Chartcheck Autobauer: Sieht finster aus, besonders bei Volkswagen..

Haben die deutschen Autobauer das Schlimmste schon überstanden? Blickt man auf die Charts, heißt die sehr wahrscheinliche Antwort eher: das Schlimme geht erst los! Besonders für Volkswagen..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Haben die deutschen Autobauer das Schlimmste schon überstanden? Blickt man auf die Charts, heißt die sehr wahrscheinliche Antwort eher: das Schlimme geht erst los! Besonders für Volkswagen..

Zu diesem Ergebnis kommt Lars Erichsen – und man kann ihm da nur zustimmen! Erichsen blickt auf die drei großen Autobauer und gibt dazu eine Analyse der Tesla-Aktie:

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In einem weiteren Video blickt er auf die fundamentale Schwäche der Autoindustrie, ihre strukturellen Probleme und schwachen Umsatzrenditen, die die charttechnischen Aussagen noch unterstützen:

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Walter Schmid

    1. August 2017 14:57 at 14:57

    Ich frage mich immer wieder, ob Charttechniker wie Lars Erichsen den Unsinn, den sie da immer zum besten geben, selbst glauben oder nur auf Dummenfang gehen wollen. Erwiesenermaßen kann man mit Charttechnik auf Dauer kein Geld verdienen!
    Im Tenor wird immer das Gleiche unaufhörlich wiederholt: Steigen die Kurse bis…., dann könnten sie auch noch bis…. weiter steigen. Fallen aber die Kurse unter…., dann besteht die Gefahr, dass die weiter fallen. Was für ein nutzloser Blödsinn!

    • Avatar

      Columbo

      1. August 2017 16:55 at 16:55

      Richtig! Charttechnik gibt es ja auch nur an der Börse. Auf keinem anderen Gebiet würde man sowas benutzen. Man stelle sich vor, ein Arzt ermittelt mit Charttechnik die Heilungschancen eines Patienten. Wenn das Fieber bis 39 steigt, wird es vermutlich weiter steigen und er stirbt. Fällt es aber unter 38, wird es ganz verschwinden und der Patient wird gesund.

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        Walter Schmid

        1. August 2017 17:48 at 17:48

        Anschaulicher Vergleich! *lach* Ich habe mich gerade königlich amüsiert bei dem Gedanken, mein Hausarzt würde mir in dieser Form bei Fieber weiterhelfen.

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    Marcus

    1. August 2017 17:59 at 17:59

    Herr Schmid,
    Ihr erwiesener Kreis ist anscheinend so klein wie Ihr Tellerrand. Ich persönlich kenne doch einige Personen, die Millionenkonten fast ausschliesslich mit Charttechnik traden und nur sehr wenig Fundamentals einfliessen lassen.
    Es kommt immer darauf an, welche Produkte mit welchen Hebeln in welchem Zeitraum ich bewegen möchte. Und da kann Charttechnik gepaart mit etwas eigenem Hirnschmalz durchaus die Kassen richtig klingeln lassen.
    Viele Grüße
    Marcus

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      Walter Schmid

      1. August 2017 22:05 at 22:05

      Lieber Herr Fugmann, ich war schon an der Börse, als sie noch in die Windeln gemacht haben. Mir einen kleinen Tellerrand zu unterstellen, ist schon ein wenig frech und respektlos. Klar kann man auch Millionenkonten mit Charttechnik gegen die Wand fahren. Das hatte ich ja auch nicht bestritten. Es ist nur eben eine über Jahrzehnte erwiesene Tatsache, dass Charttechnik eine brotlose Kunst ist. Sie müssen sich hier einfach einmal genauer informieren. Wenn die recht einfache Lehre der Charttechnik dauerhaften Erfolg bringen würde, wäre das längst bekannt und alle würden der Lehre huldigen. Fragen Sie mal Warren Buffet, was er von Charttechnik hält. Der lacht Sie aus!

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        Walter Schmid

        1. August 2017 22:09 at 22:09

        Wenn Charttechnik so toll ist, warum gibt es dann keine Charttechnikfonds? *lach*

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        2. August 2017 05:38 at 05:38

        @Walter, Sie verwechseln mich mit @Marcus (mit „c“, ich bin Markus Fugmann mit „k“)!

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          Walter Schmid

          2. August 2017 09:36 at 09:36

          Oh, Pardon, Herr Fugmann! Das hätte mir auffallen sollen!

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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