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China – auf dem Weg zur Weltmacht Nummer eins?

China bald Weltmacht Nummer eins?

Ist China auf dem Weg zur Weltmacht Nummer eins? Das „Reich der Mitte“, genauer übersetzt „der Nabel der Welt“ – gemeint ist China – scheint unter dem „neuen Mao“ Xi Jinping einen klar Plan zu verfolgen. Nach jahrhundertelanger Schwäche will China wieder das sein, was es eigentlich immer zu sein glaubte: eben der „Nabel der Welt“, die Weltmacht Nummer eins. Die neue Seidenstrasse ist der sichtbare Versuch, weltweiten Einfluß zu bekommen, um diesen Anspruch auch ökonomisch zu untermauern.

In Sachen Handel hat China die USA als wichtigsten Handelspartner für die meisten Länder bereits abgelöst, wie folgende Grafik zeigt:

China und USA - wichtigste Handelspartner

China und USA: die Labor-These als Machtkampf

Keine Frage: sollte das Coronavirus durch einen Labor-Unfall des Instituts in Wuhan in die Welt gekommen zu sein, wäre das ein schwerer Rückschlag für die Ambitionen Xi Jinpings. Galt die „Labor-These“ anfangs als reine Verschwörungstheorie, so schließt selbst die (von China maßgeblich beeinflusste) WHO inzwischen nicht mehr aus, dass das Wuhan-Labor am Anfang der Kette steht.

Also ist es für den Machtanspruch Chinas extrem wichtig, dieses Argument zu entkräften. Daher fokussiert sich die Öffentlichkeit in China, ermuntert durch die Parteiführung in Peking, auf die These, dass das Coronavirus nicht eigentlich aus Wuhan, sondern aus einem (inzwischen geschlossenen) amerikanischen Labor in Fort Detrick stamme:

 

Deutschland zwischen Stühlen

So oder so: der Machtkampf zwischen China und den USA wird das 21.Jahrhundert prägen! Deutschland aber steht zwischen den Stühlen: es exportiert viele Waren nach China, allerdings noch etwas mehr in die USA. Wie sich verhalten angesichts des Konflikts der Supermächte?

An Australien exerziert China bereits, was es bedeutet, wenn man sich den Zorn Chinas zuzieht: faktisch ist das eine Art Boykott australischer Waren, der jedoch so nicht bezeichnet wird – man schiebt fadenscheinige Gründe vor, um das „unfolgsame“ Australien zu bestrafen und ein Exempel zu statuieren, das Länder wie Deutschland beeindrucken soll.

Folgende Dokumentation des „Weltspiegel“ zeigt, was derzeit passiert:



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4 Kommentare

  1. Dass China auf dem Weg zur Weltmacht ist, dürfte wohl niemand mehr bezweifeln. Jedoch ist an der Karte noch eine Korrektur vorzunehmen in Bezug auf Europa. Europa gehört eigentlich schon bereits vollständig in den Machtbereich Chinas und ist ja gerade der Hauptsponsor in Bezug auf Ausbau der politischen und waffentechnischen Macht aufgrund des Technologietransfers. China kann sich darauf verlassen, dass einerseits jede massgebende Erfindung und sämtliche Forschungsergebnisse aus Europa umgehend nach China verkauft/transferiert wird, um (vorläufig noch) Exportweltmeister zu bleiben und anderseits die Geldflutung der EZB durch massive Kreditvergabe aus China an EU-Länder als Ergänzung zwecks Bindung stattfinden.

    1. O Ihr Kleingläubigen, wißt Ihr den nicht, dass China sich jetzt schneller selbst zerlegt als der Westen.
      Es gilt immer noch der Spruch: Wir haben den Lieben Gott, wir haben unsere Geschichte und wir haben
      die ganz Großen Jungs (Tragen Sie bitte Ihre Lieblingsphysiker, -mathematiker, -chemiker, …. aus Gegenwart und Vergangenheit und Ihrer Errungenschaften selbst ein!) auf unserer Seite.
      Hier nur ein Indiz dafür.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Physikalische_Konstante
      Finden Sie hier chin. Namen bei Einheiten, Maßen und Größen?
      Schauen Sie bitte weiterhin in das Länderranking aller Nobelpreisträger für Physik, Chemie und Medizin (+Fields-Medaille)!
      Sie sind doch ein g’scheider und selbstbewußter FMW-Forist. Bitte lassen Sie sich nicht vom „Gelbe-Flut-Mem“ o. -Virus“ begeistern und kommentieren Sie hier weiterhin intelligent!

  2. Warum haben wir nicht in Billiglohnländern Europas Industrien aufgebaut anstatt in China und demnächst Indien? Warum haben wir Spitzen-Technologie nach China transferiert und ermöglichen den Verkauf von zukunftsträchtigen Unternehmen an chinesische Firmen, über 100 im Jahr 2019 und den Jahren davor?
    Stattdessen verschwenden wir jedes Jahr viele Milliarden in die Zuwanderung bildungsferner und integrationsunwilliger Migranten, während viele Eu- und BRD-Bürger unter Armut leiden?
    Warum treiben wir Russland in die Hände Chinas? Und nun schicken sie ein Kriegsschiff ins Südchinesische Meer, diese Versager und Dummköpfe. Was für Blindfische sitzen dort in Berlin und Brüssel? Sind die schon von China gekauft oder völlig blöde?

    1. @Frido, welche Billiglohnländer in welchem Zeitraum meinen Sie denn? Im Prinzip vermutlich die ehemaligen Ostblockstaaten. Man baut so ein Werk ja nicht von heute auf morgen auf, transferiert sein Wissen schnell mal dorthin, bildet geschwind die Fachkräfte aus. Viele Firmen haben jahrzehntelang in ehemaligen „Billiglohnländern“ wie Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn oder der Türkei Produktionsstätten aufgebaut oder ein Netzwerk aus Subunternehmern etabliert. Und heute sind die meisten weder billig, noch zuverlässig.

      Ganz im Gegenteil, etablieren sich dort anti-europäische und nationalistische Kräfte, die zwar kräftig absahnen, aber keinen Beitrag leisten wollen. Ob in Rumänien, Bulgarien oder den paar Beitrittskandidaten auf dem Balkan besser investiert wäre, sei einmal dahingestellt.

      Und niemand treibt Russland in die Hände von irgendeinem Land. Russland lässt sich nicht treiben. Ich bin nach wie vor der Meinung, Russland ist der ständig lachende dritte Profiteur. Und befeuert fleißig Blindfische in den Sozialen Medien mit Fake-News, lacht sich ins Fäustchen und jubelt über Kommentare wie den Ihren.

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