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China deklassiert Deutschland bei Energiewende – in nur 5 Monaten

China deklassiert Deutschland bei der Energiewende und baut seine Energieversorgung in einem atemberaubenden Tempo um. Eine Detailanalyse.

China überholt Deutschland bei der Energiewende mit einem Rekordtempo beim Ausbau erneuerbarer Energien und setzt neue Maßstäbe für geopolitische Energiepolitik. China deklassiert Deutschland bei der Energiewende und baut seine Energieversorgung in einem atemberaubenden Tempo um. In nur fünf Monaten hat die Volksrepublik mehr erneuerbare Kapazitäten installiert als Deutschland in zwei Jahrzehnten. Doch der Wandel folgt keinem ökologischen Idealismus, sondern einem geopolitischen Plan. Ziel ist nicht Klimaschutz, sondern Versorgungssicherheit und strategische Unabhängigkeit. Der Umbau ist systematisch, kalkuliert und wird die globale Energieordnung nachhaltig verändern.

China: Autarkie als Antwort auf globale Krisen

China baut seine Energieversorgung um, schneller als jede andere Volkswirtschaft. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden mehr als 260 Gigawatt neue Stromerzeugungskapazitäten installiert. Davon entfallen rund 198 Gigawatt auf Photovoltaik. Das übersteigt die gesamte, jemals in Deutschland installierte Solarleistung. Erneuerbare Energien machen 93 Prozent der neu errichteten Kapazitäten aus. Wichtiger als die reine Menge ist die zugrundeliegende Umstrukturierung des Systems, die ein klares Ziel verfolgt, die stabile Versorgung mit Energie.

Grafik zeigt Energiemix in China

In Europa wird über eine Aufweichung der Klimaziele diskutiert. In Washington setzt die Regierung weiter auf fossile Energien, schwächt CO₂-Regulierungen und kürzt Förderungen für erneuerbare Quellen. China verfolgt eine andere Strategie. Die Volksrepublik will den Energiebedarf langfristig aus eigenen Ressourcen decken, um sich gegen Schockwellen internationaler Krisen abzuschirmen. Das Ziel ist nicht ein grünes Wirtschaftswunder. Es geht um Kontrolle. Um Stabilität. Um Machtprojektion.

Die Geschwindigkeit, mit der derzeit Kapazitäten zugebaut werden, ist nur ein Teil der Entwicklung. Mindestens ebenso relevant ist, wie sich der Strommix verändert. Solarenergie steht inzwischen an erster Stelle beim Ausbau. Drei Viertel der neuen Kapazität im ersten Halbjahr entfallen auf Photovoltaik. Windkraft kam auf gut 46 Gigawatt. Nur wenige neue thermische Kraftwerke wurden ans Netz angeschlossen. Bei der Atomkraft erfolgte in diesem Jahr bisher kein Netzzugang.

Strommix: Kohle verliert, Solar gewinnt massiv

Die Verschiebung im Strommix lässt sich in den Zahlen zur Stromgeneration gut ablesen. Zwar bleibt Kohle die wichtigste Quelle, doch ihr Anteil sinkt. Im ersten Halbjahr diesen Jahres lag er bei 55,9 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 59,3 Prozent.

Auch in absoluten Zahlen gingen der Beitrag aus Kohle und der aus Erdgas leicht zurück. Zugleich legten die erneuerbaren Energien weiter zu. Ihr Anteil an der Stromproduktion stieg von 33,1 auf 36,4 Prozent. Die Atomkraft blieb stabil und steuerte rund 5 Prozent zur Stromerzeugung bei. Der Wandel findet nicht nur in Statistiken statt. Er reicht inzwischen tief in die reale Versorgung hinein.

Grafik zeigt Energiemix in China nach Energiequelle

Nicht alle Säulen der Energiewende zeigen sich gleich belastbar. Die Wasserkraft, bisher ein zentraler Pfeiler im chinesischen Stromsystem, verliert an Stabilität. Im zweiten Halbjahr 2024 profitierten viele Anlagen noch von überdurchschnittlichen Niederschlägen. Die Erzeugung stieg landesweit auf über 725 Terawattstunden. Anfang des Jahres folgte die Ernüchterung. Trockenes Wetter, insbesondere in Ostchina, ließ die Stromproduktion wieder sinken – auf rund 545 Terawattstunden im ersten Halbjahr. Auch anteilig gab es einen Rückgang von 11,9 auf 11,2 Prozent im Strommix.

Der Klimawandel verstärkt diese Entwicklung. Die Niederschläge werden unregelmäßiger, Dürren und Starkregen folgen dichter aufeinander. Für Wasserkraftregionen wie Sichuan und Yunnan rechnen chinesische Studien langfristig mit rückläufigen Zuflüssen. Etwa 40 Prozent der bestehenden Kraftwerke gelten als potenziell betroffen.

Die Auswirkungen betreffen nicht nur die Wasserkraft selbst, sondern haben Folgen für das gesamte Stromsystem. Viele Stauseen erfüllen neben der Erzeugung eine wichtige Rolle als flexible Reserve für Wind- und Solaranlagen. Sinkt die Leistung der Wasserkraft, reduziert sich damit auch die Fähigkeit, Schwankungen im Netz auszugleichen. Vor diesem Hintergrund wächst der Fokus auf den Ausbau von Netzen und Speichersystemen, die langfristig für Stabilität sorgen sollen.

Trotz dieser Herausforderungen gelingt es China, die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Möglich wird das durch den konsequenten Ausbau von Speichern und die gezielte Steuerung des Verbrauchs. Die Stromerzeugung wächst aktuell schneller als der tatsächliche Bedarf. Das deutet darauf hin, dass Kapazitäten bewusst auch als Puffer geplant sind. Netzstabilität ist damit kein Nebeneffekt, sondern ein zentrales Ziel.

China baut riesige Stromspeicher für die Zukunft

Ein anschauliches Beispiel ist der rasche Ausbau von Batteriespeichern. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in China rund 21,9 Gigawatt neue Speicherkapazität installiert. Das entspricht etwa dem Dreifachen der gesamten Speicherkapazität Deutschlands. Die chinesischen Speicher decken aktuell nur einen kleinen Teil der Spitzenlast ab. Zum Vergleich entsprechen die Batteriespeicher in Kalifornien etwa 20 Prozent der Spitzenlast von rund 50 Gigawatt. In Deutschland sind es rund 7,5 Prozent bei einer Spitzenlast von 80 Gigawatt. Die meisten Anlagen stabilisieren direkt das Stromnetz. Weitere dienen als Puffer für Solar- und Windstrom. Auch bei den Verbrauchern nimmt die Zahl der Speicher zu, vor allem in Industrieanlagen und dezentralen Netzen.

Grafik zeigt Batteriespeicher nach Typ

Die Gesamtkapazität reicht derzeit allerdings noch für nur einen kleinen Teil der Spitzenlast. Im Vergleich zu Kalifornien oder Deutschland bleibt der Anteil gering. Dieses Defizit wird schrittweise angegangen. Parallel laufen erste Tests mit alternativen Technologien wie Vanadium-Redox-Flow- oder Natrium-Ionen-Batterien, die den Rohstoffeinsatz langfristig reduzieren sollen. Ergänzend gewinnt grüner Wasserstoff als Speicher an Bedeutung. Die Produktion steht noch am Anfang, 2024 lag sie bei knapp 320.000 Tonnen – weniger als ein Prozent des Gesamtbedarfs. Die installierte Elektrolysekapazität auf Basis erneuerbarer Energien betrug zuletzt rund 500.000 Tonnen pro Jahr. Noch sind nur wenige der mehr als 80 angekündigten Projekte umgesetzt. Dennoch bietet grüner Wasserstoff eine zusätzliche Möglichkeit, überschüssigen Strom in speicherbare Energie umzuwandeln und so Schwankungen im Netz über längere Zeiträume abzufedern.

Strom wird effizienter und sauberer

Während das Stromsystem auf neue Beine gestellt wird, verändert sich auch die Nachfrage. Der Energieverbrauch steigt weiter, vor allem im Verkehr und in der Industrie, während private Haushalte zunehmend in den Hintergrund treten. Entscheidend ist jedoch ein anderer Aspekt: Trotz des stetig wachsenden Verbrauchs und einer weiter expandierenden Wirtschaft sinken die CO₂-Emissionen im Stromsektor um rund fünf Prozent innerhalb nur eines Jahres. Das ist bemerkenswert, nicht nur wegen der Dimension, sondern weil es ein selten klares Bild liefert: China ist derzeit eines der wenigen Länder, in denen die Energiewende messbare Effekte auf den fossilen Verbrauch zeigt. Während in vielen westlichen Volkswirtschaften Strukturwandel, Offshoring und die Entkopplung von Industrie und Energieverbrauch die Statistiken verwischen, sind die Rückgänge in China realwirtschaftlich motiviert – und unmittelbar sichtbar.

Grafik vergleicht Stromerzeugung und CO2-Emissionen in China

Diese Klarheit droht jedoch verloren zu gehen. Denn mit dem wachsenden Anteil dezentraler Energieerzeugung entsteht eine neue Intransparenz. Provinzen und Städte fördern lokale Projekte. Unternehmen investieren in eigene Kapazitäten. Nutzerseitige Batteriespeicher haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Der Umbau findet zunehmend vor Ort statt – und mehr und mehr außerhalb der offiziellen Statistik.

Organisationen wie CREA weisen darauf hin, dass der reale Zubau häufig nicht mehr über das zentrale Meldesystem der staatlichen Statistikbehörde (NBS) läuft. Für Analysten, Beobachter und China-Erklärer ist das ein Albtraum. Wenn selbst der Stromverbrauch nicht mehr verlässlich erfasst wird – einer der wichtigsten Indikatoren für wirtschaftliche Aktivität – dann wird es noch schwieriger, die Angaben aus Peking zu überprüfen.

Auch die Elektromobilität trägt ihren Teil dazu bei. Nach Berechnungen der Rhodium Group spart der wachsende Bestand an Elektroautos in China inzwischen rund eine Million Barrel Öl pro Tag ein. Innerhalb eines Jahres sollen weitere 600.000 Barrel pro Tag ersetzt werden. Diese Mengen schlagen sich nicht in einem Rückgang des Verkehrsaufkommens nieder, sondern reduzieren den Ölimport. Zugleich ersetzt der seit Jahren vorangetriebene Ausbau des Schienenverkehrs Dieselverbräuche im Güter- und Personenverkehr. Insgesamt entfallen rund 70 Prozent des Ölverbrauchs in China auf den Verkehrssektor. Der Umbau findet also nicht nur auf der Angebotsseite statt. Auch die Nachfrage richtet sich neu aus.

Kohle und Öl verlieren strategisch an Bedeutung

Weniger sichtbar, aber nicht weniger wirksam ist der Rückgang fossiler Energieträger. Zwischen Januar und Mai wurden drei Prozent weniger fossile Brennstoffe produziert oder importiert als im Vorjahreszeitraum. Die Kohleproduktion ging um elf Prozent zurück. Während Peking in der Vergangenheit vor allem die Produktionsquoten im Jahresverlauf mehrfach angepasst hatte, setzt die Energiebehörde seit Juli auf einen strengeren Kurs: Alle Minen, die über der genehmigten Kapazität fördern, müssen ihre Tätigkeit einstellen. Mit diesem klaren Förderstopp reagiert der Staat entschlossener auf Überhitzungen der Produktion und signalisiert eine schärfere Regulierungspolitik.

Grafik zeigt Import und Produktion von fossilen Brennstoffen in China

Die Einfuhren von raffinierten Ölprodukten sanken noch stärker. Der Rückgang lag bei 22 Prozent. Ursache sind neben der Elektromobilität auch Umstellungen im Schwerlastverkehr. LNG und Strom verdrängen Diesel. Nur beim Rohöl blieb der Import weitgehend stabil. Dafür stieg die Gasmenge, vor allem aus zentralasiatischen Pipelines. Waehrend insgesammt die Menge des eingeführten Pipelinegases um 15% stiegen, bezog China aus Russland nur 4% mehr aus dieser Quelle.

CO₂-Emissionskurve zeigt nach unten

Die CO₂-Emissionen sanken im ersten Quartal dieses Jahres um zwei Prozent. Neben der Energiewende trug auch die anhaltende Schwäche der Bauwirtschaft dazu bei. Weniger Zement, weniger Stahl, weniger Energieverbrauch. Gleichzeitig verändert sich das Mobilitätsverhalten. In vielen Städten gehen die Fahrten zurück, Menschen reisen kürzer und nutzen häufiger die Bahn. Doch der entscheidendere Faktor liegt im Stromsektor selbst.

Zum ersten Mal sinken die Emissionen dort nicht nur relativ, sondern auch absolut. Der Ausbau sauberer Energieträger schreitet schneller voran als der Anstieg des Verbrauchs. Jede erzeugte Kilowattstunde verursacht heute weniger Emissionen als vor einem Jahr. Diese Entwicklung ist mehr als ein statistischer Ausreißer. Sie deutet auf eine strukturelle Sättigung hin, zumindest im Energiesektor.

Der Rückgang zeigt sich inzwischen über mehrere Quartale hinweg, begleitet von steigender Stromnachfrage. Wenn dieser Trend anhält, markiert er nicht nur ein strukturelles Plateau, sondern den Peak der chinesischen CO₂-Emissionen

Zum Ende des Halbjahres deutet sich jedoch ein Bruch in der Ausbaugeschwindigkeit an. Ein neues Einspeisegesetz sieht vor, dass neue stromproduzierenden oder -speichernden Anlagen keine staatlich garantierte Vergütung mehr erhalten, sondern sich am Marktpreis orientieren müssen. Im Juni gingen die Neuinstallationen bei Photovoltaik um 85 Prozent zurück. Dieser Rückgang war zu erwarten. Viele Projekte wurden vorgezogen, um noch von den alten Bedingungen zu profitieren.

Der Schritt folgt einer Logik, die sich durch die gesamte chinesische Energiepolitik zieht. Subventionen gelten nur so lange, wie sie notwendig sind. Sobald neue Technologien marktfähig sind, wird die Förderung zurückgefahren. Damit fallen Projekte weg, die allein auf die Abschöpfung von Fördermitteln ausgelegt waren. Was bleibt, sind Anlagen, die auch im Markt bestehen.

China: Knallharte Energiepolitik zum Wohle des Klimas

China kopiert dabei nicht einfach westliche Modelle. Der Umbau des Energiesystems folgt einer eigenen Logik. Ähnlichkeiten zu Deutschland oder Kalifornien gibt es bei Struktur und Technik, etwa beim Ausbau der Erneuerbaren, bei Speichern oder beim Vorrang dezentraler Systeme. Doch die Motivation ist eine andere. Es geht nicht um CO₂-Ziele oder Image, sondern um Autarkie und Versorgungssicherheit. Und es geht um die Fähigkeit, wirtschaftlich zu wachsen, ohne auf externe Energielieferungen angewiesen zu sein.

Dass dieses Umdenken in Peking von ganz oben verordnet wird, ist kein Zufall. Es ist eine direkte Lehre aus dem russischen Angriff auf die Ukraine. Die chinesische Führung hat erkannt, wie verletzlich selbst große Volkswirtschaften sind, wenn ihre Energieversorgung unter Druck gerät.

Und genau darin liegt die eigentliche Pointe – auch für Deutschland. Wenn selbst ein autoritär geführter Staat wie China seine Energieversorgung umbaut, nicht als grünes Projekt, sondern als geopolitisches Risikomanagement, dann verliert die Debatte über einen „deutschen Sonderweg“ ihre Grundlage. Der Umbau ist kein Idealismus, sondern eine strategische Antwort auf eine Welt, in der Energie zur Waffe geworden ist.



Dói Ennoson
Über den RedakteurDói Ennoson
Dói Ennoson schreibt unter einem Pseudonym. Er ist China-Experte und vermittelt tiefgreifende Einblicke in das Reich der Mitte.
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73 Kommentare

  1. Ja- richtig, desto mehr Energie, desto mehr Wohlstand ist möglich.
    Über 50% Kohle am Energiemix sind eben *noch* in China notwendig, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.
    Aber- so viel wie möglich „Erneuerbare“ denn fossile Brennstoffe sind viel zu kostbar um sie zu verbrennen;
    hinzu kommen auch noch die Umweltschäden.

    …China plant und baut derzeit eine erhebliche Anzahl von Atomkraftwerken. Mit 23 Reaktoren im Bau und weiteren 44 geplant, ist China führend im Bereich Kernenergie. Die geplanten Reaktoren sollen bis 2030 in Betrieb genommen werden und tragen zur Reduzierung der Kohleabhängigkeit und der CO2-Emissionen bei…

    https://www.google.com/search?q=China+Atomkraftwerke+im+Bau&gs_ivs=1

    Sie tun was, und das nicht wenig und konsequent.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. genau, @Helmut, unglaubliche 100 GW, wohlwollend gerechnet. Das, was China also in 1.5 Monaten an PV gerade zugebaut hat, zu einem Bruchteil der Kosten.

      Gut, das China nicht auf Weisheiten eines Helmuts hört

      1. Atōmchen
        Sie haben nichts verstanden.
        Chinas Stromverbrauch steigt stark an. Ja- und China baut auch massiv PV und Wind aus.
        Nur- wenn nachts die Sonne nicht scheint und auch der Wind nicht weht, dann wollen die Chinesen auch ausreichend Strom zur Verfügung haben.
        Daher müssen gleichzeitig, zu dem Ausbau von Wind und PV, auch Kraftwerke bereit stehen, die dann Strom produzieren.
        Egal ob Kohle- Gas- oder Atomkraftwerke..
        Ich weiß, das ist für einige Leute nicht zu verstehen.
        Aber wenn es Ihnen gelingt zu verstehen, dass bei einer Wahlbeteiligung von nur 60 % eine Partei doch 80 % der Stimmen bekommen kann, dann sind Sie schon ein Stück weiter.
        Dann werden Sie auch verstanden haben, dass auch die Leistung der konventionellen Kraftwerke zunehmen muss, wenn insgesamt China mehr Strom verbraucht und diesen Mehrverbrauch durch „Erneuerbare“ abdecken will.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. „…dass bei einer Wahlbeteiligung von nur 60 % eine Partei doch 80 % der Stimmen bekommen kann“

          Helmut, bei etwa 60 Mio. Wahlberechtigten in Deutschland, ergeben sich mit 60% etwa 36 Mio. Wählende. Aber was soll denn genau die Bezugspopulation für deine 80% sein? Aufgrund deines ideologischen Backgrounds vermute ich, dass du deine Freunde von der AfD meinst, die haben ca. 20% der 36 Mio. Wählenden auf sich vereint, also 7.2 Mio. Der Stimmen. Selbst wenn die 24 Mio. Nichtwähler alle die AfD wählen würden, was natürlich völliger Blödsinn ist, dann hätten sie insgesamt max. 31.2 Mio. Stimmen der Wahlberechtigten, also etwas mehr als 50%. Deine Rechnung geht wie immer nicht auf, so wie auch dein sonstiges Gesülze und Gefasel.

          1. Dunkelmut-Fän
            Haah, haah
            Was für ein Gelaber.
            Aber auch nichts verstanden.
            Setzen 6

          2. Du verstehst dich offensichtlich noch nicht mal selbst.

        2. @Helmut:

          In Ihrem Kommentar stecken mehrere verbreitete Fehleinschätzungen, die es sich lohnt, Schritt für Schritt zu klären – nicht zuletzt, weil sie sich hartnäckig halten und in vielen Debatten um Chinas Energiepolitik regelmäßig wiederkehren.

          Zunächst einmal: Die Annahme, dass alle Atomkraftwerke, die in China geplant oder im Bau sind, auch tatsächlich ans Netz gehen, ignoriert die strukturellen Eigenheiten chinesischer Infrastrukturprojekte. Ein plastisches Beispiel ist der Bereich Wasserstoff: 2024 wurden 80 Großprojekte zur Herstellung von grünem Wasserstoff initiiert. Realisiert wurden davon bis Mitte 2025 nur zehn. Der Wasserstoff-Report 2025 weist ausdrücklich darauf hin, dass viele der übrigen Projekte vorerst auf unbestimmte Zeit verzögert oder ganz eingestellt wurden.

          Das ist kein Einzelfall. In China ist der Unterschied zwischen „angekündigt“, „genehmigt“, „gebaut“ und „in Betrieb“ oft erheblich. Das gilt für Wasserstoff, für Brücken, für Hochgeschwindigkeitsstrecken – und auch für Kernkraftwerke. Nicht jedes angekündigte Projekt verlässt die Planungsphase. Nicht jedes fertiggestellte Projekt wird tatsächlich hochgefahren. Und nicht jedes hochgefahrene Projekt läuft im kommerziellen Dauerbetrieb.
          in Blick auf die Kosten zeigt, wie schwierig das für Atomkraftwerke werden dürfte. Laut einer Studie des Fraunhofer ISE aus dem Jahr 2024 liegen die Gestehungskosten pro Kilowattstunde (kWh) wie folgt (Angaben in €Cent):

          Onshore-Windkraftanlagen: 4,3 – 9,2
          PV-Freiflächenanlagen: 4,1 – 4,4
          Offshore-Windkraftanlagen: 5,5 – 10,3
          Gaskraftwerke (GuD): 10,9 – 18,1
          Steinkohle: 17,3 – 29,3
          Kernkraft (neu): 13,6 – 49,0

          Die Zahlen gelten für Deutschland, doch der relative Abstand lässt sich auch auf China übertragen. Besonders auffällig: Die unteren Kostenbereiche für Wind und Solar liegen teils um den Faktor drei unterhalb der Kosten für neue Atomkraftwerke. Skalierungseffekte, lokale Komponentenfertigung und technologischer Fortschritt drücken die Preise für Erneuerbare weiter – bei Kernkraft ist das Gegenteil zu beobachten.

          Selbst wenn wir also davon ausgehen, dass etwa 50 Prozent der derzeit geplanten 44 Reaktoren bis 2030 tatsächlich in Betrieb gehen, verbleiben rund 28 neue Anlagen. Das entspräche – großzügig gerechnet – etwa 28 Gigawatt zusätzlicher Kapazität. Bei einer durchschnittlichen Jahresauslastung von 90 Prozent ergibt sich daraus eine Stromproduktion von etwa 370 Terawattstunden jährlich.

          Derzeit liegt Chinas Stromerzeugung im gleitenden Zwölfmonatsdurchschnitt bei rund 870 Terawattstunden pro Monat, also über 10.000 Terawattstunden pro Jahr. Die neuen Atomkraftwerke würden somit gerade einmal etwa 3,17 % Prozent zur Stromversorgung beitragen. Oder anders gesagt: Sie reichen aus, um China ungefähr 11 lang mit Strom zu versorgen. Das ist ein nennenswerter Beitrag zur Netzsicherheit, aber keine tragende Säule der Energiewende. Zumal bis 2030 die Stromerzeugung weiter steigen dürfte, was den relativen Anteil weiter senkt.

          Der Anteil der Kernenergie am chinesischen Strommix liegt aktuell bei knapp fünf Prozent. Selbst unter optimistischen Annahmen wird dieser Wert bis 2030 kaum über acht Prozent hinausgehen. Das liegt unter dem offiziellen Zielkorridor des laufenden Fünfjahresplans, der maximal zehn Prozent anpeilt.

          Kommen wir nun zu Ihrer Einschätzung zur Rolle konventioneller Kraftwerke. Sie schreiben, dass nachts weder die Sonne scheint noch der Wind weht, und dass deshalb immer fossile oder nukleare Kraftwerke zur Absicherung bereitstehen müssten. Dieses Argument klingt einleuchtend, ist aber nur auf den ersten Blick richtig. Es basiert auf der Annahme, dass Stromversorgung entweder funktioniert oder nicht, dass es Tag oder Nacht gibt, Wind oder Flaute, Versorgung oder Blackout.

          Moderne Stromsysteme funktionieren jedoch differenzierter. China investiert massiv in Batteriespeicher, in Netzausbau und in Nachfrageflexibilisierung. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden über 21 Gigawatt neue Speicherkapazität installiert. Der Stromerzeugungszubau übertrifft seit Monaten das Nachfragewachstum. Kapazitäten werden bewusst so geplant, dass sie nicht nur die Last decken, sondern gezielt als Puffer dienen.

          Ein Blick nach Kalifornien verdeutlicht das Potenzial solcher Speicherlösungen. Dort ermöglicht der massive Ausbau von Batteriespeichern inzwischen eine Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen, die bis tief in die Nacht hinein reicht. Der Strom aus Solar- und Windkraft wird tagsüber gespeichert und in den Abendstunden wieder eingespeist – genau dann, wenn die Nachfrage steigt und Sonne und Wind nachlassen. China verfolgt einen ähnlichen Weg, wenn auch in größerem Maßstab.

          Hinzu kommt, dass China über ein beträchtliches Volumen an Pumpspeicherkraftwerken verfügt, die Schwankungen im Netz effektiv abfedern können. Zudem sind Industrieanlagen, urbane Cluster und ganze Städte zunehmend in Laststeuerungssysteme eingebunden. Viele Verbrauchsspitzen lassen sich so zeitlich verschieben, ohne dass es zu Einschränkungen bei der Versorgung kommt. Die Stromversorgung ist längst kein statisches System mehr, sondern ein dynamisches Zusammenspiel aus Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Verbrauchssteuerung.

          Nicht zuletzt spielt die Wasserkraft eine stabilisierende Rolle im chinesischen Stromsystem. Sie liefert etwa ein Drittel der gesamten Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen und deckt aktuell rund elf Prozent der gesamten Stromerzeugung ab. Anders als Solar- oder Windkraftwerke ist die Wasserkraft weitgehend unabhängig von Tageszeit oder Wetterlage. Damit bildet sie eine zentrale, grundlastfähige Komponente im chinesischen Energiemix, die vor allem in Phasen geringer Einspeisung aus Sonne und Wind zur Stabilität beiträgt.

          hre Aussage, dass jede neue Wind- oder Solaranlage zwangsläufig durch ein Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerk abgesichert werden müsse, verkennt diese Entwicklung. Sie basiert auf einer veralteten Sichtweise, die Stromsysteme als starre, zentralisierte Netze begreift. In der Realität entstehen in China derzeit hochkomplexe, vernetzte Systeme, in denen Erneuerbare, Speicher, intelligente Netze und flexible Lasten zunehmend die Hauptrolle übernehmen.

          Der Bau neuer konventioneller Kraftwerke erfolgt nur noch dort, wo echte Versorgungslücken bestehen – oft in entlegenen Provinzen oder als strategische Reserve. Sie sind nicht das Rückgrat des Systems, sondern seine Auffanglinie.

          Fazit: China baut Atomkraftwerke. Aber nicht in dem Umfang, der Ihre Annahmen rechtfertigen würde. Die Dynamik liegt bei Solar, Wind, Speicher und Flexibilität. Die Stromzukunft wird nicht durch Reaktoren entschieden, sondern durch Netze und Nachfrage.

          1. @Doi Ennoson, danke für die sehr differenzierten Ausführungen und Klarstellungen, die absolut Sinn ergeben und nachvollziehbar sind. Es sieht so aus, als ob hier nur ein Leser überhaupt nichts versteht.

          2. Man kann doch nicht Kalifornien mit dem Rest der Welt gleichsetzen. In Deutschland und anderen Länder auf dem selben Breitengrad scheint nicht nur Nachts nicht die Sonne sondern es gibt auch einen Winter. Was helfen mir da Batteriespeicher für ein paar Minuten, wenn es um Monate geht. Was auch gerne übersehen wird. Alle reden nur über den Strom aber nicht über den Primärenergiebedarf. wenn heizen und Mobilität auch elektrisch werden sollen, dann spielen erneuerbare, stand jetzt einfach absolut keine Rolle.

          3. Im Winterhalbjahr (Oktober bis März) produziert eine 10 kWp Photovoltaikanlage durchschnittlich 23 Prozent ihres jährlichen Stromertrags, also ca. 2.300 kWh. Damit ist die Stromproduktion einer 10 kWp Photovoltaikanlage im Winter zwar geringer als im Sommer, aber dennoch lohnenswert.

            Der Winter bietet in der Regel bessere Bedingungen für die Windenergieproduktion als der Sommer, was sich sowohl auf die erzeugte Energie als auch auf den Beitrag zur Stromversorgung auswirkt.

          4. Im Winter liegt der Ateffaktor von Windkraftanlagen deutlich höher – Onshore durchschnittlich 35–45 %, Offshore 50–65 % – dank stärkerer Winde, höherer Luftdichte und kühler Temperaturen, die die Anlagen effizienter laufen lassen.
            Im Sommer sinkt der Faktor spürbar – Onshore etwa 10–25 %, Offshore 30–45 % – wegen schwächerer Winde, geringerer Luftdichte und höherer Temperaturen, die die Leistung und Laufzeit einschränken können.

          5. Anteile an der Bruttostromerzeugung in Deutschland (Stand: 2024, gerundet), Energiequelle Anteil (%):

            Windkraft ca. 28–30 %
            Photovoltaik ca. 12–13 %

            Gemeinsam decken Windkraft und PV über 40 % des Strommixes ab. Windkraft liefert in Deutschland etwa mehr als doppelt so viel Strom wie Photovoltaik über das Jahr hinweg. Beide ergänzen sich jedoch gut – Wind im Winter, PV im Sommer.

        3. @Helmut
          Es wäre sogar möglich, dass bei nur 3% Wahlbeteiligung die FDP 100% der Stimmen erhält, während sie bereits ab einer Wahlbeteiligung von 7% keine Chancen mehr auf eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen hätte 🤔

          Dass Sie Ihren persönlichen Gegnern unterstellen, nicht einmal Bruchrechnungen und einfachste Formeln des Prozentrechnens zu verstehen, ist von der gleichen Hybris geprägt, wie dereinst Ihre erbärmlich gescheiterten Versuche mit Absperrhähnen und -ventilen, bei denen Sie sich bis auf die Knochen blamiert hatten.

          Ich verstehe schon, dass Sie stolz auf Ihre vertieften Fähigkeiten in den Künsten der Arithmetik sind, war es doch das Letzte, was Sie dank Ihres überstürzten Austritts aus dem deutschen Schul- und Bildungssystem gerade noch so mitbekommen haben.
          Das ist allerdings kein Grund, andere Menschen als komplett bescheuert darzustellen.

          1. Hallo Kathie Worst
            das sind nicht meine „persönlichen“ Gegener.
            Das wären sie nur, wenn ich auch persönlich dadurch sie Nachteile hätte.
            Aber Sie können ja sehen, was für ein Gelaber darüber von @Dunkelmut-Fän abgegeben wird.
            Ich wollte mit meinen Zeilen verdeutlichen, dass auch konventionelle Kraftwerke (gleich welcher Art) hinter der Stromerzeugung aus Wind und Sonne stehen müssen.
            Und das wird ja auch in China gemacht.
            Erneuerbare werden mit Druck aufgebaut.
            Aber dafür, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, auch „Konventionelle“.
            Daher habe ich an der Vorgehensweise in China nichts zu meckern.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. Wenn einer von allen Seiten nur mehr auf den Deckel kriegt, sollte er in sich gehen und sich ein paar Fragen stellen.

          3. @Helmut
            Nein, Helmut, es wird so in China NICHT so gemacht. Der Ennoson hat es Ihnen doch erklärt:
            „hre Aussage, dass jede neue Wind- oder Solaranlage zwangsläufig durch ein Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerk abgesichert werden müsse, verkennt diese Entwicklung. Sie basiert auf einer veralteten Sichtweise, die Stromsysteme als starre, zentralisierte Netze begreift. In der Realität entstehen in China derzeit hochkomplexe, vernetzte Systeme, in denen Erneuerbare, Speicher, intelligente Netze und flexible Lasten zunehmend die Hauptrolle übernehmen.

            Der Bau neuer konventioneller Kraftwerke erfolgt nur noch dort, wo echte Versorgungslücken bestehen – oft in entlegenen Provinzen oder als strategische Reserve. Sie sind nicht das Rückgrat des Systems, sondern seine Auffanglinie.“

            Wenn sich ein Autor schon die Mühe macht, einen Sachverhalt ausführlich zu erklären, solltest du wenigstens das lesen.

          4. @Helmut, wenn du wirklich alles so genau wüsstest und unfehlbar wärst, wie du hier verzweifelt, aber dennoch erfolglos versuchst vorzugeben, dann müsstest du schon längst der Staatspräsident der Volksrepublik China sein. Leider hat es nur für ein kleines Häuschen im andalusischen Hinterland gereicht.

  2. Kohle als Backup für die Zeit mit zu wenig Solar. Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen, aber statt dessen werden bei uns Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzt. Das reduziert zwar etwas die CO2-Emissionen, aber strategisch und finanziell ist es nachteilig. Im übrigen wird das von der Politik vorgegeben, mit Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. Ginge es nur nach dem Markt würden Batteriekraftwerke gebaut. Das wäre übrigens auch sinnvoll, wenn man Deutschland auf einen militärischen Angriff vorbereiten wollte. Oder glaubt irgendwer dass dann Gas per Tanker nach Deutschland gebracht werden kann? Eine Drohne auf so einen Tanker und das Schiff explodiert und eventuell das ganze Terminal gleich mit. Kohle könnte man dagegen per Zug von einem sicheren Hafen im Ausland nach DE bringen. Egal, kein Thema für die Politik. Gilt so übrigens nicht nur für die Ministerin, auch alle anderen gucken nur zu und sagen nichts.

    1. Man könnte bei uns auch mal umdenken, weg vom täglichen Klimadogma, hin zu den strategischen Vorteilen der EE.

      Die sind langfristig billiger. Punkt, reicht doch als Argument!

      Ein paar Gaskraftwerke zum regeln dazu, fertig.

      Und man kann auch mal sagen, wir sind gut in den EE. Man muss nicht immer meckern.

      Mal zusehen, dass wir die letzten Kohleschleudern weg kriegen. Und wir müssen nicht täglich so tun als können wir die Welt alleine retten.

      Schon gar nicht mit Dosenpfand oder Papierstrohhalmen…

  3. Ich sehe weniger einen Umbau der chinesischen Energieversorgung, sondern deren Diversifizierung. Diese hat zweifellos strategische Bedeutung für die Energiesicherheit und den weiteren Ausbau der wirtschaftlichen Macht. Der Bezug auf Deutschland ist m.E. sinnlos, da der deutsche Weg der Energiewende rein ideologisch geprägt, ohne Sachkompetenz und mit der physikalischen Realität unvereinbar ist. Die Folgen bzw. Ziele der deutsche bisherigen Energiepolitik sind die Deindustrialisierung mit zunehmender Arbeitslosigkeit und Verarmung der Bevölkerung – also das genaue Gegenteil des chinesischen Wegs. An die erforderlichen teuren Doppelstrukturen bei Ausbau der sog. Erneuerbaren geht auch in China kein Weg vorbei.

    1. @Dagoberti
      Ganz Deiner Meinung. Der Ausbau von Solar, Wind, Speichern, Wasserstoff, Netzen, Verbrauchssteuerung und die gezielte Drosselung von Kohleförderung ist natürlich keine Transformation.

      Es ist vermutlich einfach ein saisonaler Trend. Wie Flip-Flops im Sommer.

      Und was Deutschland betrifft: Natürlich, nur Ideologie. Wer braucht schon CO₂-Ziele, wenn man auch einfach energetische Nostalgiepolitik machen kann?

      Ich hoffe, China baut bald auch wieder mehr Faxgeräte – dann sind wir technologisch wieder auf Augenhöhe.

      1. Die Chinesen haben keine CO2-Ziele und offenbar geht es auch ohne. So baut man in China eine CO2 freie Energieproduktion auf – Erneuerbare und Atom – und lässt die fehlende Energie per Kohle produzieren. Das heißt dann, dass es viele Kohlekraftwerke gibt die nicht wirklich ausgelastet sind – die Kosten der Transformation fallen also bei den Finanziers dieser Kraftwerke an.

        Der EU-Weg mit den CO2-Zielen heißt Steuerung der Transformation über den CO2-Preis und damit den Energiepreis. Also, überall wo CO2 entsteht, wird es sehr, sehr teuer. Das hat den Vorteil, dass die Besitzer von Verbrenner -Kraftwerken sich bei ihren Kunden bedienen können, und die Kosten letztlich bei den Bürgern landen. Das sind die Stromkunden, die Autofahrer und Heizungsbesitzer. Warum ist dieser Weg besser ? Die Eigentümer der Verbrenner – egal ob Kohle oder Gas – haben tolle Beziehungen in die Politik. Allerdings gibt es jetzt die AfD und das heißt, der Bürger könnte versucht sein über die Wahl der AfD diese Entscheidung der Politik zu verhindern. Das Beispiel ist hier Habecks Heizungsgesetz.

        Der Knackpunkt bei der Transformation ist die Frage – Wer bezahlt sie? Bei uns bezahlen Bürger, kleine Unternehmen und der Steuerzahler – die großen Energieverbraucher bekommen ihren subventionierten Industriestrompreis. Die Alternative wäre: die Kosten zu minimieren und die Besitzer von nicht EE-Kraftwerken zahlen zu lassen (per Nichtgebrauch).

        PS: Bei der physikalischen Realität würde ich weniger darauf verweisen, dass Nachts keine Sonne scheint – dafür gibt es Speicher- sondern eher auf die Probleme der Stromleitungen. Das ist nämlich nach den Speichern der nächste Teil der Transformation, der extrem teuer wird. Da wird langsam sichtbar, dass auch das übersehen wurde.

        Man erinnere sich daran, dass die Entscheidung für offshore-Wind und die Abschaltung von Atomkraftwerken in Süddeutschland den Bau von sehr teuren Stromleitungen unterirdisch zur Folge hatte. Das mit „unterirdisch“ kommt wohl weg, nur heißt das neu planen und damit mehrere Jahre später und teurer (alleine schon wegen der jetzt höheren Zinsen)

        1. @Robert
          wer zahlt eigentlich für die ganzen AKWs? Ach ja, der Steuerzahler. Ich Dummerchen…

  4. Wie kann man so einen Artikel schreiben, ohne darauf hinzuweisen, dass China immer noch massiv Kohlekraftwerke baut. Im Jahr 2024 ungefähr dreimal soviel Kapazität als in Deutschland insgesamt im Regelbetrieb noch laufen. Und das ist nur der Neuzubau!
    Wer keine rosarote Brille aufhat, der sieht sofort, dass es der chinesischen Politik absolut nicht um Klimapolitik geht. Wind- und PV-Strom ist in Grenzen heute sehr billig, deshalb wird es von China auch ausgebaut. Aber immer nur zusammen mit Speicher, Netzausbau und Backup-Kohlekraftwerken. Die etlichen Fehlern wie in Deutschland will man eben vermeiden.

    1. @StefanKeller

      Sie scheinen nicht mehr als die Überschrift gelesen zu haben.

      Im Artikel stehen mehrere Fakten zu dem angeblichen „massiven Bau von Kohlekraftwerken“: Thermische Kraftwerke haben im ersten Halbjahr nur noch 7 % des Zubaus ausgemacht.Es wird 2 % weniger Kohle verstromt – absolut gesehen.

      Vielleicht sollte man einfach mal einen Artikel lesen, bevor man etwas schreibt.

  5. @Stefan Keller
    Wind- und PV-Strom sind sehr billig – leider ist das Gegenteil der Fall. Zum einen würde sich kein Windrad drehen und kein Solarfeld gebaut werden ohne Subventionen, wirtschaftlich einfach nicht möglich. Zum anderen werden dadurch der Netzausbau und die back up Systeme erforderlich – doppelte Kosten! Der wunderbare Erfolg der Erneuerbaren: seit 2021 muß Deutschland trotz oder gerade wegen des Ausbau der Erneuerbaren und trotz Deindustrialisierung ca 30% des Verbrauchstroms importieren. Vor 2020 hat Deutschland Nettostrom exportiert und Geld verdient.Heute zahlen wir, dass man uns den überschüssigen Zufallsstrom abnimmt.

    1. @Dagoberti
      Ihre Stromimportquote von 30% erscheint doch sehr willkürlich aus der Luft gegriffen. Selbst bei Betrachtung der reinen Importmengen (nicht das Austauschsaldos) importiert Deutschland in den letzten 3 Jahren ziemlich konstant zwischen 15 und 17%.
      In den Jahren 2021 und 2022 waren es jeweils etwa 11%.

      Also, auf welche Daten und Quellen stützt sich Ihre alarmistische Behauptung?

      1. @Anna Luisa
        Hier ein Beispiel ihrer chronischen – ich nenne es mal -Fehlinformationen. Ihre 17% sind nicht die importierte Strommenge, sondern die Zunahme des Imports der Strommenge, ect., ect.

        Wieviel Prozent Strom hat Deutschland 2024 importiert?
        Bereits 2023 hatte Strom aus Kernkraft nur noch 1,5 % des eingespeisten Stroms ausgemacht. Die nach Deutschland importierte Strommenge stieg im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um 17,9 % auf 81,7 Milliarden Kilowattstunden (2023: 69,3 Milliarden Kilowattstunden).

        1. https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/20250103_smard.html
          @Dagoberti bevor man anderen Fehlinterpretation vorwirft…
          könnten Sie mal selbst ausrechnen wieviel das nun ausmacht.
          15.5% oder bilanziell 7.4% und damit hat Anna Luisa recht…
          und Sie nicht…

        2. @Dagoberti
          Die von Ihnen genannten Importzahlen stimmen in etwa mit der von mir benutzten Quelle stromdaten.info überein.
          2023: 69,3 TWh
          2024: 77,7 TWh

          Andere Quellen wie SMARD, die Bundesnetzagentur oder Statista veröffentlichen mit 54,1 und 67,0 sogar deutlich weniger Importe.

          Der Gesamtstromverbrauch lag bei 466 bzw. 465 TWh.
          Damit ergibt sich ein Anteil von 14,9% in 2023 und von 16,7% in 2024 (im ersten Szenario) bzw. 11,6 bzw. 14,4% (nach den anderen genannten Quellen).

          Nun müssten Sie mir bitte erklären, worin Sie angesichts dieser Zahlen chronische Fehlinformationen zu erkennen glauben.
          Ich bin sehr gespannt… 😘

    2. @Dagoberti
      Zitat: “Zum einen würde sich kein Windrad drehen und kein Solarfeld gebaut werden ohne Subventionen, wirtschaftlich einfach nicht möglich.

      Sie klingen ähnlich rigoros absolutstisch und quasi unwiderlegbar wie Frau Doktor Wirtschaftswissenschaftlerin Alice Weidel, wenn sie zu bestimmten Wirtschaftskonzepten der AfD mit dem Argument konfrontiert wird, dass fünf unabhängige Wirtschaftsinstitute und zehn wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten zu völlig anderen Schlüssen kommen: „Die liegen alle falsch und Hochschulen sind ohnehin nicht unabhängig. Wir haben das alles durchgerechnet. Somit ist das so. Punkt.“ 😂

      Daher ist es wenig verwunderlich, dass Ihrer Ansicht nach die Technologien mit den geringsten Gestehungskosten wirtschaftlich unrentabel sind, während Kernkraft mit den höchsten Kosten und Subventionen gemeinhin als der große Heilsbringer gilt.
      Deren spektakuläre Wirtschaftlichkeit zeigt sich seit langem Jahr für Jahr an den geradezu explodierenden Gewinnen des inzwischen wegen drohender Pleite verstaatlichten französischen Energiekonzerns EDF 😉
      Laut Französischem Rechnungshof müsste der Verkaufspreis für Atomstrom bei 12,2 Cent/kWh liegen, um eine Rendite von 4% zu erreichen.

      Was meiner Ansicht nach bisher etwas unglücklich gelöst wurde, sind die einseitigen gleitenden Marktprämienmodelle, die EE-Betreibern bei niedrigen Börsenpreisen eine Mindestvergütung garantieren (inzwischen zumindest mit Ausnahme bei mehr als drei Stunden negativer Preise), während ihnen gleichzeitig die Möglichkeit hoher Profite bei hohen Strompreisen erhalten bleibt.
      Hier wären symmetrischen Marktprämien über Differenzverträge ein probates Mittel, um den EE-Erzeugern weiterhin eine hohe Planungs- und Investitionssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig hohe Belastungen der Steuerzahler durch Zuschüsse ins EEG-Konto zu vermeiden bzw. dort sogar wieder Überschüsse und Reserven zu erzielen.

      Alternativ und/oder parallel dazu sollten (und werden langsam auch) Anreize für den Bau von netzdienlichen Batteriespeichern neben Windparks und Solarfeldern geschaffen werden.
      Vorteile:
      – Kosteneffizienz bei Investitionen, da Netztrassen und -anschlusspunkte bereits vorhanden
      – Netzstabilisierung
      – Verringerung von Netzengpässen und damit Redispatchkosten
      – Flexibilisierung des Netzes
      – Reduzierung von Netzausbau

      Meine Kritikpunkte berühren allerdings nicht die unbestreitbare prinzipielle Wirtschaftlichkeit von EE-Anlagen. Sie zielen vielmehr auf die bisherige Flickschusterei statt grundsätzlicher Reformierung eines völlig aus der Zeit gefallenen preisbildenden Marktsystems aus dem letzten Jahrtausend ab, als noch inflexibler Dauerbetrieb im oberen Leistungsbereich und dadurch erzwungener Grundlastverbrauch die absurden Gewinne einiger weniger Energiekonzerne Tag und Nacht, das ganze Jahr über garantierten.

  6. @Robert: Kohle und auch Kernkraftwerke passen nicht zu erneuerbaren, das hat nichts mit Ideologie sondern Technik zu tun (im Gegensatz zu Batterie-, Pumpspeichern oder Gaskraftwerken dauert das hoch- und runter fahren Stunden, statt ms, s und min.). ;-)

  7. Das ständige Mitglied im UN-Sicherheitsrat Volksrepublik China kann sich auch in Sachen Energiepolitik auf seine Souveränität und territoriale Integrität auf Grundlage der UN-Charta berufen. Mich hingegen überzeugt die Energiepolitik des 47. US-Präsidenten Donald John Trump „Make Oil great again!“, bei gleichzeitigem Hinweis, daß die USA auch noch über weitere Energieformen verfügen. Es ist zu befürchten, daß sich die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition die chinesische Energiepolitik zum Vorbild nimmt, und die wettbewerbsverzerrende, rein entfernungsbezogene Luftverkehrssteuer ein drittes Mal erhöht und eine Kerosinsteuer im nationalen Alleingang einführt.

    1. Wie jemand es gut finden kann dass man mehr Fossile nutzt ist mir unbegreiflich

      1. An FMW-Nutzer Hans Peter: Das ist Ihre Meinung.

  8. @Z0P0 Es ist richtig, dass Kernkraftwerke nur schlecht mit den Erneuerbaren zusammen gehen. Das gilt allerdings nur für wenige Tage im Jahr, etwa für Sonntag Mittag im Sommer. Allerdings könnte man dann den Strom in Akkus packen. Im Rest des Jahres können die EE keine 100% der Nachfrage abdecken, aktuell sind wir bsw bei 50% bis 60%. Leider haben wir nicht die Akkus dafür und von Seiten der Politik scheint man kein Problem damit zu haben. Vielleicht weil Akkus in China produziert werden und die Politik Klimaschutz als Industriepolitik versteht?

    Kohle ist ähnlich wie Atomstrom, allerdings flexibler. So kann man Kohlekraftwerk durchaus runter regeln, wenn auch nicht auf Null. Genau deshalb werden übrigens Wind- und große Solarparks runter geregelt (weil lokal zu viel Strom produziert wird und die Kohlekraftwerke nicht auf Null gehen können oder weil es finanziell besser ist für das Energieunternehmen).

    Übrigens, auch beim Theme Geschwindigkeit der Regelung von Kraftwerken würden Akku-Kraftwerke helfen. Wenn ich annehme, dass ein Kohlekraftwerk 15 Minuten braucht um von unter 50% auf 100% hochzufahren, könnte in dieser Zeit ein Akkukraftwerk einspringen. Gerade für solche kurze Zeiträume sind Akkus ideal.

  9. Robert
    Warum denn dann überhaupt „Erneuerbare“.
    Dann könnte man sich doch auch die „Erneuerbaren“ sparen und die AKWs gleich durchlaufen lassen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut @Dagoberti
      weil AKWs einfach zu teuer sind:
      Onshore-Windkraftanlagen: 4,3 – 9,2
      PV-Freiflächenanlagen: 4,1 – 4,4
      Offshore-Windkraftanlagen: 5,5 – 10,3
      Gaskraftwerke (GuD): 10,9 – 18,1
      Steinkohle: 17,3 – 29,3
      Kernkraft (neu): 13,6 – 49,0

      Und @Dagoberti: AKWs brauchen massive Subventionen

    2. Frankreich macht genau das -AKWs durchlaufen lassen – und deren CO2-Ausstoß ist vorbildlich. Damit kann man die Grundlast abdecken und für die tägliche Spitze nimmt man im Sommer Solaranlagen und im Winter Erdgas.

      Hätten wir auch haben können, aber Merkel hat anders entschieden. Wegen dem Klima mussten die AkWs weg. War natürlich gelogen: Merkel wollte die Union für eine Koalition mit den Grünen vorbereiten. 2015 hat sich das dann ausgezahlt.

      1. @Robert
        du meinst die AKWs, die im Sommer runtergefahren müssen, weil es entweder zu wenig oder zu warmes Wasser oder beided gleichzeitig gibt und von dem der Rechbänungshof sagt, die Preise für deren Strom müsste verteuert werden? Warte, dann subventionierr doch irgendwer d8e AKWs. Wie war das noch? Erneuerbare müssen subbentioniert werden?
        Deim Kommentar ist ein prima Eigentor

  10. Pingback: Aktuelles vom 26. Juli 2025 | das-bewegt-die-welt.de

  11. Columbo
    Nur die kritisiert und beneidet werden sind erfolgreich.
    Die brauchen sich auch nicht verstecken und substanzloses Gelaber von sich geben.
    Und die ganz Dummen bezeichnen den Erfolg als illegal.
    Oder suchen Tippfehler.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, was für einen Erfolg?
      Arbeiten, sich ein Häuschen bauen und in Rente gehen, das nennen Sie großartigen Erfolg?
      Das ist ein ziemlich alltäglicher Erfolg und wurde von den meisten Forumsteilnehmern längst erreicht. Deshalb beneidet Sie hier auch keiner. Also, was ist an Ihrem Erfolg so besonders?

      1. Also ich sach et mal so, über 30 kg Gold zum Schnäppchenpreis „an Land zu ziehen“, war schon ein genialer Coup. Über den Rest kann man streiten.

  12. Columbo
    Ich sehe es als Erfolg an, dass meine liebe Frau und ich schon mit 25 ein eigenes Haus hatten, und ich als Handwerksmeister eine gutgehende Firma. Dann habe ich noch etwa 25 Jahre mehrere Firmen sehr erfolgreich als Betriebsleiter geleitet und auch zwei Firmen meiner Frau.
    Meine erste Liebe und ich haben von unserem 16/17 Lebensjahr an, fasst (so ganz nebenbei) genau 30 Jahre unseren Traum von einem Häuschen im Süden, mit einem großen Pool gehabt und ihn uns dann auch erfüllt.
    Ich sehe es auch als Erfolg an, dass wir uns unseren Traum schon ziemlich genau mit 47/48 erfüllen konnten.
    Ziemlich genau, nachdem wir uns 30 Jahre kannten, hatten wir auch finanziell so ausgesorgt, dass wir nicht mehr beruflich Geld verdienen mussten. Natürlich ging das nicht während der ersten 30 Jahre mit einer 40 Stundenwoche. Auch das sehe ich als Erfolg an.
    Wir haben 30 Jahre zusammen gearbeitet und Geld verdient und können nun 30 Jahre das Leben unter der Sonne von Andalusien genießen.
    Das ich durch die Goldanlagen (mit dem richtigen Riecher vor 25 Jahren) nun über 3 Millionen an Edelmetallen eingelagert habe, sehe ich auch als Erfolgt an.
    Auch sehe ich es als Erfolg an, dass wir noch keine Unze unserer eigelagerten Edelmetalle bisher verkaufen mussten, weil wir von unseren Renten in Spanien mehr als auskömmlich leben können.
    Und wir in einer Immobilie lebe, die meine liebe Frau und ich genau so geplant haben.
    Dann teile ich mit meiner Ehefrau den Erfolg, dass wir nun 57 zusammen sein durften, und nicht wie andere Bekannte heute mehrere Ehen hinter sich haben und Scheidungskinder in die Welt gesetzt haben.
    Ja, das so im Telegramm-Stil.
    Natürlich werden gerade Menschen mit Altersverbitterung das alles ganz anders sehen, wenn sie auf ihr verpfuschtes Leben zurückblicken und heute irgendwo alleine sitzen.
    Und den Erfolgreichen dann alle möglichen aus der Luft gegriffenen Anschuldigung vorwerfen, um ihren Frust zu verarbeiten.
    Aber das ist so.
    Anerkennung und Neid muss man sich erarbeiten.
    Und die Neider schäumen.
    Macht richtig Spaß und gehört zu dem Kino, über die Verhältnisse in Deutschland, auch dazu.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, für mich hat es ein übles „Geschmäckle“, wenn einer seine Erfolge mehrmals täglich der Forumsgemeinschaft erzählen muß.
      Die Tatsache, dass jemand seine Erfolge in einem Forum immer wieder aufzählen muß, wird Gründe haben.
      Über diese Gründe mache ich mir meine Gedanken, werde mich aber zu denselben hier nicht äußern.

      1. @Columbo
        Zu seinem Erfolg gehört jedenfalls auch, dass er mindestens zwei Immobilien geerbt hat, die er dann später gegen eine selbstgebaute Immobilie im andalusischen Hinterland und Gold im Wert von 280.000 EUR eintauschte. Vor allem aber trugen zum Erfolg die vielen Schwarzen Schwäne bei, die seit 20 Jahren wie Gänse im Formationsflug oder im Gänsemarsch auftreten und inzwischen eher schon Normalität, als Ausnahme sind: Weltfinanzkrise, Klimawandel, Eurokrise, Staatspleite in Griechenland, Covid, Gaskrise, Krieg in Europa, Nahostkrieg, Trumps Eskapaden.

        Sein Dusel als Krisenprofiteur sei ihm selbstredend vergönnt – vielleicht steckt sogar ein Fünkchen weiser Voraussicht dahinter.
        Der eigentliche Wahnsinn ist ­– und da stimme ich dir 100%ig zu – die alltägliche Verbreitung seiner Lebensgeschichte einschließlich des Datums seiner ersten sexuellen Erfahrungen 🙈

        1. Ach Helix 52
          Sind Sie so durcheinander?
          Ich hatte Ihnen schon mehrfach mitgeteilt, dass ich das 2014 geerbte Haus sofort verkauft habe.
          Das Geld habe ich zur Hälfte meinem Sohn geschenkt, der 2014 selbst dabei war sein Eigenheim zu errichten und die andere Hälfte habe ich für meine Tochter im Ausland für die Altersversorgung in Unzen angelegt.
          Bzw. wenn der Erbfall eintrit, wird das Erbe meiner Tochter durch ein Behindertentestament geregelt.
          Aufgestockt dann noch mit der Überschreibung von Unzen, damit der Freibetrag von jeweils 400 Tsd. Euro ausgeschöpft werden konnte.
          Schreiben Sie absichtlich so einen Blödsinn oder vergessen Sie es wirklich?
          Auf den anderen Blödsinn den Sie wieder geschrieben haben, werde ich dann, um weitere Wiederholungen zu vermeiden, erst gar nicht eingehen.
          Wenn es bei Ihnen nicht ausreicht, hier auf den Seiten mal zu dem Thema einen Kommentar zu verfassen, dann sollten Sie es vermeiden permanent entweder bewusst Lügen zu verbreiten oder nur noch teilweise in Ihrem Kopf vorhandene Erinnerungen einfach wild zu vermixen.
          Sie machen sich damit nur lächerlich

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          1. Ach Helmut,
            deine Kinder gut versorgt zu haben, führst du doch sonst auch immer in deiner unglaublichen Erfolgsbilanz auf. Zählt das nun plötzlich nicht mehr?

            Willst du außerdem bestreiten, dass die Wertentwicklung deiner Unzen massiv von den vielen unvorhersehbaren Krisen seit etwa 2006 profitiert hat? Bis dahin war Gold-Investment seit 25 Jahren doch eher eine erbärmliche Verlust- bzw. im besten Fall eine lächerliche Nullnummer:
            https://bilder.gold.de/images/infothek/entwickelt-sisch-der-goldpreis-euro.jpg
            https://www.gold.de/medien/goldpreis/goldpreis.png

            Warum sollte ich zum Thema Energiewende in China einen Kommentar verfassen, wenn ich doch inhaltlich auf deinen – ich zitiere: „Blödsinn“ eingehen will? Schließlich warst du es, der das Fass „Neid und Erfolg“ ohne Not und jeglichen Zusammenhang geöffnet hat.
            Wie du es kürzlich so schön bockig wie ein kleines Kind für dich prätendiert hast, schreibe übrigens auch ich hier, was ich will 😉

            Könntest du mich nicht einfach wieder auf deine Löschtaste setzen? So blieben dem Forum viele einer üblichen Beleidigungen und Wutansprachen erspart.

          2. „Sind Sie so durcheinander?
            Ich hatte Ihnen schon mehrfach mitgeteilt, dass ich das 2014 geerbte Haus sofort verkauft habe.“

            Sieht nach einer Sprunghandlung aus einem großen inneren Druck heraus, das Elternhaus möglichst schnell hinter sich lassen, auslöschen und vergessen. Waren doch diese Jahre in der Familie eine Demütigung mit anhaltender Rechen- und Leseschwäche, keine Anerkennung für den hohen aber erfolglosen Einsatz. Jetzt versucht er sich bei FMW diese entgangene Liebe und Anerkennung zurück zu holen. Leider schlägt das fehl und er sieht sich wieder in der gewohnten Opferrolle. Das ist schon äußerst tragisch und bemitleidenswert. Aber so ist das Leben.

      2. @ Columbo
        Ich wurde danach von Ihnen gefragt.
        …Arbeiten, sich ein Häuschen bauen und in Rente gehen, das nennen Sie großartigen Erfolg?…
        Da habe ich es Ihnen noch einmal erklärt.

        1. @Helmut, vielleicht fragen Sie sich mal, warum Sie Ihre Lebensgeschichte so häufig wiederholen müssen?
          Warum macht das sonst niemand, obwohl hier einige von großartigen Erfolgen und glücklichen Lebensgeschichten erzählen könnten.
          Warum sind Sie der einzige?

          1. Columbo, weil Sie/ sie nicht gefragt werden. Denn wenn man sich hinter der Anonymität versteckt, ist jede Frage und jede Antwort sinnlos.
            Das muss aber jeder selber wissen.
            Ich lebe lieber in der Realität. Reale Identität, und reale Lebenserfahrung über/in Spanien. Wie man in der Realität als kleiner Handwerker und Rentner in Spanien gut leben kann. Wie man in der Realität langfristig mit physischerem Gold ein kleines Vermögen aufbauen kann. Wie man in der Realität mit Leukämie seit vielen Jahren im spanischen Gesundheitssystem versorgt wird.
            Wie man in der Realität mit dem warmen Wetter in Spanien zurechtkommt.
            Wie man in der Realität mit einer Vermietung von Ferienwohnungen, gerade in ländlicher Umgebung, vom spanischen Staat sehr unterstützt wird.
            Über die Wasserversorgung, Stromversorgung, usw., usw.
            Ich habe, weil ich aus der Realität berichte, mind. 10 Inhabern kleiner Betriebe dazu verholfen, dass sie ihre selbständigen Aktivitäten nun mit zum Teil über 50 Jahren von Spanien aus regeln, und in nur wenigen Jahren (für wenig Beiträge) auch eine stattliche Rente aus dem spanischen Rentensystem erhalten. Und auch noch mit Ehefrau sehr günstig in der Krankenversicherung sein können.
            2 Rentner konnten schnell zu einer neuen Niere kommen, weil ich aus der Realität berichtet habe, wie schnell das in Spanien geht, wenn nur der Wohnsitz verlegt wird.
            Wenn man sich hinter der Anonymität versteckt, ist das alles nur schlecht möglich.
            Sehen Sie Columbo, jetzt haben Sie mich wieder gefragt, und ich habe wieder über mich schreiben, weil ich Ihnen geantwortet habe.
            Dabei hatten Sie noch vor wenigen Tagen dazu aufgerufen, dass ich doch hier besser ignoriert werden sollte.

            Viele Grüße aus Andalusien
            Helmut

  13. Kein Akku der Welt bringt Deutschland durch den Winter. Erst Recht nicht, wenn Wärme und Verkehr auch elektrisch werden soll. Dann braucht es mehr und nicht weniger konventionelle Kraftwerke. Unendlich × 0 = 0. Deutschland ist nicht Kalifornien. Hier gibt’s Eisvögel und keine Alligatoren. Berlin liegt auf dem selben Breitengrad wie London, Dublin, Warschau und Toronto. Kein Land in der EU liegt auch nur annähernd auf den selben Breitengrad wie Kalifornien. Und was in China der Norden ist, ist Europas bereits der Süden. Chinas süden liegt südlicher wie Kalifornien auf der Höhe der Sahara…

    und der Artikel ist auch mau. China installiert mehr EE als Deutschland in Jahrzehnten?! Hä? Deutschland installiert mehr PV-Module als Lichtenstein Einwohner hat? Das ist doch nicht vergleichbar. China baut weiterhin zu, und da setzt man auf EE, da mittlerweile kostengünstig. Deutschland ist gesättigt und baut um. Ganz andere Vorraussetzungen. mal von der Einwohnerzahl ganz zu schweigen.

    1. @Übelkeit Für den Winter hat Deutschland die Windkraftwerke und speziell in Norddeutschland funktioniert das auch meistens. Nur halt nicht immer. In Süddeutschland ist das anders, da gibt es kaum Wind. Deshalb wäre es optimal gewesen, wenn man in Süddeutschland die Atomkraftwerke hätte weiterlaufen lassen. Eigentlich hätte die CSU die verteidigen müssen, hat sie aber nicht getan. Bis heute der größte Fehler der CSU.

  14. @Dunkelmut-Fän
    Das war doch nichts besonderes.
    Den Erfolge kann jeder haben, der mit 26 seine Ausbildung mit der Meisterprüfung beendet hat, sich dann selbstständig macht und dann 3 Jahre später noch eine Meisterprüfung ablegt.
    Aber —- dann auch mindestens. 60 Stunden in der Woche arbeitet. Ich meine produktiv.
    Rechnungen und Angebote (damals noch mit der Schreibmachine) wurden Samstags und Sonntags geschrieben.
    Mit 48 hatte ich schon 34 Jahre auf Baustellen gearbeitet. Das ist dann das richtige Alter seinen Hobbys nachzugehen. Und Stunden waren sicher auch soweit zusammen, als wenn ich 45 Jahre nur die tariflichen Stunden gearbeitet hätte.
    Das Häuschen in Andalusien war unser 4. Haus
    Und das war mein Hobby.
    Ganz ohne Zeitdruck und Geldsorgen so etwas bauen, ist für einen Handwerksmeister ein Hobby XXXXL. Das war eine sehr, sehr schöne Zeit.
    Das Wohnhaus ganz aus Natursteine. Jeden Stein selber zurecht geschlagen.
    Alle Steine sind vom Grundstück und teilweise mit Versteinerunen von Pflanzen und Tieren.
    Selbst alle Gehwege sind mit den Steinen ausgelegt und alle Parkplätze.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. „Das war doch nichts besonderes.“

      @Helmut, stimme dir uneingeschränkt zu. Ist deswegen auch nicht erwähnenswert.

    2. @Helmut
      Das war doch nichts besonderes“
      Du erzählst uns also 3x am Tag, was für ein toller Hecht im Karpfenteig bist, nur um endlich zu beichten, dass du das bist, was wir dir schon immer gesagt haben: Du bist genauso ein Karpfen im Karpfenteig, wie alle ander auch.
      So was nennt man Narzissmus. Du hast das erreicht, was Millionen von Menschen in Deutschland erreicht haben und erreichen werden: Ein mehr oder weniger beruflich erfolgreiches Leben, ein Frau und Kinder, ein Häuschen und genug Geld, um halbwegs sorgenfrei in den Sonnenuntergang zu reiten. Nur, dass nicht jeder so ein Bohai wie du darum machst. Der eine hat sein Traumhaus in Hintertupfingen, der andere in Thailand, der dritte in Kanada, irgendwelche Vermietertagebuchschreiber in Costa Rica und andere in Spanien.
      So, jetzt, wo wir das geklärt haben, hört diese Platte mit Sprung hoffentlich auf.

  15. Ja @ Goldmund
    das ist überall so.
    Egal ob in der Politik, in Geschäftsleben, an der Börse, bei der Spekulation mit Gold, beim Autorennen usw,. .
    Praktisch sind die eigenen Erfolge die Fehler der Anderen.
    Ich sehe z. B. alle Dinge erst einmal so: Was passieren könnte, wenn es schief geht und baue einen Plan B auf.
    Dann gibt es 2 Möglichkeiten.
    Entweder habe ich recht und habe mich nutzlos mit dem Plan B geschützt oder ich werden angenehm dadurch überrascht, dass Plan A doch funktioniert hat.
    Plan B ist bei mir z. B. neben Gold auch Silber und Konserven.
    Ich werden dann hoffentlich angenehm überrascht, dass ich die Konserven nie benötigen werde.
    Die Leute die das nicht verstehen, unterstellen mir dann aber ein Pessimist zu sein, und voller Angstzustände zu sein.
    Wenn das so wäre, dann hätten wir in den letzten über 50 Jahren nicht diesen Erfolg gehabt.
    Wer Angst hat begeht Fehler, weil seine Gedanken nicht auf das Wesentliche gelenkt werden können.
    Jeder kann mit unter 50 ausgesorgt haben, nur noch seinen Hobbys nachgehen und an Pool liegen.
    Aber eben nicht alle.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  16. @Helmut
    was kapierst du nicht? Du feierst hier jeden Tag dreimal, dass du das geschaft hast, was du selber als „das war doch nichts besonderes“ bezeichnest.
    Es ist einfach nur peinlich.
    Millionen haben das erreicht, was du ereichst hast. Muss jeder hier jeden Tag 3x feiern, dass er „nichts besonderes“ erreicht hat?
    Lass uns endlich mit deinem „nichts besonderes erreicht“ zufrieden.

    Zumal du das nicht erreicht hast, was Millionen andere geschafft haben: MIt Anstand durchs Leben gehen. Ohne Steuerbetrug, Schwarzarbeit, Scheinfirmen.

  17. @Helmut, erzählen Sie doch bitte Ihre Lebensgeschichte noch einmal ganz von Anfang an.
    Ich bin sicher, das gesamte Forum und die Redaktion warten darauf.
    Diesmal aber bitte mit mehr Details und Einzelheiten, einfach ganz von vorne.
    Wie war beispielsweise Ihr Geburtserlebnis?

    1. @Helmut sollte nochmal damit anfangen, als die Urgroßmutter während des 1. Weltkriegs auf dem Sterbebett dem Opa gerade noch zuflüstern konnte, wo im Haus die Goldmünzen eingemauert waren.
      Kapitel 2 könnte sich dann mit der ersten Grabungsaktion befassen, als Opa wiederum diese Münzen vor dem Grabstein über den Gebeinen der Urgroßmutter verbuddelte.
      Kapitel 3: Zweite Grabungsaktion 1934, Ausgrabungen (Grabschändung?) im Friedhof und Verscharren im Garten (das Gold, nicht die Uroma 😵).
      Kapitel 4: Helmuts Geburt und dritte Grabungsaktion mit anschließendem Hauskauf.
      Kapitel 5: Emotionale mamilläre Stillerlebnisse, Kindergarten und die kurze Schulzeit.
      Kapitel 6: Lehrzeit und die erste und einzige große Liebe.

      …

      Kapitel 879: Entdeckung des FMW-Kommentarforums und der Löschtaste auf dem Handy 😄

      1. Und die gesamte Biografie trägt den Titel Narzisst und Goldpfrund * 😂

        * Pfründe: Ein Amt, das viel einbringt, ohne dass die damit verbundenen Pflichten immer erfüllt werden müssen

      2. @Frau Gatzka 😄
        Abschließend der Epilog: Der Atavismus als Ü70 zum Kleinkindstadium und die Befriedigung mamillärer, zahnloser Saug- und Nuckelreflexe durch eingekochte Feigen, Pflaumen, Apfelmus und aufgeweichtem Hering in Tomatensauce.

  18. Wenn ich mir die Kommentare hier ansehe, spiegelt dies offnsichtlich die meisten Argumente pro und contra erneuerbarer Energien. Ich denke aber, dass die Argumente pro erneuerbarer Energien fundierter und langfristig logischer sind. Entscheidend sind die Kosten, die jetzt schon und in Zukunft vor allem durch Skaleneffekte noch eindeutiger zugunsten der erneuerbaren Energien ausfallen werden. Die Kosten für fossile Energien spiegeln schließlich nicht die realen Kosten einschließlich Folgen für die Umwelt wider. Genausowenig, wie die Kosten der Kernkraft, die Kosten für die Endlagerung der radioaktiven Abfälle berücksichtigen. Das Angstgespenst „Dunkelflaute“ ist das Argument derjenigen, die sich nicht vorstellen können, wie moderne Netze funktionieren (können) und welche dramatischen Fortschritte derzeit gerade bei der Entwicklung von Speichermedien gemacht werden (Flow-Speicher, Salz-Speicher, Methanumwandlung, Membran-Druck-Speicher, neue konventionelle Batteriemodelle etc.). Das dies alles Zeit braucht und in der Übergangsphase auch Fehlentwicklungen resultieren, muss aber auch im Hinblick auf mehr Unabhängigkeit der Energieversorgung in Kauf genommen werden. Das smartphone hat sich schließlich auch durchgesetzt, obwohl die Datenübertragung und der Empfang am Anfang miserabel waren. (Und Pferde ziehen Kutschen nur noch im Hobbybereich…..)
    Fazit für mich: Es gibt kein Zurück mehr und das ist auch gut so!

  19. Helix 52
    Kursgewinnen in Gold von 1971 bis 2000 knapp unter 8 % pro Jahr.
    Ich hatte 2000 gehofft, dass es so weitergeht.
    Kursgewinne von Gold von 2000 bis heute etwa 9 % pro Jahr.
    Natürlich kann man, wie bei jedem Kurs, auch Zeiten heraussuchen, bei denen Verluste aufgetreten sind.
    Den langfristigen physischen Anleger interessiert das aber nicht.
    Ich habe 2000 in Gold investiert.
    Der Preis hat sich seit 2000 etwa verzwölftfacht.
    Aber gerade in in der Krise ist der Preis für Gold um über 30 % gesunken, um sich dann etwa zu verdreifachen.
    Ich habe die Schenkungen vorgenommen, weil unsere Kinder es doch sowieso bekommen.
    Nur unser Sohn hat für die Hälfte des verkauften Haus Euros bekommen.
    Der größte Teil ider Schenkungen ist somit in Unzen eingelagert und hat sich zum Vorteil unserer Kinder auch schon im Wert etwa verdreifacht.
    Die Unzen haben gar nicht den Lagerort verlassen und ich habe ein Rückforderungsrecht.
    Wer das macht, sollte sich den handschriftlichen Schenkungsvertrag in jedem Fall eben bei einem Notar abstempeln lassen.
    Kostet 20 bis 50 Euro.
    Ansonsten könnten Behörden später unterstellen, dass der Vertrag rückwirkend verfasst wurde.
    Achso, wenn die jährliche Kurssteigerung, wie von mir erhofft, von 2000 bis heute auch bei etwa 8 % gewesen wäre, dann würde Gold heute etwa 2000 Dollar kosten.
    Die zusätzlichen etwa 1.300 Dollar verdanke ich den Amis, weil sie den Dollar als Waffe einsetzen und den Sanktionen gegen Russland. Besonders der Enteignung von Auslandsvermögen.
    Ich sage: Danke.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      1971 warst du 19 Jahre alt und hattest sicher noch kein Gold.
      Ich habe zwei ähnlich lange Zeiträume miteinander verglichen: Vor und seit dem kaskadenartigen Auftreten multipler Krisen. Das ist statistisch nicht nur üblich und völlig legitim, sondern vielmehr der einzige Weg, um seriöse und valide Vergleichszahlen zu zeitlichen Perioden mit relevanten Ereignissen zu erhalten.
      Schau dir die oben verlinkten Charts an: 35% Verlust bzw. Nullnummer, je nach Währung!

      Willkürlich wäre gewesen, wenn ich 20 Jahre von 1980 bis 2000 oder voneinander abweichende Zeitperioden gewählt hätte, um dir zu demonstrieren, dass Gold über einen ganzen Generationenzeitraum hinweg durchschnittlich jedes Jahr 3% an Wert verloren hat (was zwar stimmt, aber aus den genannten Gründen keinen Sinn macht).
      Der Einzige, der hier willkürlich Zeiträume herauspickt, bist du.

      Meine Intention war lediglich festzuhalten, dass du mit viel Dusel von einer Phase mit unvorhersehbarer Anhäufung zufälliger Ereignisse profitiert hast, ohne das irgendwie neidvoll oder moralisch zu bewerten. Ganz im Gegenteil – ich habe sogar eine gewisse Weitsicht oder wie du es nennst, den „richtigen Riecher“ explizit in den Bereich des Möglichen verortet.

      P.S. Etwas weiter oben wirfst du mir vor, „bewusst Lügen zu verbreiten oder nur noch teilweise in [meinem] Kopf vorhandene Erinnerungen einfach wild zu vermixen.“
      Diesbezüglich finde ich die Enthüllungen von @Karin Gatzka zu deinen widersprüchlichen Anekdoten besonders aufschlussreich. Du weißt schon, abweichende Jahreszahlen; ein verschollener Uropa, der plötzlich gar nicht als vermisst galt, sondern schwerkrank zuhause sein Gold verschenkte; kein Wort mehr von der Legende einer Uroma auf dem Sterbebett und eingemauerten Goldmünzen… 😉

      1. @ Helix 52
        1980 hatte ich auch noch kein Gold.
        Ab 1986 ein paar Unzen.
        Erst ab 2000.habe ich die 1000 Unzen gekauft.
        Und das hat sich bis heute im Wert etwa verzwölftfacht.
        Und von 1971 bis 2000 etwa verachtfacht.
        1980 war eine Blase, die kurzzeitig durch die Hochzinspolitik in den USA erzeugt wurde.
        Wer damals gekauft hat war gierig.
        Und Gier frisst Hirn.
        Zeigt aber, das Ihnen keine anderen Argumente bleiben um Gold schlechtzureden.
        Ganz billiges Argument.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Ich rede Gold nicht schlecht, schließlich besitze ich selber welches.
          Und ich habe eben gerade nicht 1980 mit einbezogen, sondern die 20 Jahre vor 2006 mit den 20 Jahren seit 2006 miteinander verglichen.
          Erzähl doch mal, wie ist denn die Wertentwicklung deiner Unzen ab 1986 bis 2005 verlaufen? Am besten real, also unter Einbeziehung der 46% Inflation in diesem Zeitraum.

          Deine Nebelkerzen und dein Themenhopping haben wie bei jeder „Diskussion“ mit dir dafür gesorgt, dass das eigentliche Thema zum längst vergessenen Nebenschauplatz wurde. Vielleicht erinnerst du dich noch? Deine unglaublich tolle Erfolgsbilanz, viele Schwarze Schwäne, eine Krise nach der anderen, alles zufällige und unvorhersehbare Ereignisse, die den Goldpreis in utopische Höhen getrieben haben.

          Auch ich habe von diesen Krisen profitiert. Das ist aber nicht der Punkt, sondern dass ich damit nicht Tag für Tag in der Öffentlichkeit prahle und so tue, als wäre das kein Dusel, sondern eine herausragende Leistung und ein toller Erfolg eines vorausschauenden Genies und Superhelden gewesen.

          1. Helix 52 Sie wollen mit dem Schreiben von dummen Zeug wieder davon ablenken, das Gold sich von 1971 bis 2000 etwa verachtfacht hat, von 2000 bis heute etwa verzwölffacht.
            Und von 1971 bis heute etwa verhundertfacht hat hat.
            Das ist für mich wichtig.
            Vor allem von 2000 bis heute.
            1980 ist für mich vollkommen uninteressant.
            Der Preis war durch Spekulationen getrieben. Ich bin kein Spekulant. Sondern ich habe meine Altersversorgung langfristig in Gold angelegt.
            Auch Silber ist seit 2022 mehr dabei.
            Jetzt können Sie wieder die Schallplatte von 1980 auflegen, die keinen Menschen interessiert.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  20. Hallo @ Karin Gatzka

    Das ist ganz anders.
    Mein Großvater hat von seinem Vater während des 1. Weltkriegs einige Goldmünzen geschenkt bekommen, als er zum Militär musste.
    Damals war sein Vater schon sehr krank und es gab natürlich schon direkt bei Kriegsbeginn ein Goldverbot.
    Mit diesen Münzen hat mein Großvater dann 1951 das Haus gekauft, in dem ich 1952 zur Welt kam. Genauer gesagt, hat er ¾ des Kaufpreises mit Gold bezahlt.
    Auch 1951 gab es noch ein Goldverbot in Deutschland, aber die Goldmünzen wurden nicht offiziell gezahlt. Der offizielle Kaufpreis war das eine Viertel.
    Das Haus habe ich 2014 geerbt, und sofort verkauft.
    Mein Sohn, der gerade selber ein Haus baute, bekam die Hälfte in Euro und meine Tochter die Hälfte in Unzen. Der Wert der Unzen hat sich bis heute etwa verdreifacht.
    Mein Großvater hat 2 Weltkriege miterlebt und 2 Währungsreformen und wusste viel darüber zu berichten, wie man sein Geld vor Krieg, Enteignung und Währungsreformen schützen kann.
    Man kann sehen, dass Gold alles überstehen kann und sehr hilfreich sein kann, wenn man es dann zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.
    Ich bin auch froh, dass ich das Haus verkauft habe.
    Denn was für Kosten auf den Eigentümer von älteren Immobilen in Deutschland zukommen, muss ich hier sicherlich nicht erklären.
    2014 war das noch kein Tema.
    Außerdem müssten wir unsere Renten in Spanien versteuern, wenn wir noch Mieteinnahmen hätten. Wir liege nur ganz knapp an der noch steuerfreien Grenze.
    Was auch wieder Steuerberaterkosten in Deutschland und Spanien bedeuten würden.
    Ich dachte mir, wenn Sie sich so viel Mühe machen den Sachverhalt zu verdrehen, dann erkläre ich es Ihnen mal rihtig.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Sie werfen tatsächlich mir vor, die Sachverhalte zu verdrehen? Interessant!
      Bitte lesen Sie einmal Ihren eigenen Kommentar von April 2022:
      https://finanzmarktwelt.de/warum-gold-und-aktien-positiv-auf-hoehere-us-inflation-reagieren-expertenaussage-231635/#comment-114585

      Zitat:
      „Mein Großvater hat 1953 das Haus gekauft, in dem ich geboren wurde. Er hatte während des ersten Weltkrieges vor seiner seiner Mutter auf dem Sterbebett gesagt bekommen, wo im Haus Goldmünzen eingemauert waren…
      Sein Vater war vermisst…
      Mein Großvater hat die Münzen … in Asphalt eingegossen vor dem Grabstein meiner Urgroßmutter eingegraben.
      1934 hat er dann die Münzen abgeholt und im Garten vergraben. Dort hat er sie dann 1953 ausgegraben und das Haus gekauft., wo er vorher als Mieter wohnte.“

      Diese beiden Geschichten unterscheiden sich in wesentlichen Punkten fundamental.
      Entweder lügt also der Helmut von 2022 oder der von heute. Oder Ihre Geschichten sind alle frei erfunden und von A bis Z reine Fiktion. Das glaube ich inzwischen immer mehr, je öfter Sie uns Ihre widersprüchlichen Räuberpistolen und Münchhausiaden auftischen.

      1. Man kann doch Helmut und seine Märchen nicht ernst nehmen.

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