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Zollstreit zwischen China und EU China drängt Autohersteller neue Fabriken in Europa zu stoppen

Peking fordert Autohersteller aus China dazu auf, die aktive Suche nach Strandorten in Europa und neue Verträge auszusetzen.

BYD Showroom in Ungarn
BYD Showroom in Ungarn. Foto: Akos Stiller/Bloomberg

Eigentlich waren chinesische Autohersteller gerade mit Hochdruck dabei, neue Fabriken in Europa hochzuziehen, um aufkommende EU-Zölle auf Autoimporte aus China zu umgehen. Jetzt aber legt Peking offensichtlich sein Veto ein! China setzt seine Autohersteller wegen des eskalierenden Handelskonflikts um Elektrofahrzeuge unter Druck, die Expansion in der Europäischen Union zu drosseln. Das berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Peking fordert die Hersteller laut Bloomberg dazu auf, die aktive Suche nach Produktionsstandorten in Europa und die Unterzeichnung neuer Verträge auszusetzen, und sich während der laufenden Verhandlungen über EU-Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge generell zurückzuhalten, so die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Die staatliche Dongfeng Motor Group habe als Reaktion auf die Mahnungen bereits Pläne zur möglichen Herstellung von Autos in Italien gestoppt, hieß es.

Chinas Richtlinie — die nicht bindend ist — könnte die Spannungen anheizen, da beide Wirtschaftsmächte um die Vorherrschaft in der Automobilindustrie konkurrieren. Die EU stimmte Anfang des Monats dafür, die Zölle auf in China hergestellte Elektroautos auf bis zu 45% zu erhöhen, mit der Begründung, Peking subventioniere seine Autohersteller auf unfaire Weise. China bestreitet dies und hat mit eigenen Zöllen auf europäische Milchprodukte, Branntwein, Schweinefleisch und den Automobilsektor gedroht.

Während Dongfeng Motor gegenüber italienischen Regierungsvertretern Roms Unterstützung für die EU-Zölle als Grund für die Neuausrichtung des Unternehmens nannte, sagte eine Quelle, dass Peking auch über mögliche Überkapazitäten besorgt sei, die durch den holprigen Übergang zu Elektrofahrzeugen in Europa und die schwache Nachfrage nach chinesischen Autos auf dem EU-Markt entstehen könnten. So oder so ist der Schritt ein Rückschlag für Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die versucht hat, mehr Autohersteller ins Land zu holen, während der einheimische Hersteller Stellantis mit der Marke Fiat seine Produktion drosselt.

Der italienische Industrieminister Adolfo Urso reiste im Juli nach China und führte Gespräche mit Managern, unter anderem von Dongfeng Motor, um das Unternehmen für Investitionen zu gewinnen. Seine Reise sollte dazu beitragen, ein Abkommen zwischen Dongfeng Motor und Italien während Melonis Besuch in China später in diesem Monat zu formalisieren, aber Peking habe den Autohersteller aufgefordert, nicht fortzufahren, ist zu hören.

Nicht nur Dongfeng Motor ist vorsichtiger geworden. Chongqing Changan Automobile, ein staatseigener Automobilhersteller mit Sitz im Westen Chinas, hat eine für diese Woche in Mailand geplante Veranstaltung zur Einführung seiner Marke in Europa abgesagt, weil die Zollverhandlungen noch andauern, so eine der Personen. Die EU und China haben zugesagt, auf ein alternatives Abkommen hinzuarbeiten, das die Erhebung von Abgaben überflüssig machen würde. Ein Sprecher des italienischen Industrieministeriums lehnte eine Stellungnahme ab. Vertreter von Dongfeng Motor und Changan Automobile reagierten ebenso wenig auf Anfragen wie Vertreter des chinesischen Handelsministeriums.

FMW/Bloomberg



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40 Kommentare

  1. Ich habe mich eigentlich seit Jahren darüber gewundert, dass die Chinesen überhaupt noch in Europa investieren.
    Die Chinesen sollten doch mitbekommen haben, wie schnell Länder sanktioniert werden, wenn die Interessen der USA es vorsehen.
    Einschließlich Beschlagnahme des Auslandsvermögen und Vermögenswerte reicher Staatsangehöriger des sanktionierten Staates.
    Gut- wer blickt schon durch, wie Chinesen denken. Aber wenn sie Taiwan „heim ins Reich“ holen wollen, sind Investitionen in Europa nicht sehr sinnvoll.
    Die Welt ist doch so groß.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. 3 Chinesen mit dem Kontrabas

      @Helmut
      Du wunderst dich, weil du keine Ahnung hast. An wen sonst sollten die verkaufen?
      Einfach mal ne Handelsstatistik lesen.

      1. die Preise sind auch ok für Afrika und Lateinamerika, also los werden die ihr Zeugs so oder so.

      2. Soll das eine Witz sein? Der russische Markt ist schon mal riesig. Geld ist dort vorhanden. Brasilien bietet sich auch an und für afrikanische Nationen sind chinesische Autos bezahlbaren als Europäische. Die EU Zölle werden sich zu einem weiteren Sargnagel für die deutsche Wirtschaft entwickeln. Für die Politiker ist anscheinend politisch Ideologischer wichtiger als das Wohlergehen von Wirtschaft und Bürgern.

        1. @Uwe B
          der russische Markt ist rieseg? Das russische BIP ist halb so gross wie das von Deutschland.
          Russischer Automarrkt: 600,000 Einheiten
          Deutscher Automarkt: um und bei 2.5 Millionen Einheiten

          1. @Helmut
            und? Wieviele Autos wurden in Deutschland verkauft? Na, du Genie? Welcher Automarkt ist grösser? Nicht zu vergessen: Russland hat 145 Millionen Einwohner, Deutschland 84 Millionen.

  2. Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Schwierig! Immerhin finde ich es erstaunlich das Autohersteller in Europa investieren wollen und dann ausgerechnet in Italien. Klar, so bekommt man politische Unterstützung durch Italien, aber teuer ist die schon. Das scheint mir ein Indiz darauf zu sein, dass chinesische Hersteller in Geld schwimmen.

  3. Ja 3 Chinesen mit dem Kontrabas.
    Das ist richtig.
    Nur- Werke aufbauen und somit Vermögen im Machtbereich der USA aufbauen, macht eben nur Sinn, wenn das investierende Land nicht damit rechnet, dass es mit Sanktionen belegt wird.
    Die chinesischen Autobauer werden nicht mit Sanktionen rechnen.
    Aber die wissen ja auch nicht, was die Regierung plant, und was Sanktionen auslösen könnte.
    Und mir fällt dabei Taiwan ein.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  4. China wird vorgeworfen, E-Autos massiv zu fördern!
    Ähm, Wie nennt Deutschland denn die E-Auto Förderung in Deutschland? Notwendige Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen?
    Sollten wir China nicht dankbar sein, wenn sie uns günstige E-Autos verkaufen, damit D die „Klimaziele“ einhalten kann?
    Ach so, jetzt geht es wieder um Wirtschaft vor Klima!

    1. Es geht vor Allem um Macht! Der Rest ist Mittel zum Zweck. Und da das Individuum i.d.R. strunzdoof, naiv und beinnahe nur auf seinen persönlichen Vorteil bedacht ist, klappt das auch immer. Die wievielte Variante ist das schon?

  5. Hallo DieselDieter.
    Ich wollte damit verdeutlichen, dass die Zahlen in Russland doppelt so groß sind als von Ivan angegeben.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. DermitdemHellmuttanzt

      @Helmut
      Viel entscheidender:
      Entgegen deinen tagtäglichen Spinnereien: Russland hat mit wesentlich mehr Einwohner einen wesentlich kleineren Automarkt als Deutschland.
      Was meinst du? Welche Wirtschaft ist wohl grösser? Die von Russland oder die von Deutschland?

  6. DermitdemHellmuttanzt
    Mein Gott, zum 3. Mal.
    Ich hatte geschrieben, dass in Russland 1,1 Millionen PKW zugelassen wurden, weil Ivan von 600.000 geschrieben hatte.

    1. @Helmut
      aber du vergleichst doch immer so gerne die deutsche Wirtschaft mit der von Russlands.
      Also, wo werden mehr Autos verkauft? In Deutschland oder in Russland?
      Na, Genie?
      Rechne mal 2.5 Mio Deutschland – 1.1 Mio Russland = ?
      Steht da ein Plus oder ein Minus vor der Summe? Plus bedeutet: Deutschland verkauft mehr, Minus heisst: Russland verkauft mehr.
      Na, was kommt raus?

    2. „ Mein Gott,…“

      Sie sind doch überzeugter Atheist. Wer ist denn jetzt Ihr Gott, Gold?

      1. Permanix, ich habe keinen Gott, und Gold schon gar nicht. Ich vertraue aber Gold. Aber nicht den Regierungen die darüber bestimmen können, und deswegen habe ich auch in Silber umgeschichtet.
        Ich habe aber eine Chefin und die sitzt neben mir.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    3. Die Vergleiche der Vergangenheit mit voll schuldengetriebenem BIP des Westens mit Unterstützung der billigen Energie und Rohstoffe der Russen sind nur dämlich. BIP Vergleiche sind per se schon nicht aussagekräftig. Beim reichsten Land der Welt leben immerhin fast die Hälfte an der Armutsgrenze. Ich habe schon vor 40Jahren gestaunt,dass die Leute im mausarmen Sizilien mit 40% Arbeitslosigkeit als Selbstversorger ein sehr gutes Leben hatten. Russland hat wenig Schulden, hat Energie und Rohstoffe und kann einige Jahr Vollgas geben und braucht keine SONDERVERMÖGEN und andere Tricks um eine Rezession zu verhindern. Der ehemalige Exportweltmeister lässt sich gerade als Vasalle der Amis und als den Chinesen feindlich gestimmt zermalmen und bis es besser wird muss es zuerst noch schlimmer kommen.

      1. Ja Schi- Schiˋ Päng.
        Das begreifen hier einige Leute nicht.
        Es wird ihnen aber auch viel vorgelogen.
        Wenn die Tagesschau einen europaweiten Rentenvergleich macht, dann wird vollkommen unter den Tisch fallen gelassen, dass die Rentner in Spanien 14 Renten im Jahr bekommen, und keine Krankenkassenbeiträge zahlen müssen.
        Für die Mindestrente aus Beiträgen, muss ein Spanier mind. 15 Beitragsjahre haben. Für diese Minndestrente muss ein Deutscher mind. 40 Jahre einzahlen und etwa 30 Mal so viel Beiträge.
        Über das Phänomen der Arbeitslosenzahlen hatte ich hier schon öfter geschrieben.
        Darüber herrscht auch Unwissenheit in Deutschland.
        Ich kenne z. B. viele Leute die arbeitslos sind, aber Niemanden der ohne Arbeit ist.

        1. Spanien wäre längst Pleite, wäre es nicht in der EU.

          1. Seltsamerweise gibt es in Italien auch 40% Leute, die Null Einkommen haben. In Italien sagt man dem Staat irgend etwas und der akzeptiert das, egal wie unglaubwürdig das ist. Wobei ein kleiner Umschlag mit Geld hilfreich sein kann. Das ist nicht nur in Italien so, wie wir in der Eurokrise erfahren konnten. Es wird überall gelogen, sei es vom Staat oder von den Bürgern. In Deutschland ist das dagegen anders, aber das ändert sich gerade und wenn der deutsche Staat sich nicht darauf einstellt, wird es sehr teuer und sehr schwierig. Ein gutes Beispiel ist hier die Abschiebung von Leuten ins Ausland, die ja nicht funktioniert (bei uns).

      2. zum letzten satz:

        suum cuique, wie die antiken rechten schon zu sagen pflegten

        die moralisten, die sich permanent darüber aufregen und es als provokation interpretieren, mangelt es

        offenbar an kapazitäten sich die zukunft anders vorzustellen, als die letzten 60 jahre gewesen sind.

        sie bemerken nichts, ihr leben gleicht dem einer eintagsfliege, keine vergangenheit, keine zukunft

        wenn der zug den bahnhof verlassen hat, gibt es nur noch das rote licht am letzten wagon.

        konstant ist nicht der stillstand, nur die veränderung,

        daher nochmal für den besserwissenden, gutmenschlichen und ewiger schuld belasteten michl:

        suum cuique

      3. Das russische Schlitzauge

        @Schi- Schiˋ Päng
        Tja, Russland kann gar kein Sondervermögen ausgeben, denn selbst die eigenen Untertanen kaufen die Schulden nicht. Und bei mittlerweile 21% Zinsen kann sich das Russland nicht leisten.
        Und die Chinesen? Haben nur Schulden in Höhe von über 300% vom BIP.

        1. @das …….

          stell dir vor, das manche dinge einfach raffinierte umschreibungen sind,

          um das gemenge der einfältigen hinter die fichte zu führen, von denen es bekanntlich derer viele gibt.

          z.b.: das in deutschland so bezeichnete sondervermögen ist kein vermögen aus einem

          besonderen sparstrumpf für knappe zeiten, wie man glauben sollte,

          sondern ist ein konstruiertes „vermögen“, finanziert durch kredite.

          um dir zu erklären, warum eine zentralbank sich einmal für niedrige oder hohen zinsen entscheidet,

          fehlt mir einfach die zeit, aber dafür gibt es genügend fachliteratur – wissen ist eine holschuld –

          und zu guter letzt, die us-schulden sind wohl peanuts gegen die chinesischen, nicht wahr?

          einfach nur die zeit nehmen, um sich objektiv zu informieren und nicht der monophthalmie frönen

          darum, im besonderen für die guten, besseren und erbschuldbelasteten moralisten:

          suum cuique, wie die antiken rechten schon zu sagen pflegten

          1. Ja 1150.
            Die grüne Regierungs-Sekte, die in Reihe gegen das Grundgesetz verstoßen, nennen sich ja auch Demokraten.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Mein Gott, zum 4. Mal.
    Ich hatte geschrieben, dass in Russland 1,1 Millionen PKW zugelassen wurden, weil Ivan von 600.000 geschrieben hatte.

    1. @Helmut
      Na, immer noch nicht ausgerechnet?
      Welcher Automarkt ist größer? Der von Russland mit 1,1 Mio Autos oder der von Deutschland, mit 2.5 Mio?
      Eins, zwei oder drei, du musst dich entschriden drei felder sind frei
      Plop, plop das heisst stop nur noch einen hop dann bleibt es dabei…

    2. @Helmut oder Herr @Frerick oder @H.J.Weber oder @Hemut oder @Märchenonkel mit vielen Namen wie der @Wechselbalg

      Rechnen Sie die Fahrzeuge von Lada ohne Airbag und ABS auch dazu? Ich bitte Sie, das sind doch keine Autos.

      1. Permanix, ich weiß nicht wie diese 1,1 Millionen neuen Autos in Russland ausgestattet sind.
        Wir haben aber hier auch einen 55 Jahre alte EBRO. Ein herrliches Fahrzeug.
        Ohne Gurte, Airbag, Bremskraftverstärker, Servolenkung, usw.
        Danach drehen die Leute sich um.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. liebe Rechthaber,
    hat das irgendwas mit dem Artikel zu tun?

    1. @ Walter Das sind halt Grüne .Hauptsache irgendwelche sinnfreien Kommentare abgegeben.Wie weit wir mit denen gekommen sind sehen wir gerade .Kein Wunder das die chinesische Regierung die Notbremse betätigt.Die suchen berechenbare Handelspartner und keine Sektierer und berufslosen Namenstänzer.

      1. Genau, Zensurtube
        Deshalb produziert nun China Autos in Russland.
        Eine kluge Entscheidung.
        Ich denke, China profitiert sehr von den Sanktionen gegen Russland.
        Gleichzeitig muss China aber auch daran denken, dass auch gegen China der Dollar, SWIFT und andere Sanktionen als Waffe eingesetzt werden können.
        Die Amis lachen sich tot.
        Das seit über 100 Jahren verfolgte Ziel ist weiter zementiert.
        Deutschland und Europa werde nicht mit Russland zusammen arbeiten, und die Amis können ihr umweltfeindliches Frackinggas an Deutschland und Europa verkaufen.
        Ich bin ja mal gespannt, ob China auch so vom Westen sanktioniert wird, wenn Taiwan militärisch wieder China angeschlossen wird.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        WaffDollar, SWIF

  9. ROTHENBUEHLER ERICH

    Es mag ja sein, dass in D mehr Autos verkauft werden als in R. Die Frage ist aber, wie lange noch ? Wie lange können die D-Bürger es sich noch leisten, alle 2/3 Jahre ein neues Auto zu kaufen ? MB will ja nur noch Luxusautos herstellen, BMW und Audi sind sowieso zu teuer, Porsche ebenso. Warum soll ich für € 50’000 ein D-Auto kaufen, wenn ich für 30’000 einen Japaner /Koreaner mit der gleichen Ausstattung bekomme ? Nur wegen dem Image und Prestige ?
    Ne, ganz sicher nicht, und wenn meine bessere Hälfte ein Image-D-Auto haben will, soll sie es selber bezahlen

  10. @ Helmut. Mit lesen und verstehen haben es Grüne halt nicht so.Aber da sie alle mal in einer Kneipe waren sind das alles Wirtschaftsexperten.

  11. Ich meine, China hat gar kein Interesse daran, z. B. im Ukraine- Krieg zu vermitteln. China bekommt nun das billige Gas, das für Europa gedacht war. China liefert nun die Autos nach Russland; ebenso viele Waren, die sonst Europa an Russland geliefert hat.
    Wahrscheinlich liefert China auch Kriegsgerät an Russland.
    Und China weiß, dass es sich auf Russland verlassen kann, wenn das “ Problem“ mit Taivan angegangen wird.
    Jetzt bauen die Chinesen auch Autos direkt in Russland.
    Ich nehme mal an, auch mit aller Elektronik wofür Chips benötigt werden.
    Es dauert immer, bis der Sanktionierte sich auf die Sanktionen einstellt. Aber dann hat immer der Sanktionierer verloren. Ich denke Russland ist für Europa für immer, oder für sehr lange verloren, denn die Zukunft liegt für Russland in Asien.

    …Autobauer Chery soll Freigabe für Produktion in Russland haben. Nach Unterlagen von Februar bis August, die Reuters vorliegen, hat Chery die Freigabe für die Produktion von einigen Modellen in Russland erhalten…11.10.2024

    https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/autowerke-russland-china-vw-mercedes-100.html

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  12. Die Sonderzoelle der EU zaeumen das Pferd von hinten auf und bremsen die Umstellung auf emissionsfreies Fahren. Zuerst hätten die westeuropäischen Hersteller unterstützt werden müssen beim Produktions-Umbau auf E-Autos. Die Hersteller hätten die Margen auf Verbrenner anheben können als Ausgleich für günstige Verkaufs-Preise der E-Autos (Misch-Kalkulation). Ich hatte manchmal den Eindruck, die westeuropäischen Hersteller wollten die Umstellung erstmal nicht. Jetzt hat der Renault-Chef die Mitstreiter gewarnt, da ab 2025 dicke Strafen bei Nichteinhaltung der Flottengrenzwerte fällig werden und eine Verschiebung der Regelung für nicht sinnvoll bezeichnet. Übrigens am Mietshaus zuhause laden ist mit Abzweig vom Herdstrom und Kraftsteckdose außen am Haus möglich. Ein Pkw-Stellplatz sollte in der Nähe sein.

    1. @ Uwe Bosse Auf welchem Planeten leben Sie? Mutter Erde kann es nicht sein. Beschäftigen Sie sich mal mit der Parksituation in den Großstädten und den Stromnetzen in den Häusern bevor Sie solche lächerlichen Kommentare absetzen. Da „zweigt “ man nicht einfach mal eben was ab, das ist einen Riesenaufwand mit hohen Kosten zumal dann die betreffende Leitung noch verstärkt werden muß. Gruß von einem Hausebesitzer der die elektriosche Anlage für viel Geld mordernisieren mußte weil sie nicht weiter belastbar war.

  13. @ Immernichts , ihre Helmut- Phobie wird immer schlimmer, 90% ihrer Kommentare sind dumme Konter gegen mehrheitlich vernünftige Posts des zufriedenen Andalusi. Wir hoffen ,dass sich ihre Andalusi- Pandemie nicht weiter ausbreitet, in den Dolomiten soll’s schon einen Fall geben. Wie oft haben sie keine Ahnung auch von Autos, die älteren Lada Nivas wurden als bestes Geländefahrzeug ausgezeichnet und sind noch sehr gesucht. Der Begriff Wechselbalg trifft eindeutig auf sie zu, denn als E- Auto Verfechter mit mehreren Zuffenhauser Luftverpestern in der Garage, als Kapitalist, Trader und Grünen Steigbügelhalter,
    als Wegwanderer der andere Auswanderer dauernd kritisiert sind sie wohl eine Person mit wechselhaften Neigungen, je nachdem was der Geltunssucht gerade dienlich ist.

  14. Naja, die Chinesen produzieren nun auch in Spanien.
    Bzw. es werden halbfertig aus China angelieferte Fahrzeuge zusammengeschraubt.
    Vielleicht können die Chinesen ja auch in denen wohl bald stillgelegten Werken von VW in Deutschland produzieren oder in dem Werk von Audi in Belgien.
    Wenn dann dort auch die halbfertig angelieferten Fahrzeuge aus China ankommen, müssen sie ja auch nur noch zusammengeschraubt werden, was sicherlich nicht den große Energieaufwand bedeutet. Für eine ehemalige große Autonation natürlich eine Degradierung zu Hilfsarbeiten.
    Aber wenn China günstig von Russland die Rohstoffe erhält, und die energieaufwendigen Produktionsschritte bereits in China vollzogen wurden, kann der Stellenabbau vielleicht in Deutschland etwas gemindert werden. Wenn dann die Einfuhrzölle wegfallen, sind E-Fahrzeuge auch vom Preis her in Deutschland erschwinglicher.

    …Ein Joint Venture von EV Motors und Chery will die in Spanien sehr populäre LKW-Marke Ebro u.a. als SUV und E-Pickup wieder beleben. Im früheren Nissan-Werk in Barcelona bekommen die Chinesen so auch einen Fuß nach Europa…

    https://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/lkw-marke-ebro-spanien-evmotors-chery-neue-produktion-suv-elektro-pick-up-nissan-werk-barcelona-93368636.html

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  15. Hallo Robert,
    das war schon vor vielen Jahren so in Spanien.
    Alle sind arm. Aber etwa 1/4 der im Umlauf befindlichen 500 Euro- Scheine waren in Spanien im Umlauf.
    Alle hier in der weiteren Nachbarschaft sind arbeitslos. Aber niemand hat Zeit, und ist ohne Arbeit.
    Ich hatte hier schon mehrfach erklärt, warum das so ist.

    Was Sie über den 500-Euro-Schein wissen wollten

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/was-sie-ueber-den-500-euro-schein-wissen-wollten-14215976.html

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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