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Aktien

China: es kracht im Gebälk

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Die Turbulenzen an den Aktienmärkten Chinas haben sich in der Nacht auf den heutigen Dienstag fortgesetzt. Der Shanghai Composite fiel zwischenzeitlich weitere 4% – nachdem der Index in der Vorwoche um 13% abgesackt war. Zum Handelsende erholte sich der Index jedoch wieder und drehte sogar leicht ins Plus.

Dennoch: die Nervosität an den Aktienmärktn Chinas ist groß, es sind insbesondere die zahlreichen Neuemissionen (IPOs) an den Märkten in Shanghai und Shenzhen, die Liquidität aus den anderen Aktien ziehen: nach Angaben eines Datenlieferanten haben Chinas Anleger in diesem Monat zugunsten dieser IPOs sieben Milliarden Yuan (ca. eine Milliarde Euro) aus anderen Aktien abgezogen. Und nun steht wohl bald das größte IPO in Festland-China der letzten fünf Jahre an: es handelt sich um den drittgrößten Broker des Landes, Guotai Junan Securities.

Ein weiterer Grund des Abverkaufs der letzten Tage sind offenkundig die (offiziellen) Banken Chinas: so hat nach Informationen einer Nachrichtenagentur eine der größten Banken Chinas seine Niederlassungen angewiesen, nach dem Abverkauf vom letzten Freitag (Shanghai Composite fiel 6,4%) strengere Risikokontrollen einzuführen und das Engagement am heimischen Aktienmarkt zu reduzieren.

Unterdessen sorgt ein Skandal für weitere Verunsicherung: wie die Zeitung „Beijing Evening News“ berichtet, hat die chinesische Aufsichtsbehörde China Securities Regulatory Commission die für IPOs innerhalb der Behörde zuständige Direktorin Li Zhiling entlassen. Der Vorwurf lautet auf „illegalen Aktienhandel“, den sie mit ihrem Ehemann betrieben habe. Weitere Details wurden nicht genannt, zu vermuten ist jedoch, dass Li Zhiling und ihr Ehemann durch ihr Insider-Wissen über IPOs sich persönlich bereichert haben.

Die Regierung versucht derzeit, die Gemüter zu beruhigen: auf der Titelseite des China Securities Journal, gewissermaßen das Sprachrohr Pekings in die Finanzmärkte, erschien ein Artikel, der die durch die IPOs verursachten Liquiditätsprobleme als temporäres Phänomen darstellt. Ende Juni werde sich , so der Tenor des Artikels, die Liquidität wieder normalisieren. Die Regierung werde die Mindestreserveanforderungen für Banken weiter reduzieren und die Zinsen weiter absenken, so das staaliche Blatt weiter. Es ist vermutlich dieser Bericht, der heute ein weiteres Blutbad an Chinas Finanzmärkten verhindert hat.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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