Gold aus Russland fließt trotz Sanktionen weiter nach China, mehrfach umdeklariert und weiterverkauft. Milliarden US-Dollar gehen auf dem Weg verloren.
China ist die Gold-Waschanlage für Russland
Russisches Gold erreicht China trotz westlicher Sanktionen weiter. Der Weg dorthin ist lang, teuer und verlustreich. Umgeleitet über Drittländer, mehrfach neu deklariert und weiterverkauft, verliert ein erheblicher Teil des Edelmetalls seinen Wert, noch bevor es den chinesischen Markt erreicht. Die Importdaten zeigen mindestens drei stabile Routen. Am Ende fehlen Milliarden US Dollar, die Russland weder zur Stabilisierung der Wirtschaft noch zur Finanzierung des Krieges zur Verfügung stehen.
Die westlichen Sanktionen stoppen russisches Gold nicht, sie entwerten es. Der Ausschluss russischer Raffinerien aus dem System der London Bullion Market Association (LBMA), Importverbote in den USA und die faktische Schließung westlicher Absatzmärkte zwangen Russland zu neuen Wegen. Diese Wege führen nach China, allerdings nicht direkt und nicht ohne hohe Kosten.
Direkte Gold-Lieferungen nach China steigen um 800 Prozent
Bis 2024 spielten direkte Lieferungen nach China kaum eine Rolle. Die Mengen lagen im niedrigen einstelligen Tonnenbereich. Im vierten Quartal des letzten Jahres änderte sich das schlagartig. Die direkten Importe stiegen von 2,78 auf 25,26 Tonnen, was eine Steigerung von mehr als 800 Prozent entspricht Innerhalb weniger Monate rückte Russland in die Gruppe der wichtigsten Goldlieferanten Chinas auf.
Diese Zahl wirkt groß, verliert aber im Kontext an Gewicht. Russland fördert jährlich rund 300 Tonnen Gold. Vor dem Krieg gingen schätzungsweise 70 bis 80 Prozent in westliche Märkte, vor allem über die Schweiz nach London und New York. Mit dem Wegfall dieser Absatzkanäle blieb eine Lücke, die China allein nicht füllte. Die 25 Tonnen direkter Importe entsprechen weniger als zehn Prozent der Jahresproduktion. Der Großteil des Goldes musste andere Wege finden.
Der wichtigste dieser Wege führt über Hongkong. Ab 2022 lenkte Russland erhebliche Mengen dorthin. 2023 erreichte der Wert dieser Lieferungen über fünf Milliarden US Dollar. Gleichzeitig stiegen die Goldexporte Hongkongs nach Festlandchina stark an. Rechnerisch entsprach der Wert der russischen im Jahr 2024 Lieferungen fast sechzig Prozent dessen, was Hongkong nach China ausführte. Entscheidender als diese Quote ist der Effekt auf die Herkunftsnachweise. In Hongkong verliert russisches Gold seine Herkunft.
Der Stadtstaat misst seinem Ruf weniger Bedeutung bei als andere Handelsplätze. Die vorhandene Infrastruktur reicht aus, um sanktioniertes Gold in scheinbar neutrale Ware zu verwandeln. Das Metall wird eingeflogen, über Scheinfirmen oder formal unabhängige Händler verkauft und in Devisen umgewandelt. Mit diesen Devisen beschafft Russland dringend benötigte Waren. Für China erscheint der Vorgang als regulärer Import.
Der Preis für diese Umleitung ist hoch. Das Gold wird in Hongkong deutlich unter Marktwert eingekauft und anschließend zum vollen Marktpreis weiterverkauft. Dies geht aus den Zolldaten hervor, wonach die Importpreise, die China zahlt, nicht unter dem Marktwerk liegt. Die Differenz bleibt bei den Zwischenhändlern. Für 2025 liegen aus Hongkong noch keine vollständigen Zolldaten vor. Die chinesischen Importzahlen weisen jedoch mehr als 200 Tonnen aus. Davon dürften 20 bis 40 Tonnen russischen Ursprungs sein.
Zentralasien: Neuer Kanal für Gold aus Russland
Noch deutlicher zeigen die Daten aus Zentralasien die Umleitung russischen Goldes. Kirgisistan exportierte bis 2023 praktisch kein Gold nach China. Im Jahr 2024 stiegen die Lieferungen auf über 30 Tonnen, im Jahr darauf auf fast 48 Tonnen. Diese Menge liegt deutlich über der eigenen Jahresproduktion von rund 25 Tonnen. Ähnlich ist es auch bei Kasachstan, wenn auch weniger ausgeprägt. Nach Jahren minimaler Lieferungen exportierte das Land im letzten Jahr über 16 Tonnen nach China. Dabei produziert Kasachstan jährlich rund 75 Tonnen Gold, von denen traditionell ein Großteil in westliche Märkte ging.
Beide Länder liegen zwischen Russland und China, verfügen über funktionierende Landverbindungen und pflegen enge politische Beziehungen zu beiden Seiten. Gold wird per LKW transportiert, mit neuen Dokumenten versehen und als zentralasiatischer Export nach China eingeführt. Eine physische Vermischung mit lokalem Gold macht eine eindeutige Herkunftszuordnung unmöglich.
Die Sonderrolle von Kirgisistan und Kasachstan zeigt sich im regionalen Vergleich besonders klar. Usbekistan und die Mongolei sind ebenfalls bedeutende Goldproduzenten, liefern jedoch kaum nach China. Etwa die Hälfte der zentralasiatischen Lieferungen dürfte russischen Ursprungs sein. Für 2025 ergibt sich daraus eine zusätzliche Menge von rund 30 Tonnen.
Diese Route hat eine Vorgeschichte. Bis 2024 floss russisches Gold über Armenien. Recherchen von „The Insider“ legten den Ablauf offen. Gold wurde nach Armenien eingeführt, weiterverkauft und neu dokumentiert. Auf dem Papier galt es als armenisches Gold, physisch blieb es dieselbe Ware. Anschließend ging es in die Türkei oder in die Emirate. Dieses Modell diente als Blaupause für die heutige Zentralasien Route nach China.
Nach dem Zusammenbruch der Armenien Route verlagerte sich der Fluss über Kirgisistan und Kasachstan. Von dort geht das Gold nicht nur nach China, sondern weiterhin auch in die Türkei und die Emirate. Rechtlich neutralisiert, physisch unverändert. Die Logik bleibt gleich. Gold wird gewaschen, von seiner Herkunft getrennt und mit neuen Papieren versehen. Zentralasien ist die skalierte Fortsetzung des armenischen Modells.
Zusammengenommen zeigen die Daten aus Hongkong, Kirgisistan und Kasachstan, dass China im letzten Jahr nicht nur die offiziell ausgewiesenen 25 Tonnen importierte, sondern eher 60 bis 100 Tonnen russisches Gold. Damit nimmt China etwa ein Drittel der russischen Jahresproduktion ab. Weitere Mengen fließen über die Türkei und die Vereingiten Arabischen Emirate in den Markt.
Verluste beim Gold-Export kosten Russland Milliarden
Russlands Goldproduktion lag 2025 bei rund 330 Tonnen. Etwa 100 Tonnen lassen sich über chinesische Zollstatistiken nachvollziehen, weitere 80 bis 100 Tonnen flossen in die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate, ergänzt durch kleinere Mengen nach Indien, in die Mongolei und andere Länder. Hinzu kommen 15 bis 30 Tonnen, die der russische Staat in der einen oder anderen Form aufnimmt, sowie rund 60 bis 70 Tonnen inländische Nachfrage.
Selbst bei großzügiger Addition aller bekannten Abflüsse bleiben rund 40 bis 60 Tonnen ungeklärt. Das entspricht etwa 15 Prozent der Jahresproduktion. Dieser Schwund entsteht nicht allein durch Diebstahl. Er ist das Ergebnis ineffizienter Routen. Flugtransporte nach Hongkong, Landwege durch Zentralasien, mehrfacher Weiterverkauf und neue Dokumente. Jeder Schritt kostet Geld. Jeder Zwischenhändler nimmt seinen Anteil. Jeder Grenzübertritt erhöht das Risiko von Verlust, Korruption oder realem Schwund. Versicherungen sind teuer oder fehlen ganz. Lieferzeiten verlängern sich, Kapital ist gebunden.
Am Ende erreicht das Gold China oder andere Abnehmerländer zum Marktpreis. Russland sieht diesen Preis jedoch nicht vollständig. Nach Abzug von Transportkosten, Abschlägen, Schmiergeldern, Händler-Margen und realen Verlusten bleibt nur ein Bruchteil. Hochgerechnet auf die ungeklärten 15 Prozent summiert sich der Wertverlust auf mindestens fünf Milliarden US Dollar. Diese Summe fehlt im Staatshaushalt und bei der Stabilisierung der Wirtschaft.
Mit jedem dieser Transporte wächst Russlands Abhängigkeit von China. Das Land ist nicht nur auf China als größten Rohstoffabnehmer angewiesen, sondern auch beim Goldhandel. China fungiert faktisch als riesige Waschanlage für russisches Gold. Ein System, das ohne stilles Einverständnis der chinesischen Führung nicht existieren würde. Offiziell bleibt die Herkunft sauber, die Preise erscheinen marktüblich. Hinter der Fassade aber stehen hohe Verluste, abgeschöpfte Margen und verschwendetes Kapital. Das Gold erreicht China. Russland bleibt abhängig von einem Markt, der diese Abhängigkeit vertieft und teuer macht.
Hinweise zu den Daten
Die Zahlen zu den chinesischen Goldimporten basieren auf einer eigenen Abfrage der Datenbank des chinesischen Zolls (GAAC). Die Angaben zu Hongkonger Goldexporten stammen aus der UN Comtrade-Datenbank; in der Datenbank des Hongkonger Zolls sind für 2025 und die Vorjahre keine Goldimporte abrufbar. Die Berechnungen, die sich auf diese Daten stützen, wurden vom Autor selbst durchgeführt. Alle übrigen Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen und sind, sofern möglich, im Text verlinkt.
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Davon sollte jeder ausgegangen sein.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Toll, dass du jetzt auch der Meinung bist, Russland wird immer abhängiger von China!
Gold ist übrigens ein Reinelement, das heißt, dass es zu 100 Prozent aus einem einzigen Isotop besteht. Man kann also nicht die Goldmine feststellen, wenn man einen Barren Gold vor sich hat.
@ Iwan der schrecklich Naive, und Russland verkauft immer noch viel nach Indien und ist einer der grössten Waffenexporteure und nach dem Krieg werden noch viel mehr Waffen exportiert.
Von wem ist denn die EU und De abhängig ? Was haben die auf den Weltmärkten noch zu bieten ? Die saubere Stromindustrie sollte ja zum Exportschlager werden, ist aber eher ein Rohrkrepierer geworden.
China ist für Russland auf jeden Fall der verlässlichere Partner als die Amis für Europa, immerhin haben sie noch einen gemeinsamen Feind und wie jedes Kind weiss, in der Politik gibt es keine Freunde, nur Interessenvertreter.
Iwan der Schreckliche
Naja China und Russland haben eine gemeinsame Grenze, Russland ist der größte Rohstoffhändler der Welt, und Chinas Hauptlieferant. Sie haben beide die USA als Gegner, Russland und China halten zusammen Manöver ab, China unterstützt Russland dahingehen, dass öffentliche verkündet wurde, dass China nicht zulassen wird, dass Russland den Krieg nicht gewinnen wird. China liefert Ausrüstung, die zumindest auch für den Krieg verwendet werden kann. Beide sind bedeutende Mitglieder der BRICS, usw.
Man könnte schon von einer Symbiose sprechen.
Russland fördert im Jahr über 40 Milliarden Dollar an Gold.
Sicher wird Russland damit auch Rechnungen aus China bezahlen.
Aber ich denke, China wird weitaus mehr Rechnungen an Russland bezahlen als umgekehrt.
Es wird auf der Welt nur wenige Staaten geben, die von Russland kein Gold annehmen, wenn es um die Lieferungen von Technologien geht, dessen Lieferungen geheim bleiben sollen.
Natürlich ist überall Korruption.
Schau Dir die Mächtigen in der Ukraine an; wieviel Gelder dort auf die Seite bringen, die als Waffenhilfe bestimmt waren.
.Übriges ist es im Geschäftsleben üblich, dass Großabnehmer einen Rabatt bekommen, von denen wir als kleine Endverbraucher nur Träumen können.
Diesen Rabatt hat Deutschland damals auch bekommen, als Russland über Nordstream 1 viele Jahre zuverlässig Gas an Deutschland geliefert hat.
Und China wird erwarten, dass es von Russland mit Waffen und Rohstoffen beliefert wird, wenn es um Taiwan einen Krieg gibt.
Russland ist immerhin noch der drittgrößte Waffenlieferant der Welt.
Da ist eine gemeinsame Grenze sehr von Vorteil.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Na, ich merke, du hast wieder viel geschrieben, ohne vorher nachzudenken. Das ist inzwischen ein Muster.
Nur ein Hinweis: Eine gemeinsame Grenze ersetzt weder Geographie noch Topographie. Wenn du jemals einen Atlas benutzt hättest, wüsstest du, warum russisches Gold nicht „einfach“ nach China fährt, sondern Umwege über Zentralasien nimmt. Dasselbe gilt für „Power of Siberia 2“, das nicht zufällig durch die Mongolei führen soll. Das hat Gründe. Man müsste sie allerdings kennen.
Dein Lieblingswort „Symbiose“ passt ebenfalls nicht. Symbiose setzt gegenseitigen Vorteil voraus. Erklär doch einmal, warum Russland verzweifelt eine Pipeline bauen will, während China sich weder zu Abnahmemengen noch zu Preisen verpflichtet. Das ist kein Miteinander, das ist Abhängigkeit.
Dass dir dieser Unterschied entgeht, überrascht nicht. Geschichte war offenbar nie dein Fach.
Und noch etwas zum Gold: Wenn russisches Gold angeblich überall willkommen ist, warum muss es dann mit Abschlägen „gewaschen“ werden? In London, New York oder Zürich jedenfalls nicht. Aber das würdest du wissen, wenn du gelegentlich etwas lesen würdest, das über Stammtischniveau hinausgeht.
Du wirst jetzt vermutlich wieder irgendeinen Begriff einwerfen, den du einmal aufgeschnappt hast. Giffen-Gut vielleicht.
Das ist auch eine Form von Teilnahme.
@Die Bricser schlagen die Trickser
Exporte in USD:
Deutschland: ~1,6 – 1,9 Bio. USD (2024)
Exportländer etwa 200
Russland: ~377 Mrd. USD (2024)
Exportländer: Dutzende
Russland exportiert also ca. 15% von dem, was D macht in wesentlich mehr Staaten.
Noch Fragen, du Schlaumeier? Oder sind bei dir Billionen weniger als Milliarden?
@ Iwan der schrecklich Unwissende. Reine Exporte sagen nichts aus, für jeden Euro Export muss De zuerst viele teure Rohstoffe und Energie einkaufen. Russland hat alles und ist praktisch Selbstversorger. Russlands Einnahmen sind im folgenden Jahrzehnt der Rohstoffe gesichert und werden steigen, während der Ex- Exportweltmeister am Absaufen ist.Russlands Handelsüberschuss ist noch grösser als ihre Unkenntnisse von Wirtschaft.
@Unwissende sind auch Menschen
oh Man, Wirtschaft 6, setzen. Schon mal was von „Wertschöpfung“ gehört?
Warum genau hat Deutschland ein von 5 Mrd USD und das von Russland nur von 2.5, obwohl Russland wesentlich mehr Einwohner hat und angeblich soviele Rohstoffe? Und wie kommt es, dass es 25% weniger Einnahmen aus den Fossilen hat, wenn angeblich sein Einkommen daraus gesichert ist? Wenn dem so ist, dann sollten doch nicht die Steuern in Russland angehoben werden, oder?
Mein Gott, soviel Widerspruch in so kurzen Zeilen!
Iwan der Schreckliche
Die Frage ist immer, wieviel bleibt hängen.
Viele Firmen arbeiten in Deutschland so ineffizient, dass die Firmen reihenweise pleite gehen, abwandern oder Leute entlassen.
Rohstoffe aus dem Boden holen und in die Welt verkaufen ist sicher lukrativer, als mit teurer Energie in Deutschland Produkte herstellen um dann an dem Weltmarkt zu konkurrieren.
Stell Dir nur mal kurz theoretisch vor, Deutschland hätte die Ukraine angegriffen, hunderte von Milliarden wären eingefroren, etwa 19.000 Sanktionen wären gegen Deutschland verhängt worden und die gesamten Natostaaten wären gegen Deutschland.
Dann wäre das passiert, was man für Russland prophezeit hat.
Nach einigen Tagen Kapitulation wegen Waffenmangel und Zusammenbruch der Wirtschaft.
Russland kann seine eigenen Rohstoffe fördern, mit Rubel bezahlen und bekommt dafür Devisen.
Auch muss Russland keine Rohstoffen einführen und ist drittgrößter Waffenlieferant der Welt.
Also nix mit Mangel an Waffen.
Daher ist der Rubel auch gegenüber dem Dollar zur stärksten Währung geworden.
Natürlich belastet ein Krieg jede Wirtschaft erheblich.
Dafür steht nach dem Krieg eine riesige Rüstungsindustrie zur Verfügung, um eine Menge Waffen in die Welt zu verkaufen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Helmut, es reicht immer noch für das drittgrößte BIP weltweit, was mit nur 1% der Weltbevölkerung erwirtschaftet wird. Auch Platz 4,5 oder 6 wäre noch beeindruckend. Selbst als Miesmacher bist du hochgradig inkompetent. Du betreibst allerdings damit beachtliche Lebenszeitverschwendung. Dazu gratuliere ich dir herzlich. ❤️
Was bringt mir persönlich das ach so hohe BIP? Von Ende der 80er Jahre bis heute haben sich die Realeinkommen halbiert und die Arbeitslosigkeit verdoppelt. Auch das reale Medianvermögen ist in Deutschland gesunken und im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Die nominellen BIP-Zahlen kann man sich in die Haare schmieren.
@rod2001
Dann solltest du unbedingt nach Russland gehen! Da liegen die Realeinkommen noch mal deutlich unter den Deutschen. Und viel Spass beim Lada-Fahren. Oder soll es doch ne veraltete China-Kutsche sein? Aber es gibt wenigsten keine Arbeitslosen. Bei 50K Schwund im Monat an der Front braucht man immer Frischfleisch…
Ticket gebucht? Gute Reise!
@Helmut
Wenn es lukrativer ist, Rohstoffe zu verkaufen statt Produkte: Warum ist das deutsche BIP dann doppelt so hoch wie das russische und das bei deutlich kleinerer Einwohnerzahl?
Du merkst, dass da irgendwie ein Fehllschluss in deinem Kopf stattfindet. Versuchs mal mit Nachdenken…
@ BIP- Träumer, und die Zukunft seiht glänzend aus, durch SONDERSCHULDEN wird das BIP noch grösser, der amerikanische Traum kann auch von deutschen Träumern erlebt werden, die Amis haben das absolut höchste BIP und fast 50% der Bevölkerung lebt von der Hand in den Mund.
Der Inkompetenzmut- Fan wird dann auch wieder ins Wunderland zurückkehren.
Permanix hat nichts verlernt, einige Tage abwesend und gleich wieder mit dummem Helmut- Bashing eingestiegen. Bei hundert % Helmut – Bashing könnte man wohl auch Lebenszeitverschwendung reden.
Silber verliert 40% an Wert in nur 3 Tagen. Das war der beste Short meines Lebens. Die anfassbaren Dinge lösen sich in Luft auf. Viele Grüße an Papi Helmut!
@ Schrecklicher, ist es interessanter Gratis- Rohstoffe zu verkaufen oder durch Sanktionen teure Rohstoffe zu importieren und mit teurer Energie Produkte zu produzieren und dann auf den Weltmärkten doppelt so teure Produkte wie die Konkurrenz zu verkaufen.
Interessant ist es, ein wohl temperiertes Wohnzimmer zu haben, ob aus EE oder mittels Gas. Viele Grüße an Papi Helmut!
Iwan der Schreckliche
Du kapierst aber auch gar nichts.
Produkte mit teuren Rohstoffen (die mit Devisen bezahlt werden müssen) ins Land einführen, mit teurer Energie und hohen Arbeitslöhnen veredeln, erzeugt zwar in Deutschland ein hohes BIP, aber es bleibt weniger hängen.
Was auch an mehrfach höheren Wirtschaftswachstum in Russland gegenüber Deutschland erkennbar ist. Und auch an der Stärke des Rubels.
Und das trotz eines sehr teuren Krieg, der Deutschland in wenigen Tagen ruinieren würde.
Bodenschätze aus dem Boden holen, dessen Aufwand in Rubel bezahlt werden können und ohne großen Aufwand in Devisen umgetauscht werden können ist natürlich lukrativer. Bzw. es bleibt mehr hängen.
Geholfen haben Russland schon immer Sanktionen.
Angefangen von den Sanktionen bei Weizen usw.
Während sie Deutschland Hunderte von Milliarden kosten.
Es war/ist ein beschwerlicher Weg, aber fördert die eigene Widerstandsfähigkeit, wenn die benötigten Produkte möglichst im Land hergestellt werden.
Ich habe Dir die Zusammenhänge jetzt mehrfach (wenn auch nur oberflächlich) erklärt.
Da es nutzlos ist die Sache weiter zu vertiefen, ist meine Kommunikation zu diesem Beitrag mit Dir beendet
Viele Grüße aus Andalusien Helmut.
@Helmut,
Oh, Helmut haben wir wieder in der Schule nicht aufgepasst? Und hast einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden? Vorweg eine Frage, Helmut: Wenn du so offenbar von grundlegenden Prinzipien nichts verstehst: Was machst du dann auf einer Wirtschafts- und Finanzseite? Das sind doch hier alles Hieroglyphen für dich.
Also komm, wir rücken mal deinen Unsinn gerade, den du da verzapft hast. Dann hast du am Montagmorgen wenigstens *eine* neue Synapse aktiviert. Keine Angst, Helmut, wir machen das wirklich ganz einfach, mit Bildern aus dem Alltag, damit du nicht unterwegs verloren gehst.
Erster Punkt, ganz basal: **Große Zahlen sind kein Beweis für Wert.** Wenn du für einen Euro 90 Rubel bekommst, dann heißt das nicht, dass der Rubel „stärker“ ist. Das heißt nur, dass der Rubel kleiner gezählt wird. Genau wie Cent. Hundert Cent sind nicht stärker als ein Euro, nur weil die Zahl größer aussieht. Wer das nicht versteht, hat nicht einmal ein Wirtschaftsproblem, sondern ein Einheitenproblem. Das ist nicht VWL, das ist Grundschule.
Zweiter Punkt: Du verwechselst **Art der Wirtschaft mit Größe der Wirtschaft**. Russland holt Rohstoffe aus dem Boden. Ja. Das ist simpel. Das ist bequem. Das ist fiskalisch für den Staat praktisch. Aber es macht eine Volkswirtschaft nicht groß. Eine Wirtschaft wird groß, wenn sie viele verschiedene Dinge gleichzeitig kann: Maschinen bauen, Chemie, Software, Dienstleistungen, Forschung, komplexe Lieferketten. Genau deshalb ist die deutsche Wirtschaft größer als die russische – und zwar völlig unabhängig davon, wie „clever“ du Rohstoffexporte findest. Größe entsteht aus Komplexität, nicht aus Einfalt.
Dritter Punkt, und der ist besonders hübsch: Du verwechselst **Staatskasse mit Volkswirtschaft**. Dass beim russischen Staat durch Öl und Gas relativ viel Geld ankommt, heißt nicht, dass die Wirtschaft leistungsfähig ist. Es heißt nur, dass der Staat leicht an Einnahmen kommt. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ein Staat kann reich sein, während die Gesellschaft arm bleibt. Das ist kein Geheimwissen, das ist der Normalfall in rohstoffabhängigen Ländern.
Vierter Punkt: Der Rubel ist nicht „stark“. Der Rubel ist **eingesperrt**. Kapitalverkehrskontrollen, Zwangsumtausch, kaum Importe. Wenn niemand seine Währung frei verkaufen darf, bleibt der Kurs stabil. Genau wie ein Auto stabil bleibt, wenn man es in die Garage stellt und abschließt. Das ist keine Stärke, das ist Stillstand unter Aufsicht.
Und jetzt fassen wir das für dich noch einmal zusammen, damit du es dir vielleicht irgendwo notieren kannst:
Große Wechselkurszahlen bedeuten nichts. Rohstoffe machen eine Wirtschaft nicht groß. Staatseinnahmen sind keine Volkswirtschaft. Und ein kontrollierter Kurs ist kein Beweis für Stärke.
Ja, Helmut, dass du den Austausch mit mir beenden willst, ist völlig verständlich: Wer so viel Unverstand an wirtschaftlichem Grundwissen offenbart, sollte einfach schweigen!
@ Schrecklicher, hören sie das Video von Hannes Zipfel und dann wissen sie wie vielfältig sich Russland finanzieren kann, sollte jeder Einfältiger schon lange wissen, ausser man ist dogmatisch begrenzt.
@Vielfalt grüsst Einfalt
hahaha, der ist gut. Gold mit Lastwagen durch Asien karren, weil mal sich so vielfältig finanzieren kann. Vielleicht versucht Putin ja sein Gold aus NY aus dem Tresor zu holen…
Falschefragebalg-Fan
Wir haben auch in den letzten Monaten eine Menge Holz in unseren Holzöfen verbrannt.
Es ist vom eigenen Grundstück und die Asche ist hervorragender Dünger für den Gemüsegarten.
Nur der Regen geht uns langsam auf den Zeiger, denn dadurch wächst auch das Unkraut (bei den verhältnismäßig waren Temperaturen) wie im Dschungel.
Unser Stromverbrauch ist sehr gering, da wir Großverbraucher in der Nacht für etwa 8 bis 9 C Cent pro KW laufen lassen; auch am Samstags und Sonntags oder an Feiertagen.
Unsere Klimaanlagen (Wärmepumpen) könnten auch am Tag unsere Räume sehr effizient beheizen, denn es muss auch nicht der Umweg über Rohrleitungen, Heizkörper oder Fußbodenheizung benutzt werden.
Aber das Holz muss ja auch weg.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ich wusste gar nicht, dass der Stromverbrauch sinkt, wenn man ihn in die Nacht sowie „am Samstags und Sonntags“ verlagert 🙈 🍌
Das BIP ist eine Größe, die interpretiert werden muss. Kommt es nachhaltig zustande? Wie sieht es in Kaufkraftparität aus? Wie setzte es sich in konkrete Lebensumstände im Land im?
Ferner, wie ist die Entwicklung? Günstig oder ungünstig?
Global ist sie ungünstig, durch Deglobalisierung. In Deutschland ist sie von allen modernen Industrieländern am schlechtesten, sowohl absolut als auch nach Interpretation im vorgenannten Sinne.
Das sollte alle dazu bringen, sich zu fragen, woran das liegt und wie man dies verbessern könnte, oder?
Emma Pénéliau
Wenn Dir jemand sagt: Mein Stromverbrauch war sehr hoch, und ich haben eine sehr hohe Stromechnung bekommen. Was meint die Person dann?
Ich kann sagen: Mein Stromverbrauch war mehr oder weniger hoch, aber die Rechnung war nicht so hoch, weil wir möglichst alle Stromfresser in die Billigzeit verlegen.
Eben weil wir in den Billigzeiten nur etwa 9 Cent/ KW bezahlen müssen.
Habe ich es Dir so richtig erklärt?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Lieber @Helmut, einfacher und deutlich effizienter wäre es, Sie würden gleich von Stromrechnung statt Stromverbrauch schreiben, wenn Sie die Rechnung meinen 🍌🍌
Übrigens: Kennen Sie den Unterschied zwischen effizient und effektiv, wenn Sie von Ihrer Klimaanlage schreiben?
Eine Klimaanlage als quasi Luft-Luft-Wärmepumpe heizt vielleicht kurzfristig effektiver (schneller), aber keinesfalls effizienter als eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Durch effiziente Niedertemperaturtechnik und Strahlungswärme liefert die WP mehr Wärme bei niedrigerem Strombedarf und damit niedrigeren Energiekosten.
Als ehemaliger Profi kennen Sie sicher den Begriff des Temperaturhubs. Je geringer dieser Hub, desto höher ist die Leistungszahl (COP). Je kleiner also der Unterschied zwischen Außenluft und Innenluft bzw. Heizwasser (Vorlauftemperatur), desto weniger muss der Kompressor schuften. Zudem muss die Klimaanlage gegen die Schichtung der Luft „ankämpfen“ (warme Luft steigt nach oben).
Im Gegensatz zur Vorlauftemperatur muss die Lufttemperatur am Auslass einer Klimaanlage deutlich über der Hauttemperatur liegen, um einen Wärmeeffekt zu spüren. Ansonsten stellt sich ein Windchill-Effekt ein, was als eher kalter Luftzug wahrgenommen wird. Dieser unnötig hohe Temperaturhub zwingt den Kompressor in einen ineffizienten Arbeitsbereich.
Weiterhin kann Luft im Vergleich zu Wasser nur sehr wenig Energie speichern.
@Emma Pénéliau
wir wollen doch unsren @Helmut nicht mit den den Unterschied zwischen effizient und effektiv verwirren. Er hat genug damit zu tun, solche Begriffe wie „BIP“ oder „Giffen-Gut“ zu verstehen. Oder, dass eine Währung nicht dann stark ist, wenn der Kurs zum USD nicht 1:9, sondern 1:90 beträgt.
Intellektuell besonders geforderte Menschen solle man nicht noch mehr überfordern. Nachsicht mit Hilfsschüler!
Eine Luft- Luft Wärepumpe (Klimaanlage) beheizt eine Wohnung effizienter. Denn sie muss z. B.bei einer Außentemperatur von z. B.5 Grad minus und einer gewünschten Raumwärme von z. B. 22 Grad, die Temperatur nur um 27 Grad anheben.
Bei der selben Außentemperatur muss eine Wärmepumpe, die eine Fußbodenheizung versorgt, die Wassertemperatur um etwa 40 Grad anheben.
Was den Wirkungsgrad schmälert.
Plus der Trägheit einer Fußbodenheizung plus Rohrleitungsverluste und das vorherige erwärmen von einer Menge Wasser.
Ein Schlafzimmer kann mal eben mit einer Klimaanlage für 10 Minuten erwärmen und dann wird die Klimaanlage auf eine Minimaltemperatur eingestellt oder per Timer.
Morgens kann dann individuell durch die Klimaanlage dann auf Knopfdruck das Schlafzimmer erwärmt werden oder per Timer. Auch nicht immer genutzte Räume können gezielt schnell erwärmt werden oder abgestellt werden.
Und —– im Sommer können die Räume auch gekühlt werden.
Räume können entfeuchtet werden.
Die Frage ist auch noch:
Wieviel Zeit wird die Wohnung voll beheizt?
Sind Kinder im Haus?
Bei einem berufstätigen Paar, ohne Kinder, laufen die Klimaanlagen nur einige Stunden am Tag.
Und sollte mal wie in Berlin Stromausfall geben, kann man eine oder zwei Klimaanlagen mit einem Generator betreiben und es friert auch ohne Strom nichts ein.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Lieber @Helmut, da bringen Sie etwas grundlegend durcheinander. Der Wirkungsgrad (COP) wird nicht durch die Differenz zur Raumluft bestimmt, sondern durch den Hub zwischen Außenluft und Heizmedium.
Bei -5 °C Außentemperatur muss Ihre Klimaanlage das Kältemittel im Innengerät auf 45–50 °C erhitzen, damit die ausblasende Luft nicht als kalter Zug (Windchill) empfunden wird. Die WP muss das Wasser im Inneren des isolierten Pufferspeichers (installiert irgendwo im Inneren des Gebäudes) für die Fußbodenheizung lediglich von moderaten 2-stelligen Plus-Rücklauftemperaturen auf ca. 30–35 °C anheben.
Frage an den Fachmann: Von welcher Wassertemperatur im hausinternen System gehen Sie denn aus, wenn Sie glauben, die WP müsse das Wasser um 40 Grad „anheben“, um bei 30 °C Vorlauf zu landen? Läuft Ihr Rücklauf mit Minusgraden in den Speicher?
In Berlin gibt es etwa 84 % Mieter. Soll jeder davon eine oder zwei Klimaanlagen inklusive Notstromgenerator installieren und betreiben, damit auch ohne Strom nichts einfriert? 🍌🍌🍌
Während Ihre Luft-Luft-Lösungen bei Stromausfall sehr spontan innerhalb von Minuten keine Wärme mehr liefern würden, brauchen Fußboden- oder Wandheizungen aufgrund der großen thermischen Masse Tage, um einzufrieren.
Die systembedingte Trägheit der Flächenheizung ist daher selbstverständlich ein kleiner Preis für die deutlich höhere Jahresarbeitszahl – und kein Problem für jeden, der mit Hirn und Verstand statt spontaner Empfindlichkeit heizt.
Je mehr ich Ihre Kommentare verfolge, desto weniger erkenne ich einen Nachteil, wenn „Fachkräfte“ wie Sie ins Ausland abwandern und nicht länger Auszubildende im Inland mit Fake-Wissen, Ideologie und für Deutschland völlig unrealistischen Szenarien aus Andalusien infiltrieren und konfrontieren.
@Helmut, Helmut, Helmut.
Wenn du als Angehöriger der bildungsfernen Elite nicht weißt, was ein Giffen Gut ist, dann ist das ja noch irgendwie drollig. Da kann man kurz schmunzeln und sich denken, gut, nicht jeder hat sich jemals ernsthaft mit Wirtschaft beschäftigt. Wenn du aber als angeblicher Fachmann anfängst, mit halbgaren physikalischen Erklärungen und handwerklicher Bauchlogik aufzutreten, dann wird es langsam unerquicklich. Wir erinnern uns alle noch an deine legendären Ausführungen über Ventile. Die waren fachlich ungefähr so belastbar wie ein Stammtischwitz und mindestens genauso unterhaltsam.
Also zurück zur Berufsbildenden Schule. Schulheft raus, Stift in die Hand, und dann gehen wir das jetzt gemeinsam durch. Keine Angst, ich erkläre es langsam und in ganzen Sätzen.
Erster Fehlschluss. Du glaubst ernsthaft, der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe hinge davon ab, um wie viele Grad sie die Temperatur anheben müsse. Das klingt für jemanden aus der Praxis vielleicht einleuchtend, ist physikalisch aber Unsinn. Der Wirkungsgrad hängt vom Temperaturniveau der Wärmequelle und der Wärmesenke ab, nicht von einer simplen Gradzahl aus der Luft gegriffen. Fußbodenheizungen sind gerade deshalb effizient, weil sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten. Wenn bei dir angeblich vierzig Grad notwendig sind, dann ist nicht die Technik ineffizient, sondern die Auslegung schlecht oder das Gebäude ungeeignet. Das ist kein Argument gegen das System, sondern ein Hinweis auf mangelhafte Planung.
Zweiter Fehlschluss. Du verwechselst Effizienz mit Komfort. Dass man ein Schlafzimmer zehn Minuten auf Knopfdruck aufheizen kann, mag bequem sein und sich gut anfühlen. Mit Effizienz hat das nichts zu tun. Häufiges Ein und Ausschalten, schnelles Aufheizen und Abkühlen und ständige Temperaturwechsel sind energetisch eher nachteilig. Effizienz misst man über längere Zeiträume und im Zusammenspiel des gesamten Systems, nicht nach dem morgendlichen Wohlfühlmoment.
Dritter Fehlschluss. Die sogenannte Trägheit der Fußbodenheizung stellst du als Nachteil dar. In Wahrheit ist sie ein zentraler Effizienzfaktor. Träge Systeme halten Temperaturen stabil und vermeiden ständiges Nachregeln. Dass du Trägheit negativ bewertest, zeigt sehr schön, dass du aus der Perspektive des Handwerkers argumentierst und nicht aus der eines Systemplaners. Das ist in etwa so, als würde man einem Frachtschiff vorwerfen, dass es beim Anlegen langsamer ist als ein Jetski.
Vierter Fehlschluss, Bonuskapitel Stromausfall. In Berlin mag es vielleicht einmal in hundert Jahren ein paar Wirrköpfen gelingen, für kurze Zeit die Stromversorgung zu stören. Das taugt aber nicht als Argument für oder gegen ein Heizsystem. Zumal wir zum Glück nicht in Andalusien leben, wo Stromausfälle nach deinen eigenen Schilderungen offenbar so regelmäßig auftreten wie bei uns der Müllwagen oder der erste Glühwein im Herbst. Ausgerechnet aus einer Region mit instabiler Versorgung ein Notfallnarrativ abzuleiten, ist kein technischer Beweis, sondern Folklore. Mit einem Generator kann man vieles betreiben, eine Klimaanlage, einen Toaster oder zur Not auch den Fernseher. Daraus folgt weder Effizienz noch Systemüberlegenheit. Es ist schlicht das klassische Was wäre wenn Argument von Leuten, denen für den normalen Betrieb die harten Kennzahlen fehlen.
Fassen wir also zusammen, Helmut, damit du es sauber mitschreiben kannst. Du reduzierst komplexe Energiesysteme auf einfache Bastellogik, verwechselst Komfort mit Effizienz, Einzelfälle mit Allgemeingültigkeit und praktische Erfahrung mit physikalischem Verständnis. Das ist menschlich, aber es qualifiziert nicht für große Erklärungen auf einer Energie oder Wirtschaftsseite.
Und zum Schluss noch ein gut gemeinter Hinweis. Fang jetzt bitte kein Kommentar Pingpong mit mir an. Wir beide wissen, wie das endet. Für dich wird es peinlich, wir amüsieren uns prächtig, und irgendwann ziehst du dich zurück, weil dir die Argumente ausgehen. Das Muster kennen wir bereits. Heft zu, Stunde beendet. Aber vergiss nicht deinen Ranzen!
Berufsbildene Schule
Auf so einen zusammengewürfelten Blödsinn kann man nicht mehr antworten.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Emma Pénéliau
Sie schreiben viel durcheinander.
Ich haben nicht von den Vorlauftemperaturen von Kältemittel geschrieben.
Auch nicht von der Temperatur des Wassers in der Kaltwasserleitung im Frischwassernetz.
Natürlich kann nicht jeder ein Strom – Aggregat zu Verfügung haben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Lieber @Helmut, schöne Grüße nach Andalusien!
Ich habe ebenfalls nichts von Kaltwasserleitungen oder Vorlauftemperaturen von Kältemittel geschrieben – bei Kältemittelkreisläufen spricht man schließlich von Verflüssigungstemperaturen, während die Vorlauftemperatur das Wasser der Fußbodenheizung betrifft. Dass Sie diese Begriffe jetzt plötzlich ins Spiel bringen und wild durcheinanderwürfeln, hat mit dem eigentlichen Thema – dem physikalischen Temperaturhub sowie dem Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz – nichts zu tun, ist aber ein interessantes Ablenkungsmanöver.
Bleiben wir bei der Physik: Ein geringerer Temperaturhub (den die Fußbodenheizung bietet) ist effizienter – egal ob in Andalusien oder Deutschland. Da Sie als „Profi“ wissen, dass man fehlende Argumente nicht durch neue Themen ersetzt, belassen wir es dabei. Viel Erfolg beim effektiven und wenig effizienten Heizen!
Emma Pénéliau
Sie haben geschrieben
…Von welcher Wassertemperatur im hausinternen System gehen Sie denn aus…
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Lieber @Helmut, das ist korrekt. Denn der Wasservorlauf und -rücklauf zwischen Fußbodenheizung und Pufferspeicher ist ein hausinternes System 😉
Sorry, aber mit Ausreden und Unwahrheiten kommen Sie aus der peinlichen Nummer nicht mehr raus 😪
Da Sie aber bekanntermaßen immer das letzte Wort haben müssen, überlasse ich Ihnen gerne diese Ehre und verabschiede mich aus dieser Kindergarten-Debatte – in der Hoffnung, dass Sie nun den Unterschied zwischen „effektiv und effizient“ kennen.
Viele Grüße von Emma nach Andalusien!
Emma Pénéliau
Hätten Sie doch gefragt, wieviel Grad der Vor – oder Rücklauf einer Fußbodenheizung hat.
Die optimale Vorlauftemperatur einer Fußbodenheizung liegt bei modernen Systemen niedrig, typischerweise zwischen 30 °C und 35 °C, um eine hohe Energieeffizienz zu gewährleisten. Der Rücklauf ist meist 5–10 °C niedriger, oft im Bereich von 25 °C bis 30 °C.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Aus welchem Grund hätte @Emma Sie das fragen sollen?
Sie hat schließlich selbst vor eingen Stunden geschrieben: „Die WP muss das Wasser für die Fußbodenheizung lediglich von moderaten 2-stelligen Plus-Rücklauftemperaturen auf ca. 30–35 °C anheben“ und „Ein geringerer Temperaturhub (den die Fußbodenheizung bietet) ist effizienter.“
Das war lange, bevor Sie Google um Rat gebeten und einen Zweizeiler kopiert haben 😄
Weiterhin lag @Emma völlig richtig, was Sie betrifft: Dass Sie nämlich „mit Ausreden und Unwahrheiten aus der peinlichen Nummer nicht mehr rauskommen, dafür aber immer das letzte Wort haben müssen.“
Dafür gibt es sicherlich einen psychologischen Fachbegriff. Könnten Sie den bitte für mich googeln? 😉