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China: KP-Funktionär mit 33 Milliarden Euro und 13.500 Kilo Gold

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Chinesische Medien berichten heute, dass den chinesischen Anti-Korruptionsbehörden der bis dato grösste Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen ist. Bei der Verhaftung von Zhang Qi (58), einem prominenten Mitglied der Kommunistischen Partei und Funktionär auf der südlichen Insel Hainan, wurden bei einer Hausdurchsuchung 13.500 Kilo Gold gefunden und Kontoguthaben in Höhe von 33 Milliarden Euro beschlagnahmt.

Somit wäre nicht Alibaba-Gründer Jack Ma mit einem Vermögen von 43 Milliarden Euro der reichste Mann Chinas, sondern der jetzt festgenommene kommunistische Funktionär. Nachdem die Feierlichkeiten zum 70-ten Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China letzte Woche zu Ende gingen, will die Kommunistische Partei ihre Stärke unter Beweis stellen. Diese Regierungsaktion zeigt erneut die Auswirkungen der intensiven Bemühungen der Kommunistischen Partei Chinas um die Korruption im Lande zu bekämpfen, und vor allem die eigenen Reihen hiervon zu befreien.

Die Medien in Hong Kong berichten verstärkt, dass die Kommunistische Partei erneut linientreue Mitglieder in den privaten Unternehmen als Mitglieder der Geschäftsleitung installiert. Sowohl Unternehmen in chinesischer Hand wie auch ausländische Niederlassungen und chinesisch/ausländische Partnerschaften sind hiervon betroffen. Dies ist en scharfer Kontrast zu den Entwicklungen in den letzten zehn Jahren, wo eine fortschreitende Liberalisierung der Unternehmenspolitik dazu geführt hat, dass China jetzt weltweit das Land mit den meisten Millionären und sogar Milliardären ist, gleichzeitig aber große Teile der Bevölkerung vom wirtschaftlichen Aufschwung nicht in einem angemessenen Ausmaß profitiert haben.

Die Kommunistische Partei hat sich das Ziel gesetzt das Gefühl der Rechtssicherheit für Unternehmen und Investoren massiv zu erhöhen, um den Standort China für weitere Investitionen attraktiver zu machen. Viele Geschäftsleute mit einem zweifelhaften Ruf oder mit grossen Vermögen, dessen Herkunft nicht nachvollziehbar ist, haben das Land bereits Richtung USA, Kanada, Australien oder Europa verlassen. Weitere warten auf ihre Prozesse in China oder sind nicht mehr auffindbar.

Es ist auch feststellbar, dass die chinesische Regierung ein Massnahmenpaket ergriffen hat, welches es erschweren soll unauffällig große Vermögen von China ins Ausland zu transferieren. Vor allem Hong Kong, das sich als Finanzzentrum bei den Auslandstransfers als besonders hilfreich erwiesen hat, bekommt den Druck aus Beijing zu spüren. Kontoeröffnungen durch Privatpersonen bei Banken in Hong Kong (seit Wochen massive Straßenproteste) sind jetzt nur noch schwer möglich.

Gleichzeitig werden neue Regularien bei Firmengründungen durch Ausländer implementiert, und es wird auf die genaue Einhaltung der Buchführungsregeln und des Financial Reportings geachtet. Auch neue Geldwäschegesetze wurden den Banken in den letzten Jahren auferlegt. Für deutsche Investoren in chinesischen Aktien wird in den kommenden Jahren die öfters kritisierte Intransparenz und fehlende Rechtssicherheit verbessert werden. Das Berichtswesen bei chinesischen Unternehmen wird sich verstärkt dem internationalen Standard angleichen.

China - Skyline von Shanghai
Die Skyline von Shanghai. Foto: pixabay / enriquelopezgarre

6 Kommentare

6 Comments

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    Redart

    7. Oktober 2019 14:05 at 14:05

    Guten Tag, ihre Rechnung in diesem Artikel ist für mich nicht schlüssig. 13.500 kg Gold entsprechen etwa 675Millionen Euro (13.500kg x 50.000€) Somit ist ihre Schlussfolgerung im Artikel falsch.

    • Avatar

      Claudio Kummerfeld

      7. Oktober 2019 14:45 at 14:45

      Es soll um Gold + die Geldsumme gehen.

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        Redart

        7. Oktober 2019 22:00 at 22:00

        und nun?

        675 Millionen Euro in Gold, wären demnach 0,675 Milliarden + Kontoguthaben von 33 Milliarden ergeben 33,675 Milliarden. Dies sind jedoch weniger als die im Artikel erwähnten 43 Mrd. des Alibaba Gründers.

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    Arthur

    7. Oktober 2019 17:21 at 17:21

    Wer hat es nachgewogen und die Euronen gezählt? Es riecht nach eine Strory

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    globalvoterorg

    7. Oktober 2019 18:33 at 18:33

    Es wird immer noch nicht verstanden, daß Kommunismus eine Hoax (Illusionsprofilaxe)der int. Finanzkrake ist. Kommunismus/Sozialismus/Demokratie = mehr Schulden = mehr ZinsesZinsen. Das bedeutet Einnahmen und Dominanz durch das FIAT System. China gehört zum Reich der Globalisten. Sie haben, nur, die „Pferde“ gewechselt. „Abtrünnige“ werden halt gemaßregelt, damit andere nicht auf „dumme“ Gedanken kommen. Die Zentralstaatlichkeit und Unterbindung von persönlicher Freiheit ist das Markenzeichen.(Hongkong) „Don´t make any mistake“ (Obama´s Lieblingsspruch)! Die „Virtuelle“ Diktatur wurde in China auf den Weg gebracht und ist schon „munter“ unter uns! Die EU !!! Alternativlos! (Merkel´s Liebling´s Unwort) Keiner merkt was oder wehrt sich. Alles läuft nach Plan! (Der N8wächter)

  4. Pingback: Aktuelles vom 8.Oktober 2019 – Teil 2 | das-bewegt-die-welt.de

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Exporte der deutschen Industrie mit mauen Aussichten

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Kurzzeitig sah es in den letzten Monaten so aus, als würde die deutsche Konjunktur gerade eben so an der Rezession vorbei schrammen. Die Industrie ist längst in einer heftigen Rezession, aber Bau und Dienstleistungen haben das aufgefangen, sodass die gesamte Wirtschaftsleistung derzeit glatt bei 0,0% liegt. Auch die Exporte schienen sich ganz vorsichtig zu erholen. Aber gerade erst letzte Woche meldet das Institut ZEW schwache Exporterwartungen. Und heute folgt das ifo-Institut mit seinem Index für die Exporterwartungen. Der Chart zeigt die Entwicklung der Erwartungen seit 2014. Der Index ist für den Monat Februar von +0,8 auf -0,7 Indexpunkte gefallen, was man am Endes des Chart sehen kann. Die ifo Exporterwartungen basieren auf 2.300 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Sie können angeben, ob sie für die nächsten drei Monate die Exporte erwarten mit „zunehmen“, „gleich bleiben“ oder „abnehmen“. Aus allen Antworten wird dann dieser Index errechnet. Hier noch einige Detailaussagen von ifo im Wortlaut:

Die Entwicklungen rund um das Corona-Virus lassen kurzfristig kaum auf Besserung hoffen. Die Autobranche befürchtet einen verstärkten Rückgang ihrer Exporte in den kommenden Monaten. Auch in der Chemischen Industrie ist die Skepsis zurück, nach einem zuletzt leicht optimistischen Ausblick. Im Maschinenbau gehen die Unternehmen ebenfalls tendenziell von einem leicht rückläufigen Auslandsgeschäft aus. Lichtblicke in diesem Monat waren die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln sowie die Getränkehersteller. Sie erwarten deutliche Zuwächse bei ihren Exporten in den kommenden Monaten.

ifo-Chart für die Erwartungen der Exporte

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Hochglanz-Staatsüberschuss 50 Milliarden Euro mit zwei Schönheitsfehlern

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Deutschland-Flagge vor Bundestag - 50 Milliarden Euro Staatsüberschuss

Der deutsche Staatsüberschuss für das Jahr 2019 betrug 49,8 Milliarden Euro nach 62,4 Milliarden Euro in 2018. Die Einnahmen des Staates lagen bei 1.608,6 Milliarden Euro, und die Ausgaben bei 1.558,8 Milliarden Euro. Jede Menge tolle Hochglanzzahlen kann das Statistische Bundesamt heute präsentieren. Zum achten Mal in Folge gab es einen Staatsüberschuss in Deutschland! Die Überschussquote in Relation zum Bruttoinlandsprodukt lag im letzten Jahr bei +1,4 % nach 1,9% in 2018. Davon können andere Staaten in der Eurozone nur träumen!

Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen profitierten damit weiterhin insbesondere von einer günstigen Beschäftigungsentwicklung, so die Statistiker. Alle staatlichen Ebenen trugen laut dem Bericht zum deutschen Staatsüberschuss bei. Der Bund hatte mit 20,1 Milliarden Euro den höchsten Überschuss. Die Länder erzielten ein Plus von 13,6 Milliarden Euro, die Sozialversicherungen schlossen das Jahr mit einem positiven Saldo von 9,9 Milliarden Euro ab, und die Kommunen erzielten einen Überschuss von 6,2 Milliarden Euro, so die Statistiker. Auch sonstige Details geben Anlass zum Jubeln. Hier im Wortlaut vom Statistischen Bundesamt:

Auf der Einnahmeseite stiegen vor allem die Sozialbeiträge überdurchschnittlich um 4,4 % auf 597,8 Milliarden Euro. Die weiterhin gute Beschäftigung trug maßgeblich zu dieser Entwicklung und den weiter steigenden Lohnsteuerzahlungen bei (+4,1 %). Die Steuereinnahmen des Staates insgesamt stiegen um 3,1 % auf 825,8 Milliarden Euro. Auf der Ausgabenseite prägten überdurchschnittliche Steigerungen bei den Bruttoinvestitionen (+8,8 %) und Vorleistungen (+6,1 %) die Entwicklung. Der deutliche Anstieg der Bruttoinvestitionen ist vor allem auf höhere staatliche Bauinvestitionen zurückzuführen.

Zwei Schönheitsfehler bei den Hochglanzzahlen zum Staatsüberschuss

Ja, im großen Bild kann man kaum zufriedener sein. Und dann müssen wir von FMW noch kommen und selbst hier noch rum nörgeln? Erstens kann man anmerken, dass laut den Statistikern in 2019 die staatlichen Ausgaben mit 4,6% stärker gestiegen sind als die Einnahmen, die um 3,6% stiegen. Das wird vor allem dann ein Problem, wenn in einer Rezession oder in einem normalen Abschwung die Einnahmen rückläufig sind, und aufgrund höherer Arbeitslosigkeit die Ausgaben noch schneller steigen als ohnehin schon. Auch komisch ist: Vor allem sinkende Sozialausgaben müssten doch die Ausgaben insgesamt runterziehen in einer so prächtigen Lage einer fast erreichten Vollbeschäftigung. Aber nein, die Gesamtausgaben steigen, und wie gesagt… sogar noch schneller als die Einnahmen. Das ist nicht gut!

Und zweitens möchten wir auch als Schönheitsfehler benennen, dass der deutsche Staatsüberschuss vor allem deswegen für Olaf Scholz und seine Beamten im Finanzministerium so einfach zu erzielen war, weil die Zinskosten für die Staatsschuld quasi entfallen. Denn die EZB hat die Zinsen abgeschafft, und Deutschland verdient sogar Geld, wenn man neue Schulden aufnimmt. Leichter war der Schuldenabbau für einen Finanzminister noch nie! So sagen die Statistiker heute, dass wegen des „weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus und eines gesunkenen Schuldenstandes“ die Zinsausgaben erneut zurückgegangen sind, nämlich um 13,2%.

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Goldpreis fällt um 52 Dollar in nur 24 Stunden – was ist da los?

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis legte tagelang eine phantastische Rally hin. Die Gründe waren bekannt. Das Negativzinsumfeld scheint sich auszuweiten, was Gold attraktiver macht. Dazu eskalierte die Angst um das Coronavirus. Die Aktienkurse sackten vor allem gestern übel in den Keller, weshalb der Goldpreis von Freitag auf gestern früh kräftig ansteigen konnte. In der Spitze notierte der Goldpreis gestern früh bei 1.689 Dollar. Heute früh notiert er 52 Dollar tiefer bei 1.637 Dollar. Was ist da passiert?

Goldpreis mit deutlichem Einbruch innerhalb von 24 Stunden

Nun, der erste Grund ist relativ schnell zu finden. Es ist die einfache simple Marktlogik. Gold war zu schnell so stark gestiegen. Von 1.575 Dollar am 14. Februar bis gestern auf 1.689 Dollar – ja, das war wohl zu schnell, zu viel. Da musste es eine technische Reaktion nach unten geben, wo viele Trader Gewinne mitgenommen haben. Aber gleich so ein massiver Absturz? Das Portal Zerohedge hat dazu gestern Abend eine Theorie veröffentlicht. Sie kann zwar nicht bewiesen werden, aber man kann der Annahme durchaus folgen. Um kurz nach 20 Uhr deutscher Zeit gestern Abend (siehe großer roter Abwärtsbalken mittig im folgenden Chart) ist der Goldpreis sehr schnell von 1.671 auf 1.651 Dollar gefallen.

Laut ZeroHedge wurden zu dem Zeitpunkt Gold-Futures für einen Nominalwert von 3 Milliarden Dollar verkauft – und das zu einer Zeit, wo Broker in den USA ihre Margin Calls an Kunden ausgeben. Damit ist gemeint, dass Spekulanten, die auf Kredit zum Beispiel Aktienpositionen halten, bei plötzlichen Verlusten von ihren Brokern Forderungen zu höheren Sicherheitsleistungen erhalten, weil die Broker die Positionen ansonsten zwangsweise liquidieren. Da könnte was dran sein, denn die Kursverluste bei Aktien vor allem in den USA waren gestern extrem heftig. Mussten zum Beispiel große Hedgefonds massiv Gewinne in Gold in Cash umwandeln (daher Gold-Futures glattstellen), um damit ihre gehebelten Long-Positionen in Aktien aufrecht erhalten zu können? Gut möglich, dass genau das der Auslöser des größten Abwärts-Candle-Balken im Gold-Chart war.

Goldpreis Verlauf seit gestern früh um 9 Uhr

Wie geht es weiter, und was sagen die Analysten?

Es ist durchaus vorstellbar, dass der Anstieg im Goldpreis der letzten Tage nun weitergehen kann, nachdem gestern jede Menge heiße Luft aus dem Ballon entweichen konnte? Was sagen die Analysten dazu? Zum Beispiel Naeem Aslam von Avatrade meint, dass man beim jüngsten starken Anstieg im Goldpreis keine große Stärke in der Preisaktion sehen konnte. Tatsächlich könne man auf einem täglichen Zeitrahmen sehen, dass das Kerzendiagramm eine rückläufige Kerze bildet. Was bedeuten würde, dass das Momentum überhaupt nicht vorhanden war und der gestrige Schlusskurs bei Gold sehr nahe am Eröffnungspreis lag. Der Goldpreis sei zu schnell gestiegen. Dies sei kein gutes Zeichen. Daher sehe man heute keine Aufwärtsbewegung. Er halte es für wahrscheinlich, dass der Goldpreis ein wenig zurückgehen oder sich konsolidieren werde, bevor das Aufwärtsmomentum wieder zunehme.

Laut Ipek Ozkardeskaya von Swissquote sei es schwer zu sagen, ob und in welchem Umfang sich der tatsächliche Aktienausverkauf vertiefen werde. Sobald die Anleger (nach dem gestrigen brutalen Absturz) das Licht am Ende des Tunnels in den Aktienindizes sehen, könne es daher zu einem starken Ausverkauf bis zum Niveau von 1.600 Dollar im Goldpreis und darunter kommen, da die spekulativen Positionen in Gold ein Rekordhoch erreicht hätten, welches abgewickelt werden könnte. Also, so möchten wir zum Abschluss fragen: Ist die spekulative Übertreibungsblase komplett zerstört worden mit dem starken Absturz im Goldpreis in den letzten 24 Stunden? Kann der Goldpreis nun wieder „in Ruhe“ weiter ansteigen? Es dürfte auch davon abhängen, wie die Aktienmärkte nach ihrem gestrigen Schock reagieren. Kommt heute eine technische Reaktion nach oben? Das könnte Gold schwächen, weil das Edelmetall als der „sichere“ Gegenpart zum „riskanten“ Aktienmarkt gilt (Risk Off Risk On Game). Gold könnte aber auch eine eigenständige Reaktion nach oben zeigen, weil -52 Dollar binnen 24 Stunden doch sehr viel sind.

Goldpreis in US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage

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