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China: Propaganda gegen den Crash

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Nun wirft China die Medien des Landes voll in die Wagschale, um die Bevölkerung angesichts des Crash zu beruhigen. Die führenden vier Wirtschafts- und Finanzzeitungen des Landes brachten heute große Aufmacher, dass die Regierung bei ihrem Ziel bleibe, einen stabilen Aktienmarkt zu garantieren.

So berichtet das China Securities Journal, dass der Aktienmarkt seine Stabilität wieder erlange im dritten Quartal, weil sich die Wirtschaft erhole und die Regierung weitere Massnahmen (Reformen) ergreifen werde, die das Gedeihen der Aktienmärkte weiter fördern würden. Zwar sei weiter mit Volatilität an den Märkten zu rechnen, doch habe man das Problem zu hoch gehebelter Aktienhändler nun weitgehend gelöst (in der Tat ist der sogenannte Margin Debt in den Tagen seit Beginn des Crashs zurück gegangen, liegt jedoch immer noch abnormal hoch).

Die Shanghai Securities News berichtet mit ähnlichem Tenor, weist jedoch darauf hin, dass dies nicht automatisch bedeute, dass Peking sich für einen Aktienmarkt einsetze, der wie eine Einbahnstrasse funktioniere. Der Abverkauf vom Vortag, so das Blatt, sei eine „normale Korrektur“ nach den Anstiegen der Vortage.

Der Shanghai Composite liegt kurz vor Handelsende 0,5% im Plus, nachdem der Index zwischenzeitlich erneut 3% abgegeben hatte. Der Shenzhen Composite steigt um 1,45%, der ChiNext, der vom Crash am stärksten betroffen war, gewinnt heute ebenfalls 1,5%.

Am Dienstag Abend hatte die Pekinger Regierung Beschränkungen für ausländische Großinvestoren (Zentralbanken, Pensionsfonds etc.) aufgehoben, die bislang den vollen Zugang zu dem 6,1 Billionen USD schweren Anleihemarkt im Reich der Mitte behindert hatten. Nach ersten Berichten sind viele westliche Institutionen interessiert, großflächige Investments zu tätigen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    joah

    16. Juli 2015 17:53 at 17:53

    na dann: bist zum Abschuss 2.0

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Stimulus-Hoffnung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Börse lebt ganz aktuell von der neuen Stimulus-Hoffnung. Ein neues Rettungspaket in den USA könnte bald kommen. Wer traut es sich da schon auf fallende Kurse zu setzen?

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Neu: Warum Disruptoren für Sie so lukrativ sind – Werbung

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Lieber Börsianer,

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette Starbucks für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter uns machte die Starbucks-Aktie sogar zu kleinen Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.
Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York- „Biden vorne, aber das Volk verliert“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden lässt ihn das Fazit ziehen, dass Joe Biden zwar besser abschnitt, dass aber nach dieser Schlammschlacht das ganze amerikanische Volk verloren hat.

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