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Aktien

China schränkt short-selling ein, Volumen sinkt

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Chinas Regulierungsbehörde hat Beschränkungen für Leerverkäufe erlassen. Ab heute müssen Investoren, die Aktien leerverkaufen, ihre Position mindestens einen Handelstag halten. Zur Begründung hiess es auf der Webeseite der Börse in Shenzhen, Leerverkäufe würden „abnormale Fluktuationen bei Aktienkursen hervorrufen und die Stabilität des Marktes beeinträchtigen“ (“increase abnormal fluctuations in stock prices and affect market stability“).

Angesichts der neuen Regularien haben die wichtigsten Broker-Firmen (Citic, Huatai Securities, Guosen Securities) im Reich der Mitte Leerverkäufe vorerst komplett ausgesetzt – man müsse zunächst die Systeme an die neuen Regularien anpassen, hieß es seitens der Broker. Damit sind die vor wenigen Monaten gestarteten Versuche der Regulierungsbehörde, Leerverkäufe zu erleichtern und sich damit westlichen Standards anzupassen, praktisch wieder revidiert worden.

Dennoch: der Schaden, den solche Massnahmen bei Investoren hinterlassen, ist beträchtlich. So lag das Volumen der gehandelten Aktien an den Märkten Festland-Chinas zwischenzeitlich über den gehandelten Volumina in den USA. Doch das ist nun vorbei: seit Anfang Juli ist das Volumen dramatisch eingebrochen an den Märkten Festlands-Chinas: wurden bis Anfang Juli noch Aktien im Gegenwert von täglich 288 Milliarden Dollar bewegt, sind es seit 30 Tagen nur noch knapp über 200 Milliarden Dollar. Ein Grund dafür ist, dass nach wie vor mehr als 500 Aktien vom Handel ausgesetzt sind.

Viele westliche Investoren haben sich nach den Ereignissen der letzten Wochen aus dem Markt zurück gezogen, Privatinvestoren haben sich „die Finger verbrannt“ und werden auf absehbare Zeit nicht mehr an die Märkte zurück kehren. Selbst wenn Chinas Regierung also den Crash zum stoppen bringen sollte: die Aktienmärkte im Reich der Mitte haben ihren Zauber verloren, das von der Regierung implizit gegebene Reichtums-Versprechen ist nicht eingelöst worden.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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