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„The Trump Moment“ im Dax, Facebook, Fed: Rückblick auf heute und Ausblick für morgen

Gute Wirtschaftsdaten aus China haben heute früh für ein positives Börsenklima gesorgt, aber nur kurz. Vom Devisenmarkt her wehte der Wind aus Richtung Trump. Glaubt man einer heute Mittag…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gute Wirtschaftsdaten aus China haben heute früh für ein positives Börsenklima gesorgt, aber nur kurz. Vom Devisenmarkt her wehte der Wind aus Richtung Trump. Glaubt man einer heute Mittag ganz frisch veröffentlichten ABC-Umfrage, liegt er jetzt gleich auf mit Hillary Clinton – genauer gesagt 46% für Trump und 45% für Clinton. Das verstärkte heute Mittag die Verluste im Dollar, und damit die Gewinne im Euro und Gold.

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Die Nachricht der neuen Wahlumfrage um ziemlich genau 12 Uhr hat den Dax seitdem ins Minus gerissen – er hat seitdem 170 Punkte verloren.

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Morgen stehen zwei wichtige Ereignisse an.

Die Federal Reserve verkündet ihren Zinsentscheid um 19 Uhr deutscher Zeit. Weil die Amerikaner ihre Zeit noch nicht umgestellt haben, verschiebt sich diese Woche alles aus den USA für uns eine Stunde nach vorne. Aber wahrscheinlich wird das Ereignis selbst morgen ein Non-Event mit einer 7,2% Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung. So prognostiziert es Stand heute das recht zuverlässige Fed Watch Tool der Terminbörse CME. Interessant wird morgen das Statement der Fed sein. Verstärkt sich die eh schon sehr große Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung am 14. Dezember, und gibt es nächstes Jahr wirklich zwei weitere Anhebungen? Das interessiert den Markt morgen Abend! Wir berichten Abend umgehend!

Facebook meldet ab 21 Uhr seine Quartalszahlen. Vorhin haben wir hierzu schon eine Einschätzung veröffentlicht. Es sieht gut aus. Die Erwartungen sind prächtig, und alles andere als ein Übertreffen der Analystenerwartungen wäre eine Enttäuschung! Wir berichten morgen Abend umgehend nach Veröffentlichung der Zahlen.

Und nächste Woche? Ja, wir werden SIE wohl noch mehrmals daran erinnern. Am 8. November ist US-Präsidentschaftswahl. Möglich ist, dass die Aktienindizes bis dahin immer weiter einschlafen, weil sich vorher niemand mehr traut in den Markt zu gehen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    1. November 2016 18:28 at 18:28

    Wieso wird eigentlich so viel Zirkus um die US-Präsidentschaftswahl gemacht. Das ist eine Einparteienwahl mit zwei Flügeln, Republikaner und Demokraten, vorher ist nachher. In Deutschland gibt man sich wenigstens die Mühe und meldet verschiedene Partei-Vereine an um illegale Wahlen abzuhalten. Soweit ich informiert bin, gibt es eine Stichwahl und am 9.11.16. Donald Trump bekommt 263 electronicle Votes, Hillary Clinton 260 electronicle Votes, Third Parties (was auch immer das heißen mag) 15 electronicle Votes. Das Datum ist schon ansprechend, bleibt abzuwarten was tatsächlich kommt.

  2. Avatar

    Emm wie Meikel

    1. November 2016 19:36 at 19:36

    Der ungewisse Ausgang der Wahl sorgt für reichlich Unsicherheit unter den Anlegern. Die hohe Nachfrage nach Absicherung lässt sich gut am VIX verfolgen, der während der vergangenen 7 Tage um gut 25% auf nunmehr 18+ gestiegen ist (ab 18 leuchtet die rote Lampe und der Novemberkontrakt befindet sich bereits in Backwardation).

    Interessant, daß es vor der Brexit Wahl keinerlei zusätzlichen Bedarf an Absicherung gab. Dieser entstand erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse, wonach der VIX explosiv anstieg. Wenn alle bearish sind, geht es auch gern mal in die Gegenrichtung am Tag der Entscheidung und vice versa.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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