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Einigkeit nur bei Opposition gegen USA China und Russland: Die brüchige „grenzenlose Freundschaft“

Russland nur noch die Rolle als abhängiger Juniorpartner

China Russland wirklich Freundschaft
Foto: EyeEm - Freepik.com

Russland und China betonen immer wieder die „grenzenlose Freundschaft„. Doch diese Partnerschaft wird oft überschätzt und missverstanden. China und Russland haben unterschiedliche Vorstellungen über ihre langfristigen Ziele und kulturellen Hintergründe, die einer echten Partnerschaft entgegenstehen. Das Einzige, was sie vorübergehend eint, ist die Ablehnung ihrer derzeitigen Rolle und die Herausforderung der Dominanz der USA.

China:  Die unerschütterliche Weltanschauung – und Russland

China versteht sich traditionell als Nabel der Welt, als „Reich der Mitte“, und andere Völker hatten dem Kaiser der Welt, dem Herrscher des Drachenthrons, Tribut zu zollen. Dieses ethnozentrische Weltbild ist ein natürliches Phänomen in der frühen Entwicklung von Gesellschaften. Mit der Zeit und durch verschiedene Einflüsse entwickeln sich viele dieser Gesellschaften weiter, was zu einer veränderten Selbstwahrnehmung und einem differenzierteren Weltbild führt. In China jedoch hat sich diese Selbstwahrnehmung als Zentrum der Welt weitgehend erhalten.

Die Konfrontation mit auswärtigen Mächten im 19. Jahrhundert führte zu einem tiefen nationalen Trauma. Durch den Einsatz weniger Kanonenboote wurde die Macht des Kaisers erschüttert, was zu den „Ungleichen Verträgen“ führte. Diese Verträge zwangen China, bedeutende territoriale und wirtschaftliche Zugeständnisse an westliche Mächte zu machen. Russland war einer der Nutznießer dieser „Ungleichen Verträge“ und erlangte dadurch Gebiete nordöstlich des Amur-Flusses.

Mythos der isolierten Entwicklung

Die chinesische Erzählung, dass China sich isoliert von äußeren Einflüssen zur wirtschaftlich wichtigsten und technologisch weit entwickelten Macht entwickelt habe, ist ein Mythos. China war nie gänzlich ohne äußere Einflüsse, und diese haben zur Entwicklung des Landes maßgeblich beigetragen. Die Einigung zu einem chinesischen Reich, die Expansion und Verwaltung wären ohne die Berührung mit indo-germanischen Völkern – wie unter anderem die Yuezhi, die über die Landbrücke kamen, die später als „Seidenstraße“ bekannt wurde, nicht möglich gewesen. Diese brachten eine Revolution mit, die China selbst nicht hervorgebracht hatte: die Domestizierung des Pferdes.

Auch später waren es wissenschaftliche und technologische Entwicklungen aus dem Ausland, die China integrierte. Die jesuitischen Missionare Matteo Ricci und Adam Schall von Bell aus Köln haben beispielsweise die euklidische Mathematik beziehungsweise die moderne Astronomie in Form der Kosmologie von Tycho Brahe nach China gebracht.

Dennoch war China über lange Zeiten eine der größten, wenn nicht die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Im Jahre 1000, als die USA noch Jahrhunderte nicht existierten, vereinten Indien und China 50,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung auf sich. 600 Jahre später, im Jahre 1600, nach der Entdeckung Amerikas und bei einem aufgeblühten spanischen Weltreich, lag der Anteil von China und Indien an der weltweiten Wirtschaftsleistung weiterhin bei 51,4 Prozent, wobei China allein 29 Prozent beitrug.

Sowohl 1600 als auch 600 Jahre zuvor hatte China einen höheren Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung als die USA heute. Erst mit der Machtübernahme der Qing-Dynastie im Jahr 1644 änderte sich dies. Im 19. Jahrhundert, geschwächt durch Bürgerkriege und Maos Politik, fiel Chinas Anteil auf unter drei Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Seitdem kehrt China langsam zu seiner früheren Stellung zurück und trägt derzeit etwa 18-20 Prozent zur weltweiten Wirtschaftsleistung bei. Die Sehnsucht Chinas, wieder seinen angestammten Platz einzunehmen, ist groß.

Demgegenüber war Russland von Anbeginn an Teil der abendländischen Welt. Die Kyewer Rus, die Keimzelle des heutigen Russlands, wurde von Warägern, also schwedischen „Wikingern“, gegründet. Später sah sich Russland als „Drittes Rom“, das sich im Erbe des romano-germanischen Westens versteht, als Bewahrer traditioneller abendländischer Werte und des orthodoxen Christentums sowie als Retter vor dem Faschismus. Der Abstieg Russlands nach dem Ende des Kalten Krieges verursacht einen postsowjetischen Phantomschmerz. Russland strebt danach, zu seiner alten Rolle als globaler Anführer zurückzukehren.

Russland: Juniorrolle im Schatten von China

Während beide Seiten sich als verdiente und natürliche Führungsmacht verstehen, zeigt die Realität ein deutliches Ungleichgewicht. Russland ist mittlerweile ein klarer Juniorpartner Chinas. In fast jedem industriellen Sektor und in technologischer Innovation deklassiert China Russland bei weitem. Mit einer zehnfachen Wirtschaftskraft und Bevölkerung Chinas kann Russland nur in der Zahl der Atomwaffen und der Landesfläche mithalten. Dies spiegelt sich auch in den Treffen zwischen Putin und Xi Jinping wider. Kurz vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, während der Olympischen Spiele, besuchte Putin Xi Jinping in Moskau, möglicherweise auf der Suche nach Rückendeckung oder sogar Zustimmung für seine Pläne. Nach seiner Wiederwahl reiste Putin nach Peking, eine Inszenierung, die stark an eine Treuebekundung eines Vasallen zum Drachenthron erinnerte.

Die Verschiebung der Macht- und Wirtschaftsachse hin zu China zeigt sich auch in Russlands traditioneller Einflusssphäre. Im Mai 2023 richtete China einen Gipfel für zentralasiatische Staaten aus, zu dem alle Staatschefs nach Peking kamen, während Russland nicht einmal eingeladen wurde.

Auch innerhalb Russlands ist China omnipräsent: Der Yuan ist mittlerweile die wichtigste ausländische Währung, und China ist der bedeutendste Handelspartner Russlands. Russland exportiert mittlerweile 30,5 Prozent seiner Waren nach China und importiert 36 Prozent seiner Waren aus China. Im Gegensatz dazu macht der Handel Chinas mit Russland nur etwa 3,9 Prozent seines Außenhandels aus. Chinesische Produkte dominieren den russischen Markt, wie etwa fast die Hälfte aller Neuwagen, die 2023 aus China importiert wurden. Russland ist also um einiges abhängiger von China als umgekehrt.

China nutzt diese Abhängigkeit und die Schwäche Russlands aus, dessen wichtigste Exportmärkte für seine Rohstoffe in Europa weggefallen sind. Es verlangt hohe Rabatte für Öl, Gas und Kohle aus Russland, besonders deutlich bei den Verhandlungen um die Pipeline „Power to Siberia 2“, wo China einen Einkaufspreis in Höhe der subventionierten russischen Inlandspreise fordert. Während Russland dringend auf die Einnahmen angewiesen ist, kann China seine Rohstoffe auch aus anderen Quellen beziehen.

Die Schwäche Russlands weckt zudem Begehrlichkeiten, die „Ungleichen Verträge“, die nach wie vor in Kraft sind, zu revidieren. Die letztes Jahr veröffentlichte Standardkarte Chinas, die ehemaliges chinesisches Territorium im heutigen Russland beansprucht, unterstreicht diese Ambitionen. Chinas Bereitschaft, seine territorialen Ansprüche notfalls gewaltsam durchzusetzen, wird besonders im Südchinesischen Meer deutlich, wo es Ansprüche innerhalb der sogenannten Neun-Striche-Linie geltend macht.

Auch im Bereich der militärischen Zusammenarbeit zeigt sich wenig „Freundschaft“ zwischen Russland und China. Obwohl China wichtige militärische Komponenten und Ausrüstungsgegenstände an Russland liefert, geschieht dies gegen Bezahlung. Im Gegensatz dazu erhält die Ukraine westliche Ausrüstung größtenteils in Form von Hilfspaketen, für die sie nicht bezahlen muss. Für China ist der Krieg also ein Geschäft, während der Westen seine Unterstützung als Hilfe versteht.

China und Russland: Sollbruchstellen der „grenzenlosen Freundschaft“

Russland und China betonen eine „grenzenlose Freundschaft“, doch die Realität zeigt ein deutliches Ungleichgewicht und zunehmende Spannungen zwischen den beiden Ländern. China nutzt seine wirtschaftliche Überlegenheit, um Russland in Abhängigkeit zu halten, insbesondere durch Forderungen nach starken Preisnachlässen für Energieimporte und die Durchsetzung vorteilhafter Handelsbedingungen. Die Schwäche Russlands nach dem Ende des Kalten Krieges weckt in China Begehrlichkeiten, die „Ungleichen Verträge“ zu revidieren und territoriale Ansprüche zu erneuern, wie jüngst durch die Veröffentlichung einer umstrittenen Karte deutlich wurde. Besonders im Südchinesischen Meer manifestiert sich Chinas Bereitschaft, seine territorialen Ambitionen notfalls gewaltsam zu verteidigen.

Die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und China ist geprägt von ökonomischem Kalkül seitens Chinas, das seine Ausrüstung liefert, jedoch gegen Bezahlung. Im Gegensatz dazu erhält die Ukraine westliche Unterstützung oft als humanitäre Hilfe. Diese Dynamik verdeutlicht, dass für China der Handel und die Sicherung seiner Interessen im Vordergrund stehen, während der Westen eher auf Unterstützung und Partnerschaft setzt.

Diese Konfliktfelder zeigen, dass hinter den Kulissen der öffentlichen Betonung der Freundschaft zwischen Russland und China tiefgreifende geopolitische und wirtschaftliche Interessen stehen, die zunehmend für Spannungen sorgen und sich die Sollbruchstellen abzeichnen. China wird die „Freundschaft“ beenden, wenn es die Chance sieht, seinen historischen Anspruch auf die globale Vormachtstellung wieder einzunehmen.

Russland hat sich strategisch schon jetzt ins Abseits manövriert, und sein weiterer Abstieg ist vorprogrammiert. Derweil bleibt Russland nur noch die Rolle als abhängiger Juniorpartner.



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42 Kommentare

  1. Natürlich wird vom Westen eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und China argwöhnisch beobachtet.
    Aber das ist genau das gleiche, was den Amis seit über 100 Jahren sehr erfolgreich gelungen ist zwischen Deutschland und Russland zu verhindern.
    Nämlich eine Zusammenarbeit von Deutschland mit seiner Industrie und Russland mit seinen Rohstoffen verhindern.
    Warum muss man befreundet sein und erfolgreich Handel betreiben zu können?
    Freundschaft und Rücksichtnahme kann sich sogar negativ auf den Erfolg beim Handel auswirken, weil dann eigene Interessen vernachlässigt werden könnten.
    Natürlich muss Russland, wie jeder Händler, der „Haus und Hoflieferant“ werde will, erhebliche Rabatte bieten, bzw. auch zähneknirschend gewähren.
    Der Bericht ruft mir ins Gedächtnis, wie der wirtschaftliche Zusammenbruch von Russland herbeigeredet werde sollte.
    Das Gegenteil ist aber der Fall.
    Aber der Bericht zeigt auch, dass Russland sich in Richtung Asien orientiert. Mal sehen, ob im Oktober weitere Handels- Vereinbarungen mit „der halben BRICS-Welt“ geschlossen werden.
    Man kann es aber drehen wie man will. Die Energie, zum möglichst niedrigen Preis, erhält China von Russland. Es ist anzunehmen, dass sich die Lieferungen von Rohstoffen an China auch noch deutlich erhöhen werden.
    Die Mentalität von Weltbürgern sogar in einem Land zu vereinen, wird doch auch gerade in Deutschland ausprobiert.
    Bis dahin, dass öffentlich von „Zugereisten“ das Kalifat gefordert werden darf, bei dem dann das Grundgesetz abgeschafft wird, und genau das eingeführt werden soll, was die Asylanten als Gründe zur Flucht angeben.
    Warum sollen da nicht zwei Länder wirtschaftlich eng zusammen arbeite können, dessen Kultur ud Gesellschaft nicht so recht zusammen passen?
    Ich denke, am Ende des Jahres werden wir schon mehr wissen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Wir wissen ja inzwischen, dass Sie ein Problem mit der Meinungsfreiheit haben. Ja, auch der Ruf nach einem Kalifat ist erst einmal von der Meinungsfreiheit gedeckt. Aber wen interessiert es eigentlich, wenn so ein paar Idioten danach rufen? Schliesslich muessen wir auch akzeptieren, dass die „Freien Sachsen“ sich fuer einen „Saechsit“ werben – den Austritt Sachsens aus der Bundesrepublik Deutschland oder wir muessen Ihr taegliches faktenreies Geschwurbel ertragen. Leider gehoert das auch zur Meinungsfreiheit dazu (gut, der Betreiber der Finanzmarktwelt koennte von seinem Hausrecht gebrauch machen, aber das ist ein anderes Thema).

      Und in diesem Falle zeigen Sie, dass Sie nicht in der Lage sind, den Artikel zu verstehen. Es geht nicht um Handel oder um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit.. Es geht um das kritische Hinterfragen der „Grenzenlosen Freundschaft“- von einem Menschen, der offensichtlich wesentlich mehr Ahnung von China hat, als Sie. Aber „kritisches Denken“ ist Ihnen ja fremd, wie wir wissen.

      Oder wir muessen ertragen, dass Sie einfach eine sehr verkuerzte Geschichtsdarstellung als „Wahrheit“ verkaufen – was sie so nicht ist.

      Und dann erzaehlen Sie wieder mal das Maerchen, wie toll es der Wirtschaft in Russland geht. Wie toll muss es der Wirtschaft geht, wenn den Menschen der Handel mit Devisen eingeschraenkt wird? Warum, wenn es der Wirtschaft doch so toll geht, bevorzugen die Menschen in diesem Land ein Konto in US-Dollar bzw Euro? Weil sie sich vielleicht gegen eine hohe Inflation absichern wollen? Eine Inflation, die hoeher ist, als das Wirtschaftswachstum? Wie toll geht es dem Land wohl wirtschaftlich, wenn es innerhalb von 2 Jahren rund die Haelfte seines Wealth Funds verballert? Wahrscheinlich nicht ganz so gut.

      Ach, Helmut, lassen Sie doch Ihre Traeumereien. Und kuemmern Sie sich um Ihre Gaeste.

      Noch eine Frage: Wieseo brennt eigentlich bei der besten Marine der Welt ein Schiff? Offenbar ohne zu tun fremder Maechte?

      1. Horst Schlemmer,
        die Frage war, warum sollten nicht sich in der Kultur fremde Staaten ausgiebig Handel miteinander treiben?
        Und warum sollten/müssen diese Staaten dann deshalb befreundet sein?
        Das andere haben Sie dazu gedichtet.

        Auch Japan hat schwunghaften Handel mit den USA betrieben, und die Amis hatten den Japanern vorher 2 Atombomben auf den Kopf geworfen. Vietnam und die USA betreiben auch guten Handel.
        Warum sollte China und Russland nicht schwunghaften Handel betreiben?
        Der Eine hat die Rohstoffe, und der Andere hat das Geld.
        Das ist das Einzige was ich an dem Bericht nicht verstanden habe.
        Nocheinmal: Ich habe den Bericht nicht kritisiert, sondern eben nur nicht verstanden, warum Russland und China unbedingt „dicke Freunde“ sein müssen, damit es mit dem Handel klappt.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Hallo @Helmut,

          Sie machen schon wieder einen auf armes missverstandenes Opfer: „Das ist das Einzige was ich an dem Bericht nicht verstanden habe.“
          Und andere dichten angeblich etwas hinzu.

          Tatsächlich sind aber nur Sie es, der einiges hinzu dichtet, das nicht im Entferntesten etwas mit dem Artikel zu tun hat: Nämlich das ständige USA- und Deutschland-Bashing, das in keinem Ihrem Kommentare fehlen darf.
          „Aber das ist genau das gleiche, was den Amis seit über 100 Jahren sehr erfolgreich gelungen ist zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. Nämlich eine Zusammenarbeit von Deutschland mit seiner Industrie und Russland mit seinen Rohstoffen … Bis dahin, dass öffentlich von „Zugereisten“ das Kalifat gefordert werden darf, bei dem dann das Grundgesetz abgeschafft wird…“

          Die Einzigen, die ständig eine „grenzenlose Freundschaft“ betonen, sind China und Russland selbst. Und nicht der Autor des Artikels, der lediglich sachlich die tatsächlichen Machtverhältnisse und Rollenverteilungen zwischen beiden beschreibt.

          Insofern betreiben Sie einmal mehr Ihr beliebtes Themenhopping, Ihre Whataboutismen und Ihre Täter-Opfer-Umkehr. @Horst Schlemmer liegt somit völlig richtig, wenn er Sie darauf hinweist.

          Indem Sie nämlich Ihren Kommentar beginnen mit „Natürlich wird vom Westen eine enge Zusammenarbeit zwischen Russland und China argwöhnisch beobachtet“, kritisieren Sie sehr wohl den Bericht, indem sie ihm gleich einmal Argwohn unterstellen. Unmittelbar darauf, in den beiden Folgesätzen, unterstellen Sie den Versuch, eine wirtschaftliche Zusammenarbeit grundsätzlich verhindern zu wollen und stellen erst einmal die bösen Amis der letzten 100 Jahre an den Pranger.

          Und erst dann kommen Sie kurz zu dem Punkt, der nun plötzlich angeblich die Essenz und einzige Intention Ihres Kommentars sein soll.
          Sie haben Ihre vielfältigen Trolltechniken inzwischen zwar perfektioniert und sind viel zu sehr Narzisst, um Fehler und Fauxpas zugeben und nachträglich korrigieren zu können. Aber bitte verkaufen Sie andere Leser nicht für dumm, indem Sie im Nachhinein ständig alles auf den Kopf stellen und leugnen.

        2. Ach, @Helmut, Sie geben wenigstens mal zu, dass Sie etwas nicht verstehen. Das ist doch mal ein Fortschritt. Kleiner Tipp: Es geht nicht um Handel…

  2. @Dói Ennoson
    Vielen Dank für diesen wie immer sehr interessanten und erkenntnisreichen Artikel!

  3. Zweckehe ist besser als Scheidung

    Jeder Anfänger weiss, in der Politik und unter Ländern gibt es keine Freunde, NUR GEMEINSAME INTERESSEN. Dies sagte ein guter Botschafter und darum gibt es in echten Demokratien auch unheilige Allianzen wo verschiedene Gesinnungen aus verschiedenen Gründen Mehrheiten finden. Nehme sie ein Beispiel am oft verschmähten Erdowahn, der kann’s mit allen.Auch die deutsche ANGELA war nur die fünftbeste Freundin von Putin , aber Vladimir war halt ein jahrelanger Lieferant von günstiger Energie.
    Fremde Anwälte haben leider dieses Trauma-Paar auseinandergerissen.

  4. Lieber Juniorpartner als Knecht

    Russland wird hier zu schlecht dargestellt, immerhin sind der grosse Landanteil und die Rohstoffe für das Überleben eines Landes wichtig. Vom Juniorpartner ( Vasallen) der Amis, der EU wäre schon längst ein solcher Bericht überfällig um das gemeine Volk besser zu informieren. Es gäbe genügend Kenner für solche Berichte, Marc Faber wäre einer.

  5. Naja- Russland und China wegen ihrer umfangreichen Handelsbeziehungen „schlechtzureden“ wird genau das bewirken, was die Sanktionen gegen Russland bewirkt haben. Deutschland geht auf Krücken, und zwischen Russland und China blüht der Handel. Und alle anderen BRICS (und die es noch werden wollen) bekommen brühwarm mit, wie schön und unkompliziert mit Russland Handel betrieben werden kann, und über die Vertragstreue von Russland.
    Selbst über das Land seines Kriegsgegner Ukraine liefert Russland noch Gas. Womit die Ukraine dicke Transitgebüren kassiert, und Russland finanziert seinen Krieg damit.
    Das nur zu der Vertragstreue von Russland. Die Verträge laufen bis Ende 2024.
    Seit Freitag lehnt Russland den Dollar und den Euro ab.
    Im Oktober werden wir wohl spätestens mehr darüber erfahren, wo es mit dn BRICS hingeht.
    Ich bin ja mal gespnnt, wann die Sekte in Deutschland wach wird.
    Hoffentlich nicht erst nach dem nächsten Krieg auf deutschem Boden.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Russland liefert noch Gas. Selbst Gazprom sagt, dass die Exportsteigerungen nach China bei weitem nicht ausreichen, um die Einbrueche in Europa auszugleichen. Gazprom selber sagt, dass selbst unter guenstigsten Bedingungen (zeitnahes Kriegsende, Ende der Sanktionen) Gazprom etwa ein Jahrzehnt braucht, um bei den Einnahmen auf die Hoehe des Vorkriegsniveau anzukommen.
      Wissen Sie eigentlich, wie gross der Anteil des Aussenhandels Deutschlands mit Russland vor dem Krieg war? Sage und schreibe 2.1%. Der Aussenhandel Chinas mit Russland betraegt unter 4%. Nur Russland ist von China abhaengig, mit irgendwas bei knapp ueber 30%. Also, weder fuer Deutschland noch fuer China ist Russland ein wirklich wichtiger Handelspartner oder war es.
      Da Sie so auf der Vertragstreue der Russen bestehen: Gibt es etwa einen Grund, warum Sie das so betonen? Z.B. das Russland Deutschland das Gas abgedreht hat?
      Die anderen Laender bekommen mit, wie einfach der Handel mit Russland ist? Ist das etwa der Grund, weswegen die beiden BRICS-Laender Indien und Russland einen Disput haben, weil Indien die Exporte Russlands nicht bezahlen kann/will? Oder warum chinesische Banken Geschaeftsbeziehungen zu Russland abbrechen?
      Ja, warum wohl lehnt Russland den Handel AN DEN BOERSEN mit Euro und US-Dollar ab? Etwa, weil die USA das mit heftigen Sanktionen belegt haben? Wohl eher nicht, weil Russland das so toll findet.
      Warum sollte es auf deutschen Boden zu einem Krieg kommen? Doch nur, wenn Russland weiter andere Laender angreift. Sie versuchen hier mal wieder Ross und Reiter zu verwechseln. Wer hat die Ukraine angegriffen? Deutschland? Oder hat die Ukraine Russland angegriffen? Eher nicht (und ersparen Sie uns bitte die Maehr von der „ukrainischen Agression“ oder angeblichen „Nato-Osterweiterung“. Selbst der Kreml spielt das Thema nicht mehr.
      Wenn Deutschland auf Kruecken geht, dann muss ich sagen, sind die Kruecken wohl eher aus Gold. Deutschland BIP pro Person: 48.750 Euro, BIP pro Person Russland 13.000. Wau, geht es den Russen gut! Die schwimmen foermlich in Geld.
      Nicht zu vergessen: Die Inflation betraegt uber 8% bei einem Wirtschaftswachstum von 3.2%. Wenn Ihre Kosten fuer einen Heizungsbau um 8% steigen, aber sie vom Kunden nur 3% mehr bekommen, haben Sie dann mehr oder weniger in Ihrer Tasche, um Gold zu kaufen? Na, Helmut? Rechnen Sie mal nach!
      Sie Trauemen, wieder. Traueme sind Schaueme. Fakten, Helmut, Fakten. Nicht Traeumen.

    2. Hallo @Helmut,

      woher wollen Sie denn so sicher wissen, dass Russland überhaupt noch bzw. in vereinbarter Höhe Transitgebühren an die Ukraine zahlt?
      Dazu gibt es auch komplett anderslautende Aussagen und Berichte.

      FOCUS: „Russland soll schon lange keine Durchleitungsgebühren mehr an die Ukraine zahlen.“
      https://www.focus.de/finanzen/news/ab-2025-ukraine-will-gashahn-zudrehen-fuer-deutsche-verbraucher-wird-es-teuer_id_259500639.html

      DW: „Doch der russische Konzern weigert sich zu zahlen, weil die ukrainische Seite seit Mai 2022 keine russischen Lieferungen über die Gasmessstation „Sochranowka“ mehr akzeptiert. Seither läuft der Transit lediglich über die Gasmessstation „Sudscha“.“
      https://www.dw.com/de/gazprom-droht-kiew-und-wien-mit-stopp-des-gas-transits/a-66228698

      NTV: „Die Ukraine würde auch schon früher aussteigen, zumal Gazprom für den Transit nicht wie vereinbart zahle, sagte Tschernyschow. Schon jetzt halte die Ukraine nur am Transit fest, weil mehrere europäische Länder noch auf russisches Gas angewiesen seien.“
      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ukraine-laesst-ab-2025-kein-russisches-Gas-mehr-durch-article24496914.html

      Ungarn heute: „Das russische Gasunternehmen Gazprom zahlt trotz des Vertrags nicht für den Gastransit durch die Gasmessstation in dem derzeit von Russland besetzten Gebiet Sohraniwka (Gebiet Luhansk), so dass Naftogaz nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um die Transitkosten zu decken.“
      https://ungarnheute.hu/news/ukraine-bereitet-sich-darauf-vor-den-transit-von-russischem-gas-nach-europa-zu-stoppen-99988/

      Sie brauchen nicht extra anderslautende Medien und Berichte zitieren. Die kenne ich selber. Worauf ich hinaus will ist, wir wissen es nicht.
      Und weil wir es nicht wissen, finde ich es ein ums andere Mal erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit Sie diejenige Seite als Wahrheit verkaufen, die Ihnen gerade in den Kram passt.

      1. Michael, ich denke auch, dass die Ukraine nicht die Transitgebühren aus Russland erhält. Logisch wäre, von den Ländern, die auch das Gas erhalten. Würde mich aber auch nicht wundern, wenn Deutschland es bezahlen würde.
        Aber egal. Es zeigt aber, wie sich Russland an Verträge hält, selbst wenn der Kriegsgegner davon profitiert.
        Das Russland über N1 u. N2 kein Gas mehr liefern wollte, gehört dann eher in das Land der Träumer , die auch heute noch glauben, dass Russland seine eigene Gasleitung zerstört hat, aber durch die Gasleitung, die seinem Kriegsgegner Transitgebühren einbringt, weiter Gas liefert.
        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

        1. @Helmut
          Da betonen Sie also die Vertragsreue Russlands, obwohl Sie selbst davon ausgehen, dass Russland die vertraglich vereinbarten Durchleitung Gasgebühren nicht bezahlt???
          Also ist Russland doch nicht vertragstreu

          1. Horst Schlemmer, ich weiß nicht wer die Transitgebühren bezahlt.
            Ich weiß nur, das Russland mit der Lieferung von dem Gas zulässt, dass der Griegsgegner viel Geld erhält.
            Und der andere Kriegsgegner zulässt, dass Russland viel Geld am Gas verdient.
            So handeln eben Vertragspartner, die nicht durch Ideologien verdreht sind.
            Da zählt eben nur der wirtschaftliche Vorteil , selbst wenn der Gegner davon Waffen kauft und die anderen Soldaten beschießt
            Sobald aber China mit im Spiel ist, da soll es nur „brüderlich“ zugehen beim Handel.
            Das ist Relitätsverlust.
            Die UDSSR konnte sich auch Jahrzehnte mit Waffen aufrüsten, die vom Westen durch Rohstoffkäufe bezahlt wurden.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

          2. @Helmut
            und trotzdem behaupten Sie also kackfrech, dass Russland seinen vertraglichen Verpflichtungen nachkommt?

            Was Sie mal wieder ueberhaupt gar nicht sehen: Die Maer von der „grenzenlosen Freundschaft“ verbreiten Putin und Xi Jinping. Also, warum hinterfragt man dies? Im uebrigen geht es nicht nur um Handel – auch etwas, was Sie geflissentlich uebersehen.

            Sie traeumen Sich Ihre Welt zurecht.

        2. Hallo @Helmut,

          „ich denke auch, dass die Ukraine nicht die Transitgebühren aus Russland erhält.“
          Warum nur behaupten Sie das dann seit mindestens einem Jahr in zahlreichen Kommentaren?
          Seit kurzem sind Sie nun zu wüsten Mutmaßungen und purer Spekulation übergegangen, die Transitgebühren könnten aus Europa, vielleicht sogar von Deutschland, bezahlt werden.
          Wie wäre es zur Abwechslung mal mit belegbaren Fakten?

          Russland hält sich an die Verträge, weil Putins nützliche Idioten aus Österreich, Ungarn und der Slowakei noch immer 15 Milliarden Kubikmeter Gas über die ukrainische Transgas-Pipeline beziehen und damit fleißig und regelmäßig deutlich mehr Milliarden EUR in Putins Kriegskasse spülen, als die Ukraine an evtl. Transitgebühren erhält. Ein reines Kosten-Nutzen-Kalkül.
          Dass Sie trotz aller vorliegenden Fakten den Lieferstopp durch Russland über die N1 noch immer negieren, erfordert ein enormes Maß blinden Glaubens an die Kremlpropaganda.

          Im Zusammenhang mit Putins Propaganda kann ich mir ein Zitat der jüngsten Aussage meiner Lieblingsfaschistin Giorgia aus Italien über den anderen Faschisten aus Moskau zu dessen „Friedensangebot“ nicht verkneifen: „Es scheint mir als Verhandlungsvorschlag nicht besonders effektiv zu sein, der Ukraine zu sagen, dass sie sich aus der Ukraine zurückziehen soll.“ 😃

          1. Michael, die Ukraine bekommt dafür Transitgebühren, dass sie das russische durchleitet.
            Mir ist es egal, von wem die Ukraine Transitgebüren bekommt.
            Es beweist aber, dass Russland sogar die Verträge einhält, wenn sein Kriegsgegner davon profitiert.
            Das war der wichtige Punkt.
            Natürlich passt Ihnen das nicht.
            Aber ich kann nichts daran ändern

          2. Hallo @Helmut,

            der einzig wichtige Punkt war, dass Russland seine Verträge nur deshalb einhält, weil der Nutzen durch den Gasverkauf höher ist, als der Schaden durch die Vielleicht-Transitgebühren an den Kriegsgegner. Das Geld – sofern es überhaupt tatsächlich von Seite der europäischen Gaskunden fließt – würde die Ukraine auch anderweitig in Form von humanitären oder militärischen Hilfen aus Europa erhalten.

            Das Gas über den ukrainischen Transit fließt doch fast ausschließlich nach Slowakei, Österreich und Ungarn.
            https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d7/Major_russian_gas_pipelines_to_europe.png
            Alles Länder, die nicht unbedingt als Kritiker Russlands und Unterstützer der Ukraine bekannt sind, auch nicht das angeblich neutrale Österreich:
            https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ukraine-krieg-die-kuriose-rolle-von-oesterreich-im-ukraine-krieg/29258850.html
            https://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/6304138/Laut-Economist_Putins-nuetzliche-Idioten_Oesterreich-in-Ranking
            https://taz.de/Oesterreich-russische-Beziehungen/!5959246/
            https://www.nzz.ch/international/so-nahe-am-krieg-immer-weiter-weg-vom-westen-ld.1824970

            Was meinen Sie mit „Natürlich passt Ihnen das nicht“?
            Warum unterstellen Sie ständig anderen Menschen solchen substanzlosen, auf Vermutungen und Fantasie basierenden Unfug?
            Was erhoffen Sie sich von solchen diskreditierenden Ad-hominem-Scheinargumenten?
            Mir würde es sogar noch viel mehr passen, wenn Russland tatsächlich in Gänze seine Verträge einhalten und die Transitgebühren in vereinbarter Höhe selbst bezahlen würde.

            Das Einzige, was mir nicht passt, sind Ihre unbewiesenen Behauptungen wie etwa: „die Ukraine bekommt dafür Transitgebühren, dass sie das russische durchleitet.“
            Woher wollen Sie das wissen?
            Liegen Ihnen Verträge vor, haben Sie eindeutige Quellen, die alle anderen Möglichkeiten ausschließen?

            Wäre es nicht ebenfalls im Bereich des Möglichen, dass die Ukraine mit dem Gastransit bestenfalls kostendeckend arbeitet und nur Kompromisse mit ihrem Unterstützer und Verbündeten in Form der EU als Gesamtgebilde eingeht?
            Wissen Sie, ob Russlands Kriegskasse nicht deutlich mehr finanziellen Schaden nehmen würde, wenn die Ukraine das Abstellventil 😉 zudrehen würde?

            Wie bereits gesagt, wir alle wissen es nicht. Und weil wir es nicht wissen, sollten wir die Finger von wüsten Spekulationen lassen und diese schon dreimal nicht als Tatsachen verkaufen, was eine nervtötende und sinnbefreite Spezialität von Ihnen ist.

  6. Horst Schlemmer, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich auch so einen komprimierten Unsinn nicht eingehe.
    Einfach mal abwarten, was in den nächsten Monaten passieren wird.
    Die Realität ist ein guter Lehrmeister.

    1. „…Einfach mal abwarten, was in den nächsten Monaten passieren wird…“

      Er glaubt immer, dass „in den nächsten Monaten“ was passieren muß.
      Er ist wohl enttäuscht, daß „nie was passiert“😄. Das würde nämlich seine Emigration rechtfertigen.

      1. Columbo, für mich ist schon zu viel passiert. Mit allen diesen Dingen, die selbsr im Moment ablaufen, habe ich wirklich nicht gerechnet, als ich 2019 sagte: Es wird sehr, sehr teuer werden.
        Wenn ich das vor 4 bis 5 Jahren prophezeit hätte, einschließlich der menschenverachtenden Maßnahmen während Corona, eine unfähige Sekte als Regierung, und den beginnenden Faschismus in Deutschland, usw., usw., dann hätte ich das selbst nicht geglaubt.
        Was jetzt wirklich noch oben drauf kommt, schaue ich mir auch lieber aus der Ferne an.
        Das Einzige was ich sicher weiß ist:
        Es wird alles sehr, sehr teuer werden.
        Aber- einfach mal abwarten.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          der beginnende Faschismus in Deutschland war nun wirklich nicht allzu schwer vorhersehbar. Spätestens als Faschisten und Neonazis begonnen hatten, die Montagsdemos von Impfgegnern zu unterwandern und immer frecher, lauer, unverschämter in der Öffentlichkeit auftraten, als der faschistische Flügel der AfD in internen Kämpfen seinen fulminanten Aufschwung erlebte, lag für jeden Bürger mit klarem Verstand die weitere Entwicklung offen ersichtlich zutage.

          Komplett unfähige Regierungskoalitionen hatten wir in Deutschland schon über einen sehr langen Zeitraum zuvor.
          Man konnte 16 Jahre lang sehr schlechtes Kino konsumieren und zusehen, wie die komplette Infrastruktur sowie das Renten- und Bildungssystem trotz sprudelnder Einnahmen und brummender Wirtschaft völlig vernachlässigt wurde, während man Bürokratie zur höchsten Blüte und Digitalisierung zum unbedeutenden Nischenprodukt entwickelte und den Klimawandel größtenteils ignorierte.

          Die Erkenntnis, dass sich eine derart offensichtliche Arbeitsverweigerung und Inkompetenz früher oder später rächen und alles „sehr, sehr teuer“ werden würde, erforderte ebenfalls keine großartigen analytischen Fähigkeiten.
          Eine Pandemie und deren Folgeerscheinungen, einen Krieg mitten in Europa und eine Energiekrise aufgrund der Erpressbarkeit durch russisches Gas konnte niemand vorhersehen, da sind Sie und auch Ihr Guru Dr. Krall keine Ausnahme.

          Dass Sie nun allerdings davon träumen, Sie könnten sich das alles aus sicherer Entfernung ansehen, ist mehr als naiv.
          Glauben Sie wirklich, Klimawandel, Wassermangel, steigende Energiepreise, wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland und der EU oder geopolitische Ereignisse machen vor Spanien halt?
          Oder setzen Sie all Ihre letzten Hoffnungen nun tatsächlich in EU-feindliche Rechtsnationalisten und ein Zerbröseln zurück in nationale Kleinstaaterei und prosperierende gute Beziehungen zu Russland?

    2. Ich wage die Prognose, daß ein heute in Eoropa lebender 70jähriger das große Glück haben wird, daß bis zu seinem Lebensende von außen nichts für ihn bedrohliches passieren wird.
      Persönliche Risiken wie Krankheit, Demenz, schwere Gebrechlichkeit und Behinderung nehmen mit dem Alter natürlich zu.

      1. Dafür gibt es im Moment in *Europa* aber durch einen Krieg Hunderttausende von Tote und Schwerverletzte.
        Seit über 2 Jahre Krieg, Ende und Ausweitung offen.
        Nur das einfach verdrängen oder vergessen bringt nichts.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Und wer hat diesen Krieg begonnen?
          Der “ Westen“? Ist der in die Ukraine einmarschiert? Hat die Ukraine Russland angegriffen? Oder war es doch Russland? Mmmh, mal überlegen…
          Wir können froh sein, dass wir die NATO haben. Putin wird rational genug sein, die NATO nicht anzugreifen.
          A propos, Helmut, Sie sprachen neulich von den besten aller Raketenabwehrsystem, der S400. Warum genau muss das jetzt auf der Krim mit der s500 ersetzt werden? etwa weil Raketen aus westlicher Produktion die s400 zerstört haben?

        2. @Helmut, man sollte sich von den eigenen Depressionen und Zwängen nicht überwältigen lassen. Den ganzen Tag nur Negatives denken und schreiben schadet ganz sicher der Gesundheit.
          Schimpfen, ärgern, Aggressionen sind extrem ungesund.
          Versuchen Sie es mal mit ein paar positiven Gedanken und schreiben Sie diese nieder.
          Ein gutgemeinter Rat!

          1. Hallo Columbi,
            ich habe sehr positive Gedanken. Und ganz bestimmt keine Depressionen und Zwänge. Ich wüsste nichts, was besser laufen könnte.
            Selbst meine Gesundheit hat sich als äußerst stabil erwiesen. Was bei 16 Jahren mit Leukämie nicht immer so ist.
            Und meine erste Liebe ist bei mir. Kinder gesund usw.
            Aber richtig: Ich weise auf Mißstände in Deutschland hin.
            Ändern kann ich natürlich nichts daran.
            Es ist praktisch die Zusammenfassung des Kinos über die Clown- Regierung, die ich mir jeden Morgen auf der Terrasse ansehe. Dann schreibe ich einen Kommentar dazu, und es melden sich dann die üblichen Kommentatoren, die das alles gang anders sehen.
            Das mach ja auch nichts.
            Nur gerade Horst Schlemmer ist da wie Schei…. am Schuh. Ein Ideologe der ersten Stunde.
            Selbst wenn Putin das Gas verschenken würde, dann wäre es noch schlecht.
            Als ich hier über Corona geschrieben habe, und was ich von dieser Gen- Impfung gehalten habe, waren genau die selben Kommentatoren sofort da, und haben mich mit Beleidigungen belegt.
            Wichtig dabei ist aber auch nur, dass meine Lieben und ich mich nicht impfen lassen habe.
            Das andere ist mir egal.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. @Helmut
    äh, Ihnen sind wieder die Argumente ausgegangen. Fakten sind also „Unsinn“? was will man auch von einem Träumer erwarten? Fakten zerstören nur die Träume…
    In diesem Sinne, träumen Sie schön weiter….

  8. Horst Schlemmer, bei Ideologen ziehen weder Argumente, noch deren gemachten Erfahrungen und auch nicht die Realität.
    Selbst die Erfahrung mit der Wand ändert bei Ideologen nichts.
    Wir werden sehen was kommt, und dann habe Sie ja auch dabei wieder ein sehr großes Feld, die Realität schlecht zu reden.
    Ich richte mich derweil an der Realität aus, und versuche weiter „mit dem Hintern an der Wand zu bleiben“.
    So wie ich aufgestellt bin, kann ich in Ruhe jeden Morgen Kino aus Deutschland ansehen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
      Ich hoffe, in Zukunft gucken Sie sich erst die Zahlen an und dann posten Sie Ihren Kommentar. Dann kommt vielleicht auch mal was vernuenftiges dabei raus und nicht das gebetsmuehlenartige Wiederholen Ihres Mantras, wie gut doch die russische Wirtschaft laeuft, wie toll der Handel mit China ist oder das Russland vertragstreu ist. Sie haben ja ausnahmsweise dankenswerter selber eingeraeumt, dass Russland wohl eher nicht vertragstreu ist und damit Ihre Traeumerei korrigiert.

    2. Schwarzseherei für die Zukunft in Deutschland ist nicht die Realität, sondern reine Phantasie. Sie haben auch z.B. dunkle, kalte Wohnzimmer für die letzten Winter vorausgesagt, dass die Gasversorgung in Deutschland zusammenbricht oder eine Atombombe in Berlin einschlägt. Nichts von alledem ist eingetreten. Ich ermutige Sie zukünftig, einfach mal etwas näher an der Realität zu bleiben! Und Ihre Hasstiraden gegen die Partei der Grünen sind total langweilig und überflüssig. In einer Demokratie werden automatisch diejenigen abgewählt, die es nicht so gut machen, was ja gerade passiert. Dazu braucht es überhaupt keinen @Helmut!

  9. Der Doji Enoji ist jedenfalls objektiv und nicht von Paranoia geprägt. Alles sachlich fachlich frei erfunden, auf wissenschaftlicher Basis. In einen Forum wo ein Fugmann arbeitet, der genauso gut informiert ist wie ein Lochner oder Friedrich darf das nicht verwundern. Ich tue es mir nicht mehr an. Wo kommt denn die Inflation her,wenn doch nur Anleihen gekauft wurden? :-) :-) :-) Na Fugi, dat war ne Frage wa. Ihr seid solche Helden.

  10. „…Nur gerade Horst Schlemmer ist da wie Schei…. am Schuh…“

    Wer sich derartig über andere äußert, hat Probleme.
    Meine Meinung.

    1. @Columbo @Helmut
      ach, @Columbo, diese Beleidigung habe ich doch glatt ueberlesen..
      Mein lieber @Helmut. Ihnen faellt also nichts mehr an, als beleidigend, also ein ad hominem Angriff zu benutzen. Wer keine Arguemente hat. Aber Helmut, Sie sollten in die Schule des verblichenen ottonormas gehen, der konnte das doch besser.

  11. Zu der Vertragstreue von Russland.
    Gazprom zahlt die Transitgebüren an die Ukraine.

    …Das heißt, Gazprom müsste beim Lieferstopp weiterhin Transitgebühren an die Ukraine überweisen…

    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/gas-transit-mit-russland-verlaengern-ukraine-regierung-aeussert-sich-li.2180485

    1. @Helmut
      wir hatten schon festgestellt, dass es unterschiedliche Aussagen gibt. Und Sie picken sich einfach die rau, die Ihnen in den Kram passt. @Michael hat Ihnen die gegenlaeufigen Aussagen in den Medien aufgelistet. So was nennt man Rosinenpickerei.

  12. Derselbe Krieg, und die Ukraine steht vor der Pleite(!?)
    Ich denke Russland sollte schon lange durch die ganzen Sanktionen pleite sein.
    Wieviel hundert Milliarden hat die Ukraine schon insgesamt von allen Natomitgliedsstaaten erhalten?
    https://www.n-tv.de/25020079

    Deutschland alleine hat der Krieg schon etwa 200 Milliarden gekostet.
    Da könnte Deutschland doch nocheinmal 200 Milliarden springen lassen.
    Wie ich hier schon öfter geschrieben habe: Es wird alles sehr, sehr teuer werden. Wenn es so lange geht wie in Vietnam oder in Afghanistan, dann sind es noch fasst weitere 18 Jahre, und dann geht es wohl in die Billionen.
    Hauptsache ich muss das nicht bezahlen, und bin weit weg.
    Und wenn Putin nicht den Krieg gewinnt, muss ja auch noch alles für den Wiederaufbau bezahlt werden.
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ukraine-krieg-kostet-deutschland-mehr-als-200-milliarden-euro-19534652.html

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      ja, es ist halt wieder ein Beweis, dass Sie zum einem halt eine Menge an Schwurbelmedien konsumieren und den Rest regelmaessig falsch verstehen.
      Ist Ihnen schon durch den Kopf gegangen, dass Russland Pleite (sprich: Zahlungsausfall) geht, obwohl es eigentlich Geld hat?
      Tja, daruber koennen Sie mal nachdenken….

    2. @Helmut
      Sie zappeln argumentativ inzwischen wie ein nerviger Moskito, der endlich ins Spinnennetz geflogen ist.
      Inzwischen ziehen Sie sogar das viel gescholtene Bashing-Opfer Prof. Marcel Fratzscher, PhD heran, um die Kosten von Putins Angriffskrieg für Deutschland zu beziffern.

      Jeder weiß, dass dieser Überfall viele hundert Milliarden kostet. Nicht nur für Deutschland, auch für andere Länder der EU und auch den Agressor selbst.
      Es wird für alle sehr, sehr teuer werden.
      Auch Sie in Spanien müssen das letzendlich mit bezahlen, da hilft es gar nicht, dass Sie angeblich weit weg sind.
      Welche Prepper-Blase für Ihr selbst gewähltes Heimatland spinnen Sie sich eigentlich zusammen?

  13. Politkabarett, aber leider Realität

    Permanix als Beschützer der Grünen, dass ich nicht lache. Dabei wollen die drei grössten Provokateure von Helmut dem anständigen Helmut Manieren beibringen.Mit ihren Ferndiagnosen von diversen Krankheiten könnten sie vor der eigenen Haustüre wischen.Sogar deutsche Kabarettisten die nicht gerade linkslastig sind sehen kein gutes Haar an der Ampelregierung inkl. der Leyer Uschi.
    Videos von Mathias Richling sind sehr interessant und traurig lustig.

  14. Ja Michael, richtig, Russland hält die Verträge ein, weil damit Geld verdient wird.
    Und die Verträge über die Gaslieferung über N1 und N2 sollen dann nicht eingehalten worden sein, zumal Deutschland und Europa keine Kriegsgegner von Russland sind?
    Gut, ich weiß auch, dass das Märchenstunde der Ideologen hier ist, wenn sie behaupten Russland hätte die Verträge gebrochen.
    Aber das ist eben so bei Ideologen und Sektenanhängern so.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Wie Sie selbst festgestellt haben, haelt Russland seine Vertraege nicht ein.

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