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China: Unternehmenspleite in letzter Sekunde abgewendet – aber durch wen?

Markus Fugmann

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Das Unternehmen China’s Huatong Road & Bridge stand praktisch vor dem Aus (siehe dazu unseren Bericht vom 17.Juli): das Unternehmen schien keine Chance zu haben, eine heute ausstehende Zahlung an Anleihehalter bedienen zu können. Dann jedoch die überraschende Wende: das Unternehmen gab bekannt, die erforderlichen 64 Millionen US-Dollar doch auszahlen zu können – ohne sich jedoch zu äußern, woher die Geldmittel stammen. Ein Auslöser der Krise war offenkundig, dass der CEO der Firma, Wang Guorui, unter Betrugsverdacht steht und aus einem lokalen Beratergremium entfernt worden war.

Bislang schweigen alle Beteiligten, woher plötzlich die Geldmittel stammen – wahrscheinlich aber ist, dass die Lokalverwaltung der Provinz Shanxi die Pleite verhindert hat, um einen Dominoeffekt zu vermeiden. Hinzu kommt, dass die Lokalregierung bei einer Pleite eines Unternehmens in ihrer Region um ihr eigenes Kredit-Ranking fürchtet und daher Huatong Road & Bridge „ausgebailt“ hat.

Unterdessen aber zeichnet sich schon der nächste Problemfall ab: China Erzhong Group (Deyang) Heavy Industries (mit Sitz in der Provinz Sechuan) warnte in einer Mitteilung an die Shanghaier Börse, dass das Unternehmen derzeit überfällige Kredite nicht bedienen könne. Man erwarte weitere Verluste und habe derzeit keinen Zugang mehr zu Krediten, so das Unternehmen weiter..

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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