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China, USA, Yuan: Manipulation zugunsten der Finanzelite

Redaktion

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Gastkommentar von Ernst Wolff

Nach dem Börsenbeben der vergangenen Tage haben die globalen Aktienmärkte in der Mitte der Woche eine – vorläufige – Trendwende vollzogen. Die Mainstream-Medien feiern das als „Erholung nach einem reinigenden Gewitter“ und werten es als Beweis für die Funktionstüchtigkeit des Systems. In Wahrheit aber zeigt die Entwicklung genau das Gegenteil: Das System ist ohne Hilfe von außen nicht überlebensfähig.

Federal Reserve neben China einer der Ausgangspunkte der Geldflut
Federal Reserve in Washington D.C. – eine der Standorte, an dem die Geldflutung beschlossen wurde.
Foto: AgnosticPreachersKid / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Chinas Aufstieg

Auslöser für die internationalen Schockwellen waren die Einbrüche am chinesischen Aktienmarkt. China hat den USA inzwischen den Rang des wirtschaftlich bedeutendsten Landes der Erde abgelaufen. Während die USA der wichtigste Handelspartner von 74 Ländern sind, erfüllt China diese Rolle inzwischen für 124 Länder. Unter den sechs größten Banken der Welt befanden sich im April 2015 vier Geldinstitute aus China.

Nach dem 1978 durch Deng Xiaopings Reformpolitik in Gang gesetzten beispiellosen Boom wurde Chinas Wirtschaft durch den Crash von 2008 schwer getroffen. Um sie wieder anzukurbeln, wurde den Banken die Kreditvergabe erleichtert, es wurden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt und riesige Infrastrukturprojekte in Auftrag gegeben. Das unregulierte Schattenbankenwesen explodierte, die Hälfte aller Kredite werden heute in China in diesem Sektor vergeben. Sein Volumen wird zurzeit auf 5 Billionen US-Dollar geschätzt.

Die Reaktion auf den Crash

Auch die USA und die Eurozone reagierten auf den Crash von 2008, indem sie der Finanzindustrie riesige Geldsummen zur Verfügung stellten und die Zinsen senkten. Da der größte Teil dieses Geldes aber in die Spekulation wanderte, kam die Realwirtschaft nicht wieder in Gang, wodurch China die Rolle des globalen „Motors“ zufiel.

Trotz aller Anstrengungen konnte China nicht verhindern, dass die Nachfrage in den USA und Europa aufgrund der stockenden Wirtschaftsentwicklung immer stärker nachließ. Wegen der rückläufigen Investitionsmöglichkeiten hat sich das chinesische Geld daher neue Anlagemöglichkeiten gesucht. Eine davon war neben dem Immobilienmarkt der chinesische Aktienmarkt, der in den vergangenen Jahren einen kräftigen Aufschwung nahm.

Obwohl dieser Markt weltwirtschaftlich unbedeutend ist, gilt er als ein Indikator für die Gesundheit des chinesischen Systems. Deshalb reagierte die Regierung in Beijing, als der Markt im Mai / Juni einbrach, mit drastischen Maßnahmen: Sie pumpte Geld in den Markt, verbot Leerverkäufe (Wetten auf fallende Kurse), stoppte neue Aktien-Emissionen, untersagte Großinvestoren für sechs Monate den Verkauf von Aktien, verhaftete zudem einzelne Aktienhändler und warf ihr nicht genehme Wirtschaftsjournalisten ins Gefängnis.

Yuan

Der zweite schwere Einbruch folgte dann Mitte August. Ihm ging eine politisch bedeutsame Entwicklung voraus, die einer kurzen Erklärung bedarf: Obwohl realwirtschaftlich inzwischen wichtiger als die USA, spielt China auf dem globalen Währungsmarkt bisher keine Rolle. Der Yuan ist nicht frei handelbar und an den US-Dollar gebunden. Um diesen Zustand zu ändern, hat die chinesische Regierung in den vergangenen Monaten einige Anstrengungen unternommen. Unter anderem hat sie die Aufnahme des Yuan in den Währungskorb der Sonderziehungsrechte des IWF beantragt, in dem sich bisher nur der US-Dollar, der Euro, das britische Pfund und der japanische Yen befinden. Dieser Antrag ist am 11. August vom US-dominierten IWF für mindestens 9 Monate auf Eis gelegt worden. Am selben Tag und an den beiden darauffolgenden Tagen hat die chinesische Regierung ihre Währung abgewertet – eine deutliche Vergeltungsmaßnahme für die als Affront empfundene Entscheidung des IWF.

Als es kurz darauf zu weiteren Abstürzen an der Börse Shanghai kam, tat die chinesische Regierung zunächst – nichts. Diese Untätigkeit jagte Anlegern rund um den Globus einen gehörigen Schrecken ein, schickte die Börsen weltweit auf Talfahrt und brachte dem Dow Jones den höchsten Tagesverlust seiner Geschichte ein. Die US-Zentralbank Federal Reserve reagierte daraufhin, indem sie einen ranghohen Vertreter öffentlich erklären ließ, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit auf die von Anlegern gefürchtete Zinserhöhung im September verzichten werde.

Erst nach dieser Absichtserklärung, Investoren weiterhin unbegrenzt billiges Geld zur Verfügung stellen zu wollen, beruhigten sich die Aktienmärkte wieder. Daraufhin griff die chinesische Regierung erneut mit einer Senkung des Leitzinses und weiteren Geldspritzen in den eigenen Markt ein, der sich daraufhin ebenfalls leicht erholte.

China und die USA

Der Konflikt zwischen Beijing und Washington darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass China und die USA sich nicht nur als Konkurrenten gegenüberstehen, sondern auch auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden sind: China hält verschiedenen Angaben zufolge 1,2 bis 1,4 Billionen in US-Staatsanleihen und könnte das US-Finanzsystem durch einen plötzlichen Verkauf dieser Anleihen in schwerste Bedrängnis bringen (Ein Warnschuss in diese Richtung dürfte der Verkauf von Anleihen im Wert von 100 Mrd. US-Dollar in den vergangenen zwei Wochen sein). Die USA wiederum sind wegen der nicht vorhandenen Erholung ihrer Wirtschaft auch in Zukunft von China als weltweitem Wachstumsmotor abhängig.

Dass es trotz dieser wechselseitigen Abhängigkeiten zu den teilweise dramatischen Entwicklungen der vergangenen Tage kam, zeigt zum einen, wie angespannt neben der wirtschaftlichen auch die geopolitische Lage derzeit ist. Zum anderen beweisen die Interventionen der Zentralbanken zur Stützung der Börsen einmal mehr, dass diese weltweit keinesfalls den Zustand der Realwirtschaft widerspiegeln, sondern durch und durch manipuliert sind und nur durch ständige Injektion frischen Geldes in Gang gehalten werden können.

Der große Verlierer der vergangenen Tage war einmal mehr die soziale Gerechtigkeit. Während z.B. der Londoner Hedgefonds Nexus durch Wetten auf den fallenden Yuan seinen ultrareichen Investoren in wenigen Tagen 200 Millionen Dollar Gewinn einbrachte und die Banken durch ihren Hochfrequenzhandel umgehend auf Kursverluste reagieren konnten, verloren zahlreiche Anleger aus der Mittelschicht rund um den Globus mehrere Milliarden an Vermögen. Noch härter traf es die unteren Einkommensschichten: Die fallenden Rohstoffpreise und die Abwertungen zahlreicher Währungen, die mit dem Börsenbeben einhergingen, führten dazu, dass vor allem in den Schwellenländern tausende Arbeitsplätze verloren gingen und die ohnehin verschwindend geringe Kaufkraft derer, die täglich ums blanke Überleben kämpfen, weiter geschmälert wurde.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Siggi50

    31. August 2015 11:04 at 11:04

    Es ist immer das selbe Drama. Das Finanzkassino dient nur der Geldelite, und wird als Verschiebebahnhof der Vermögen von unten nach oben genutzt.

    Das Zinseszinssystem versklavt die Völker, vergrößert weltweit die Armut und bedient die Gewaltspirale, deren Auswikungen wir nun endlich am eigenen Leib verspüren dürfen.

    Traurig stimmt mich, das selbst die sogenannten sozialistischen Parteien, die sich das Wohl des gemeinen Menschen auf die Fahne geschrieben haben, diese Probleme komplett ausblenden und helfen, die Verlierer des Systems gegeinander zu hetzen und auszuspielen.

    • Avatar

      joah

      31. August 2015 13:54 at 13:54

      Wer allerdings permanent nur in Resignation schwelgt, wird dennoch Chancen dieses unabwendbaren Ereignissens verpassen. Gerade dann, wenn man keine Energie und Zeit dahingehend investiert, das System (oder besser: die Systeme) zu verstehen, welches wie wirkt – Verständnis kommt immerhin von Verstand. (nicht, das ich Ihnen hier etwas schlechtes unterstellen mag – ernsthaft nicht)
      Die derzeitigen Geschehnisse nur auf die Zinses-Zins-Wirkung zu reduzieren, wäre allerdings meiner Meinung nach noch etwas zu einfach. Hier wirken noch ganz andere Kräfte mit. Wer dann auf fremde Hilfe von politischen Parteien setzt (eigene Verantwortung abgegeben durch Wahlen), dem ist allerdings wahrlich nicht mehr zu helfen – das ist jetzt allerdings vollkommen ehrlich gemeint.

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

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Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

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Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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