Europäische Unternehmen kehren China den Rücken. Die neue Studie der Handelskammer zeigt: Der Rückzug beschleunigt sich – und führt überraschend zurück nach Europa.
China: Europas Firmen verlassen das Land
Immer mehr europäische Unternehmen kehren China den Rücken. Was einst als Markt mit unbegrenztem Potenzial galt, gilt heute als geopolitisches Risiko. Die Richtung der Kapitalströme hat sich verändert. Nicht mehr Südostasien oder Mexiko profitieren vom Rückzug, sondern Europa selbst. Diese Rückverlagerung ist kein Nebeneffekt, sondern das zentrale Signal der aktuellen Business Confidence Studie der Europäischen Handelskammer in China.
Peking versucht gegenzusteuern. Im Februar legte der Staatsrat ein neues Maßnahmenpaket vor, um angesichts der veränderten globalen Lage und der neuen US-Regierung verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Doch die Wirkung bleibt aus. 2024 hatten internationale Investoren dem Land bereits in großem Umfang den Rücken gekehrt. Der Netto-Abfluss ausländischer Direktinvestitionen lag allein im ersten Halbjahr bei 4,3 Milliarden US-Dollar. Für das laufende Jahr liegen noch keine endgültigen Zahlen vor. Doch schon jetzt ist klar: Der Trend setzt sich fort – nicht trotz, sondern wegen der jüngsten politischen Signale aus Peking.
China verliert an wirtschaftlicher Strahlkraft
Die Stimmung der Unternehmen in China verschlechtert sich weiter. In der jährlichen Umfrage der Europäischen Handelskammer gaben 73 Prozent der befragten Firmen an, dass sich das Geschäftsumfeld im vergangenen Jahr verschlechtert habe. Es ist der vierte Rekordwert in Folge. Und die Unternehmen erwarten nicht, dass sich das Klima in absehbarer Zukunft aufhellt.
Die schleppende wirtschaftliche Entwicklung schlägt sich in schlechteren Umsätzen der Unternehmen wieder. In sieben von zehn Branchen liegt die EBIT-Marge inzwischen unter dem globalen Durchschnitt. Besonders hart trifft es den Einzelhandel, die Medizintechnik und professionelle Dienstleistungen. Also in genau den Bereichen, in denen die chinesische Wirtschaft Schwäche zeigt. Im Konsum, der in die Gesundheitsbranche durchschlägt.
Dagegen liefern die Branchen, die im weiteren Sinne mit dem Export beschäftigt sind, weiter Gewinne. Also Logistik und alles, was mit Schifffahrt zu tun hat. Doch auch hier basiert der Erfolg weniger auf chinesischer Nachfrage als auf internationalen Störungen der Lieferketten, etwa im Roten Meer.
Standort China verliert strategisch an Boden
Was bleibt, ist Unsicherheit. Nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen zeigen sich zuversichtlich, künftig in China steigende Gewinne zu erzielen. Noch vor vier Jahren lag dieser Wert bei fast fünfzig Prozent. Die große Ernüchterung hat eingesetzt, doch sie ist kein Ergebnis plötzlicher Ereignisse, sondern gewachsener Erfahrungen.
Ein zunehmend dominierender Faktor ist die Politisierung des Wirtschaftsumfelds. Über die Hälfte der Unternehmen gibt an, dass sich der politische Einfluss auf ihr Geschäft verschärft hat. Gemeint ist nicht nur der Druck chinesischer Behörden. Auch neue Auflagen aus Europa und den USA, steigende Anforderungen im Bereich ESG, Exportkontrollen und die Eskalation von Handelskonflikten wirken sich aus. Hinzu kommen Erwartungen von Kunden, die in vielen Fällen selbst politisiert sind.
Diese Gemengelage führt dazu, dass Investitionen nicht mehr verschoben, sondern gestrichen werden. Bereits siebzehn Prozent der Unternehmen haben Projekte aus China abgezogen. Weitere sechzehn Prozent planen konkrete Schritte.
Unternehmen kehren überraschend nach Europa heim
Erstmals ist Europa das bevorzugte Ziel der Reinvestitionen. Das markiert einen deutlichen Bruch mit dem bisherigen Verhalten. In den vergangenen Jahren hatten sich Unternehmen, die sich von China abwandten, meist in andere asiatische Märkte orientiert. ASEAN-Staaten, Indien, manchmal auch Mexiko.
Nun kehren sie zurück. Nicht mehr Südostasien, sondern Europa. Das ist keine taktische Zwischenlösung, sondern eine strategische Neubewertung. Der Grund dafür liegt nicht in besseren Standortbedingungen. Sondern in einem fundamentalen Bedürfnis: Berechenbarkeit.
Was bislang als Schwäche Europas galt – seine Regulierungsdichte, seine Langsamkeit, seine Bürokratie – wird nun als Stabilitätsfaktor geschätzt. Die Unternehmen entscheiden sich nicht für Wachstumsfantasien. Sie entscheiden sich für Rechtssicherheit, für Planbarkeit, für politische Verlässlichkeit. Und sie tun das ganz bewusst gegen China.
Ausländische Unternehmen setzen immer mehr auf die sogenannte Silobildung, um sowohl ihre chinesischen als auch ihre internationalen Geschäfte zu schützen. Es werden Brandmauern eingeführt. Sie trennen ihre China-Aktivitäten organisatorisch vom globalen Geschäft. In manchen Fällen wird sogar auf separate IT-Systeme und Produktlinien umgestellt. Diese Strategie bedeutet höhere Kosten, geringere Synergieeffekte und eine Schwächung der globalen Innovationskraft. Doch viele Unternehmen sehen darin die einzige Möglichkeit, sich auf Schockwellen zwischen den Anforderungen des chinesischen Marktes und der internationalen Politik vorzubereiten.
Grüne Strategie endet am Schreibtisch
Auch bei einem anderen Thema zeigt sich die neue Zurückhaltung. Klimaziele, die für europäische Unternehmen inzwischen Standard sind, verlieren in China an Priorität. Der Anteil der Firmen, die in China keine CO₂-Neutralität anstreben, ist gestiegen. Der Grund liegt selten im fehlenden Willen, sondern fast immer in der Umsetzung. Unklare Vorgaben, mangelnde Anreize und widersprüchliche Zuständigkeiten blockieren Investitionen in grüne Technologien. Dies ist eine interessante Entwicklung. Denn insgesamt zeigt sich, dass sich der CO₂-Ausstoß Chinas vermindert. An diesen Aussagen zeigt sich, dass hier China noch viel Potential hat, seine Wirtschaft klimaverträglicher zu machen.
Die wirtschaftspolitischen Konsequenzen dieser Entwicklungen zeigen sich bereits heute. Nur 38 Prozent der Unternehmen planen eine Expansion in China. Gleichzeitig setzen 52 Prozent auf Kostensenkung, vor allem durch Personalabbau. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sind betroffen. Sie waren lange Zeit die Brückenbauer zwischen China und Europa. Heute sind sie die ersten, die sich zurückziehen.
Wie seit Jahrzehnten bleibt es bei den Versprechen Chinas, Reformen durchzuführen und sich zu öffnen. Doch in der Realität bleibt vieles Ankündigung. Laut Umfrage würden 53 Prozent der Firmen mehr investieren, wenn es echten Marktzugang gäbe. Aber ein Drittel glaubt nicht mehr daran, dass dies noch geschehen wird. Der Rest wartet auf Beweise statt Versprechen.
Der Business Confidence Survey der Europäischen Handelskammer schreibt die Geschichte der letzten Jahre fort und zeigt, dass es wenig Erholung gibt. Nach der Amtsübernahme hat die Regierung in Peking weitere zaghafte Schritte zur Öffnung und zum Entfernen von Marktzugangsbarrieren angekündigt. Die Befragung im nächsten Jahr wird das gleiche Ergebnis zeigen, wie in den letzten Jahrzehnten auch. Die politischen Hürden bleiben hoch. Neu ist, dass sich die Unternehmen wieder heim nach Europa orientieren. Den Unkenrufen zum Trotz scheint das Unternehmensklima in den Heimatmärkten doch nicht so schlecht zu sein, wie es berichtet wird.
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Dann müssten ja auch Arbeitsplätze entstehen und die Deindustrialisierung fällt dann aus.
Die Wahrheit ist, dass die Europäer in China nicht konkurrenzfähig sind und daher wieder heimkehren. Und der Wettbewerb ist dort heftiger.
Richtig!
Ausserdem hat sich China das Know-How dieser Firmen bereits einverlaibt.
Aktuell sehen wir an bestimmten europäischen Universitäten bei einigen Studiengängen über 50% Chinesische Doktoranten mit chin. Staatsstipendium.
D.h. China holt sich das Know-How jetzt direkt an unseren Hochschulen und nicht mehr erst bei den in China präsenten Firmen.
Warum dann noch besonders freundlich zu ausl. Firmen sein?
Das widerspricht doch nun zu 180° dem anderen Artikel von heute, wo Ökonomen dazu raten, dass jetzt schnell unbedingt die Leitzinsen gesenkt werden müssen, eben wegen der Investoren, die ja aber offenbar schon da sind.
Ist höchste Zeit.
vom mir aus können diese sogenannte Investoren dort bleiben wo der Pfeffer wächst gerne in China die haben wenigstens. die Eier diese zu kontrollieren.investoren sind der tot jeder Gesellschaft und mit den rechten in Europa haben diese Dann volle Versklavungs möglichkeiten. es währe besser neue Menschen zu kapitalisieren mit ethisch besseren Standarts als diese vorherige Generation die nur auf Marge aus ist. die Investoren die jetzt in China sind sollen bloß auf den Markt bleiben und nie wieder kommen dürfen.
Wäre doch mal interessant wenn die Europäische Handelskammer bekannt gegeben hätte, in welches Land der EU die Unternehmen zurückgekehrt sind.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Hoffentlich nicht nach Deutschland !!!!! Bloß nicht Deutschland !!! Nein, nein, es DARF NICHT sein !!! 😲😱
Da würde doch mit einem Schlag ein jahrelang aufgebautes, riesengroßes Kartenhaus sang- und klanglos in sich zusammenfallen 😂
Hier geht es um Reinvestitionen, um die Richtung der Kapitalströme.
Nun, dazu möchte ich dir noch einmal einen Kommentar vom 13. Mai 2025 nahelegen:
https://finanzmarktwelt.de/zew-index-erwartungen-besser-aktuelle-lage-noch-mieser-348739/#comment-204928
Die ausländischen Direktinvestitionen 2024 waren höher, als in den drei Jahren von 2019 bis 2021 zusammen. Die letzten drei Jahre 2022 bis 2024 erreichten bei ausländischen Investitionen in DE die höchsten Rekordwerte jemals.
“Unternehmen aus aller Welt sehen Deutschland als einen hervorragenden Standort und expandieren deshalb hier.
Die größten Unternehmen werden natürlich von der Größe und Bedeutung des deutschen Marktes angezogen“, sagt Hermann. „Und das macht das Land auch für die KMU noch attraktiver.
Diese Zahlen relativieren einige der jüngsten Negativschlagzeilen über das deutsche Wachstum und setzen sie in den entsprechenden Kontext“, sagt Hermann. „Deutschland bleibt das wirtschaftliche Herz und Kraftwerk Europas. Es ist also nach wie vor ein Top-Standort für internationale Unternehmen, die ihr Geschäft ausbauen wollen.“
https://www.gtai.de/de/meta/presse/deutschland-bleibt-krisenresistentes-top-direktinvestitionsziel-1896730
http://german.china.org.cn/txt/2025-05/13/content_117872654.htm
@Helmut
Welchen Teil von dem Wort „Umfrage“ verstehst du wieder nicht? Bei 25 Mitgliedsstaaten müssen dann 25 Felder zum Ankreuzen gemacht werden???? Und für Ex-EU noch mal mindestens ein extra-Feld?
Mein Gott, Helmut, kannst du nicht einmal erst nachdenken, bevor du was schreibst?
Ist ja eine gute Nachricht. Da wird ja die BRD und Europa zum Eldorado. Wir haben ja auch die Besten Rahmenbedingungen weltweit. Hohe Energiekosten, Bürokratie, Hohe Steuern, Teurer Sozialstaat, VIELE Fachkräfte und nicht zu vergessen die beste Regierung seit der Gründung (außer die Merkelzeit natürlich die war noch besser). Vorwärts immer Rückwärts nimmer.
na ja. Die Gründe sind aber andere. Der Titel wäre besser mit : Aufgabe mangels Erfolg. Kein in China konkurrenzfähiges Unternehmen geht dort freiwillig wieder weg. Und die die dort aufgeben werden bestimmt und Europa auch keinen Erfolg haben. Es sei denn, man hält sich die Chinesen mit Zöllen vom Pelz
Das wird ein ganz neues Lebensgefühl sein, in Deutschland zu leben.
Im Jahr 2024 wurde in Deutschland bei rund 29.000 Straftaten ein Messerangriff polizeilich erfasst.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1471312/umfrage/messerangriffe-in-deutschland/
Das wären umgerechnet auf die chinesische Bevölkerungsanzahl etwa 400.000.
Ob die Rückkehrer das wissen?
Was wäre wohl in den westlichen Medien los, wenn in China etwa 1.000 Menschen täglich in Zügen, vor Kindergärten, auf der Straße usw. abgestochen würden?
Die anderen Gewalttaten noch gar nicht eingerechnet.
Für das neue Lebensgefühl dürfen dann etwa 50% vom Lohn an Abgaben geleistet werden, bei einer maroden Infrastruktur, und wenn nicht noch privat zusätzlich vorgesorgt wird, gute Aussichten auf Altersarmut.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Dann geh mal nach China: Vor den Kindergärten stehen Polizisten und Sicherheitskräfte herum, weil es immer wieder Idioten gibt, die entweder dort mit Messern auf Kinder einstechen oder – effizienter – mit Autos in Schulkinder rasen. Bei einer dieser Aktionen wurden dutzende Kinder verletzt.
Tja, China ist ein tolles Land, genau wie Russland: Volle Meinungsfreiheit, keinerlei Überwachung, eine Demokratie mit vollem Wettbewerb zwischen den verschiedenen Parteien – von extrem links bis extrem rechts. China ist ein total friedliebendes Land, das seine Nachbarn – insbesondere Taiwan – niemals bedrohen würde.
//Vorsicht: In dem Text sind Spuren von Ironie enthalten //
Ach ja, Altersarmut: Dir ist schon bewusst, dass China eines der besten Rentensysteme der Welt hat? Dort bekommen nur die eine Rente, die dort gearbeitet haben, wo sie auch ihren polizeilichen Wohnsitz haben.
Mit anderen Worten: Ca. 50 % der Chinesen bekommen gar keine Rente, weil sie zwar in die Rentenkasse eingezahlt haben, aber niemals dort gelebt haben, wo ihr offizieller Wohnsitz gemeldet ist.
Aber all das kann Helmut nicht wissen, weil er niemals in China war und sich nie ernsthaft mit dem Land auseinandergesetzt hat.
Du laberst von morgens bis abends geistigen Dünnschiss.
@Helmut
Du hast einfach keine Ahnung.
Was meinst du eigentlich, wie viele Mitarbeiter davon betroffen sind, dass nicht mehr in China investiert wird?
Bei kleinen Firmen gibt es vielleicht ein bis zwei deutsche Mitarbeiter, selbst bei großen Firmen wie Henkel arbeiten gerade einmal ein Dutzend Expats. Der Rest sind Chinesen.
Und wenn in China nicht unbedingt mehr investiert wird, heißt das noch lange nicht, dass die Unternehmen dort die Segel streichen.
Und was glaubst du, was die Deutschen am ehesten kümmert?
Sie können endlich wieder günstig einkaufen gehen. Sie bekommen all das, was sie in China nicht kaufen können.
Sie verstehen wieder alles.
Sie erhalten eine gute Gesundheitsversorgung zu einem relativ günstigen Preis (hattest du nicht mal erwähnt, dass du nur nicht nach Russland gehst, weil du dir dort deine Krebsbehandlung nicht leisten kannst – aber in Spanien in der sozialen Hängematte liegst?).
Gute Schulen kostenlos.
Ein Verkehr, den man überlebt.
Ein ziemlich geordnetes Leben.
Zugang zu allen Medien, keine Überwachung.
Keine Polizisten, die alle paar Monate an der Tür klingeln und nachsehen, ob man da lebt, wo man gemeldet ist.
Aber Helmut war nie in China.
Helmut hat nirgends außer in Deutschland gelebt.
Helmut weiß nichts.
Und mit seiner überschaubaren Bildung wäre er in China auch nirgends genommen worden.
Helmut versucht nur wieder von seinem Unwissen abzulenken, indem er eine neue Sau durchs Dorf treibt.
Keiner soll ihn daran erinnern, dass er keine Ahnung hat, wie Stromverbrauch gemessen wird – obwohl er Handwerksmeister ist.
Dass er nicht lesen kann und Kiesinger einfach eine SS-Vergangenheit andichtet.
Dass er von Steuern und Zöllen keine Ahnung hat – etwas, das in China ziemlich wichtig ist.
Und: Dass er selbst versucht, mit einer KI zu diskutieren.
Alle Chinesen würden ihn auslachen.
lustig ist dass ihr eure Geschichten auch noch selber glaubt…aber egal,.erzählt euch ruhig weiter Märchen. wie der Test der Welt euch klar gesagt hat, mit Unterstützern von der Geschichte handelt man nicht. also redet euch das weiter schon es ändert nichts…
Mal sehen welche Länder in der EU von den „China-Rückkehrern“ bevorzugt werden.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Das ist doch ganz einfach: Die Mehrzahl der Unternehmen kehrt zurück zu Mama. Und welches europäische Land hat die größten FDI-Investitionen in China? Deutschland.
Im Übrigen sieht man das ja schon ziemlich lange: Deutsche Unternehmen reinvestieren lediglich ihre Gewinne in China. Sie bekommen sie auch nicht heraus, weil die Gewinne in Joint Ventures liegen und dort verbleiben. Das ist meist in den Verträgen so vereinbart.
Etwa 80–90 % der FDI werden von den großen Unternehmen getätigt – VW, Bayer etc.
Aber naja, man müsste sich halt mit China und deutschen Unternehmen genau beschäftigen. Aber dazu ist unser Helmut ja nicht in der Lage. Er erzählt den lieben langen Tag nur geistigen Dünnschiss.
@Dói Ennoson
Ich möchte mich an der Stelle ausdrücklich für Ihre fundierten und erhellenden Artikel über die Wirtschaftspolitik und die ökonomischen Entwicklungen in China bedanken.
Damit eröffnen Sie interessierten Lesern einen tieferen Blick in eine ansonsten von Zensur und Propaganda dominierte Diktatur.
Durch Ihre Arbeit schaffen Sie einen unaufgeregten, faktenbasierten Gegenpol zur nervösen neodeutschen Fake-News-TikTok-Blase, in der sich eine Minderheit von 20% zur stärksten Kraft im Land und zum Verkünder des Volkswillens aufzubauschen versucht.
Eine Minderheit, die 80% nicht gewählt haben, die von gut zwei Dritteln als rechtsextremistisch eingestuft wird und die mindestens ebenso viele nicht in Regierungsverantwortung sehen wollen.
Eine radikalisierte Minderheit, die sich inzwischen nicht einmal mehr scheut, Diktatoren, Autokraten, Oligarchen und fluktuierend-oszillierend-anpassungsfähige Wesen wie Heute-so-morgen-so DJ Trump gedankenlos und emotional zum wünschenswerten Führungs-Standard zu proklamieren. Die Länder wie Russland und China kritiklos und faktenfrei verklärt, Hauptsache nicht Deutschland. Eine Minderheit, die Europa grundsätzlich diffamiert und jegliche Folgen davon ignorant und elegant unter den Teppich zu kehren versucht.
Bitte bleiben Sie uns gewogen, auch wenn Trolle wie @Helmut durch fundamentale Wissensdefizite bewusst oder unbewusst ein Vielfaches an Kommentaren provozieren und damit die Aufmerksamkeit von der Realität abzulenken versuchen.
@Michael
Vielen Dank für das Lob.
Wobei ich bei diesem Artikel das Wort „Fakten“ einschränken möchte. Es sind die Angaben der Unternehmen selbst. Ob sie tatsächlich zutreffen, ist eine andere Frage.
Man muss diese jährlichen Umfragen immer einordnen – und vielleicht habe ich das hier nicht getan: Der Adressat der Umfrage ist die chinesische Führung und dient als Diskussionsgrundlage mit ihr.
Trotzdem bieten vor allem die Zeitreihen immer wieder interessante Einblicke, wie sich das Sentiment verändert – oder auch nicht. Vor allem Letzteres: wie wenig sich die Öffnung, die Diskriminierung und die nichttarifären Handelshemmnisse im Laufe der Zeit ändern.
Dies ist auch ein wichtiger Punkt, wenn man chinesische Propaganda entlarven möchte.
Und glauben Sie mir: Viele dieser Artikel machen mir persönlich großen Spaß, vor allem wenn ich tief in die Daten eintauchen kann – auch wenn ich mir der Grenzen ihrer Aussagekraft bewusst bin.
Manchmal zeichnen sie ein ganz anderes Bild als die Narrative, die von interessierter Seite gezeichnet werden.
Beispiel: der Handel zwischen den USA und China. Wie alarmistisch waren die Aussagen, und die jetzigen Daten zeigen ein ganz anderes Bild.
Solange es mir Spaß macht, werde ich weiter schreiben.
Die Daten zeigen ja, dass es Menschen gibt, die meine Artikel lesen wollen. Manche können oder wollen sie leider nicht verstehen, und bei manchen zeigt sich, wie sie getriggert werden.
Das gehört zum Handwerk.
Der Artikel ist wenig hilfreich und eher tendenziös und nicht detailliert. Wenns dem Michael und dem Helix gefällt ist sowieso Vorsicht angebracht. Helmut wird auch diesbezüglich der Wahrheit wieder näher sein. China investiert hauptsächlich in Osteuropa und vor allem in Elektromobilität. Das wird wohl wunderbar für die EU wenn hochkarätige E- Autos günstig aus Ungarn kommen.
Kann man googeln: China investiert in Osteuropa, De und Österreich hinken hintennach. Nach De kommen nur Bürgergeld – Süchtige.
@Brics und China, das wird primaArtikel nicht gelesen? Dort steht nichts darüber, ob oder wo Chinesen investieren. Da steht etwas über das Befinden der europäischen Unternehmen in China. Umd wenn die Details interessieren: Einfach die Studie lesen. Ach nee, lesen ist ja nicht deine Kernkompetenz. Man fragt sich, was mehr tendenziös ist: Jemand, der einfach behauptet, nach Deutschland kämen nur Bürgergeldsüchtige, oder der eine Studie mit Zahlen zitiert?
Kommen die Chinesen gleich mit?
…Gigafactory Spanien: Über 1.500 chinesische Fachkräfte für Batteriezellproduktion erwartet…
https://nachrichten.es/gigafactory-spanien-ueber-1-500-chinesische-fachkraefte-fuer-batteriezellproduktion-erwartet/
Dagengen:
…Prestigeprojekt Northvolt vor dem Totalschaden – Milliarden an Steuergeld verbrannt…
https://blackout-news.de/aktuelles/prestigeprojekt-northvolt-vor-dem-totalschaden-milliarden-an-steuergeld-verbrannt/
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Tja, „Spanisch“ und „Fachkräfte“ ist halt ein Oxymoron.
Deswegen fühlst du dich ja auch in Spanien so wohl – du kannst genauso wenig.
Wenn man hier so deine Ausführungen über den Stromverbrauch liest und dann weiß, dass du angeblich einen Meister gemacht hast…
Solche Leute brauchen die Chinesen auch nicht.
„…Gigafactory Spanien: Über 1.500 chinesische Fachkräfte für Batteriezellproduktion erwartet…“
Helmut, ich denke es macht Sinn den Niedriglohnsektor Europas in Spanien auszubauen.
Es ist fragwürdig einen solchen Artikel zu veröffentlichen und erst nach den Reaktionen die Fakten selbst anzuzweifeln. Man hätte diesen Hinweis schon anfänglich beifügen können.
Fazit: Ein grosser Teil der China Investitionen in die EU gehen nach Osteuropa und vor allem nach Ungarn, das sogar ein Austrittskandidat ist. Man sollte auch bedenken ,dass China den Immo- und Börsencrash hinter sich hat und gute Chancen für die nähere Zukunft bestehen. Der Westen ist soweit,dass er diese Korrekturen gar nicht mehr zulassen kann.Man sollte China und die Brics nicht schlechtreden wenn man bedenkt wie es im Westen zu und hergeht. ( Unruhen in Frankreich )
@Schi-Schi Päng
Nun, Sie sollten richtig lesen: Der Artikel ist in Ordnung, aber es sind eben die Meinungen der Unternehmen, keine Fakten.
Die Meinungen der Unternehmen sollte man mit einer gewissen Vorsicht genießen.
Und die Umfrage hat einen Zweck, der hauptsächlich darin besteht, Argumente für Gespräche mit chinesischen Offiziellen zu liefern.
In diesen Umfragen stehen immer eine Menge wertvoller Informationen – mehr, als ich hier schreiben kann. Man muss sie nur lesen können.
Zu Ihrem Punkt, dass Chinesen hauptsächlich in Osteuropa und vor allem in Ungarn investieren: Das ist richtig, und dazu ist letzte Woche eine gute Studie erschienen, die noch auf meinem Schreibtisch wartet.
Aber: Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.
Sie beziehen sich auf Chinesen, die in Europa investieren.
Die Umfrage der Handelskammer bezieht sich auf europäische Unternehmen, die angeben, wie sie investieren wollen.
Das sind zwei verschiedene Perspektiven.
Während europäische Projekte scheitern: China baut Wasserstoffpark in Spanien
https://www.focus.de/finanzen/milliardeninvestition-geplant-waehrend-europaeische-projekte-scheitern-china-baut-wasserstoffpark-in-spanien_id_260301804.html
Spanien: Chinas Milliarden für E-Auto-Boom – Was Deutschland lernen kann!
https://www.business-punk.com/tech/spanien-chinas-milliarden-fuer-e-auto-boom-was-deutschland-lernen-kann/
Usw,
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut