China überschreitet erstmals die 300-Prozent-Marke: Staatliche Schulden wachsen rasant, während Haushalte und Unternehmen auf die Bremse treten.
China: Verschuldung erreicht 302 Prozent BIP – Rekordwert!
Erstmals liegt Chinas offizielle Gesamtverschuldung über der Marke von 300 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Für das Jahr 2025 weist die National Institution for Finance and Development eine Makro-Verschuldungsquote von 302,3 Prozent aus. Gemessen werden die Schulden von Haushalten, Nicht-Finanz-Unternehmen sowie von Zentral- und Lokalregierungen im Verhältnis zum nominalen BIP. Finanzinstitute bleiben in dieser Abgrenzung außen vor.
Staat treibt Chinas Verschuldung nach oben
Die Veröffentlichung markiert einen neuen Höchststand der sogenannten Macro Leverage Ratio. Sie fällt in ein Jahr ungewöhnlich schwachen nominalen Wachstums. Während das reale Bruttoinlandsprodukt um rund fünf Prozent zulegte, wuchs das nominale BIP lediglich um etwa vier Prozent.
Die sektorale Aufteilung bestätigt dieses Bild. Haushalte reduzierten ihre Verschuldung faktisch. Das Wachstum ihrer Verbindlichkeiten fiel 2025 auf 0,5 Prozent und damit auf ein Rekordtief. Die Immobilienkrise wirkt hier doppelt. Neue Käufe bleiben aus, während bestehende Hypotheken werden vorzeitig getilgt. Die hohen reale Zinsen verstärken diesen Effekt. Auch Unternehmen hielten sich zurück. Das Kreditwachstum lag bei etwa vier Prozent und entfiel fast vollständig auf Staatsbetriebe. Bei privaten Firmen stagnierte die Kreditaufnahme nahezu.
Der entscheidende Schuldentreiber ist der Staat. Die staatliche Verschuldungsquote stieg 2025 um 7,6 Prozentpunkte. Ohne diese Ausweitung wäre die Gesamtquote gefallen. Fiskalprogramme, Infrastrukturinvestitionen und die Stabilisierung lokaler Haushalte hielten die Wirtschaft in Bewegung, während Haushalte und private Unternehmen ihre Kreditaufnahme zurückfuhren. Der Staat übernahm damit die Rolle des Nachfragetreibers und ersetzte ausbleibenden Konsum und Investitionen durch kreditfinanzierte Ausgaben. Diese Verlagerung der Schuldenlast in Richtung staatlicher und staatsnaher Einheiten ist in der MLR sichtbar, sie markiert dort jedoch eher die Unterkante der tatsächlichen Belastung.
Zur Einordnung ist deshalb der Blick auf das Total Social Financing (TSF) entscheidend. TSF ist die Messgröße für das gesamte Finanzierungsvolumen der Realwirtschaft. Sie umfasst Bankkredite, Anleihen, außerbilanzielle Finanzierungen und staatsnahe Kreditkanäle. Setzt man den ausstehenden TSF-Bestand ins Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt, liegt Chinas Schuldenquote bereits seit einiger Zeit höher als die NIFD-Messung. Für 2025 ergibt sich eine Größenordnung von rund 320 Prozent des BIP.
Der Abstand zwischen beiden Kennzahlen verweist auf Schulden, die real existieren und finanziert werden, in der offiziellen Abgrenzung der MLR jedoch nur teilweise oder verzögert erscheinen. Dazu zählen vor allem Verpflichtungen lokaler Zweckgesellschaften (den Local Government Finance Vehicle, LGFV) sowie Umschuldungen über staatlich gelenkte Kanäle. Im TSF tauchen sie auf, weil sie den Finanzierungskreislauf belasten. In der MLR werden sie konservativer erfasst.
Immobilienkrise entzieht der Wirtschaft in China Nachfrage
Warum diese Schulden kaum noch Wachstum erzeugen, lässt sich am Haushaltssektor erklären. Der niedrige Konsumanteil der Haushalte am BIP ist kein neues Phänomen und nicht allein das Ergebnis hoher Sparquoten. Über viele Jahre floss ein großer Teil der Ersparnisse in Wohnimmobilien und damit in reale Investitionen. Haushalte trugen so nicht nur über Konsum, sondern über Kapitalbildung massiv zur Binnennachfrage bei. Bau, Industrie und Lokalfinanzen profitierten davon.
Dieses Modell ist seit dem Immobiliencrash gebrochen. Haushalte sparen weiter, investieren aber kaum noch real. Mittel fließen in Bankeinlagen und zunehmend in Finanzanlagen. Das ist rational aus Sicht der Haushalte, ersetzt jedoch keinen Nachfrageblock. Dienstleistungen gewinnen zwar an Bedeutung, sie kompensieren den Wegfall der immobiliengetriebenen Nachfrage jedoch nur begrenzt. Genau hier entsteht die Lücke, die der Staat nun mit Schulden füllt.
Das erklärt auch den scheinbaren Widerspruch zwischen schwacher Kreditnachfrage im privaten Sektor und steigender Gesamtverschuldung. Haushalte und private Unternehmen ziehen sich zurück, der Staat springt ein. Gleichzeitig bleibt das nominale Wachstum schwach. In dieser Konstellation steigt die Schuldenquote zwangsläufig, unabhängig davon, ob man auf die MLR oder auf das TSF blickt.
Die neue NIFD-Zahl bestätigt damit, was das TSF seit längerem signalisiert. Die Verschuldung wächst nicht wegen überbordender Nachfrage, sondern wegen eines strukturellen Lochs in der Binnenwirtschaft. Ob man mit 302 oder mit rund 320 Prozent rechnet, ändert am Befund wenig. Entscheidend ist, dass Schulden ihre frühere Rolle als Wachstumsträger verloren haben und zunehmend zur Stütze eines Systems werden, das ohne sie langsamer laufen würde.
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Mal in leichter Sprache, wie kann ich mir das bildlich vorstellen ?
Auf Deutschland übertragen:
1 Million Leute werden arbeitslos.
Der Finanzminister leiht sich 50 Mrd. EUR von den Banken, den Primary Dealers.
Davon bezahlt er das Brutto-Jahresgehalt der 1 Mio. Arbeitslosen, die dafür Panzer bauen, Alte pflegen, die Behörden unterstützen, u.s.w.
Von den 25 Mrd. Netto-Gehalt kaufen die 1 Mio. Arbeitslosen dann 25 Mrd. Staatsanleihen von den Banken ab. Die restlichen 25 Mrd. gehen als Steuern und Sozialabgaben ohnehin an den Staat zurück, der dann die restlichen 25 Mrd. Anleihen zurückkauft.
Ein perfektes perpetruum mobile ?
Mal etwas sehr stark überspitzt ausgedrückt, läuft das in etwa so in China ?
Wo ist der Haken ?
@Di Palma
Ihre Vorstellung eines geschlossenen Kreislaufs ist nachvollziehbar, aber in dieser Form funktioniert eine Volkswirtschaft nicht. Der Staat kann sich Geld leihen und es in Form von Löhnen oder Investitionen in die Wirtschaft geben. Ein Teil davon fließt über Steuern tatsächlich zurück, ein Teil wird gespart oder auch in Staatsanleihen investiert. Dennoch verschwindet die Schuld dadurch nicht. Sie bleibt als Verpflichtung bestehen und muss verzinst und irgendwann refinanziert werden. In der Praxis werden alte Schulden meist durch neue ersetzt.
Entscheidend ist, ob die zusätzlichen Schulden produktives Wachstum erzeugen. Wenn investiertes Kapital die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöht, steigen Einkommen und Steuerbasis mit, und die Schulden bleiben tragfähig. Wenn jedoch immer mehr Kredit nötig ist, um das gleiche oder sogar weniger Wachstum zu erzeugen, verschlechtert sich die Dynamik. Dann wächst die Verschuldung schneller als die reale Wertschöpfung.
In China sehen wir genau diese Tendenz. Ein großer Teil der Finanzierung läuft innerhalb des staatlich dominierten Bankensystems, was Stabilität verschafft und externe Schocks abfedert. Das ist ein Vorteil. Gleichzeitig steigt jedoch die Gesamtverschuldung seit Jahren schneller als das nominale Wachstum. Es wird zunehmend mehr Kredit benötigt, um die Konjunktur zu stabilisieren. Das ist kein Perpetuum mobile, sondern ein System, das durch immer höhere Verschuldung Zeit gewinnt.
Solange Vertrauen, Kapitalbindung im Inland und politische Kontrolle bestehen, kann dieses Modell funktionieren. Der eigentliche Haken liegt jedoch darin, dass fehlende Produktivität sich nicht dauerhaft durch Kredit ersetzen lässt. Schulden können Wachstum vorziehen, aber sie können es nicht unbegrenzt künstlich erzeugen.
vieles, was Sie sagen, stimmt. Aber das System kann funktionieren, siehe USA. Die USA verschulden sich seit Jahrzehnten immer mehr. Das System brach aber nicht zusammen. Weshalb? Zum einen haben die USA die Weltleitwährung und zum anderen finanziert der Rest der Welt diese Schulden. Also Netto Importeur und einem Defizit können sich die USA so sehr verschulden, bis Ihnen die Schulden zu den Ohren raus quillen… Was soll Ihnen passieren? Sie sind immer noch die unangefochtene Weltmacht, sowohl militärisch als auch im Finanzwesen…
@Frank Johanni
Vielen Dank für Ihren Einwurf. Ich glaube, wir sprechen hier über zwei unterschiedliche Ebenen.
Mein Punkt bezog sich auf China und den Zusammenhang zwischen interner Schuldendynamik und Produktivität. Sie argumentieren hingegen am Beispiel der USA und deren externer Finanzierung über Weltleitwährung, Leistungsbilanzdefizite und globale Kapitalzuflüsse.
Beides sind jeweils in sich stimmige Beobachtungen, betreffen jedoch unterschiedliche institutionelle und makroökonomische Rahmenbedingungen. Der US-Sonderfall erklärt, warum hohe Verschuldung dort tragfähig sein kann, er sagt jedoch wenig über Systeme aus, in denen Verschuldung überwiegend intern getragen wird und Kapital nicht frei abfließen kann.
Insofern widersprechen wir uns nicht, sondern setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Meine Argumentation zielte nicht auf die Frage der geopolitischen Macht, sondern auf die langfristige Tragfähigkeit kreditgetriebenen Wachstums unter chinesischen Bedingungen.
@Doi Ennoson
Mir ist klar, dass eine Volkswirtschaft in dieser von mir dargestellten Form nicht funktioniert.
Die Formulierung war bewusst provokant und überspitzt gewählt.
In Ihrer China-Reihe, die ich aufmerksam verfolge, wundere ich mich immer über die Mentalität der Chinesen.
So, wie ich es wahrnehme, produzieren die Chinesen in einer immer noch wachsenden Wirtschaft jede Menge Waren und Kapitalgüter, von die Chinesen selbst aber gar nichts haben, weil sie kaum etwas konsumieren.
Die Konsumgüter exportieren sie in den Westen, sie produzieren Geisterstädte, in denen niemand wohnt und Hochgeschwindigkeitszüge, in denen immer weniger Leute fahren.
Warum ?
Ist für „den Chinesen“ das höchste Glück die Arbeit, das Beschäftigt-Sein selbst ?
Und ist es für die Regierung das höchste Glück, dass die Bevölkerung soviel arbeitet, weil sie dann nicht auf dumme Gedanken kommt ?
Und deshalb funktieren ständig wachsende Schuldenquoten, weil ohnehin niemand die Schulden jemals zurückbezahlt haben will ? China als Traumland für alle Keynesianer ?
@Di Palma
Zunächst einmal: Entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort. Ich war gestern den ganzen Tag unterwegs.
Ihr Bild von China ist bewusst zugespitzt, das schreiben Sie ja selbst. Es hilft, eine Debatte zuzuspitzen. Das Problem ist nur, dass China sich genau solchen Zuspitzungen immer wieder entzieht. Wenn man das Land verstehen will, muss man akzeptieren, dass es fast immer gleichzeitig widersprüchlich ist.
Sie sprechen von den Fabrikarbeitern, die unsere Konsumgüter herstellen. Ja, diese Menschen existieren. Wanderarbeiter, oft mit sehr langen Arbeitszeiten, häufig getrennt von ihren Familien. Die Kinder wachsen nicht selten bei den Großeltern auf. Das große Ziel ist sozialer Aufstieg über Bildung, und die kostet viel Geld. Dazu kommen Wohnung, Gesundheitsvorsorge, Rücklagen für Notfälle. Für diese große Bevölkerungsgruppe ist Arbeit kein Selbstzweck und kein kulturelles Ideal, sondern schlichte ökonomische Notwendigkeit. Konsum bedeutet hier oft, zum Frühlingsfest nach Hause zu fahren, gemeinsam essen zu gehen oder einmal ins Kino zu gehen. Mehr Spielraum gibt es nicht.
Daneben existiert jedoch eine Mittel- und Oberschicht, die über Jahre massiv vom Immobilienboom profitiert hat. Zwei oder drei Wohnungen sind dort keine Seltenheit. Auch in sogenannten Geisterstädten stehen die Wohnungen nicht herrenlos herum. Sie wurden gekauft, häufig als in Beton gegossener Wertspeicher. Das Problem ist weniger die Abwesenheit von Eigentümern als die Fehlkalkulation der Werthaltigkeit. Wenn die Preise stagnieren oder fallen, wird aus dem Vermögensspeicher eine Belastung.
Und dann gibt es eine wachsende Zahl junger Menschen, die sich bewusst aus diesem Leistungs- und Konsummodell zurückzieht. Bewegungen wie „Lying Flat“ oder die Rückkehr in die Provinz sind Ausdruck einer Erschöpfung gegenüber dem permanenten Aufstiegsdruck. Für diese Gruppe ist weder maximaler Konsum noch Karriere um jeden Preis das höchste Ziel.
Das eigentliche strukturelle Problem liegt weniger in einer angeblichen Arbeitsmentalität als im makroökonomischen Ungleichgewicht. Der private Konsum ist im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft zu schwach. Ein großer Teil des Einkommens wird gespart oder fließt in Immobilien und Finanzanlagen. Gleichzeitig ist das System stark auf Investitionen und Exporte ausgerichtet. China produziert mehr, als es selbst absorbiert. Der Überschuss wird exportiert. Um dennoch hohe Wachstumsraten zu erzielen, greift man immer wieder auf kreditfinanzierte Investitionen zurück.
Dabei sind nicht alle Projekte ökonomisch unsinnig. Eine Hochgeschwindigkeitsverbindung nach Lhasa oder in entlegene Regionen hat auch strategische, politische und langfristige Integrationsfunktionen. Infrastruktur ist in einem Land dieser Größe immer auch staatspolitisches Instrument. Dennoch bleibt das Anreizproblem. Lokale Kader werden über Jahre stark an Wachstumszahlen gemessen. Eine zusätzliche Brücke oder ein weiteres Kraftwerk steigert kurzfristig das BIP und sichert Beschäftigung, selbst wenn der langfristige Bedarf begrenzt ist.
Zum Thema Schulden: Sie funktionieren nicht deshalb, weil niemand an Rückzahlung interessiert wäre. Sie funktionieren, weil sie überwiegend im Inland, in eigener Währung und innerhalb eines stark regulierten Finanzsystems gehalten werden. Kredite werden prolongiert, Risiken verteilt, Verluste implizit sozialisiert. Das ist kein schuldenfreies Paradies und auch kein reines Keynes-Modell, sondern ein staatlich gesteuertes Investitionssystem. Solange Wachstum, Ersparnisbildung und Kapitalbindung im Inland hoch genug sind, bleibt es tragfähig. Wenn jedoch die Renditen sinken und immer mehr Kredit nötig wird, um das gleiche Wachstum zu erzielen, verschiebt sich das Gleichgewicht. Genau an diesem Punkt steht China derzeit.
Hatte ich vergessen anzuhängen
…Die implizite Staatsverschuldung in Deutschland, welche künftige, nicht durch Steuern gedeckte Leistungsverpflichtungen (insb. Renten) umfasst, ist extrem hoch. Laut Stiftung Marktwirtschaft (Stand 2025) bestehen über sechs Siebtel der Gesamtverschuldung aus impliziten Schulden, wobei die eigentliche Gesamtverschuldung (implizit + explizit) bei ca. 454,1 % des BIP liegt. Das Rentenpaket 2025 erhöht die implizite Schuld um weitere 17,7 % des BIP.
….Gesamtverschuldung: Inklusive der impliziten Schulden erreichte die Gesamtverschuldung Chinas (Staat, Unternehmen, Haushalte) Anfang 2026 einen Rekordwert von über 300 % des BIP.
China Economy: Can $1.6 Trillion Help Solve Xi’s ‘Hidden Debt’ Problem? – Bloomberg
https://share.google/Kbu190mKE40gOr03m
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut,
Wovon hat denn der Onkel da geschrieben? Von Macro Leverage Ratio (MLR). Was ist die Definition der MLR? Gesamtverschuldung aller Sektoren: Staat + Unternehmen + Haushalte in % des BIP.
Wovon schreibt unser Helmut? Von „impliziter Gesamtverschuldung“. Was ist die Definition davon? Schulden + zukünftige Leistungsversprechen. Also z. B. die zukünftigen Kosten, die dem Staat entstehen werden, um dir ein halbwegs funktionierendes Leben zu ermöglichen. Oder deine Krebsbehandlung. Was sagst du? Deine Krebsbehandlung wird von der spanischen Krankenkasse bezahlt? Ah, da hat der Helmut gerade das Problem der „impliziten Gesamtverschuldung“ erkannt: Nämlich, dass die Leistungsversprechen gar nicht eintreten müssen!
Tja, Helmut, hättest du in der Hauptschule aufgepasst, hättest du vielleicht wissen können, dass „implizit“ hier so etwas wie „potenziell“ heißt. Ach Mist, das ist ja auch ein Fremdwort! Aber für dich, Helmut, eine einfache Lesart der „impliziten Schulden“: Du kannst es auch so lesen, wie stark sich der Staat um seine Bürger kümmert. Hohe implizite Schulden = Staat sorgt für Krankenhäuser, Behandlung, Absicherung. Niedrige implizite Schulden = Staat kümmert sich einen Dreck.
Oder um es auf dich herunterzubrechen: In China darfst du deine Pillen zur Krebsbehandlung selber bezahlen. Und wenn da schmelzen deine Goldbarren ganz schnell zusammen. Und wenn so ein armer chinesischer Wanderarbeiter kein Gold hat, kan er schon mal seinen Sarg kaufen.
Schulden, Helmut, sind halt nicht gleich Schulden.
Wenn du schon China und Deutschland vergleichen willst, dann solltest du die MLR vergleichen. Die wird hier aber gar nicht diskutiert. Grob liegt sie in Deutschland bei etwa 200–230 % des BIP, also deutlich niedriger als in China.
Was wolltest du mit deinem Whataboutism eigentlich? Mal wieder ein bisschen Populismus streuen? Tja, Helmut, das Einzige, was du hier verbreitest, ist dein eigenes Unwissen.
Vielleicht das nächste Mal erst nachdenken – und dann posten.