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Weltwirtschaft erlebt zweite China-Schockwelle China wächst mit Subventionen – Schulden auf Kosten der Welt

Chinas Gewinn und der Welten Verlust

China verzeichnete im ersten Halbjahr ein Wirtschaftswachstum von 5,3 Prozent. Doch dieses Wachstum entsteht nicht aus eigener wirtschaftlicher Kraft, sondern wird systematisch auf Kosten des Auslandes erzielt.

China wächst mit Subventionen – Schulden auf Kosten der Welt

Eine politisch gesteuerte Industrie pumpt überproduzierte Güter – vom Auto bis zum Stahlträger – zu subventionierten Preisen auf den Weltmarkt, finanziert durch massive Schuldenprogramme. Während die Binnennachfrage stockt, verschärft das Modell die globalen Marktverzerrungen und untergräbt industrielle Wertschöpfung in anderen Volkswirtschaften. Es ist ein Wachstum, das nicht stabilisiert, sondern verdrängt.

Aufschwung in der Fabrik, Flaute im Handel

Die Industrieproduktion stieg im Juni um 6,8 Prozent und übertraf damit deutlich die Prognose von 5,6 Prozent. Gleichzeitig hinkt der Konsum hinterher. Die Einzelhandelsumsätze wuchsen nur um 4,8 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich das im Bereich der Gastronomie, der als sensibler Gradmesser für den Binnenkonsum gilt. Hier lag das Umsatzplus im Juni bei lediglich 0,9 Prozent. Dies ist umso bemerkenswerter, als Lebensmittelpreise tendenziell gesunken sind. Ein schwacher Konsum deutet auf strukturelle Unsicherheiten in der Bevölkerung hin.

Ein Grund für die Kaufzurückhaltung liegt im anhaltenden Abschwung am Immobilienmarkt. Im Juni sanken erneut die Preise für Neu- und Bestandsbauten. Im ersten Halbjahr gingen die Immobilieninvestitionen um 11,2 Prozent zurück. Die Verkäufe fielen um 5,5 Prozent. Der Verkauf nach Wohnfläche lag bei 458,5 Millionen Quadratmetern, ein Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Da ein Großteil des privaten Vermögens in China in Wohneigentum gebunden ist, führt diese Entwicklung zu einer spürbaren Vermögenserosion im Alltag vieler Haushalte.

China: Ohne Staatshilfe kein Konsum

Dass der Einzelhandel insgesamt dennoch wächst, liegt in erheblichem Maße an staatlich organisierten Kaufanreizen. Eine landesweite Verschrottungsprämie subventioniert den Austausch von Altgeräten gegen neue Produkte in Bereichen wie Haushaltsgeräte, Möbel, Unterhaltungselektronik und vor allem Autos. Die Zentralregierung hat dafür bislang rund 60 Milliarden Yuan (ca. 7,5 Milliarden Euro) bereitgestellt. Mitte des Jahres wurde der Fonds um weitere 20 Milliarden Yuan (ca. 2,5 Milliarden Euro) aufgestockt. Auch viele Provinzen und Städte beteiligen sich mit ergänzenden Programmen.

Staat pumpt Milliarden in Automarkt

Im ersten Halbjahr wurden in China 11,1 Millionen PKW verkauft. Bis Ende Mai gingen über 4 Millionen Anträge auf Bezuschussung im Rahmen der Verschrottungsprämie ein. Damit hängt rund ein Drittel aller Verkäufe direkt an staatlicher Förderung. Hinzu kommen zusätzliche Preisnachlässe durch lokale Subventionen, Rabatte der Hersteller und Aktionen von Händlern.

Gleichzeitig wurden im selben Zeitraum etwa 13 Millionen Fahrzeuge produziert. Hochgerechnet ergibt das eine Jahresproduktion von etwa 26 bis 30 Millionen Autos. Dem steht eine installierte Produktionskapazität von rund 50 Millionen Pkw gegenüber. Die Werke sind somit nur zu 50 bis 60 Prozent ausgelastet.

Diese strukturelle Überkapazität zwingt viele Hersteller zur Expansion auf Auslandsmärkte. Damit wird Der Export zur zentralen Stellschraube der Auslastung. Die geringe Kapazitätsauslastung wirkt sich negativ auf die Profitabilität aus. Nach aktuellen Schätzungen gelten nur etwa drei chinesische Hersteller als profitabel. Der Großteil schreibt Verluste. Aber Werksschließungen gelten als politisch unerwünscht, da sie unmittelbar mit Arbeitsplatzverlusten verbunden wären. In der Folge werden viele Unternehmen trotz negativer Bilanzen weiterbetrieben.

Chinas Stahl: Überangebot zerstört Weltmärkte

Ein ähnliches Muster zeigt sich in der Stahlindustrie. China verfügt über eine Produktionskapazität von rund 1,4 Milliarden Tonnen Stahl. Der Inlandsbedarf liegt bei etwa einer Milliarde Tonne. Im vergangenen Jahr wurden 1,02 Milliarden Tonnen produziert. In den ersten fünf Monaten belief sich die Produktion auf 431,63 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
2024 exportierte China rund 100 Millionen Tonnen Stahl. Damit verbleiben etwa 300 Millionen Tonnen ungenutzt im Inland. Auch in diesem Sektor gelten nur rund die Hälfte der Produzenten als profitabel. Der Rest wird durch staatliche Maßnahmen und politische Rücksichtnahmen gestützt, um Schließungen und damit Entlassungen zu vermeiden. Auch hier ist der Export das wichtigste Ventil zur Entlastung des Marktes.

Zum Vergleich: Deutschland exportierte im Jahr 2023 rund 7,0 Millionen Tonnen Stahl, nach 7,5 Millionen Tonnen im Jahr 2022. Gleichzeitig stiegen die Einfuhren von Stahl nach Deutschland von 3,2 Millionen auf 4,3 Millionen Tonnen. Wer in dieser Situation allein auf hohe Prozesskosten als Ursache für die Probleme europäischer Stahlhersteller verweist, verkennt die Wirkung chinesischer Überangebote. China muss große Mengen Stahl zu wettbewerbsverzerrenden Preisen auf den Weltmarkt bringen, um die Auslastung der eigenen Werke aufrechtzuerhalten. Dabei zerstören sie nicht nur die Absatzmärkte anderer Marktteilnehmer, sondern sie dringen auch in deren Heimatmärkte ein.

Investitionsboom trotz Überkapazität

Trotz der bestehenden Überproduktion investieren Unternehmen und Lokalregierungen weiter in neue Anlagen. Im ersten Halbjahr stiegen die Investitionen in Fertigungsanlagen um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Kurs trägt zur Preisschwäche auf den vorgelagerten Märkten bei. Die Erzeugerpreise fielen im Juni um weitere 3,6 Prozent. Seit September 2022 sind die Produzentenpreise durchgängig rückläufig, was die Margen belastet. Der Gewinnrückgang in der Industrie belief sich in den ersten fünf Monaten 2025 auf 1,1 Prozent.

Die Kostenseite ist jedoch ebenfalls gesunken. Vor allem Energiepreise entlang der Wertschöpfungskette sind rückläufig. Gleichzeitig kompensiert die Währungsentwicklung Teile der Verluste. Der reale Außenwert des Yuan ist seit 2020 um etwa 25 Prozent gefallen. Dadurch werden chinesische Produkte international günstiger. Die nominalen Wechselkurse bleiben zwar weitgehend stabil, doch die reale Abwertung verstärkt Chinas Preisvorteil. Selbst neue Handelshemmnisse wie die US-Zölle von 100 Prozent auf New Energy Vehicle oder europäische Schutzmaßnahmen können diesen Effekt nur begrenzt neutralisieren.

Ohne Subvention kein Wachstum in China

Die industrielle Expansion wird durch ein dichtes Netz aus Subventionen getragen. Die Zentralregierung fördert Schlüsselbranchen mit ultra-langlaufenden Schatzbriefen im Umfang von rund 1,3 Billionen Yuan (ca. 162,5 Milliarden Euro) in diesem Jahr. Die Lokalregierungen ergänzen diese Mittel mit rund 4,4 Billionen Yuan (ca. 550 Milliarden Euro) an speziellen Anleihen, von denen bis Mai bereits 1,98 Billionen Yuan (ca. 247,5 Milliarden Euro) ausgegeben wurden.

Auch der Onlinehandel wird stimuliert. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 8,5 Prozent auf 7,43 Billionen Yuan (ca. 928,75 Milliarden Euro) zu. Diese Entwicklung ist nicht allein auf Konsumfreude zurückzuführen, sondern spiegelt auch die Wirkung staatlicher Zuschüsse wider. Darüber hinaus existieren leistungsbasierte Anreizsysteme für lokale Verwaltungsbeamte, die am Wachstum in strategischen Bereichen wie Elektromobilität oder Batterietechnologie gemessen werden. Unternehmen wie BYD oder CATL konnten sich auch deshalb zu globalen Marktführern entwickeln, weil zentrale und regionale Förderpolitik ineinandergreifen.

Beispielhaft zeigt sich dies in Städten wie Hefei, die gezielt Unternehmen ansiedeln und Produktionskapazitäten aufbauen, selbst wenn diese den inländischen Bedarf bereits übersteigen.

Schuldenexplosion – zentral gesteuert

Finanziert wird diese Politik über ein hoch verschuldetes, aber weitgehend kontrolliertes Finanzsystem. Das Gesamtvolumen der sogenannten Total Social Financing stieg im Juni um 8,9 Prozent. Der monatliche Zuwachs lag bei 4,29 Billionen Yuan (ca. 536,25 Milliarden Euro). Die Gesamtschuldenquote, gemessen an dieser Kennzahl, übersteigt laut offiziellen Angaben 300 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die tatsächliche Verschuldung dürfte wesentlich höher sein. Allein die lokalen Regierungen stehen mit 47 Billionen Yuan (ca. 5.875 Milliarden Euro) in der Kreide.

Kapitalkontrollen und ein staatlich dominiertes Bankensystem sorgen bislang für Stabilität. Im ersten Quartal wurden netto Anleihen im Wert von 1,45 Billionen Yuan (ca. 181,25 Milliarden Euro) ausgegeben. Das ist rund das Dreifache des Vorjahreswerts. So entsteht ein geschlossenes Finanzökosystem, das wirtschaftliches Wachstum ermöglicht, zugleich jedoch auf einer kontinuierlichen Ausweitung der Schuldenlast beruht.

Dieses Modell zerstört jegliche Illusion einer Yuan-Internationalisierung, da die rigide Kontrolle der Kapitalmärkte eine globale Währungsrolle – geschweige denn eine Dollar-Ablösung – endgültig ausschließt; eine Öffnung würde die überdehnte Wirtschaft und den Yuan unter ihrer Schuldenlast kollabieren lassen, eine Aussicht, die selbst die kühnsten Träume als Fata Morgana entlarvt.

Chinas Gewinn und der Welten Verlust

Das überraschend starke Wachstum von 5,3 Prozent im ersten Halbjahr täuscht über die strukturellen Probleme hinweg. Es basiert nicht auf einer dynamischen Binnenwirtschaft, sondern auf einem Modell, das auf systemische Überproduktion, staatliche Subventionen und hohe Verschuldung angewiesen ist. Die Industrie produziert mehr als der Inlandsmarkt aufnehmen kann. Subventionen halten diese Überkapazitäten am Laufen. Ein verschuldetes Finanzsystem stellt die nötige Liquidität bereit. Der Konsum bleibt schwach, die Immobilienkrise drückt auf die Vermögen der Bevölkerung.

Die Auswirkungen gehen über China hinaus. Die Weltwirtschaft erlebt derzeit eine zweite China-Schockwelle, deren Wirkung tiefgreifender sein könnte als die erste Phase von 1999 bis 2007. Damals ging es um den Übergang von Planwirtschaft zu marktwirtschaftlicher Produktion. Heute steht der Anspruch im Vordergrund, in Schlüsselbranchen wie Automobil, Luftfahrt und künstlicher Intelligenz weltweit führend zu werden.

Wer auf diese Herausforderung nur mit Verweis auf hohe Löhne oder Energiekosten reagiert, greift zu kurz. Und wer chinesische Innovationssprünge in der Elektromobilität mit einem Festhalten am Verbrenner beantwortet, verkennt die neue Realität. China produziert mehr, als es selbst verbrauchen kann. Die Konsequenz ist ein wachsender Exportdruck mit strukturellen Folgen für internationale Märkte. Eine Auseinandersetzung mit diesem Modell ist unumgänglich, wenn man industrielle Wertschöpfung in anderen Weltregionen sichern will.



Dói Ennoson
Über den RedakteurDói Ennoson
Dói Ennoson schreibt unter einem Pseudonym. Er ist China-Experte und vermittelt tiefgreifende Einblicke in das Reich der Mitte.
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6 Kommentare

  1. Guter Bericht! Das Teil-Resümee: „Dieses Modell zerstört jegliche Illusion einer Yuan-Internationalisierung, da die rigide Kontrolle der Kapitalmärkte eine globale Währungsrolle – geschweige denn eine Dollar-Ablösung – endgültig ausschließt“ würde ich sofort unterstreichen.

    Die Reflexion „China produziert mehr, als es selbst verbrauchen kann. Die Konsequenz ist ein wachsender Exportdruck mit strukturellen Folgen für internationale Märkte. Eine Auseinandersetzung mit diesem Modell ist unumgänglich“ erinnert an das deutsche Exportmodell um die Jahrhundertwende (1900), die dann in der Folge zu zwei Weltkriegen geführt hat, auch weil die anderen Großmächte nicht bereit waren, darauf ausgleichend einzugehen. Bei beiden Modellen kommt der Technologie eine starke Rolle zu, dies schließt einfache Handelsbarrieren aus.

    1. Danke für diesen sehr realistischen Kommentar.

  2. Der Schreiber dieses Artikels verkennt die Tatsache das der westliche Kapitalismus wahrscheinlich genauso handeln würde wenn er die Möglichkeiten dazu hätte. Jahrzehnte lang lief es ja so.Das herumreiten auf staatlichen Subventionen angeblich ja auf allen Gebieten kann ich nicht nachvollziehen, irgendwo muss das Geld ja herkommen. Und Schulden muss man bei jemandem machen,wenn das der Fall ist stellt sich die Frage bei wem.Ich bin überzeugt aus ihrem Artikel spricht vor allem die Angst vor einer innovativen Kraft von 1,5 Milliarden Menschen.

    1. @Michael Dietz
      Wovor ich tatsächlich Sorge habe, ist nicht vor Trump oder China, sondern vor der kollektiven Realitätsverweigerung in Deutschland – allen voran bei der CDU. Friedrich Merz meinte kürzlich sinngemäß, Deutschland müsse im Fall von US-Strafzöllen eben neue Exportmärkte finden. Ein Satz, der symptomatisch für die Haltung vieler Unionspolitiker ist: man hofft auf Ausweichstrategien, ohne die eigentliche Problemlage zu begreifen.

      Was die CDU dabei geflissentlich übersieht: Deutschland steht in direkter Konkurrenz zu China – und verliert nicht deshalb an Boden, weil chinesische Produkte technisch überlegen wären. Im Gegenteil: Es geht nicht um Qualität, sondern um Preis. China setzt sich auf den Weltmärkten durch, weil es billiger produziert, nicht weil es besser ist. Das ist kein Zeichen von Innovationskraft, sondern ein struktureller Kostenvorteil – mit massiven Konsequenzen.

      In den vergangenen Monaten habe ich zahlreiche Gespräche mit CDU-Vertretern auf verschiedenen Ebenen geführt. Mein Eindruck – der übrigens von vielen Gesprächspartnern geteilt wurde: Der „China-Schock 2.0“ ist in diesen Kreisen bislang kaum angekommen. Weder auf strategischer noch auf fachlicher Ebene scheint man das Ausmaß der Herausforderung wirklich zu begreifen.

      Dabei ist der Effekt längst messbar: Der chinesische Außenhandelsüberschuss mit Deutschland ist im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um unglaubliche 180 Prozent gestiegen. Das liegt nicht nur daran, dass Deutschland weniger nach China exportiert – sondern auch daran, dass chinesische Produkte zunehmend deutsche Waren im Inland ersetzen. Wir haben es mit einer dreifachen Belastung zu tun: schrumpfende Nachfrage aus China, steigende Konkurrenz auf Drittmärkten – und zunehmender Verdrängungsdruck im eigenen Land.

      Diese Entwicklung wird in internationalen Analysen unter dem Begriff „China-Schock 2.0“ längst intensiv diskutiert. In Deutschland hingegen ignoriert man diese Forschung weitgehend – was fatale Folgen für unsere wirtschaftspolitische Debatte hat.

      Eine letzte, sehr kurze Anmerkung zur Innovationsfrage: China gilt oft als technologischer Vorreiter. Doch bei genauerem Hinsehen sind es vor allem Masse, Skaleneffekte und Preis, die den Ausschlag geben – nicht echte Innovation. Bei KI, E-Mobilität oder Flugzeugbau geht es selten um technische Durchbrüche, sondern um günstige Angebote. Eine Ausnahme bildet die Batterietechnik – dort ist China in der Tat führend. Aber im Fahrzeugbau, gerade bei E-Autos, sind deutsche Modelle nach wie vor überlegen – sowohl technisch als auch qualitativ. Der C919 ist im Wesentlichen aus westlichen Komponenten zusammengeschustert und Airbus sowie Boeing in allen wesentlichen Merkmalen unterlegen.

      1. Wir deutschen dürfen uns aber über Währungsmanipulation nicht aufregen.
        25 Jahre haben wir, dadurch das wir mit dem Euro die eigene Währung vergünstigt haben, uns selbst zum Export – Land gemacht. Die Euro – Krise 2010 – 2014, nur dadurch wurde Deutschland zum Export- Land.
        Die deutsche Mark war damals so stark, dass es unmöglich war in den USA oder China gewinnbringend zu exportieren.
        1998 kostete mir eine Levis 501 in Florida umgerechnet 25 DM. Hier kostete sie 119,- DM.
        Die USA konnten wettbewerbsfähig nach Deutschland exportieren.
        Da haben wir mit dem Euro uns selbst geholfen.
        In Florida hab ich jemanden kennen gelernt, der hier von der Meyerwerft ein Schiff abgeholt hatte.
        Es wäre das letzte gewesen, weil die Werft kein Geld mehr mit Dollars verdienen konnte.
        Es kam der Euro und die Werft wurde wieder wettbewerbsfähig. Ende 2010 war das wieder dahin.
        1,16 Euro stand der Wechselkurs vorher und 1,04 Euro in 2012. Griechenland und mit einem Mal wurden wieder Kreuzfahrtschiffe nach Florida verkauft. Allein der Wechselkurs sorgte für über 10 % zusätzliche Handelsspanne.

        Damit wird auch klar, warum Trump den Leitzins runter haben will. Der Dollar- Kurs muss runter. Dann verdienen die US – Konzerne im Ausland Geld und können damit die höheren Kosten durch Zölle kompensieren.

  3. Wenn die Chinesen ein Teil der Fabriken von Autos auf Kampfdrohnen umstellen sollte das das Problem lösen – dafür scheint der Bedarf ja unbegrenzt und die zeitnahe Verschrottung garantiert.

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