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China: „Wir bluffen nicht“ – die Wall Street wird die Zeche bezahlen

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Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat soeben noch einmal klar gemacht, wie Peking die Lage sieht. Man bluffe nicht, sei bereit, Schmerzen in Kauf zu nehmen, aber man werde hart zurück schlagen, so Xinhua:

„As the trade war between the United States and China escalates, the former, who started the fight, will bear the heavy brunt of its unilateralism and protectionism as China is well armed to deliver counterpunches.Tension between the world’s two largest economies reached a new height after the United States levied additional duties on Chinese goods and even used „national security“ concerns to bully Huawei, a major Chinese telecommunications company.“

Man habe vielfältige Möglichkeiten, zurück zu schlagen:

„Make no mistake, China is not bluffing. There are many possible options given the inter-dependency of the two economies. A trade war benefits nobody, but China has a resilient economy and abundant policy tools to weather further trade-war hits, while the U.S. long economic expansion has peaked and will soon start to feel the pinch.“

Und dann die Drohung gegen die Wall Street:

„U.S. stocks have fluctuated violently in the past two weeks over renewed fears of a worsening trade war. Possible financial spillovers could turn the almost decade-long bullish stock market into a bearish one, jeopardizing the recovering U.S. economy.
U.S. multinationals, which have reaped a lot via access to the vast Chinese market and global supply chain with reduced costs and enhanced competitiveness, would also be hit hard if their share in the market shrinks as the U.S. moves disrupt market order.“

Und Xinhua weiter:

„No doubt China will also suffer bruises during the fight, but further U.S. unilateral protectionist moves would only boost China’s morale and patriotism to unite as one formidable force to counter any challenges, as seen repeatedly in China’s history.

The United States shutting its door to Chinese products and investors will hurt involved players, but will help push China’s economic transition to become a self-made global innovator.

China has been striving to upgrade its industrial structure by adopting an innovation-driven development strategy. Chinese firms are investing heavily in research and development to expand technological independence.

Reducing reliance on exports to power growth, the country’s ongoing supply-side reform will unleash huge consumption. China has the world’s largest market with about 1.4 billion consumers, offering a growing pie, large and lucrative enough to attract any country to take a bite. The Belt and Road Initiative will help connect more markets.

The world’s largest developing economy has vowed its dedication to reform and opening up, which is actually the trump card that it holds against any unilateralism and protectionism.

Triumph will be in China’s hands as multilateralism and free trade is the trend of the times and enjoys global majority support.“

 


Peking
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage in den Indizes

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Die Indizes sind gut gestiegen. Im Dow haben wir weiterhin gute Chancen für einen weiteren Anstieg, was ich direkt am Chart aufzeigen möchte. Im größeren Bild muss man erst noch sehen, ob wir uns jetzt gerade in einer Bärenmarktrally befinden. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – Bullenmarkt oder Bullenfalle?

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE zum Handelsstart in New York. Tja, haben wir aktuell einen neuen Bullenmarkt oder eine Bullenfalle, so betitelt er sein Video fragend. Es ist in den Aussagen von Markus Koch doch ein gewisser Grundoptimismus spürbar, dass die US-Wirtschaft schneller wieder hochgefahren werden könnte, als viele es bislang annehmen. Dafür liefert er auch harte Fakten.

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Dax in Bärenmarktrally oder echte Erholung? Hochinteressanter Vergleich!

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Dax, Dow und S&P 500 in direkter Korrelation zu Neufektionen?

Befindet sich der Dax aktuell in einer Bärenmarktrally, oder ist es die V-förmige Erholung, wie es manche Beobachter propagieren? Schneller Absturz, und danach gleich die schnelle Erholung auf das alte Ausgangsniveau? Im Chart sehen wir seit dem 11. Februar den Verlauf im Dax auf CFD-Basis. Von 13.800 auf 8.000 Punkte gefallen, hat sich der Dax bis jetzt wieder etwas erholen können auf 10.465 Punkte.

Dax in Bärenmarktrally – oder Indiz für echte Erholung

Ein großes Argument für die Bärenmarktrally im Dax lautet: Die Lage bei den Neuinfektionen in Europa scheint sich allmählich zu beruhigen. Von daher tut die Börse (wie es sich gehört?) aktuell das, was sie immer macht, nämlich eine zukünftige Erholung schon mal einpreisen. Aber bei der Bärenmarktrally folgt nach einiger Zeit ein erneuter, noch tieferer Absturz als zuvor. Dieser könnte geschehen, wenn in den nächsten Wochen vor allem für März und April immer mehr harte Fakten in Form von Konjunkturdaten die schockierende Realität in der Wirtschaft aufzeigen.

Gegen die Theorie der Bärenmarktrally im Dax spricht folgender Chart in diesem Tweet. Er zeigt einen Vergleich der Deutschen Bank. Sie hat den Kursverlauf im S&P 500 seit dem Start des Crash am 21. Februar in Relation gesetzt zu der Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Italien (inverser Verlauf). Ein bitterböser und menschlich fragwürdiger Vergleich, Infektionszahlen mit Börsenkursen direkt zu vergleichen? Wie auch immer. Vergleicht man den deutschen Leitindex und den S&P 500, so sind sie (ohhh Wunder) parallel verlaufen seit dem 21. Februar.

Der Chart der DB zeigt einen weitgehend parallelen Absturz, und jetzt eine parallel verlaufende Erholung. Darf man also annehmen, dass Dax, Dow und Co nun weiter ansteigen (gestern wurde ein wichtiges Niveau im Dax überschritten), parallel zur Entspannung der Coronavirus-Lage in Italien? Oder könnte man auch annehmen, dass bei einer weiteren Eskalation der Lage vor allem in New York dieser Italien-Vergleich unwichtig wird, und man sich auf die Neuinfektionen und Todesraten in den USA fokussiert? Auch das wäre denkbar!

Dax Verlauf seit dem 11. Februar

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