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China: Wirklich bald die Nummer 1 vor den USA?

China - wirklich bald die Nummer 1?

Wird China die USA bald als Nummer eins in der Welt ablösen? Unter Trump gab es den Handelskrieg, Trump-Nachfolger Biden scheint jedoch nicht weniger entschieden gegen den asiatischen „Emporkömmling“ vorzugehen.

China: Bald Nummer 1 – oder gibt es da ein Problem?

Nicht nur die Immobilienkrise im Reich der Mitte (Evergrande als Spitze des Eisbergs), sondern vor allem die strikte Wendung unter Xi Jinping zur „common prosperity“ dürfte eine schwere Belastung für die chinesische Wirtschaft werden. Dazu kommt: Die Bevölkerung in China altert: „Chinas großes Manko im Kampf um die Vormachstellung gegen die USA ist der demografische Faktor“, so Wolfgang Müller in seinem Artikel „USA gegen China: Kampf um Vormachtstellung und die Demografie“.

Aber da gibt es noch einige andere entscheidende Faktoren, die gegen den unaufhaltsamen Aufstieg des Reichs von Xi Jinping sprechen, wie folgendes Video zeigt:



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5 Kommentare

  1. ich fand das Viedeo alles andere als überzeugend. Die Oberlehrerhafte Darstellung und die schon überzogene Überzeugung des Sprechers erscheint mir irgendwie inszeniert. Bei vielen seiner Überzeugungen hätte ich auch Gegenargumente. Aber was soll´s. der Mann muss ja irgendwie auch leben und braucht seine klicks.
    Jedem das seine.
    In diesem Sinne….Guten Abend.

  2. 44% haben einen Hochschulabschluss ? Ich war schon mal bei denen – mehrmals. Ist mir bislang aber gar nicht aufgefallen das beinahe die Hälfte des Volkes aus höchstgebildeten Bürgern besteht.

    1. Bei uns in D hat auch jedes Brot Abi.
      In meinem Jahrgang 2010 ist eine von über 200 durchgefallen, normales Gymnasium.
      Ich habe mich gefragt wie sie das geschafft hat. Für Anwesenheit und dumm gucken hats doch meist schon eine 4 geschenkt bekommen.
      Und während des Studiums komm ich mir unter 80% der Leute /VWL/BWL) falsch an der Universität (Köln) vor. Die 80% kann man bei der lehrerenden Seite traurigerweise gleich fortführen. Dann muss ich den Korrekteuren die Lösung der Aufgabe erklären, und diverse Korrekteure nicht in der Lage eine Musterlösung korrekt abzugleichen. Bzgl. der Folien oder Bücher hab ich dann auch gerne mal eine Liste mit Fehlern zurückgeschickt. Die Lehre soll sich ja irgendwann mal verbessern

  3. Einige Gegenargumente.Bei der letzten Krise hat China mit seiner Verschuldung die Weltwirtschaft gerettet.Ein grosser Teil des Wirtschaftswachstums seither ist China zu verdanken.Die Verschuldung der Amis und des Westens hat nur Blasen in Immos und Aktien erzeugt, deren Werte auch noch korrigieren werden.China hat die Korrektur in Aktien schon hinter sich und hat immer noch funktionierende Zinsen wie man sieht.Amerika würde mit einer Aktienkorrektur von 30% oder mit 3% höheren Zinsen total kollabieren.
    Zudem ist China aufsteigend und der Westen hat die besten Zeiten hinter sich.Der Westen hat über die Verhältnisse gelebt und ist gerade daran die Altersvorsorge der kommenden Generation zu verkonsumieren. Das Argument mit der starken Armee zählt nicht.
    Die Sowjetununon hatte sich mit dem Rüstungswettlauf zu Tode gerüstet.Länder gehen mit Überschuldung zugrunde und so nebenbei ,was hat die US-Armee in Afghanistan genützt? Die hochgelobte Effizienz wird sich zeigen,wenn die Amis billige China Importe selber herstellen werden.Die Statistiken von Vermögen ist das Dümmste was man bei der gerade laufenden Umverteilung erwähnen kann.Ein Vergleich der Lebensqualtät ( Obdachlosen) der unteren 40% wäre interessant zu sehen.Dem Kommentar vom Berliner Betongoldi kann ich mich anschliessen.

  4. Noch etwas hintergründiges zu Schina:

    https://palladiummag.com/2021/10/11/the-triumph-and-terror-of-wang-huning/

    Der Autor ist nicht gerade zimperlich in seiner Charakterisierung der USA:

    „Deindustrialisierung, Verfall des ländlichen Raums, Überfinanzierung, außer Kontrolle geratene Vermögenspreise und das Entstehen einer sich selbst erhaltenden Rentier-Elite; mächtige Technologiemonopole, die in der Lage sind, jeden aufstrebenden Konkurrenten zu vernichten, und die effektiv außerhalb des Einflussbereichs der Regierung agieren; immense wirtschaftliche Ungleichheit, chronische Arbeitslosigkeit, Sucht, Obdachlosigkeit und Kriminalität; Kulturelles Chaos, historischer Nihilismus, Zusammenbruch der Familien und sinkende Geburtenraten; gesellschaftliche Verzweiflung, spirituelles Unbehagen, soziale Isolation und ein sprunghafter Anstieg psychischer Erkrankungen; Verlust der nationalen Einheit und Zielsetzung angesichts von Dekadenz und kaum verhohlenem Selbsthass; enorme interne Spaltungen, rassistische Spannungen, Unruhen, politische Gewalt und ein Land, das immer mehr auseinanderzubrechen droht.“

    Trotzdem hat er dem Westen auch tröstliches zu sagen:

    „Trotz aller Erfolge von Wang Huning und Xi bei der drakonischen Unterdrückung des politischen Liberalismus haben viele der Probleme, die Wang in Amerika beobachtet hat, in den letzten zehn Jahren auch in China Einzug gehalten, da sich das Land schrittweise einem neoliberalen kapitalistischen Wirtschaftsmodell zugewandt hat.“

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