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Chinas Notenbank: Risiken im Immobiliensektor

Die steigenden Risiken im Immobiliensektor des Landes (siehe unseren Artikel „Nomura: Der Immobilienkollaps in China hat begonnen„) veranlassen die People´s Bank of China, die Risiken bei Immobilienkrediten genauer zu überwachen. Ziel sei, die Ausbreitung von Risiken im Immobiliensektor auf die gesamte Wirtschaft zu unterbinden, heißt es im Bericht über das 1.Quartal der Notenbank.

Die Notenbank will nun Parameter erarbeiten, um Risiken genauer zu lokalisieren – genauere Maßnahmen werden aber nicht genannt. Vermutlich werden die Niederlassungen der Notenbank in den einzelnen Provinzen mit der strikten Kontrolle der Immobilienunternehmen beauftragt.

Interessant ist auch die von der Notenbank heute bekräftige Absicht, Einlagensicherungen für Bankguthaben einzuführen. Bislang gibt es derartige Mechanismen noch nicht – das ist durchaus ungewöhnlich für entwickelte Länder. Bislang hat die Notenbank Banken in Schieflage regelmäßig „ausgebailt“. Im Zuge der geplanten Öffnung der Märkte aber braucht das Land zwingend Mechanismen, um so die Risiken weiter unter Kontrolle behalten zu können.

Die Notenbank will nun weiterhin den Zufluss rein spekulativen Kapitals in den Immobiliensektor drosseln und bekräftige erneut ihre Politik der Flexibilisierung des Yuan.



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