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Chris Zwermann über Dax, S&P und Gold im größeren Zeitfenster

Dax, S&P und Gold mit wahrscheinlichen Enticklungen in den nächsten Tagen und Wochen..

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Immer wieder interessant sind die Analysen von Chris Zwermann zu den Märkten – folgendes Video stammt vom letzten Freitag, ist jedoch mit den genannten Kursmarken für die verschiedenden Märkte nach wie vor gültig:


Foto: Deutsche Börse AG

3 Kommentare

3 Comments

  1. Marko

    11. Dezember 2018 18:34 at 18:34

    Generell gesehen, wird der Markt nach oben steigen.

    Natürlich kommt es darauf an, wie der „Chaotenclub“ von und zu GB reagieren sollte.
    Na ja, bei GB… wenn GB den Brexit „richtig“ will, dann : Gute Nacht – GB…

    Danach : Ein neues Mitglied beim EUR, wir freuen uns schon… 😀

    Beim Brexit habe ich gesagt, entweder oder, einen „weichen Brexit“, den wird es wohl nicht geben.

    Aber : lassen wir mal Briten bei Seite :

    Was man sagen könnte : im Juni/September 2019 wird wohl die „nicht-mächtigste-Notenbank-der-Welt“ reagieren.. So oder so… Und das wäre höchste Zeit : Brexit, hin oder her…

    • Savestrax

      11. Dezember 2018 20:25 at 20:25

      Suche die Aussage im o.s.Kommentar. kann mir jemand helfen?

  2. sufaap2008

    11. Dezember 2018 21:37 at 21:37

    Die tote Katze ist gelandet, nun prallt sie allem Anschein nach ab.

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Rüdiger Born: Geht die Rally an den Aktienmärkten bald weiter?

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Bislang zeigen die Aktienmärkte nach der vorherigen Rally wieder etwas Schwäche. Aber achten Sie auf die Schub-Bewegungen: bislang etwa die US-Aktienmärkte korrektiv nach unten, während der Dax da schon etwas mehr Schwäche zeigt. Der Euro könnte nach einer wackeligen Aufwärtsbewegung wieder dynamisch fallen. Dazu auch ein Blick auf WTI-Öl:

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Was heute wichtig wird! China im Fokus in Davos

Der Stand der Dinge: Davos, China, US-Berichtssaison..

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am

 

Heute wird sich in den USA zeigen, ob man die nicht bestätigten Meldungen über eine Teileinigung im Handelsstreit wieder abverkauft.

  • Großes Thema in Davos ist aber China
  • Heute ZEW 11:00 Uhr für Deutschland und Europa
  • Quartalszahlen von UBS, Johnson&Johnson, Travelers und nachbörslich IBM
  • Angela Merkel und Manuel Macron unterzeichnen heute einen neuen Freundschaftsvertrag, Erneuerung nach 1963 zwischen Adenauer und de Gaulle

 

Chinas Entwicklung, der Motor der Weltwirtschaft – wird sie jetzt zu deren Bremse?

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gibt es viele Brennpunkte, aber eben auch eine große Besorgnis, die Entwicklung der neuen Weltmacht China.

Dazu ein paar Fakten:

  • Als im Jahre 2009 die Ökonomien der großen Staaten infolge des Lehman-Crashes in die Rezession taumelten, gab es einen großen Retter, nämlich China.
  • Die Volksrepublik nahm richtig viel Geld in die Hand, legte gigantische Infrastrukturprogramme auf und gab der Weltwirtschaft einen entscheidenden Schub.
  • China stieg innerhalb eines Jahrzehnts zur wirtschaftlichen Weltmacht auf mit einem Anstieg des BIPs von gut 3,5 auf über 12 Bio.$.
  • Wofür Japan und insbesondere die USA Jahrzehnte gebraucht haben, gelang China in nur einer Dekade.
  • Dies hatte in den letzten 10 Jahren den unglaublichen Effekt, nämlich, dass durch Chinas rasanten Wirtschaftsbooms dessen Anteil am globalen Wachstum sagenhafte 34% betrug.
  • Die Folgen dieser eigentlich „ungesunden“ Entwicklung werden mehr und mehr deutlich.
  • Es wurden so viele Wohnungen gebaut, das es Geisterstädte gibt, in denen kaum Menschen wohnen. Man spricht von über 60 Mio. leer stehenden Wohneinheiten, die aber auf Pump finanziert wurden.
  • Chinesische Unternehmen sind mit über 160% zum BIP verschuldet, welches gigantische 12 Bio.$ beträgt.
  • Mr. Dax, Dirk Müller, bezeichnet deshalb China als die größte Blase in der Menschheitsgeschichte.
  • Jetzt kommt zusätzlich der Handelskrieg mit den USA, zur Unzeit und deshalb steuert Chinas Regierung mit großer Macht dagegen.
  • Peking plant große Steuer- und Abgabensenkungen. Den Regionalregierungen soll erlaubt werden Sonderanleihen herauszugeben. Das kostet gewiss Hunderte Mrd.$. und während sich die Gesamtschulden Chinas vor 10 Jahren noch bei 140% zum BIP bewegten, liegen diese nach einer Schätzung des International Institute of Finance heute bereits bei über 300%. (Quelle HB)
  • Deshalb herrscht große Nervosität in Davos, die sich auch im IWF-Bericht von Christine Lagarde über den Zustand der Weltwirtschaft niederschlug.
  • Nur noch 33% der Führungskräfte glauben, dass das globale Wirtschaftswachstum in den kommenden drei Jahren steigen wird. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es noch 45 %. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1 378 CEOs aus 91 Ländern, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt hat. Traditionell wird diese zu Beginn des Forums in Davos vorgelegt. Zugleich ist es der schlechteste Wert seit der Finanzkrise 2009.
  • So könnte aus einem Motor eine Bremse für die Welt-Ökonomie werden. Anhand dieser gigantischen Summen, wird ein ungeordneter Brexit für das Exportland Deutschland sogar im Vergleich zu einem geringeren Problem.
  • Beispielhaft sei hier nur Volkswagen genannt, das im letzten Jahr in China 4 seiner insgesamt 10,8 Mio. weltweit verkauften Fahrzeuge absetzen konnte.
  • Deutsche Industriebosse beäugen die Entwicklung Chinas deshalb mit Argusaugen.
  • Tenor in der „Welt“ zu den Aussichten der Weltwirtschaft. Deutschland wird nach unten durchgereicht.

Davos

By Flyout – taken by Flyout, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=162060

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Dax: Zurück auf Los! Das Pendel schlägt aus..

Jetzt rückt die US-Berichtssaison als wichtigster Trigger in den Fokus, der entscheiden wird, ob das Pendel in Richtung Bullen oder Bären ausschlägt!

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am

Für den Dax könnte es nun heißen: zurück auf los! Gestern die verhaltende Schwäche, nun eröffnet der deusche Leitindex auf X-Dax-Basis bereits unter der wichtigen 11090er-Marke (obere Kante des Abwärts-Gaps vom 06.Dezember) – und damit ist der Weg frei für einen erneuten Test des alten und wichtigen Widerstands (der nun Unterstützung ist) bei 10980 bis 11.000 Punkte:

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(Chart durch anklicken vergrößern)

Das wäre ein durchaus typisches Muster: Ausbruch nach oben über den Widerstand, impulsiver Anstieg, dann der Abstieg mit erneutem Test des Widerstandsniveaus, das nun Unterstützung ist. Wenn der Dax dann diese Unterstützung verteidigen kann, wäre das ein Beweis der Stärke – wenn nicht eben ein Beleg für Schwäche!

Faktisch heißt das aber zunächst: der Dax muß, wie bei Monopoly, zurück auf Los – und damit wieder bereits erobertes Terrain aufgeben. Das ist auch eigentlich kein Wunder angesichts des geradezu himmerlschreienden Optimismus der Märkte nach Weihnachten: aus Panik wurde schnell Euphorie. Und dieser Wechsel der Stimmungslagen ging zu schnell, um wirklich hnachhaltig zu sein!

Wie ist nun das Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären? Die Bullen verbuchen als Plus-Punkt die Fed, die erst einmal auf abwarten gepolt zu sein scheint, also kein Hindernis mehr zu sein scheint (mit Ausnahme der weiter gehenden Bilanzreduzierung).

Das Thema Handelskrieg wird nun nach Aussagen des kanadischen Botschafters in den USA wieder spannend: die USA würden weiter die Auslieferung der Huawei-Finazchefin fordern, bis Ende Januar muß Kanada über diese Auslieferung an die USA entscheiden. Dann der gestrige Tweet von Donald Trump, der mit dem verräterischen Satz endet: „stop playing around“. Hört auf mit eurer Eierei, so könnte man frei übersetzen. Hintergrund dürfte sein, dass China bestreitet, überhaupt geistigen Diebstahl zu betreiben und dafür Belege fordert. Der Handelskrieg war noch in der letzten Woche ein Plus für die Bullen (Hoffnung), nun zeigt sich, dass diese Hoffnung doch arg voreilig war – das wird jetzt also erst einmal ein Pluspunkt für die Bären.

Jetzt aber rückt die US-Berichtssaison als wichtigster Trigger in den Fokus, der entscheiden wird, ob das Pendel in Richtung Bullen oder Bären ausschlägt: heute Zahlen von vier Dow Jones Konzernen (vorbörslich Johnson & Johnson, United Technologies und Tavelers, nachbörslich dann noch IBM). Das macht nach (Preis-)Gewichtung mehr als 13% des Dow Jones aus (der bekanntlich ein preisgewichteter Index ist) – es geht also heute um was!


By Taken byfir0002 | flagstaffotos.com.auCanon 20D + Canon 70-200mm f/2.8 L – Own work, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=983980

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