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Christine Lagarde: Die zentralen Aussagen ihrer PK + Live-Feed

Christine Lagarde - die zentrale Aussagen der PK

Was wird uns Christine Lagarde zu erzählen haben? Wie sieht es aus mit der Inflation? Hier die zentralen Aussagen der Pressekonferenz von Christine Lagarde in Headlines:

– Inflation wird vorerst weiter steigen, im nächsten Jahr dann nachlassen

– hohe Energiekosten könnten Konsum dämpfen

– Indsutrie leidet unter Lieferkettenengpässen und Materialmnagel – das verdüstert den Ausblick für die Wirtschaft

– Inflation ist gestiegen, stärker als wir erwartet hatten, wird noch etwas weiter steigen im Jahrtesverlauf, im nächsten Jahr aber nachlassen (FMW: na klar..)

– Löhne dürften steigen

– Lieferketten, Enrgiepreise und Materialmnagel könnten die Erholung bremsen

– Kapitalmarktzinsen sind gestiegen, aber die Finanzierungsbedingungen bleiben aber sehr gut

– Banken werden etwas vorsichtiger bei Immobilienkrediten

– wir gehen davon aus, dass die Inflation mittelfrstog unter unserem Ziel von 2% liegen wird

Lagarde „hat“ fertig, jetzt Fragen

——

Frage, warum EZB meint, dass die Märkte falsch liegen bezüglich der forward guidance (FMW: die Märkte glauben nicht an die Prognosen der EZB): Lagarde schwurbelt etwas herum, wirkt nicht wirklich sicher..sie wiederholt die Faktoren Energiepreise, Lieferketten, Materialmangel etc.). Aber: die Basiseffekte würde dann verschwwinden, so etwa deutsche Mehrwertsetueränderung

– Lagarde: wir sind überzeugt von unseren Prognosen (FMW: wer ist nicht überzegt von seinen eigenen Prognosen??)

– Lagarde: bei PEPP betreiben „Kalibrierung“, nicht Tapering (FMW: klar, wir geben ddem Kind einen anderen Namen – dann ist es ein anderes Kind!)

– wir sind absolut fixiert auf die Geldwertstabilität und auf unser Inflationsziel von 2%

– Frage nach EZB-Mitgliedern aus Südländern, die laut einer Studie eine ultralaxe Geldpolitik der EZB unterstützen, weil sie ihren eigenen Ländern nutzt – Lagarde wieder mit langer, ungemein nichtssagender Antwort – war auch nicht anders zu erwarten..

Hier der Live-Feed:



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7 Kommentare

  1. Warum bekomme ich Bauchschmerzen wenn Juristen mit unbestritten hoher Intelligenz einer Notenbank vorsitzen. Je länger die reden umso mehr intensivieren sich die Schmerzen.

    1. Ein studierter Ökonom ist auch keine Garantie dafür, das man fundierte Aussagen erhält, siehe Fugi´s Freund Marcello Fratzscherino. Bezeichnend ist ja, das man in der EZB offenbar zu beschränkt ist, um zu verstehen das die hohen Energiepreise bzw. Inflation den Konsum mindern.

      1. Garantien gibt es nur sehr selten! Aber auffällig ist, dass in diesen schweren Zeiten sowohl der FED als auch der EZB ein Jurist
        bwz. eine Juristin vorsteht. ZUFALL? Es waren bisher m.E. meistens Ökonomen. Aber angesichts der insgesamt
        desolaten weltweiten Finanzlage i.w.S. wollte wohl kein Ökonom seinen Namen hergeben….
        Man könnte fast diesen bösen Gedanken hegen.

  2. Keine Bauchschmerzen kriegen. Einfach vorbereiten auf den Systemkollaps und wenn er nicht kommt oder nicht so schlimm kommt, dann wie ein Schnitzel freuen ;))) ansonsten ist man vorbereitet und „cool“ ;)

    Nach den Briefen von Frau Lagarde an einen bestimmten Ex Präsidenten Frankreichs bezweifle ich aber die Aussage zur Intelligenz ;)))

    1. zu Absatz 1: Keine Sorge. Ich weiß was zu tun ist.

      zu Absatz 2: Wenn man von morgens bis abends immer nur Politik machen muss, kann man zuweilen
      schon „alt“ aussehen. Würde uns auch passieren. Zur Klarstellung: Die hohe Intelligenz ist unbestritten. Aber die Politik…….! Immer wenn es politisch wird, wird es kritisch.

  3. Ich befürchte, dass sich die Anzahl derer, die sich überlegen sich zu bewaffnen, aufgrund dieses Rumgeschwurbels der Notenbanken, obwohl die Inflation steigt und steigt, deutlich erhöhen wird.

  4. Eigentlich ist sie nur eine kriminelle die studiert hat

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