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Coinbase baut 18 Prozent der Jobs ab – Planung für „Krypto-Winter“

Die Coinbase-Aktie fällt heute erneut. Die Krypto-Börse will 18 Prozent der Belegschaft entlassen. Von einem Krypto-Winter ist die Rede.

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Die Aktien der größten US-Kryptobörse Coinbase sind bereits gestern um 11,4 Prozent gefallen im Zuge des großen Absturzes bei Kryptowährungen. Strak fallende Krypto-Kurse bedeuten nun mal, dass viele Privatanleger viel Kontoguthaben einbüßen, und dann weniger handeln werden. Heute fällt die Aktie (US-Börsenkürzel COIN) vorbörslich um weitere 5 Prozent. Denn wie US-Medien aktuell erfahren haben, hat das Management von Coinbase eine Mail an die Belegschaft verschickt, in der man ankündigt 18 Prozent der 5.000 Mitarbeiter zu entlassen. Man sei im Zuge des jahrelangen Krypto-Booms zu schnell gewachsen und müsse jetzt die zu stark gestiegenen Personalkosten reduzieren, so wird aus der Mail zitiert.

Coinbase CEO Brian Armstrong wird zitiert, dass die US-Konjunktur nach einem zehnjährigen Boom nun in eine Rezession zu gerate. Eine Rezession könnte zu einem weiteren Krypto-Winter führen, der über einen längeren Zeitraum andauern könnte, so seine Aussage. Die vergangenen Krypto-Winter hätten zu einem deutlichen Rückgang der Handelsaktivitäten geführt. Es sei zwar schwer die Wirtschaft oder die Märkte vorherzusagen, aber man plane immer für das Schlimmste, damit man sein Geschäft in jedem Umfeld betreiben könne. Der folgende TradingView Chart zeigt seit Jahresanfang, wie die Coinbase-Aktie bereits 80,6 Prozent verloren hat, während der Bitcoin „nur“ 53,18 Prozent einbüßte.

Chart vergleicht prozentuale Entwicklung von Coinbase und Bitcoin



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1 Kommentar

  1. Die haben den Bitcoin und Kryptos einfach nicht verstanden und entlassen deshalb Mitarbeiter😉

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