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Commerzbank-Aktie auf Allzeittief – Deutsche Bank sieht kaum besser aus

Claudio Kummerfeld

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am

Bankentürme im Frankfurt - Commerzbank-Aktie auf Allzeittief

Die Commerzbank-Aktie notiert auf einem Allzeittief! Mit 4,61 Euro hat man die Tiefs aus August 2019 leich unterschritten – heute ein Minus von mehr als 5 Prozent. Im Chart sehen wir die Aktie der Commerzbank im Verlauf der letzten zwölf Monate. Selbst in der Boom-Phase der Märkte konnte sie in den letzten Monaten auf extremst tiefem Niveau nur ein klein wenig zulegen – um jetzt wieder alles zu verlieren im Zuge des großen Crash an den Märkten. Gerade die schlappen deutschen Banken sind aktuell besonders anfällig für Kursverluste. Warum? Man bedenke: Fed, kanadische und australische Notenbank haben dieses Woche kräftig ihre Zinsen gesenkt. Aber die EZB noch nicht. Von ihr gab es bisher keinerlei konkrete Verkündung einer Stimulus-Maßnahme.

Aber dennoch sinken derzeit die tatsächlichen Zinsen in Deutschland immer weiter. Gestern und heute haben wir berichtet über Zinsen für Privatkunden, die ganz aktuell sogar neue Rekordtiefs erreicht haben – zum Beispiel die Bauzinsen. Und wie gesagt, das ganz ohne Zutun der EZB. Sollte sie auch weiter senken, dürften die Endkunden-Zinsen noch weiter in den Keller rauschen. Je tiefer die Zinsen, desto geringer die Zinserträge der Banken. Die ganze Branche kämpft mit überschüssigen Kundeneinlagen (mehr Einlagen aus ausgegebene Kredite). Dafür müssen die Banken Strafzinsen an die EZB entrichten. Und je geringer der Zins, desto größer der Konkurrenzdruck der Banken beim Angebot der Kredite an die Kundschaft. Daher dreht sich die Zinsspirale nach unten immer schneller, und die Zinsmarge wird immer kleiner.

Dürften wir an dieser Stelle erneut auf das Szenario des Markus Krall verweisen, dass die Erosion der Banken-Erlöse demnächst die Eigenkapitalbasis von immer mehr Banken zum Schmelzen bringen soll. Daraufhin solle eine Kreditkontraktion einsetzen, worauf wiederum eine brutale wirtschaftliche Krise folge. Wie auch immer. Das Risk Off-Szenario (Aktien runter, Gold rauf) wirkt aktuell, und knallt bei den hiesigen Bankaktien richtig kräftig rein. Die Commerzbank ist jetzt nur noch 6,1 Milliarden Euro wert. Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Haben Sie gerade etwas Kleingeld übrig, um sich den Laden zu kaufen? Zahlreiche ausländische Banken könnten sich die CoBa sogar nur aus ihren Gewinnen im Vorbeigehen kaufen. Aber wer tut sich das schon an? Die Commerzbank-Aktie wäre spottbillig zu haben – aber bei der Ertragssituation, und den Aussichten in Sachen Zinserträge?

Commerzbank-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate

Die Deutsche Bank-Aktie notiert aktuell nicht auf ihrem Allzeittief. Aber im großen Bild sieht die Aktie auch nicht besonders rosig aus. Anstieg und Absturz im Kurs in den letzten Tagen verliefen ähnlich wie bei der Commerzbank-Aktie. Mit aktuell 7,03 Euro ist man doch noch ein gutes Stück weg vom Tief bei 5,82 Euro aus Sommer 2019. Im folgenden Chart sieht man die DB-Aktie seit dem Jahr 2010. Ein trostloser Chart.

Deutsche Bank-Aktie seit 2010

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    5. März 2020 18:13 at 18:13

    Dr. Krall lässt grüßen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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