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Commerzbank-Aktie: Doppelt negativ

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Die Commerzbank-Aktie steht gleich vor einem doppelten Problem. Nummer 1 wäre die zumindest aktuell wegfallende Übernahme-Phantasie. Denn die niederländische ING soll definitiv nicht mehr an einem Kauf der Commerzbank interessiert sein, wie es ein Handelsblatt-Artikel nahelegt. Die Chefs der beiden Banken hätten sich schon vor Monaten getroffen. Offenbar liegt die Absage der Niederländer schon Wochen zurück, nur wurde sie eben erst jetzt durch diesen Artikel bekannt.

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Damit rücken französische und italienische Banken (UniCredit) als potenzielle Käufer in den Fokus. Aber auch die sollen sich angeblich von der Commerzbank abgewendet haben. Findet sich wirklich kein Käufer mehr für diese Bank, die doch eigentlich (großes Filialnetz als Vertriebskanal, jede Menge Mittelstandskunden) einiges zu bieten hat, wenn man den Laden auf Vordermann bringen würde. Auf jeden Fall ist es negativ für die Commerzbank-Aktie zu bewerten, dass von dieser Seite erst einmal die Phantasie abzuflauen scheint.

Und abgesehen davon kämpft die Commerzbank seit Tagen mit einem echten Image-Desaster. Die IT-Probleme auf den Konten zahlreicher Kunden scheinen kein Ende zu nehmen. Sie treten im Zahlungsverkehr auf, und waren angeblich laut CoBa längst behoben. Aber wie die Analyse von finanz-szene.de zeigt, beschweren sich die Kunden in Sozialen Medien nach wie vor, und sind mehr als unzufrieden über eine offenbar nicht vorhandene Informationsstrategie der Bank. Schon zahlreiche Unternehmen mussten erleben, dass Verbraucherbeschwerden in Sozialen Medien zu regelrechten Tornados oder Hurrikans wurden. Unterschätzt die Bank das? Oder interessiert sie das gar nicht? Positiv kann auch das kaum sein für die CoBa.

Commerzbank-Aktie Richtung Tiefststände?

Schauen wir mal auf den Chart. Hier sieht man die Commerzbank-Aktie seit dem Jahr 2015. Im Jahr 2016 gab es das Tief bei 5,17 Euro. Es dient quasi charttechnisch als letzte Barriere vor dem totalen Absturz ins Nichts. Bei 5,50 Euro liegt die zweite etwas höhere Barriere aus Dezember 2018 (beides eingekreist). Wer zwischendurch mal die Aktie gekauft hatte, konnte immerhin (fast unglaublich) mal locker 100% Gewinn machen. Aber wer trifft schon exakt den perfekten Ausstieg? Aktuell bewegt sich die Aktie wieder auf ihre Tiefs zu. Zwei Unterstützungen sind noch da. Aber wie bei anderen Märkten gilt wohl auch hier die Frage: Wie viel ist Charttechnik noch wert, wenn die Fundamentaldaten- und Nachrichten so viel wichtiger sind als ein paar Striche in einer Grafik?

Commerzbank-Aktie seit 2015

Commerzbank-Tower - Negative News für Commerzbank-Aktie
Der Commerzbank-Tower in Frankfurt. Foto: © Commerzbank AG CC BY-SA 3.0 de

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Aktien

Deutsche Bank baut ab, Handelskrieg, Apple, Silber

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Diese Woche ist einiges los an den Märkten. Volatilität kommt in die Kurse durch den Handelskrieg. Sissi Hajtmanek und Manuel Koch besprechen im folgenden Video die aktuelle Gemengelage mit ihrer möglichen Auswirkung auf die Börse. Aber auch viele andere Themen bewegen die Börsianer derzeit wie die Deutsche Bank, Commerzbank, Apple und Silber.

Deutsche Bank und Commerzbank

Die Commerzbank schließt 250 Filialen. Die Deutsche Bank hat im Aktiengeschäft viel abgebaut. Wie geht es weiter? Es wird wohl zunehmend mehr weg verlagert von den Filialen ins Digitale. Die DB hatte jüngst nach Medienberichten eine Klarstellung veröffentlicht. Hier nochmal im Wortlaut:

Die Deutsche Bank plant keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. Damals gab die Deutsche Bank eine neue Strategie bekannt, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus ist es, die bereinigten Kosten des Deutsche-Bank-Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro zu senken. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen. Wiederholt hat der Vorstand deutlich gemacht, dass alle Teile unserer Bank ihren Beitrag leisten müssen. Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten.

Apple und Silber

Die Apple-Aktie wird im folgenden Video ab Minute 3 im Detail besprochen, fundamental wie auch charttechnisch. Ist die Aktie ein Kauf? Im Video werden auch konkrete Kursmarken genannt. Aber auch Silber wird besprochen mit 37% Plus in wenigen Monaten. Auch hier wird für einen möglichen Kauf ein Einstiegsszenario besprochen.

Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018
Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018.

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Handelskrieg: Bringen neue Verhandlungen die Wende für den Aktienmarkt?

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Lieber Börsianer,

endlich redet man wieder miteinander! Derzeit befindet sich der chinesische Chefverhandler Liu He in Washington und ringt mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer um einen Kompromiss im zuletzt ausgeuferten Handelskrieg zwischen China und den USA. Der Druck, der auf beiden Seiten lastet, ist enorm. In den USA machen vor allem die Wirtschaftsverbände, aber auch führende Republikaner Druck auf den US-Präsidenten. Man will jetzt endlich eine Annäherung sehen und das leidige Thema von der Agenda nehmen. Vor allem die US-Industrie leidet unter den neuen Sonderzöllen: Dort ist die Stimmung so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Auch der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der Industrie-Branchen stagniert bereits seit…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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SAP-Quartalszahlen glänzen, CEO tritt zurück, Aktie reagiert deutlich

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SAP hat heute Nacht schon seine Quartalszahlen veröffentlicht. Womöglich früher als gedacht, weil der langjährige CEO Bill McDermott überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben hat? Die Gründe für seinen Rückzug sind nicht bekannt, aber ein zweiköpfiges Führungsduo wird seine Arbeit fortsetzen.

Aber nun zu den Quartalszahlen von SAP. Die glänzen. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich von 6,02 auf 6,79 Milliarden Euro (+13%). Der Gewinn nach Steuern klettert von 0,97 auf 1,26 Milliarden Euro. Ein sehr guter Zuwachs, der so kräftig nicht erwartet worden war! Die Erlöse aus dem Cloudgeschäft steigen von 1,3 auf 1,79 Milliarden Euro. Die operative Marge klettert von 20,5% auf 24,7%. Da bleiben keine Wünsche offen. Die Reaktion der Börsianer ist klar. Die Nachfolge des CEO findet reibungslos statt, die Zahlen sind mehr als gut. Die Aktie steigt heute um 7,3%.

SAP Quartalszahlen Details

Im Chart seit Ende 2018 kann man den aktuellen Anstieg in der SAP-Aktie gut sehen.

Verlauf SAP-Aktie seit Ende 2018

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