Morgen wird die Commerzbank ausführliche Finanzdaten melden. Vor wenigen Minuten hat die Bank schon mal vorab einige wichtige Eckpunkte für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Man versucht offenbar mit satten Dividenden und Aktienrückkäufen zu glänzen, da man immer noch der Gefahr unterliegt, vom aggressiven Anteilseigner UniCredit geschluckt zu werden (hier die Aktionärsstruktur).
Nach 2,68 Milliarden Euro in 2024 meldet die Bank aktuell 2,63 Milliarden Euro Nettoergebnis (prognostiziert 2,5), und das trotz Restrukturierungsaufwendungen für die Transformation, so die Commerzbank. Damit habe man sein ursprüngliches Wachstumsziel für 2025 übertroffen. Bereinigt um die Restrukturierungsaufwendungen stieg das Nettoergebnis um rund 13 % auf einen Rekordwert von 3 Milliarden Euro.
„2025 war für die Commerzbank ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr, und wir möchten unsere Investorinnen und Investoren an diesem Erfolg teilhaben lassen“, sagte Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der Commerzbank. „Insgesamt geben wir 2,7 Mrd. Euro an Kapital zurück und damit sogar etwas mehr, als wir ursprünglich versprochen hatten.“
Wie im Rahmen ihrer Strategie „Momentum“ angekündigt, will die Commerzbank 100 % des Nettoergebnisses vor Restrukturierungsaufwendungen und nach Abzug der Additional-Tier-1-(AT-1) Kuponzahlungen an ihre Aktionäre zurückgeben. Zur Umsetzung der Kapitalrückgabe hat der Vorstand der Commerzbank heute den Start eines weiteren Aktienrückkaufs beschlossen. Vom 12. Februar an wird die Bank eigene Aktien im Volumen von bis zu 540 Millionen Euro zurückkaufen. Der Aktienrückkauf soll spätestens bis zum 26. März dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Dividende soll von 0,65 Euro in 2024 auf 1,10 Euro je Aktie für 2025 ansteigen (Erwartung 1,00 Euro). Einschließlich des bereits im Dezember 2025 abgeschlossenen Aktienrückkaufs im Volumen von rund 1 Mrd. Euro beläuft sich die Kapitalrückgabe für 2025 damit auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken












