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Commerzbank-Quartalszahlen: Gewinn steigt, leichter Optimismus

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Die Commerzbank-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der „Ertrag vor Risikoergebnis“ (Umsatz) liegt bei 2,03 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 2,1).

Der Gewinn (operatives Ergebnis) liegt bei 240 Millionen Euro (Vorjahresquartal 122).

Die harte Kernkapitalquote liegt bei 12,9%. Damit hat sie sich gegenüber Anfang 2018 von 13,3% verschlechtert.

Vorstand schlägt Dividende von 20 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Millionenmarke bei Nettoneukunden erreicht: Allein 2018 im deutschen Privatkundengeschäft knapp 420.000 Nettoneukunden gewonnen, Firmenkunden 2018 mit Plus von 3.500 Kunden.

Kurz-Fazit: Die Commerzbank zeigt sich zufrieden mit den Zahlen, und will weiter wachsen. Das sieht der Markt derzeit auch so, denn die Aktie notiert vorbörslich mit 3% im Plus. Trotzdem, im großen Bild gesehen, bleibt die ganze Veranstaltung doch eine wacklige Kiste auf geringem Niveau mit einem Mini-Gewinn und sinkendem Ertrag bei der zweitgrößten deutschen Bank!

Hier der Ausblick von der Commerzbank im Wortlaut:

Die Commerzbank wird sich auf weiteres Wachstum in den Kernsegmenten konzentrieren und erwartet auch 2019 höhere bereinigte Erträge. Nachdem die Europäische Zentralbank signalisiert hat, die SREPAnforderungen für die Commerzbank um 25 Basispunkte zu senken, wird nun eine harte Kernkapitalquotevon mindestens 12,75 % zum Jahresende 2019 angestrebt. Die Kostenbasis dürfte 2019 unter 6,8 Milliarden Euro bleiben, während die Belastungen aus dem Risikoergebnis bei mindestens 550 Millionen Euro liegen dürften. Für das Geschäftsjahr 2019 plant die Bank mit einem Dividendenniveau in ähnlicher Höhe wie für 2018. Die Bank wird ihre Wachstumsstrategie in einem anspruchsvollen Marktumfeld fortsetzen und strebt ein jährliches Ertragswachstum von durchschnittlich 3 % an. Mit dem Umbau ihrer Zentrale wird die Bank ihre Digitalisierung noch einmal forcieren, was zum Kostenziel von 6,5 Milliarden Euro für 2020 beitragen dürfte.

Commerzbank-Quartalszahlen

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Sophie Schimansky zum Handelsstart in New York – „Optimismus trotz Virus-Update“

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Sophie Schimansky berichtet im folgenden Video zum heutigen Handelsstart in New York. Der Coronavirus ist auch heute wieder im Gespräch. Auch zu diversen Einzelwerten gibt es Infos, die besprochen werden.

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Ich verschaffe Ihnen unabdingbares Hintergrundwissen – Werbung

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Lieber Börsianer,

es muss etwa Mitte der 90-er Jahre gewesen sein, als ich noch relativ am Anfang meiner Börsenlaufbahn einige Stück des ungarischen Unternehmens Matav erworben hatte. Matav (Magyar Telekom) war im Zuge der Wende im Ostblock privatisiert und wenig später an die Börse Budapest gebracht worden. Auch die Deutsche Telekom hatte sich bedeutsam an dem ungarischen Telefonunternehmen beteiligt.

Die Stimmung für Telekom-Aktien war seinerzeit recht gut, und ich freute mich über steigende Matav-Kurse. Irgendwann stockte der Hauptaktionär Deutsche Telekom nochmals auf, und damit begannen meine Probleme. Denn die Anzahl der Aktien im freien Handel (Free float) wurde durch diese Transaktion erheblich reduziert. In der Folge trocknete der Handel mit der Matav-Aktie in Deutschland weitgehend aus.

Mit anderen Worten: In meinem Depot stand zwar ein schöner Wertzuwachs, den ich allerdings aufgrund des ausgetrockneten Aktienhandels nicht realisieren konnte. Ich war richtig aufgeschmissen und wurde zunehmend nervös.
Theoretisch hätte ich die Aktie in Budapest verkaufen können, denn an der Heimatbörse wurde der Titel immer noch ausreichend gehandelt. Allerdings hatte ich die Aktie ja in Deutschland gekauft, wo sie auch für mich gelagert wurde. Damit war ein Verkauf an der Auslandsbörse erst einmal nicht möglich.

Zu diesem Vorgang einige Hintergrund-Informationen: In der Regel hat jede nationale Börse eine eigene Verwahrstelle. Hierzulande werden unsere Aktien bei Clearstream Banking (Tochter der Deutschen Börse) gelagert. Dort befinden sich alle Aktien, die an einem deutschen Börsenplatz erworben worden sind, auch wenn es sich um…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

 

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart in New York

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Sophie Schimansky bespricht im folgenden Video die aktuelle Lage direkt vor dem Handelsstart in New York. Morgan Stanley kauft E-Trade. Das ist ganz aktuell das Thema Nummer 1.

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