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Commerzbank-Quartalszahlen: Gewinn steigt, leichter Optimismus

Claudio Kummerfeld

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Die Commerzbank-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der „Ertrag vor Risikoergebnis“ (Umsatz) liegt bei 2,03 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 2,1).

Der Gewinn (operatives Ergebnis) liegt bei 240 Millionen Euro (Vorjahresquartal 122).

Die harte Kernkapitalquote liegt bei 12,9%. Damit hat sie sich gegenüber Anfang 2018 von 13,3% verschlechtert.

Vorstand schlägt Dividende von 20 Cent je Aktie für das Geschäftsjahr 2018 vor.

Millionenmarke bei Nettoneukunden erreicht: Allein 2018 im deutschen Privatkundengeschäft knapp 420.000 Nettoneukunden gewonnen, Firmenkunden 2018 mit Plus von 3.500 Kunden.

Kurz-Fazit: Die Commerzbank zeigt sich zufrieden mit den Zahlen, und will weiter wachsen. Das sieht der Markt derzeit auch so, denn die Aktie notiert vorbörslich mit 3% im Plus. Trotzdem, im großen Bild gesehen, bleibt die ganze Veranstaltung doch eine wacklige Kiste auf geringem Niveau mit einem Mini-Gewinn und sinkendem Ertrag bei der zweitgrößten deutschen Bank!

Hier der Ausblick von der Commerzbank im Wortlaut:

Die Commerzbank wird sich auf weiteres Wachstum in den Kernsegmenten konzentrieren und erwartet auch 2019 höhere bereinigte Erträge. Nachdem die Europäische Zentralbank signalisiert hat, die SREPAnforderungen für die Commerzbank um 25 Basispunkte zu senken, wird nun eine harte Kernkapitalquotevon mindestens 12,75 % zum Jahresende 2019 angestrebt. Die Kostenbasis dürfte 2019 unter 6,8 Milliarden Euro bleiben, während die Belastungen aus dem Risikoergebnis bei mindestens 550 Millionen Euro liegen dürften. Für das Geschäftsjahr 2019 plant die Bank mit einem Dividendenniveau in ähnlicher Höhe wie für 2018. Die Bank wird ihre Wachstumsstrategie in einem anspruchsvollen Marktumfeld fortsetzen und strebt ein jährliches Ertragswachstum von durchschnittlich 3 % an. Mit dem Umbau ihrer Zentrale wird die Bank ihre Digitalisierung noch einmal forcieren, was zum Kostenziel von 6,5 Milliarden Euro für 2020 beitragen dürfte.

Commerzbank-Quartalszahlen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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