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Coronakrise: Bringt Trump die eigene Bevölkerung in Gefahr?

Wolfgang Müller

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am

In der Coronakrise waren die Vereinigten Staaten spät dran mit den Maßnahmen gegen die Virusausbreitung, speziell bei den gefährdeten Menschen. Die Infektionszahlen liegen damit allein schon wegen der hohen Bevölkerungszahl in großen Höhen. Ein Lockdown verursacht bei einer 16 Billionen Dollar Konsum- und Freizeitökonomie gigantische Verluste, es ist Wahlkampf – und Donald Trump geht in die Vollen. Virologen würden sagen: in punkto Leichtsinn!

Coronakrise: Trumps Nöte im Wahlkampf

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass der aktuelle US-Präsident die Fähigkeit besitzt, seine Anhängerschaft zu mobilisieren und sie zu enthusiastischen Begeisterungsstürmen hinzureißen in seiner Sprache, mit der er kohärente Geschichten erzählt, in der sich seine Klientel wiederfindet und Trump sich dabei nicht allzusehr an strengen Fakten orientiert. Er werde das Ausnutzen der USA in Zukunft verhindern, gestohlene Arbeitsplätze zurückholen, ein Wirtschaftswunder für alle entfachen u.s.w.

Dies geschieht stets vorwiegend bei Wahlveranstaltungen in Stadien und in geschlossenen Räumen, wo Trump regelmäßig zur Hochform in seiner eigenen Art aufläuft. All das war bisher in der Coronakrise nicht mehr möglich, die Zeit läuft dem Amtsinhaber bis zu den Wahlen davon. Damit soll jetzt Schluss sein.

Präsident Trump hat angekündigt in Tulsa, Oklahoma, eine Wahlveranstaltung abhalten zu wollen. In einer geschlossenen Halle, aber man will sich vor Klagen schützen, indem man die Teilnehmer auffordert eine Erklärung zu unterschreiben, um auf Klagen zu verzichten, sollte man sich bei dieser Versammlung mit Covid-19 infizieren. Mittlerweile ist es Stand der Wissenschaft, dass die Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen die Gefahr schlechthin darstellen. Ein Superspreader in der schreienden und tobenden Menge und wir haben die neue Infektionsexplosion – Beispiele hierfür gibt es genug.

Amerika ist auch in der Coronakrise gespalten

Nicht nur Donald Trump hat diese Pandemie lange verharmlost, bei seinen Anhängern ist dies sogar noch ausgeprägter. Man ignoriert mit „Wissen und Wollen“ die Ratschläge der Gesundheitsbehörden mit dem Hinweis, das Virus sei nicht schlimmer als ein Grippevirus.

Dieses Ignorieren ist aber nicht nur bei den Rechten zu erkennen, auch linke Demonstranten halten sich nicht an die Vorsichtsmaßnahmen, auch wenn im Falle der Aufmärsche gegen Rassismus und Polizeigewalt eine hehre Gesinnung dahintersteht.

Aber selbst die republikanische Partei versucht den belastenden Vorsichtsmaßnahmen auszuweichen, indem man kürzlich angekündigt hat, den Parteitag nach Florida zu verlegen, weg von North Carolina mit seinem strengen Social Distancing. Ob dieses Ansinnen angesichts der aktuellen Infektionslage und der so noch anhaltenden Coronakrise noch lange Bestand haben wird?

Wurde der Lockdown zu früh „gelockert“?

Obwohl die Pandemie in den USA erst etwas zeitversetzt ankam, zumindest mit der großen Ausbruchswelle, hat man es mit den Quarantänemaßnahmen in Teilen des Landes nicht allzu lange ausgehalten. Bereits nach dem Feiertag zum Gedenken an die Kriegstoten, am 25. Mai, wurden in einigen Staaten die Beschränkungen gelockert. Sind die aktuellen Fälle in Florida, Kalifornien, Utah, Arkansas oder Carolina bereits die Folgen der zu raschen Normalisierung inmitten einer anhaltenden Coronakrise?

Sicher werden wir bald auch in den USA mehr Erkenntnisse über die Ausbreitung und Eindämmung von Covid-19 vernehmen. Schließlich gab es an bestimmten Tagen große Massendemonstrationen mit Teilnehmern, die nur zu drei Viertel eine Maske getragen haben und auch die Polizeibeamten waren manchmal ganz ohne.

Dazu berichtete der in den USA lebende Korrespondent der „Welt“ Hannes Stein von einer interessanten Begebenheit:

In der Stadt Springfield schnitten zwei Friseure, mit Masken geschützt, aber mit Corona infiziert, 140 Kunden die Haare. Was eine große Nähe bedeutete, in einem geschlossenen Raum stattfand und längere Zeit in Anspruch nahm. Kein einziger Kunde hatte sich dabei das Virus eingefangen.

Vielleicht ist das Masketragen doch ein sehr effektiver Schutz und die Asiaten haben deshalb so wenige Infektionen trotz ihrer teilweise sehr hohen Bevölkerungsdichte?

Fazit

Bringt die Ungeduld der US-Führung in der Coronakrise die eigene Bevölkerung in Gefahr? Auch wenn es immer neue Erkenntnisse zur Gefährlichkeit des Virus (oder auch der Ungefährlichkeit bei gesunden jungen Menschen) gibt, so entsteht aus einer zu frühen Beendigung des Lockdowns in den USA doch eine besondere Problemlage. Zum einen hat Donald Trump sehr viele ältere (weiße) Anhänger, die bei großen Wahlveranstaltungen besonders gefährdet sind. Hinzu kommt der erschreckend hohe Anteil an US-Bürgern, die an Adipositas (Fettleibigkeit) leiden (35 Prozent) ein großes Problem bei einer Infektion (bei Diabetes und Bluthochdruck). Außerdem ist die Zahl der aktiven Fälle einfach noch zu groß, um eine erfolgreiche Quarantäne im Umfeld von Erkrankten durchführen zu können. All das hat derzeit anscheinend keine große Bedeutung, 138 Tage vor der Wahl zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Bis dahin muss durch Wiederaufnahme des Konsums die Wirtschaft wieder auf den Wachstumspfad zurückgeführt worden sein und der Maestro himself muss seinen Anhängern eindrücklich, live und in gehäufter Form verdeutlicht haben, warum nur mit ihm „America great again“ gemacht werden kann – trotz Coronakrise.

Wenn er da den kleinen, Nanometer großen Gegner nicht ein weiteres Mal unterschätzt..

Trump versucht mit allen Mitteln, trotz Coronakrise Wahlkampf zu machen

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    sabine

    16. Juni 2020 12:05 at 12:05

    Vielleicht nochmal die Zahlen.
    Wir haben in den USA 328 Mill Einwohner.
    Davon 2 Mill. Infizierte insgesamt,
    davon sind 115.000 mit Corona gestorben.
    Wird das der Corona-Virus mit der 2. Welle toppen?

    In den USA sterben jährlich nicht mit sondern allein wegen Drogen über 70.000 offiziell. Plus Dunkelziffer. Wo bleibt der Aufschrei? Der Shut-Down? Das Kontaktverbot? Drogen sind viel schlimmer, das kuriert sich nicht so leicht.

    Die EU bedroht das Leben ihrer Bürger. Wenn ein Wolf in ein Dorf einfällt, darf man ihm nichts tun. Ihn auch nicht friedlich fangen und in ein Reservat sperren.
    https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/umwelt/eugh-betont-woelfe-sind-auch-in-doerfern-geschuetzt_article1591929798.html
    Und die armen Wespen (vom Aussterben bedroht?) oder Hornissen werden mit bis zu 50.000€ und 5 Jahre Gefängnis geschützt. Da ist ein Aluhut ein Schweiß dagegen.

  2. Avatar

    Macwoiferl

    16. Juni 2020 12:26 at 12:26

    Nein. Keine Gefahr @Wolfgang Müller.
    Zur Not werden die Zahlen geschrumpft.
    Auch das wird kommen. Siehe China.
    Aus 1.700 Neuinfektionen in Florida werden plötzlich nur noch 17.
    Abrakadabra und California ist wieder gesund.
    Die Wahrheitenlage steht im Dienst des >>Projekts DOW 30.000>>.
    Das ist wie ein ICE – 300km/h++, ohne Bremsen, brachial. Ziel: Wiederwahl.
    Worst Business Man on Planet Earth weiß:
    Wenn er nicht wieder gewählt wird muss er zurück in seinen Pleiteladen.
    Donald The Ramp-Man wird also jedes Mittel nutzen, legal, illegal, scheißegal.
    Selbst wenn eine Halle voll hustender Coroños ihm zujubelt und anschließend superspreaded:
    Wir werden es nicht erfahren, geschweige die Märkte.

  3. Avatar

    Faktist

    16. Juni 2020 12:34 at 12:34

    Diesem Unmenschen ist seine Bevölkerung egal… Hauptsache der DOW erreicht seine 30000 und vielleicht noch höhere Kurse!!! Was ist wohl heute dran? Nach dem man eine Bärische Insel im DOW fabriziert hat, bastelt man nun an der Bullischen Insel? Täglich 1000 Punkte GAP zeigt uns die schöne neue Welt? Beste aller Welten? Dieser ………… muss doch irgendwann für seine Lügen bestraft werden. Was stimmt den mit dieser besten aller Welten nicht????

  4. Avatar

    thinkSelf

    16. Juni 2020 14:14 at 14:14

    Hier sind doch viele Leser unterwegs, von denen ich annehme das sie wenigstens die vier Grundrechenarten und etwas Prozentrechnung beherschen.
    Dann müsste eigentlich jedem auffallen, das die Infektionszahlen mit denen hier hantiert wird lediglich statistische Artefakte sind und mit der Realität recht wenig zu tun haben.

    Ein Beispiel
    ============

    Annahmen:
    Testfehlerquote 2%, symetrisch (falsch positiv, falsch negativ)
    100.000 Tests, 1% Durchseuchung (Testanzahl egal, lässt sich aber so einfach im Kopf rechnen)
    => Realität: 99.000 negativ, 1.000 positiv

    Nun Test:
    a.) 99.000 Negativ => Fehleruqote 2% => 1.980 Falsch Positiv, 97.020 Korrekt Negativ
    b.) 1.000 tatsächlich Infizierte => Fehlerquote 2% => 20 Falsch Negativ, 980 korrekt Positiv

    Testergebnis: 2.960 Positiv, wovon 1.980 falsch sind
    Fehlerquote: 66,8%
    Die falsch Negativen spielen mit 20 keine Rolle.

    Bei einer Testfehlerquote von 1% (das schafft kein Test) liegt die falsch positiv Quote immer noch bei 50%.

    Liegt die Infektionsrate bei 0, dann zeigt der Test immer noch 2000 positive Fälle an. Die Fehlerquote ist dann unendlich.
    Die „Neuinfektionsrate“ kann bei dem angewendeten Verfahren übrigen nie unter die Grenze von 2% fallen. Daher wird der Virus auch gar nicht „verschwinden“.

    Die mathematische Ursache für diese katastrophlen Ergebnisse ist einfach der große Unterschied in den beiden Grundgesamtheiten von Infiziert und Nichtinfiziert. Der verschwindet erst, wenn die beiden Gruppen sich angleichen.

    Für Europa bedeutet das übrigens das die tatsächlichen Fälle bereits seit Wochen unter der Nachweisgrenze liegen. Denn eine Messung kann nie genauer sein als der Messfehler.

    • Avatar

      Chris

      16. Juni 2020 16:09 at 16:09

      97 % der konservativen Wähler haben keine Angst vor COVID, 97 % der „liberals“ haben Angst.

      Allerdings die hohen Fallzahlen gibt es in den blauen Staaten, ob sie stimmen oder hochgeschrieben werden, wegen Verdienstausfällen in den Krankenhäusern oder aus Wahlkampfgründen?

      Es scheint mir vernünftig in Gebieten mit geringen Fallzahlen und einer entschlossenen Bevölkerung voranzugehen und bei einer verängstigten Bevölkerung zu zögern. Warum die Massenproteste in den blauen Landesteilen so stattfinden, ist nicht nachzuvollziehen.

  5. Avatar

    Macwoiferl

    16. Juni 2020 14:32 at 14:32

    @Faktist:
    Ich bin ja Deiner Meinung :-)
    Aber Du solltest mal Urlaub machen.
    Nicht gerade auf der Bullischen Insel… aber unter Palmen.
    Die Trumps, Diktatoren, Schlächter, Kleptokraten dieser Welt haben bekanntlich sieben Leben. Plus neun Villen.
    Also, chill mal, denn wer so schimpfen muss ist mit den Nerven am Ende…

    • Avatar

      Faktist

      16. Juni 2020 14:55 at 14:55

      ja es ist auch so, bin mit den nerven wirklich am ende… gestern geht welt unter, heute ist die welt wieder wie neu geboren unschuldig und rein…. aber die situation hat sich nicht verändert. es wird einfach nur täglich neuer betrug aufgelegt und somit eine illusion geschaffen. das kostet natürlich nerven, weil man einfach sein gehirn nicht ausschalten kann um dumm long zu gehen.

  6. Avatar

    Hesterbär

    16. Juni 2020 17:08 at 17:08

    „kohärente Geschichten“? Was Sie immer für tolle Fremdwörter finden, Herr Müller. Kompliment! Sie werden zwar im allgemeinen Sprachgebrauch nicht verwendet, die allermeisten Leser verstehen deshalb die Bedeutung nicht und vorliegend ist auch nicht klar, wie Trumps Geschichten durch das Wort „kohärent“ besser erklärt werden, macht aber nichts, „kohärent“ wertet ihren Artikel intellektuell auf jeden Fall auf.

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Einzelhandelsumsätze boomen in der Coronakrise – bis auf ein Segment

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Leeres Einkaufszentrum als Symbol für die Coronakrise

Wenn man in der Coronakrise schon kein Geld für Restaurants, Theater, Kinos oder Urlaubsreisen ausgeben kann, dann kann man doch immerhin noch sein Haus, seine Wohnung oder den Garten verschönern? Und zuhause gut essen ist ja auch drin. Dementsprechend wandeln sich die Einzelhandelsumsätze in den letzten Monaten.

Unterm Strich geben die Deutschen deutlich mehr aus als noch im Vorjahr, und auch mehr als direkt vor Ausbruch der Coronakrise. Dies wird untermauert durch die vor wenigen Minuten vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Einzelhandelsumsätze für Oktober. Sie steigen im Vergleich zu Oktober 2019 um 8,2 Prozent, und im Vergleich zu Februar 2020 um 5,9 Prozent. Das ist eindeutig. Der Onlinehandel boomt am Stärksten, die Heimwerkermärkte boomen, und auch der Lebensmitteleinzelhandel. Ein klarer Wink hin zu mehr Konsum in den eigenen vier Wänden. Nur der stationäre Einzelhandel mit Bekleidung ist spürbar rückläufig. Klar, wenn man deutlich weniger ausgeht, hat man auch weniger den Drang neue Klamotten zu kaufen. Hier die Detailangaben der Statistiker über die Einzelhandelsumsätze im Wortlaut:

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Oktober 2020 real 7,3 % und nominal 10,3 % mehr um als im Oktober 2019. Dabei lag der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkte real 7,9 % und nominal 10,9 % über dem des Vorjahresmonats. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (wie zum Beispiel der Facheinzelhandel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setzte im entsprechenden Vergleich real 3,0 % und nominal 6,5 % mehr um.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stiegen die Umsätze im Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 9,0 % und nominal um 9,4 %. Das größte Umsatzplus mit real 29,8 % und nominal 31,1 % erzielte der Internet- und Versandhandel. Deutlich zugenommen hat auch der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf mit einem realen Plus von 14,2 %. Noch nicht wieder auf dem Vorjahresniveau waren dagegen der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren und der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) mit real -6,4 % und -2,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Grafik zeigt Einzelhandelsumsätze für Oktober im Detail

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Autoindustrie: Die Stimmung hat sich brutal verfinstert!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Riesiger Parkplatz mit unzähligen Autos

Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie (Hersteller und Zulieferer) hat sich brutal verfinstert. Laut heute früh veröffentlichten Umfrageergebnissen des ifo-Instituts ist die aktuelle Geschäftslage der Branche zwar noch akzeptabel mit einem Wert von +7,2 Punkten nach -2 Punkten im Oktober. Aber die Geschäftserwartungen der Autoindustrie sinken aktuell dramatisch ab, von +16,3 im Oktober auf -4 Punkte im November! Der Chart zeigt den Absturz der Stimmungslage in der Autoindustrie in den letzten Monaten. Im Moment läuft es noch, aber der Blick in die Zukunft macht die Firmen gegenwärtig nicht glücklich, so ifo aktuell in seiner Headline-Aussage. Weitere Aussagen hier im Wortlaut:

„Im Oktober haben wir einen Einbruch bei den gewerblichen Neuzulassungen gesehen. Das wird sich wahrscheinlich fortsetzen, aufgrund der großen Unsicherheit bei den Unternehmen“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.

Die Unternehmen gaben an, ihre Produktion deutlich drosseln zu wollen. Der Indikator sank von plus 38,6 Punkte auf minus 0,5 Punkte. Die Exporterwartungen fielen deutlich von plus 19,0 Punkten im Oktober auf minus 5,0 Punkte. Auch gab immer noch die Mehrheit der Unternehmen an, die Zahl ihrer Mitarbeiter zu verringern. Der Indikator stieg nur leicht auf minus 34,6 Punkte.

Der Auftragsbestand konnte zuletzt nicht mehr so stark zulegen. Der entsprechende Indikator sank deutlich auf 6,2 Punkte, nach 29,3 im Oktober. Der Bestand im Fertigwarenlager ist allerdings weiterhin geringer als saisonüblich. Der Indikator stieg nur leicht auf minus 4,9 Punkte.

Chart zeigt Verlauf der Geschäftserwartungen der Autoindustrie

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Rüdiger Born

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