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Coronakrise: Die Folgen von kontrollierter Panik und der lockdown

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Bereits im Februar diesen Jahres – also vor Beginn der Coronakrise – hatte der bekannte Risikoforscher Nassim Talib angesichts der sich ausbreitenden Corona Pandemie geäußert: „Um eine Pandemie einzudämmen, ist eine kontrollierte Panik sehr hilfreich.“ Wo doch sonst Panik im Allgemeinen ein schlechter Ratgeber ist, denn sie verleitet zu völlig unkoordinierten Aktionen. Die Bundesregierung scheint sich in der Coronakrise mit ihrer Kommunikation zu den beabsichtigten Lockdown-Maßnahmen daran gehalten zu haben. Doch jetzt dürfte es an der Zeit sein, die Metahper zu verändern.

Coronakrise: Die Phase der Angst

In Zeiten von Gefahren höchster Brisanz für die Bevölkerung (Naturkatastrophen, besonders schwere Unglücksfälle, Seuchen) sind nur ganz konsequente Maßnahmen von Erfolg gekrönt. In der Terminologie zur Gefahrenabwehr für die Öffentliche Sicherheit und Ordnung gibt es eine Reihe von Begriffen aus der Gefahrenlehre, um die zu treffenden Präventivmaßnahmen zu qualifizieren: Abstrakte, konkrete, gegenwärtige, unmittelbar bevorstehende erhebliche, drohende, gemeine Gefahr, bis hin zur Gefahr für Leib und Leben. Um diese der Bevölkerung verständlich zu machen und Leichtsinn oder Geringschätzung auszuschließen, ist eine entsprechende Kommunikation vonnöten.

So empfahl ein Strategiepapier der Bundesregierung im März, der Bevölkerung ein Worst-Case-Szenario über Covid-19 zu kommunizieren. Angst zu generieren, um einen Eindämmungserfolg zu erzielen, der zweifelsohne eingetreten ist.

Hier die Entwicklung der Infektionszahlen in Deutschland:

Ist die Coronakrise in Deutschland bereits eingedämmt?

Das Gefühl der Angst ist etwas urbiologisches, welches hilft Gefahren einzuschätzen und ihnen entsprechend zu begegnen. Allerdings ist auch der Weg zur Panik oft nur ein kleiner, wenngleich ein fataler. Wovon hatten Virologen und die Bundesregierung im März, zu Beginn der Coronakrise gesprochen? Von einer möglichen Million Toten und einer Überforderung unserer Notfallmedizin mit den damals 28.000 vorhandenen Notfallbetten. Dazu die vielen Bilder aus dem Ausland im Fernsehen. Mit der Option, dass Schwerkranke von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht werden, aber nicht behandelt werden können, weil es zuwenig Beatmungsgeräte gibt. Allein die Vorstellung keine Luft zu bekommen und qualvoll zu ersticken – für den Menschen so etwas wie eine Urangst, was die Verfasser des Strategiepapiers natürlich wussten. Aber um auch die gesamte Alterspyramide zu erfassen, kam auch die Vorstellung nicht zu kurz, dass auch Kinder unbewusst zu Überträger werden können, um dann ihre Eltern sowie Großeltern zu infizieren. Auch im Kindesalter eine schreckliche Vorstellung.

Die anderen Folgen der Coronakrise

Jetzt, da man einerseits erkennt, dass die Notfallsituation nicht eingetreten ist, dass Krankenhäuser sogar in der Summe unausgelastet sind, andererseits die Folgen für die Wirtschaft und das Gesellschaftsleben immer deutlicher werden, bereitet man die Bevölkerung in der Coronakrise auf Phase zwei vor – die der maßvollen Lockerung. Die Politik der Angst hat ausgedient.

Es ist gerade das Thema in den Diskussionsrunden in vielen Talkshows und in allen Bundesländern: Covid-19 und seine weiteren Folgeerscheinungen. Beginnend mit den Folgen der Vereinsamung von Menschen in Altenheimen, über der Angst vieler Erkrankter sowohl zum Arzt als auch in die Notaufnahme zu gehen, um sich nicht mit der hoch ansteckenden Krankheit zu infizieren, bis zum Suizid der Depressiven. Man könnte diese Reihe noch deutlich fortsetzen. Klar ist aber auch, dass mit fortschreitender Eindämmung des Coronavirus die Zahl der Todesopfer weiter absinkt, aber gleichzeitig die beschriebenen Opferschäden in anderen Bereichen zunehmen, vor allem in der Wirtschaft. Wann ist der Umkehrpunkt erreicht?

Die Stimmung in der Bevölkerung beginnt sich zu wandeln

Das Verbreiten von Angst sorgte dafür, dass ein Großteil der Bevölkerung Verständnis für die Einschränkungen des täglichen Lebens sowie der Grundrechte hatte, diese sogar heftig einforderte. 90 Prozent der Bevölkerung waren Umfragen zufolge dafür, doch dies beginnt sich gerade zu verändern. Infratest Dimap erkennt aus der neuesten Umfrage einen Wandel in der Stimmung der Bevölkerung.

Dazu schrieb die Reporterin der Welt, Susanne Gaschke, in der Sonntagsausgabe:

„Die neuen Zahlen bilden eine Stimmung ab, die stark von der Berichterstattung der Medien beeinflusst ist. Kein anderes Ereignis in der Geschichte der Bundesrepublik wurde von derart massiver, monothematischer Berichterstattung begleitet.“

Vergleichbar war eigentlich nur die Berichterstattung in der Flüchtlingskrise in den Jahren 2015/16. Wenn Menschen von früh bis spät Berichte in den Medien verfolgen, die auch noch eine gemeinsame Zielrichtung haben, so verstärkt dies eine Einstellung, von Psychologen „Reinforcement“ genannt. In unserer gegenwärtigen Lage die Angst vor Covid-19 ein betroffenes Opfer oder vielleicht ein unfreiwilliger Spreader zu sein.

Im Februar sahen wir Bilder aus überfüllten Krankenhäuser im chinesischen Wuhan, später aus Norditalien – von Menschen, die um ihr Leben kämpften.

Es entstand ein allgemeiner Eindruck von Kliniken, die der Last der Erkrankungen nicht mehr gewachsen waren, mit schrecklichen Folgen: Stichwort Triage. Aber jetzt zielen die aktuellen Berichte der Journalisten mehr und mehr auf die in der Corinakrise abgewürgte Wirtschaft ab und die Ängste verschieben sich auf eine andere Ebene.

Fazit

Es ist wahrlich eine unglaublich komplexe Gemengelage, die Abwägung von Vor- und Nachteilen, von Rechtsguteinschränkungen und Kollateralschäden infolge der Bekämpfungsmaßnahmen von Covid-19. Dabei war hier nicht einmal die Rede von den globalen Schäden durch die Coronakrise insbesondere in den Emerging Markets, wenn zum Beispiel in Indien 100 Millionen Wanderarbeiter keine Arbeit mehr haben und zurück in ihre Dörfer ziehen, bar jeglicher finanzieller Unterstützung und medizinischer Versorgung. Es hat halt alles seine zwei Seiten, ein globaler Lockdown ist ein äußerst ambivalentes Unterfangen, aber die Erkenntnisse der Gesellschaften über Risiken und Nebenwirkungen des großen Menschheitseperiments nehmen von Tag zu Tag zu. Ein rascher Ausstieg aus dem Lockdown dürfte bei allem Für und Wider jedoch unausweichlich sein.

Am 6. Mai werden wir den Effekt der öffentlichen Meinung sowie der Wirtschaftslobby erfahren.

In der aktuellen Phase der Coronakrise erden die Rufe nach einem Ende des lockdowns lauter

17 Kommentare

17 Comments

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    thinkSelf

    4. Mai 2020 12:02 at 12:02

    „Es ist wahrlich eine unglaublich komplexe Gemengelage, die Abwägung von Vor- und Nachteilen, von Rechtsguteinschränkungen und Kollateralschäden infolge der Bekämpfungsmaßnahmen von Covid-19.“

    Dieser Aussage möchte ich deutlich widersprechen. Die Gemengelage ist sogar ungewöhnlich einfach. Was man prinzipiell benötigt um diese Lage zu steuern ist lediglich etwas logisches Denkvermögen und die Fähigkeit Alternativen aufzustellen. Ich will das einmal am Verlauf des Problems rekapituilieren:

    1. Es kommt der Verdacht auf, das ein Problem entstehen könnte.
    Maßnahme A: Definieren welche Informationen ich brauche um die Situation zu beurteilen.
    Maßnahme B: Deckungslücke der Daten zusammenstellen, Maßnahmen zur notwendigen Datenerhebung definieren und diese stringent und so schnell wie möglich umsetzen.
    Maßnahme C: Mögliche Szenarien auf Basis der unvollständigen Daten erstellen.
    Maßnahme D: Zeichnet sich eine hohe Wahrscheinlichkeit größerer Probleme ab, sinnvolle Adhoc Maßnahmen durchführen.
    Maßnahme E: Abschätzung der negativen Folgen der Maßnahmen. Und das ist nicht schwierig. Es reicht ja eine Einschätzung von „gering“, „mittel“ und „hoch“.
    Ziehe ich ein paar Experten aus Wirtschaft, Systemanalyse und Mediziner zusammen kriegen die das in 2-3 Tagen hin (wenn sie einfach analytisch arbeiten).

    Diese Szenarien werden permanent verbessert, was die Einschätzungen der Entwicklung verbessert und damit eine Risikoabwägung ermöglicht.

    2. Definition der eigenen Risikodisposition
    Möglichkeit A: Eher übervorsichtig. Strengere Maßnahmen und Inkaufnahme höherer Folgeschäden. Kann man auch in der Öffentlichkeit kommunizieren.

    Möglichkeit B: Eher Risikonehmend: Geringere Maßnahmen und Inkaufnahme von mehr Schäden durch den Krisenauslöser.

    3. Permanente Datenverbesserung und Monitoring der Maßnahmen
    Maßnahmen: Schnelle Anpassung der Maßnahmen an das geänderte Risikoprofil.

    Da völlig klar ist, dass die negativen Folgen der Maßnahmen mit deren Dauer exponentiell steigen, ist nach wenigen Wochen der Punkt erreicht, an dem selbst ein extrem aggressiver Virus weniger Folgen verursacht als die Maßnahmen zu seiner Eindämmung.

    Warum ist das alles so nicht passiert? Und zwar global? Natürlich wegen Herdentrieb, Panik, persönlichen Vorteilen agierender Personen, Zufällen, Weltbildern in den unterschiedlichen Köpfen, etc.
    Dazu kommen sich dann ausbildende Kommunikationsschleifen die dann Rückkopplungen erzeugen und das Ding dann häufig völlig im Chaos enden lasen.

    Gut, am Ende berappelt sich das Ding wieder. Nur nicht für alle. Denn ab einem gewissen Alter kann es schon sein das „berappeln“ nicht mehr für einen selbst gilt.

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      sabine

      4. Mai 2020 14:12 at 14:12

      a) Das klingt aber gar nicht einfach, mehr nach Firmenpräsentation oder Clipchart in Büroteams.
      b) Jemand der das täglich gewöhnt ist, kein Problem. Aber jemand, dem das Vokabular schon ungewohnt ist, hört bei Zeile 7 auf oder überfliegt ab da bis runter.
      c) Prof. Homburg geht auf diese Problematik genauer ein:
      https://www.youtube.com/watch?v=2CXffCdF_fM
      Frau Merkel hatte gesagt (siehe ihr Podcast!)
      1. Ende März: „Wenn Verdopplung Richtung 10 Tage, Lockdown beenden.“
      2. Kurz später sagt ihr Regierungssprecher: „Nein, lieber 14 Tage.“
      3. Kurz später auch erreicht: „Nein, Reproduktionzahl ist wichtig…“
      4. Jetzt, Anfang Mai, Verlängerung, denn ‚die Reproduktionzahl liegt schon lange unter 1, aber sie könnte ja über 1 steigen…‘ (Ab Minute 6)
      Das kennen wir doch von der GEZ Steuer: Man könnte ja TV oder Radio nutzen. Also zahlen. Ich könnte auch bei Mac Donalds Essen gehen, oder im Wald Bäume klauen. Prophylaktisches Handeln. Wenns ums Geld geht, fällt der Regierung immer etwas ein: Höhere Bußkataloge, zum Wohl des Volkes… Was ist denn nun mit dem Soli?
      Jedenfalls vielleicht ein Verschwörungstheoretiker, aber sehr sachlich.

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    Hesterbär

    4. Mai 2020 14:10 at 14:10

    Die Corona-Panik ist gewollt und bewusst geschürt. Es ist hinreichend bekannt und bewiesen, dass die Maßnahmen völlig überzogen sind.
    Siehe https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

    Jährlich sterben in Deutschland ca. 20.000 – 40.000 Menschen an Krankenhauskeimen (das bestätigt sogar das Robert-Koch-Institut). Jedes Jahr! Was tut unsere Regierung dagegen? Nichts! In jedem Jahr mit einer stärkeren Grippe-Welle sterben in Deutschland über 20.000 Menschen. Nach diesen 40.000 – 60.000 Toten kräht kein Hahn! Wenn aber wenn gegen Ende der Corona-Pandemie gerade einmal 7.000 Menschen in unserem Land zu Tode kommen und die allermeisten von Ihnen aufgrund Ihres Alters und massiven Vorerkrankungen ohnehin nicht mehr lange zu leben hatten, dann geht unsere Bundesregierung hin, erklärt Grundrechte für ungültig und schickt Millionen Existenzen sehenden Auges in den Ruin und fährt die gesamte Wirtschaft an die Wand. Mir kann niemand weismachen, dass dies nicht mit voller Absicht geschieht.

    Wollen wir es einmal weltweit betrachten? Schön, gerne. Laut der Johns Hopkins University starben bisher 247.000 Menschen an dem Coronavirus. Das sind 2.600 Menschen pro Tag. Jeden Tag sterben aber weltweit ca. 40.000 Kinder – zumeist wegen unzureichender medizinischer Versorgung. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Wie erklärt das die WHO und die Regierungen? Sie erklären es uns nicht!

    Warum macht man das dann? Nun, darüber kann und sollte sich jeder im Internet informieren und sich dafür auch ein paar Tage Zeit nehmen, denn diese Zeit ist äußert wertvoll investiert. Unzählige namhafte Persönlichkeiten haben sich zu diesem Thema weltweit bereits öffentlich geäußert. Es geht um unsere politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft. Sie läutet sich gerade ein, weil man sie einläuten will. Und dem Coronavirus kann man so wunderbar alles in die Schuhe schieben.

  3. Avatar

    sabine

    4. Mai 2020 14:15 at 14:15

    Übrigens vielen Dank an Herrn Müller, sehr sachliche Einschätzung, Zahlen, Daten, Fakten.

  4. Avatar

    Quintus

    4. Mai 2020 14:57 at 14:57

    Wer meine bisherigen Beiträge gelesen hat, der wird sich noch erinnern können, daß ich zu den ersten Mahnern gehört habe, welche hier auf finanzmarktwelt vor dem Coronavirus Sars-nCov-2 gewarnt hatten.
    Hätte das Virus solch dramatische Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung gehabt, wie es anfangs aufgrund der Faktenlage auch zu erwarten war, so hätte dies selbstverständlich auch zu einem dramatischen Einbruch fast der gesamten wirtschaftlichen Tätigkeit geführt.
    Der zweite Teil der erwarteten Folgen wurde leider erfüllt, allerdings ohne daß sich ersteres eingestellt hat. Was sich mittlerweile herauskristallisiert( und man sollte sich auch die alternative Datenlage zu Nutze machen) ist eine RELATIVE! Harmlosigkeit dieses Virus im Vergleich zu den unglaublich folgenreichen Lockdown- Maßnahmen die jetzt getroffen wurden.
    https://www.funatic.ch/corona/

    Wir benehmen uns wie ein Elefant im Porzellanladen, dem soeben eine Maus über die Füße gelaufen ist und wir nun in Panik losrennen und dabei den ganzen Laden kaputt trampeln.

    Es stirbt alle 5 Sekunden ein Kind an Hunger auf dieser Welt…UND?

    Kalifornische Testreihen lassen übrigens Rückschlüße auf eine weitaus höhere Rate an bereits Infizierten zu( zwischen 25-55 mal mehr Infizierte)
    In Frankreich wurden bei 300 Blutspendern verblüffenderweise ca. 30% Corona-Antikörper gefunden.
    In New York wurde bei 21% der Getesteten Antikörper gefunden.
    Even more alarming, that rate rose to 21.2% positive rate in NY. If that rate is confirmed via further testing, it would suggest that roughly 2 million NYC residents have been exposed to the virus.
    https://www.zerohedge.com/geopolitical/shocking-new-data-show-90-covid-19-patients-ventilators-wont-survive-live-updates
    In meinem Bekanntenkreis( welche beruflichen Kontakt nach Südtirol hatten bzw. in Südtirol ihren Skiurlaub verbracht haben) sind Dutzende Krankheitsfälle mit genau diesen Symptomen aufgetreten. Darunter auch ein 75 jähriger rüstiger älterer schlanker Herr sowie seine 72 jährige Frau.
    Sie ALLE! haben ein mehr oder weniger schlimmen Verlauf der Krankheit mit schnell einsetzendem Fieber sowie Schüttelfrost, Kopfschmerzen und ein 2-3 tägigen leichten Dauerschwindelzustand(ähnlich eines alkoholisiertem Zustandes) einige mit Geruchsverlust und Geschmacksverlust durchgemacht, doch NIEMAND mußte in ein Krankenhaus und schon gar nicht beatmet werden. Auch hat sich niemand testen lassen zu diesem Zeitpunkt.
    Da den Erkrankten nicht bewußt war, daß sie infiziert waren gingen sie anfangs normal ihrer Arbeit nach, wonach ein Mitarbeiter nach dem anderen ebenfalls zeitversetzt in dieser Firma erkrankte, aber auch wieder genesen ist.
    Beim Gang zum Hausarzt wurde zwei Mitarbeitern, jeweils nur leicht erkrankt, mitgeteilt daß dieser Test aus eigener Tasche bezahlt werden muß. (Kostenangaben schwankten interessanterweise zwischen 50 und 130 Euro?!)

    Die Datenlage wird immmer umfangreicher, die mich nun allerdings immer skeptischer gegenüber den offiziellen Verlautbarungen werden läßt.
    Da ich schon selbst den Verlauf einer Denguefiebererkrankung bei einer Bekannten mitverfolgen durfte, frage ich mich schon in welchem Verhältnis hier Maßnahmen zur Eindämmung dieses Virus unternommen werden.
    Sowohl Prof. Bhagdi oder der Rechtsmediziner Prof. Püschel kritisieren meiner Meinung nach zu Recht, was hier unter dem Deckmantel des pandemischen Ausbreitens dieses Virus veranstaltet wird.

    Noch abschließend zu der doch sehr spannenden Frage weshalb das Virus bei Kindern praktisch nicht zum Ausbruch kommt:
    Das Bakterium Prevotella ist beim Kind fast nicht vorhanden, dessen Flora der der Vagina oder Epidermis der Mutter sehr ähnlich ist, je nach Art der Entbindung. Prevotella wird sich während des Wachstums des Kindes entwickeln, um die bei Erwachsenen nach der Pubertät beobachtete Verteilung zu erreichen. Ich erinnere Sie daran, dass bei dieser Pandemie ca. 0,1% der Kinder unter 10 Jahren betroffen sind und ca. 2% zwischen 10 und 20 Jahren. Ist es diese relative Abwesenheit von Prevotella, die Kinder immun macht?

    „Das Bakterium Prevotella sei für alle epidemiologischen und symptomologischen Parameter dieser Pandemie verantwortlich. Einer dieser Parameter über den man sich wundert, ist der Zytokinsturm, an dem die infizierten Patienten sterben. Dieser Zytokinsturm sei die Handschrift von Prevotella, ebenso wie alle anderen Parameter dieser Infektionskrankheit.
    Zum ausführlichen Studienverzeichnis
    https://www.agoravox.fr/tribune-libre/article/covid-19-et-si-l-orage-de-223037

    Es gibt noch weitere sehr interessante Studien, welche sich mit der Unterstützung des Immunsystems befassen, die das Potenzial haben, den Verlauf von Covid-19 abzuschwächen.
    In Shanghai wurde Vitamin C 10-20g/tag intravenös verabreicht mit dem Ergebnis, daß diese Patienten 3-5 Tage früher aus dem Intensivbereich entlassen werden konnten!
    https://www.dr-baltin.de/news/vitamin-c-hochdosis-unterstuetzt-das-immunsystem/

    Korrelationen der Erkrankten und Genesenen zur Höhe des 25OHD-Wert( Vitamin D ) sind ebenfalls erkennbar. Vitamin D ist ein wichtiger Teil des Immunsystems mit der Funktion eines Immunmodulators.
    https://www.heise.de/tp/features/Schuetzt-Vitamin-D-vor-Covid-19-4704193.html

    Mein PERSÖNLICHES! Fazit:
    Es sterben in Deutschland pro Jahr ca. 930.000 Menschen, dies wären ca. 2500 Tote/Tag. Wieviele Covid-19 Tote hat Deutschland bis jetzt vorzuweisen?
    Ohne Vorerkrankungen oder ein geschwächtes Immunsystem kommt es zu keinem Zytokinsturm in der Lunge und somit auch nicht zu einem lebensbedrohlichem Zustand. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Wessen Immunsystem das Virus nicht besiegen kann wird auch ein Beatmungsgerät kaum helfen können da die Todesraten der beatmeten Patienten aktuell zwischen 84% in Wuhan, 80% in New York sowie 66% in UK liegen und nicht gerade als berauschend zu bezeichnen sind.

    Wenn die sogenannte Erste Welt sich mit diesen nun getroffenen, vollkommen hirnrissigen, Maßnahmen, die uns nach mehreren wiederkehrenden Lockdowns wirtschaftlich der Dritten Welt nähern bringen werden, wir wohl mehr an den Folgen dieser Beschränkungen als Covid-19 Tote sehen werden.
    Wir haben dann viel 80jährige mit höchstem Einsatz für ein paar weitere Lebensjahre(bzw. Monate)gerettet, während im Rest der Welt den Kindern ihre Zukunft geraubt wird.

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      Columbo

      4. Mai 2020 17:06 at 17:06

      @Quintus

      Wenn das Bakterium Prevotella eine derart wichtige Rolle spielt, warum wirken dann Antibiotika nicht? Prevotella reagiert sensibel auf Metronidazol, Ampicillin, Cefotaxim, Chloramphenicol.
      Zu der hohen Antkörperrate ist zu sagen, daß einige Tests nicht nur Corona-Antikörper anzeigten, sondern auch andere. Das ergab falsche Ergebnisse. Hat mir ein Virologe erzählt, der damit gearbeitet hat.

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        Quintus

        4. Mai 2020 20:39 at 20:39

        @Columbo
        Diese Feststellung ist nur EINE von vielen Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Auftreten eines Zytokinsturmes in der Lunge. Stirbt man nun AN Covid19 oder MIT Covid19? Welche Faktoren beeinflussen den Krankheitsverlauf noch?
        Professor Püschels Obduktionen werfen mehr Fragen auf als diese beantworten können.
        D. Wodargs Bericht auf heise.de über den G6PD Mangel, welcher hauptsächlich bei Asiaten und Afrikanern vorkommt, stimmt äußerst nachdenklich im Bezug auf eine Behandlung mit Hydroxicloroquin oder auch nur Aspirin!
        „Diese erbliche Eigenschaft ist vor allem bei Ethnien verbreitet, die in Gebieten mit Malaria leben. Das veränderte G6PD-Gen bietet in den Tropen Vorteile. Es macht ihre Träger resistent gegenüber Malariaerregern. G6PD-Mangel ist aber auch gefährlich, wenn die Betroffenen in Kontakt mit bestimmten Stoffen kommen, die sich zum Beispiel in Ackerbohnen, Johannisbeeren, Erbsen und einer Reihe von Medikamenten finden.
        Hierzu gehören unter anderem Acetylsalicylsäure, Metamizol, Sulfonamide, Vitamin K, Naphthalin, Anilin, Malariamittel und Nitrofurane. Der G6PD-Mangel führt dann dazu, dass die biochemischen Prozesse in den roten Blutkörperchen gestört werden und – dosisabhängig – eine leichte bis lebensbedrohliche Hämolyse ausgelöst wird. Die Trümmer der zerplatzten Erythrozyten führen in der Folge zu Mikroembolien, durch welche überall in den Organen kleine Gefäße verstopfen. Was bei dem jungen Mann aus Nigeria die Krankheit und den Tod verursacht hatte, blieb damals unklar.“
        https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-ein-Fall-fuer-Medical-Detectives-4713219.html
        Es wäre wünschenswert wenn man vorurteilsfreier diskutieren könnte, ohne nachgewiesen kompetente UND langjährig tätige Vertreter des Standes auszuschließen AUCH auf die Gefahr hin, daß diese Kritiker falsch liegen könnten!

        • Avatar

          Columbo

          4. Mai 2020 21:34 at 21:34

          @Quintus

          Habe eben die Übersterblichkeit in Oberitalien und Bergamo während der Coronakrise zu Gesicht bekommen.
          In Oberitalien war sie um 50% erhöht, in Bergamo gar um das 6fache.

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            sabine

            4. Mai 2020 22:47 at 22:47

            50% höher? Das 6-fache.
            a) Der ital. Gesundheitsminister hat auf die Frage eines Journalisten, ob denn die Patienten an Corona oder mit gestorben seien, beantwortet, es sei alles dabei. Man könne nicht unterscheiden.
            b) Die Tagesschau sagt, daß in D so eine niedrige Sterberate sei, sei deswegen, weil bei uns die Testergebnisse genauer seien bzw. die Leute eher zum Test gehen. Insofern ist die Sterberate in Italien usw. falsch, der prozentuale Anteil stimmt nicht.
            c) Schon zu Beginn hat es geheißen, die Sterberate sei kritisch zu sehen, da nicht mal ein Großteil der Corona-Infizierten „hospitalisiert“ sind und sofern die Daten verfälscht wären.
            Insofern sind die absoluten Zahlen in Italien interessant. Sind in Bergamo 6x soviel wie sonst gestorben??? Und 50% mehr in Oberitalien? Dann wäre die Panik berechtigt.
            https://www.wr.de/politik/landespolitik/statistik-sterblichkeit-in-nrw-durch-corona-nicht-gestiegen-id229005199.html
            Westfälische Rundschau: Die Zahl der Gestorbenen ist im März 2020 sogar geringer als im Jahr zuvor. Und das soll in Oberitalien total anders sein????

            Mir hat ein Arzt erzählt, daß in Italien
            – schon Dez. und Jan. viele in den KKHs in Oberitalien an Lungenkrankheiten gestorben seien. Normal 7/KKh, da waren es 70/KKh. Durchschnittswert.
            – Sie haben sehr viele Chinesen, ganze Dörfer. Wenn die das bereits im Dez. mitgebracht haben, ist klar, warum da soviele gestorben sind.

          • Avatar

            sabine

            4. Mai 2020 22:50 at 22:50

            https://www.tagesschau.de/faktenfinder/hintergrund/sterblichkeit-corona-101.html
            Der Link zur Tagesschau. Die Länder testen unterschiedlich. Dann werdens Äpfel mit Birnen.
            @tagesschau bereits vom 17.4.2020!!!
            Je mehr Leute auf das Virus untersucht werden, desto mehr milde Fälle werden gefunden. Damit sinkt folglich die Rate der Todesfälle. Tatsächlich liegt in Island, wo mit großem Abstand am meisten getestet wird, dieser Wert deutlich niedriger: bei etwa 0,5 Prozent. Dort wurden bereits mehr als 100 Tests pro 1000 Einwohner durchgeführt.
            (Könnte von alternativen Medien stammen!)

  5. Avatar

    Columbo

    4. Mai 2020 15:27 at 15:27

    Ach was, Corona wird vorbeiziehen und die Wirtschaft wird sich erholen, wie andere Male auch.
    Ein paar Zombies( keine Menschen mehr, hoffentlich) wird es erwischen, was eh gut ist und Heerscharen von Kleinanleger werden wieder einmal jahrelang steigenden Kursen hinterherschauen und zusehen, wie ihr im letzten Moment teuer gehamstertes Gold dramatisch an Wert verliert, während sie auf den nächsten schwarzen Schwan warten. Aber so oft kommt der nicht. Die Verschwörungstheoretiker arbeiten schon am nächsten Buch: „Monsterviren aus dem All“.
    „The same procedure as every year…“😉.

  6. Avatar

    Marktbeobachter

    4. Mai 2020 16:04 at 16:04

    Ist den vielen Bären eigentlich klar, was ihre plötzliche Verharmlosung von Covid-19 bedeuten würde? Wenn die Maßnahmen übertrieben wären und sich das Problem in den nächsten Monaten von selbst erledigen würde?
    Nicht weniger, als dass die Börsen mit ihren vergleichsweise milden Abschlägen recht hätten und es bald zu einer Rückkehr zu den alten Hochs kommen wird. Auch wenn die Wirtschaft noch lange nicht auf alte Höhen steigen sollte, werden die Billionen Dollar an Unterstützung weiter wirken und die Arbeitslosigkeit auch kein Dauerproblem. Auch das Gerede von der tiefsten Rezession seit Generationen auf Ganz-Jahressicht wäre eine Fehlprognose.

  7. Avatar

    franko33

    4. Mai 2020 16:10 at 16:10

    Sollte mich nicht widerholen.Fakt ist: Die „Coronakrise“ gibt es nahezu in jedem Land der Welt.Vergleich mit den Todeszahlen der letzten Jahre – gleich.
    Ein sehr gutes Zitat der letzten Tage:Die Angst verhindert nicht den Tod aber sie
    verhindert „nur“ das Leben.
    Das Aufkommen dieses Virus ist der verzweifelte Versuch der „internationalen Stiftungen“
    ihren Machbereich zu erhalten.Regierungen weltweit und andere öffentliche Institutionen
    haben keinerlei Macht und sind nur Mittel zum Zweck.
    Der Zweck; Unser altes Wirtschaftssystem hat ausgedient – wie erschaffe ich ein neues
    bei vollständiger / erweiterter Macherhaltung ?
    Wir könnten dem etwas entgegen setzten,denn es geht um unsere Gesellschaft + wie wir leben wollen.
    Unsere Gesellschaft müssen wir selbst aufbauen und uns nicht vorsetzen lassen.
    Wenn wir uns etwas vorsetzen lassen geben wir dafür unsere persönliche Freiheit.

    • Avatar

      Hesterbär

      4. Mai 2020 17:53 at 17:53

      Franko33 hat es verstanden. Und immer mehr Menschen verstehen, worum es eigentlich geht. Ich denke, man wird die Massen nicht mehr allzu lange für dumm verkaufen können. Es gibt einfach inzwischen zu viele kluge Köpfe, die sich zu Wort melden und Regierung und Staatsmedien können sie nicht glaubhaft und für alle Zeit als Spinner und Verschwörungstheoretiker denunzieren. Das wird nicht funktionieren.

  8. Avatar

    Lausi

    4. Mai 2020 21:13 at 21:13

    Ich esse jeden Tag eine Knoblauchknolle, trinke täglich einen halben Liter Orangensaft, rauche wie ein Schlot, gurgele abends mit Asbach Uralt, und bohre seit zwei Monaten nicht mehr in der Nase. Habe ich jetzt alles richtig gemacht?

  9. Avatar

    Klempner

    5. Mai 2020 00:23 at 00:23

    Wenn hier jemand glaubt der Shutdown haette was mit Gesundheit zu tun,dem ist nicht
    mehr zu helfen.Es war zwingend erforderich ,dass die girale Geldumlaufgeschwindigkeit
    gesenkt wird .Im September fing alles an ,die täglich zu füllenden Löcher wurden immer
    grösser.Die ZB kann zwar drucken ,aber wirksam wird es erst in den Haenden von nicht ZB.
    Man kann neue Kreditnehmermenge aber nicht drucken!!Wenn ich aber mehr Kredit=Geld brauche,um
    das System zu beruhigen, wie soll ich das anstellen ??Die Repomaerkte sind doch die kurzfristigen Bilanzausgleiche der Banken,dort wurde endlich mal die Quantitaet preiswirksam,nämlich auf den Zins(der Preis des Geldes) bei hoher Speed und Unterdeckung.An der Stelle fliegt das ganze System auseinander.Die hatten schlicht
    zu wenig Kreditzettel um zu decken.Erst hies es GreenDeal 1Bio,dann in Davos hat Larry Fink mit Engelszungen geworben und jetzt sind es sogar über
    3 Bio geworden. :)) Das Volk hats geschluckt und unterschrieben……LÄUFT! Und das beste ist ALLE HALTEN ZUSAMMEN UND HABEN NE MASKE AUF.

  10. Avatar

    Columbo

    5. Mai 2020 00:37 at 00:37

    @Lausi

    Der Covid wird dich in Ruhe lassen, aber der hat da einen Kollegen, der ist fürs Rauchen zuständig, der übernimmt das…

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

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Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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