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Coronakrise: Die Jungen zahlen die Rechnung, Beamte und Rentner nicht!

Die jungen Menschen zahlen die Zeche für die Coronakrise. Beamte und Rentner dagegen bleiben verschont. Der soziale Frieden ist gefährdet, wenn die Jungen immer Lasten tragen müssen!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

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Unglaublich schnell und auch konzertiert haben Staaten und Notenbanken auf die Coronakrise reagiert: Mit Riesenrettungspaketen, Feuerlöschen ist angesagt, angesichts des finanziellen Großbrandes. Aber was bedeutet dies für die Finanzen von morgen? Für Deutschland gibt eine Studie der Universität Freiburg im Zusammarbeit mit der Stiftung Marktwirtschaft darüber etwas Auskunft.

Coronakrise: Anstieg der Staatsschulden – offiziell und inoffiziell

Es sind nicht nur die neuen Schulden des Staates, die durch die Kreditaufnahme des Bundes und der Länder zustande kommen, sondern die versteckten Schulden in den Sozialversicherungen, die jetzt infolge der Einnahmeausfälle durch die Coronakrise richtig in die Höhe schnellen. Die offiziell ausgewiesene Verschuldung wird in diesem Jahr von knapp 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf fast 80 Prozent des BIP ansteigen. Der Staat hat die Schuldengrenze außer Kraft gesetzt, um die verschiedenen Rettungspakete (Kurzarbeit, Konjunkturhilfen u.w.) zu finanzieren, durch eine Kreditaufnahme von bisher 214 Milliarden Euro.

Diese so genannte explizite Schuldenlast macht aber gerade ein Fünftel der Gesamtschulden aus, diese (inklusive der impliziten Schulden) steigen durch die Krise um 125 Prozent des BIP auf 11,9 Billionen Euro oder auf 345 Prozent der Wirtschaftsleistung Deutschlands.

Dies ist die Rechnung, die der Freiburger Finanzprofessor Bernd Raffelhüschen zusammen mit der Stiftung Marktwirtschaft erstellt hat. Vorgestellt am 7. Juli in Berlin unter dem Titel „Generationenbilanz im Schatten der Corona-Krise“.

Dazu noch sein Fazit: „Vor allem für die künftige Generation als Steuerzahler könnte es bitter werden.“ Denn jetzt brechen die Einnahmen weg bei gleichzeitig extremem Ausgabenanstieg im Gefolge der Coronakrise.

Das große Thema ist die Nachhaltigkeitslücke, denn die langfristigen Verbindlichkeiten des Staats werden nicht mit Rücklagen gegenfinanziert. Die hiesigen Sozialversicherungen haben keine Kapitalreserven, sondern müssen stets aus den gegenwärtigen Steuer- und Beitragseinnahmen beglichen werden. Für Rentenansprüche, medizinische Versorgung, Pflege und natürlich die Beamtenpensionen. Genau diese Verbindlichkeiten sind in keinem Haushaltsplan enthalten.

Blackbox Corona-Pandemie

Der Kampf gegen Covid-19 hat zu einem Lockdown und einem extremen Einbruch in der Wirtschaft geführt. Die momentane Schätzung der Regierung beinhaltet eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft aufgrund der Coronakrise um 6,7 Prozent in diesem Jahr, aber auch ein Wachstum von 5,2 Prozent in 2021. Aber was ist, wenn die Coronakrise länger anhalten sollte und die Wirtschaftserholung länger benötigen sollte? Die Nachhaltigkeitslücke würde weiter steigen durch sinkende Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Kosten für Sozialleistungen. Der damit verbundene Anstieg der Gesamtverschuldung (implizit plus explizit) macht schwindlig.

Die derzeitigen Gewinner und Verlierer

Es dürfte keinem entgangen sein, wer im Lockdown finanziell wenig tangiert wurde: Die Rentner hatten dabei keine Einbußen ihrer Bezüge zu verzeichnen, es gab auch noch zum 1. Juli eine Erhöhung um 3,45 Prozent im Westen und um 4,2 Prozent im Osten Deutschlands. Daher kritisierte der Freiburger Ökonom, dass die Ruheständler die ökonomischen Belastungen der Beschäftigten infolge von Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und stagnierenden Löhnen in diesem Jahr „nie zu spüren bekommen werden.“ Es gibt die gesetzliche Rentengarantie, die verhindert, dass die zu erwartende Schrumpfung der Lohneinkommen im kommenden Jahr auf die Altersbezüge übertragen wird. Damit dürfte sich das Rentenniveau von aktuell 48 Prozent im nächsten Jahr auf deutlich über 50 Prozent anheben.

„Eine Entsolidarisierung zwischen Alt und Jung durch die Corona-Pandemie“, so Raffelhüschen. Ähnliches würde auch für die Beamten gelten, da der Gesetzgeber den letzten Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes regelmäßig auf die Beamtenbezüge und Pensionen überträgt.

Und künftige Belastungen?

Die Studie der Stiftung Marktwirtschaft kommt bei der Feststellung der Belastungen in der Coronakrise auf eine große altersbedingte Spreizung. Während es die über 65-Jährigen mit nur maximal 15.000 Euro betrifft, sollen die Kosten für die Altersgruppe 10 bis 40 Jahre pro Kopf bis zu fast 40.000 Euro betragen. Wie soll man die Lasten gerechter verteilen? Durch einen Anstieg der Mehrwertssteuer, der Jedermann betreffen würde – oder durch eine Kürzung bestimmter Leistungen? Letzteres wird nicht so leicht umsetzbar sein, angesichts der demographisch bedingt immer stärker werdenden Zahl älterer Wähler, die durch die Pensionierungswelle der Babyboomer immer mehr zunehmen wird.

Fazit

Wohin soll das alles führen, nach Beendigung der Coronakrise? Ohne jetzt gleich auf die dramatische Lösung eingehen zu wollen (Schuldenschnitt, Währungsreform u.w.) müssen die Schulden doch bedient und die sozialen Leistungen aufrechterhalten werden. Da dies mit Wachstum allein nicht mehr möglich sein wird, müssen zusätzliche Einnahmen generiert werden.

Noch beträgt das deutsche Volksvermögen über sechs Billionen Euro, liegen 2,4 Billionen Euro auf unverzinslichen Konten – und gibt es viele abgezahlte Immobilien in Deutschland. Man wird an die Fleischtöpfe müssen, die Abgaben erhöhen und die Einnahmen nach oben schrauben müssen. Aber in welcher Form? Zunächst werden es höhere Steuern und Abgaben sein, aber kann dies nur die junge Generation betreffen? Die Jugend die Zeche zahlen zu lassen wird jedenfalls nicht möglich sein, ohne den sozialen Frieden zu gefährden!

Die Jungen zahlen für die Koisten der Coronakrise, Beamte und Rentner nicht

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    hunni

    9. Juli 2020 10:16 at 10:16

    wenn ich den raffelhüschen immer höre kann ich gar nicht soviel essen wie ich kotzen könnte.
    wenn er sich an den gemeinkosten in gleichen teilen so beteiligen im bezug auf sein einkommen wie die rentner dann würde es dem land viel besser gehen und er brauchte nicht immer so ein mist zuschreiben

  2. Avatar

    thinkSelf

    9. Juli 2020 11:52 at 11:52

    Es ist kein Kampf zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Vermögensbesitzern und Schuldnern. Denn die Schulden des Einen sind die Vermögen der Anderen (das Residual ist nämlich immer 0).
    Und wenn die Schuldner einfach mal sagen „ihr könnt uns mal“ sind auch die Vermögen nichts mehr wert.

    Die Leistungen werden sich daher am Ende ganz von alleine kürzen. Denn z.B. meine Kinder werden die Zeche nicht zahlen. Und dafür gibt es diverse Möglichkeiten:

    1. In den Staatsdienst gehen und dort eine freizeitorientierte Schonhaltung einnehmen
    2. Auswandern
    3. Nicht arbeiten, bzw. das Einkommen vor allem aus dem „informellen“ Sektor ziehen

    Man muss am Ende nämlich imemr die Dummen finden, die wertschöpfend arbeiten und sich auch noch alles weg nehmen lassen. Und das könnte sich als zunehmend schwierig herausstellen.

  3. Avatar

    Koch

    9. Juli 2020 13:04 at 13:04

    Aus diesem Artikel springt die totale Verachtung der Babyboomergeneration,welcher ich selber angehöre,hervor.Um von den wahren,für Deutschland lösbaren Problemen,abzulenken,wird ein Generationenkonflikt konstruiert und sogleich angefacht!Die Mehrzahl der Rentner „springt nicht von einem Kreuzfahrtschiff auf’s nächste(zur Zeit sowieso nicht),sondern unterstützt erheblich seine Kinder,wenn denn vorhanden(früher eher üblich).Pensionäre werden das Gleiche tun,wegen der meist erheblich höheren Pension auf einem höheren Level.Die Politik der letzten 20 Jahre verstehen immer weniger Bürger.Sie merken lediglich mehr und mehr,dass sie auserkoren sind die gravierenden Fehler der €uroeinführung und ständiger Retterei mit für sie selbst notwendigen Geldern,auszubaden.Die unheilige Allianz von Regierung/Finanzwirtschaft/Überbevölkerungsrettungsgläubigen und haushaltspolitischen Volldilettanten wird Deutschland zur Strecke bringen.Die momentane EU-Ratspräsidentschaft,welche unter dem Coronadeckmäntelchen, Billionen, nach vor allem Südeuropa verschenkt,ist der ultimativ grösste Gesetzesbruch unter den beinahe unzähligen der letzen beiden Dekaden.Wäre Deutschland eine AG und Angela Merkel die Vorstandsvorsitzende,der Aufsichtsrat müsste sie unverzüglich entlassen und wegen Veruntreuung vor Gericht bringen.Da der Aufsichtsrat(Bundestag)überwiegend gleichgeschaltet ist,wird das jedoch nicht passieren und somit der Europäische Länderfinanzausgleich analog seinem auf Bundesebene(mit beinahe nur einem Nettozahler),beginnen.Die Raffelhüschen’s,Bertelsmannstiftung und Stiftung „Neue soziale Marktwirtschaft“ sind die trojanischen Pferde der Unfähigen,welche die Bevölkerung auf spätere Renten,vielleicht auch Pensionsbeginne und absenkungen weichkochen sollen.Einige Steuer/Abgaben-„anpassungen“wird’s natürlich auch noch geben.Damit’s Euch nicht zu wohl wird!-Ende der Abrechnung-

  4. Avatar

    Maria Pech

    11. Juli 2020 18:01 at 18:01

    „Flux erodierte der Herr im Angesicht“… Ein Glück, dass wir den Hans haben 🤪😩😂

    Lasst uns diese tiefschürfenden und geheimnisvollen Worte näher beleuchten, um den wahren Sinn, die tief darin verborgende Weisheit, ans Tageslicht zu fördern:

    „Der Herr im Angesicht“
    Dieser Satzteil scheint nach langwierigen Recherchen höchstwahrscheinlich auf die Bibel zu verweisen. Wahrscheinlichste Bedeutung, in etwa: Herr, lass dein Angesicht leuchten.
    Weitere Möglichkeit: Angesichts des Herrn oder im Angesicht des Herrn. Im übertragen Sinne, im Angesicht der Wahrheit.

    „Erodierte“
    Dies ist der einfachste Teil: Den Boden auswaschen, wegspülen, abtragen.
    Im übertragenen Sinne kann erodieren auch bedeuten, dass etwas generell geschmälert wird oder ein Trend im Begriff ist, abzuklingen.

    „Flux“
    Dies ist der schwierigste und umstrittenste Teil.
    Aus dem Englischen und Lateinischen: Fluss, Strom. Sich im Fluss befinden, fluktuieren.
    Fluxkompensator: Den Fluss der Raumzeit manipulierende Technologie mit unbekannten Risiken und Nebenwirkungen.

    Wie lassen sich diese verschiedenen gedanklichen Hieroglyphen – noch dazu so sinnlos aneinander gereiht – unter einen Hut bringen? Da wir über Satzbau und grammatikalische Regeln dieser geheimen und mysteriösen Sprache nur wenig wissen, können dazu nur Vermutungen, Möglichkeiten und Vorschläge erarbeitet werden.

    1. Gott hat sich während bei einer Zeitreise seines beeindruckenden Rauschebartes entledigt.
    2. Gott leuchtete hell und voller Freude, als Strom und Wasserstoff begannen, die Auswaschung erdölhaltiger Böden abzulösen.
    3. Der Herr leuchtete puterrot und wollte sich am liebsten im Boden verkriechen, als er den Zustand unserer Flüsse erblickte.a
    4. Die Gesichtszüge des Herrn Hans im Glück fielen zusammen, während er im kurzen zeitlichen Verlauf seiner eigenen Argumentation zusehends den Boden unter den Füßen verlor.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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