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Coronakrise: Fakten und Hoffnungen! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Akienmärkte schwanken in der Coronakrise zwischen einer ökonomisch düsteren Gegenwart und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Aber die Kluft zwischen der Realität und den Hoffnungen ist extrem groß – und nur dann realistisch, wenn vor allem in den USA die Zahlen an Corona-Infizierten und Verstorbenen deutlich sinken würde. Aber das ist nicht der Fall – die Trump-Administration rechnet sogar mit einer Steigerung der Opferzahlen für Anfang Juni. Die Aktienmärkte sehen in den Notenbanken (allen voran der Fed) eine Art Brücke zwischen Realität und Zukunft. Aber ist diese Brücke wirklich so tragfähig? Kann mit Liquidität ein ökonomischer Zusammenbruch in einer so gigantischen Dimension wie bei der Coronakrise wirklich überbrückt werden?

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Peter Sallister

    4. Mai 2020 22:11 at 22:11

    Ich bin überzeugt daß Sie Recht haben, Herr Fugmann, einfach aufgrund der Faktenlage. Man könnte aber in den nächsten Wochen und Monaten beginnen zu zweifeln ob diese (Ihre, meine, ..) Meinung richtig ist und sich auch noch in einem Jahr in den Börsenständen wiederfindet.

    Ich versuche einige Fakten zu ordnen und in die Glaskugel zu schauen.

    Was wissen wir? Die Corona-Billionen der Fed’s dieser Welt werden nur zum Bruchteil ausgezahlt, die psychologische Wirkung der Ankündigungen aber gnadenlos ausgenutzt. Selbst bei voller Auszahlung reichen sie nur für das Überleben einiger (Großer), ersetzen nicht Einnahmen und Gewinne. Dieses Loch bleibt und wird sich mit all seinen Folgen nur über Jahre langsam schließen.

    Warum stehen viele (Groß-)Investoren noch abseits? Warum verkauft nicht jeder vor einer möglichen nächsten Crashphase?

    Die tatsächliche wirtschaftliche Momentaufnahme ist schlimmer als katastrophal und der Corona-Schock sitzt noch tief. D. h. es könnte vom 1.5. oder 1.6. bis z. B. 1.10. steil nach oben gehen von jetzt 50 auf 80 % der Wirtschaftsaktivität. Daß es dann eventuell jahrelang zu siechen beginnt bei 80 % das könnte man nicht sehen wollen.

    Smarteres staatliches Umgehen mit Corona dazu mit einer monatlichen, wirtschaftlichen Verbesserung (von Juni – Oktober) von 6 % führt zu einer (Schein-)Wahrnehmung von gewaltigen Verbesserungen. Daß das dann Oktober endet und länger auf einem fürchterlichen Niveau bleibt wird erst mal nicht gesehen. Daß Regierungen, Fed’s, aber auch alle an steigenden Kursen Interessierte
    das nicht nur gerne sehen, sondern auch kommunikativ massiv unterstützen werden sollte niemanden enttäuschen.

    Was sollen die (etwas „klügeren“, nichthandelnden) Anleger an der Seitenlinie jetzt im Moment machen? Fundamental denken sie ans Verkaufen aber die Angst ist groß die „Anleger-Herde“ läßt sich verführen stramm nach Norden zu marschieren … und was dann?

    Wir haben jetzt noch das Problem daß nur 20 % der Anleger am Ende positiv bilanzieren werden aber wie werden die die 80 % los, aus deren Spenden sich das ganze erst rechnet?

    Meine Idee: In dem die Börse (mit Rücksetzern) bis Oktober steigt. Und selbst Hartgesottene der am Wegesrand noch Ausharrenden zu kaufen beginnen. Wie soll sich sonst auch die 20 von den 80 % separieren. Nur wer bis Oktober nicht investiert (oder dann schnell wieder draußen ist und im cash) könnte zu den 20 % gehören die bestimmt sind, und dann auch erst nach ein, zwei Jahren, eine üppige Ernte einzufahren.

  2. Avatar

    Marcus

    5. Mai 2020 09:46 at 09:46

    @Markus Fugmann: Wo haben Sie denn diese Aufstellung her was die EZB genau kauft? Mich interessiert das auch sehr, aber ich finde leider nirgendwo was passendes.

    Letztendlich war klar, das die EZB das „PEPP“ ausschließlich dazu nutzen wird um den Krisenstaaten beizuspringen, was sie mit dem PSPP ja nicht kann weil es dort viel engere Grenzen gibt. Die Zentralbank wird dauerhaft Anleihen aufkaufen müssen, alleine schon deswegen um das anstehende Emissionsvolumen zu absorbieren. Meine Vermutung ist nämlich das der private Sektor das dieses mal nicht macht.

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Aktienmärkte: Europa, USA und der Dollar! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute haben die Aktienmärke keine klare Richtung – aber es gibt einige bemerkenswerte Entwicklungen in Europa (EZB und Großbritannien) und in den USA. Und es gibt den Dollar, der heute erneut stärker wird – geht die Dollar-Stärke weiter, dann wird das für die Aktienmärkte zur Belastung werden. In den USA wiederum wird nicht nur ein neuer Stimulus vor der Wahl unwahrscheinlicher, sondern es droht Anfang Oktober sogar wieder ein government shutdown. Und: es wird immer wahrscheinlicher, dass wir erst lange nach dem Wahltag in den USA wissen, wer US-Präsident ist. Damit bleibt die Unsicherheit für die Aktienmärkte bestehen, stärkere Erholungen dürften daher eher Verkaugsgelegenheiten darstellen..

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Aktienmärkte: Zwischen Abverkauf und short-squeeze! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern mit einem herben Abverkauf (vor allem der Dax!) – dann aber an der Wall Street im späten Handel zumindest noch eine Erholung, die den Schaden begrenzte. Auffallend ist, dass die US-Tech-Aktien sich noch am besten hielten, während klassische Branchen wie Reise und Banken stark unter Druck waren. Wie geht es für die Aktienmärkte nun weiter? Charttechnisch wie auch saisonal gibt es nun sehr viel Gegenwind, aber die Stimmung hat sich so schnell negativ gedreht, dass auch ein short-squeeze möglich ist. Zumindest kurzfristig dürfte gelten: in Rally eher verkaufen statt einen baldigen Wieder-Analuf auf neue Allzeithochs zu erwarten. Denn die Unsicherheit vor der US-Wahl ist immens..

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Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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