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Coronakrise und Aktienmärkte: Mythos “free lunch”! Marktgeflüster (Video)

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In der Coronakrise glauben die Aktienmärkte offensichtlich, dass es eine Art “free lunch” durch die Notenbanken gebe, weswegen man sich auch nicht um die Folgeschäden der Markt-Manipulationen kümmern müsse. Aber das Gegenteil ist der Fall: nicht nur haben freie Finanz-Märkte mit realem Angebot und Nachfrage aufgehört zu existieren, sondern man verschiebt in der Coronakrise das Problem erneut weiter in die Zukunft, um in der Gegenwart möglichst wenig Schmerz in Kauf nehmen zu müssen. Die Kosten und Folgeschäden dieser Verdrängung werden erheblich sein – und es sind unsere Kinder, die das zu schultern haben. Insofern kann man jedem seine Gewinne an den Aktienmärkten gönnen – aber es sind eben nur die Brotkrumen, die vom Tisch fallen – die Rechnung kommt dann nach dem vermeintlichen free lunch..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Savestrax

    27. Mai 2020 20:26 at 20:26

    Die Marktschwergewichte wieder im Minus ((Apple, Microsoft, Amazon, Facebook, Google) und Netflix unverändert.
    Der Gesamtmarkt steigt aber auch an solchen Tagen. Schon irgendwie irre.

  2. Avatar

    Zimmermann

    27. Mai 2020 20:55 at 20:55

    Aber die Rechnung kommt nicht während der Krise und die Krise dauert noch länger und die Taschen der Notenbanken sind sehr tief. Die Rechnung kommt vielleicht erst in 2 Jahren oder noch später. Ich schaue da sicher nicht an der Seitenlinie zu oder noch schlimmer, gehe Short!

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    franko33

    27. Mai 2020 22:11 at 22:11

    Hallo Herr Fugmann,

    mein Kompliment persönlich an Sie,u.a.auch ein entscheidender Grund,daß ich diese
    Seite mag.Ihre Situation ist sicher nicht einfach,denn das Handeln am Finanzmarkt
    an sich erfordert leider oft das Ausblenden von “Gewissen”,will hier nichts dramatisieren
    doch dominiert wird dieses Geschäft mit Gier und Egoismus.Wer hier Verantwortungsbewußtsein
    hat,oder vielleicht an seine Kinder/die Zukunft denkt ist hier “fehl am Platze”???
    Sicher denken das die meisten,die bereits ihr Gewissen an der Gardarobe abgegeben haben.
    Doch reduziert nur auf die täglichen Börsenkurse ? Wer das meint ist hier vielleicht
    “fehl am Platze”.Allerdings gilt hier eben immer noch:Das muß ich mit mir selbst ausmachen.

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    Faktist

    27. Mai 2020 22:13 at 22:13

    Dow steigt um 550 Punkte ohne das VortagesGAP zu schließen!!! Wie so oft!!! Und nein das GAP zu gestern ist nicht zu!!! Guckt einfach die offizielle NYSE Seite

    • Avatar

      Roland

      27. Mai 2020 22:28 at 22:28

      Und heute Nacht kommt die Asien-Rampe, deshalb Dow morgen über 26000 und DAX kurz vor 12K, da sind wir dann Freitag endlich drüber und nächste Woche dann Richtung 13000, die Übernacht-Gaps machen es einem auch sehr einfach.

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    Dreamtimer

    28. Mai 2020 09:14 at 09:14

    Ich finde halte die Idee der Marktbereinigung durch Exit von Zombi-Firmen, wodurch produktives Kapital und Arbeit freisetzt wird, dass anders besser genutzt werden kann, für ein wenig einfach. Das ist sicherlich zutreffend, in Phasen dynamischen Wachstums, wie zur Zeit der .com Blase, nach deren Platzen man Devs, Produkt-Manager usw. auch anders wieder einsetzen konnte, aber was verspricht man sich etwa von der Pleite Kaufhofs, außer immer mehr Amazon? Die Annahme, dass der Schock nichts therapiert, dass die Wirtschaft auch nach Ende des Lockdowns und ohne zweite-Welle nicht zu ihrer alten Größe zurückkehren wird, wird ja auch und gerade auf FMW immer wieder artikuliert.

    Was Potemkinsche Dörfer betrifft, so sind auch vor Corona schon Fiktiv- und Realwirtschaft ineinander geflossen. Insofern bin ich überrascht, dass auch Dirk Müller die “Grüne Welle” reitet, im Grunde ein polit-religiöses Projekt mit 10-Jahresplänen, Quersubventionen, Priestern, die den Leuten Entsagung und Neu-Orientierung predigen und mehr Marketing Fluff als Substanz. Wenn Fiktion und Realität ineinander verschwimmen, dann ist das eine “Illusion” sofern wir es kritisieren, andernfalls ist es “Glaube” und “Hoffnung”. Es ist dieselbe Sache, nur von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachtet.

  6. Avatar

    BörsianerAlteingesessen

    28. Mai 2020 18:06 at 18:06

    Vermutlich wird die Rechnung irgendwann einmal in Form einer massiven Inflation bis hin zur Hyperinflation kommen. Ich konnte mir schon vor der Coronakrise nicht vorstellen, dass die hohen weltweiten Schulden bei der aktuellen Kaufkraft des Geldes – unabhängig davon, ob Konsumentenschulden, Unternehmensschulden oder aber Staatsschulden – zum großen Teil zurückgezahlt werden können. Sollte etwa eine Pizza jedoch infolge Hyperinflation irgendwann einmal 100 Milliarden Euro kosten, dürfte die Rückzahlung sämtlicher aufgelaufener Schulden kein Problem mehr sein…

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Aktienmärkte: Welche US-Daten stimmen, welche nicht? Videoausblick

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Das wichtigste Ereignis für die Aktienmärkte dürften heute die US-Arbeitsmarktdaten sein – also die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe. Seltsamerweise vermitteln diese US-Erstanträge ein ganz anderes Bild als die großen US-Arbeitsmarktdaten (non farm payrolls) – sie widersprechen sich geradezu. Welche Daten stimmen, welche nicht? Gestern sind die Aktienmärkte der Wall Street in der letzten Handelsstunde nach oben gedreht, angeführt vom Nasdaq – aber ausser dem Tech-Index scheinen die Aktienmärkte vor Beginn der US-Berichtssaison in einer Seitwärtsbewegung fest zu hängen, das gilt vor allem für den Dax. Wichtig werden heute auch die Aussagen von Lighthyzer zum Handelsdeal mit China (19.00Uhr deutscher Zeit)..

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Gold: Wie hoch klettert das Edelmetall? Marktgeflüster (Video)

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Das Highlight des Tages ist der Anstieg von Gold über die Marke von 1300 Dollar! Wie weit wird der Preis noch steigen, nachdem deutlich mehr Geld als im Gefolge der Finanzkrise in ETFs geflossen sind, die Gold basiert sind? Ein entscheidender Punkt ist die Bilanz der Notenbanken – und bei der wichtigsten Notenbank der Welt – also der Fed – ist die Bilanzsumme derzeit leicht rückläufig, während die Bilanzsumme der EZB ein neues Allzeithoch erreicht. Je mehr digitales Geld die Notenbanken drucken, umso besser für den Preis von Gold. Im kurzen Zeitfenster dürfte noch Luft sein bis zur Marke von 1850 Dollar. Die Aktienmärkte heute volatil – zwischen Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur und den nach wie vor extrem hohen Corona-Zahlen in den USA..

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Aktienmärkte: Kommt jetzt die Korrektur? Videoausblick

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Kommt jetzt nach der Rally die eiegntlich überfällige Korrektur der Aktienmärkte? Gestern zunächst ein guter Start an der Wall Street, der Nasdaq wieder einmal mit neuem Allzeithoch. Aber dann setzte eine Korrektur-Bewegung ein – eigentlich ohne eine Nachricht, die für diese Kursbewegung verantwortlich gemacht werden könnte. Ist das Band schlicht überdehnt, vor allem bei den US-Tech-Werten? Die Wall Street und damit die globalen Aktienmärkte hatten lange die Gefahr ignoriert, dass die Erholung der US-Wirtschaft ins Stocken geraten dürfte, wenn die Coronakrise nicht bald endet oder abflaut. Nun zeigen sich in den über Big Data generierten Informationen bereits klare Abschwächungstendenzen. Mit der US-Berichtssaison wartet nun ein Abgleich zwischen Realität und Kursen..

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