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Coronavirus: Das sind die Auswirkungen auf die Gaming-Industrie

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Das Coronavirus und die da mit verbundenen Ausgangsbeschränkungen haben das Leben der Menschen seit Wochen voll und ganz im Griff. Die logische Konsequenz: Online-Dienste und Streaminganbieter verzeichnen Rekordzahlen. Auch die Gaming-Industrie blickt auf neue Nutzerrekorde – doch das Ganze geht nicht ganz ohne Probleme einher.

Während die Kurve der an Covid-19 infizierten Menschen Tag für Tag nach oben steigt, droht die weltweite Wirtschaft einzustürzen. Zahlreiche Unternehmen bangen um ihre Existenz, Wirtschaftszweige wie etwa die Gastronomie werden mit ungewissen Zukunftsaussichten konfrontiert. Der Einzelhandel, der die Güter des täglichen Bedarfs abdeckt, hingegen, verzeichnet steigende Zahlen – was nich zuletzt auf den massiven Ansturm der Menschen auf Hygieneartikel und lang haltbare Lebensmittel zurückzuführen ist.

Und auch digitale Home-Entertainment-Angebote gehören zu den glücklichen Gewinnern der Corona-Krise, denn sie profitieren von der Tatsache, dass die Menschen derzeit gezwungenermaßen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen.
Ob Streamingdienste oder die Gaming-Industrie – Online-Angebote verzeichnen derzeit neue Nutzerrekorde. Doch auch diese Branche blickt auf zwei Seiten der Medaille, denn während Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime Video aufgrund der zahlreichen Aufrufe ihre HD-Qualität nach unten drosseln müssen, sieht sich auch die Gaming-Industrie mit Blick auf den rasanten Anstieg an Nutzern mit Problemen konfrontiert.

Serverüberlastungen und Lieferengpässe bei Onlinediensten und Videospielen

So kam es etwa, dass die beliebten Onlinedienste Xbox Live und Nintendo Online im Zuge des Nutzeranstiegs so viele Zugriffe auf ihre Systeme verzeichneten, dass es zu kurzzeitigen Serverüberlastungen kam.

Auch in Sachen Videospielverkäufen sind positive wie negative Auswirkungen des Coronavirus zu spüren. Können die Videospielhersteller einerseits in den kommenden Monaten einen starken Anstieg an Verkäufen verzeichnen, müssen einige von ihnen dennoch mit Einbußen rechnen. Denn wegen der Ausbreitung des Virus sahen sich auch große Videospielfirmen gezwungen, ihren Betrieb weitestgehend ins Home Office umzulagern. Die Folge: Die Entwicklung neuer Spiele wird massiv erschwert – darüber hinaus können fristgerechte Lieferungen nicht mehr garantiert werden.

Auch Konsolen-Hersteller sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Viele Produktionsstätten sind lahm gelegt, Lieferengpässe sind die logische Konsequenz. Auch Konsolen-Giganten wie Nintento oder Playstation können von Delays betroffen sein und ihre angekündigten Releases unter Umständen nicht halten.

Vom eSports-Event mit Vollgas ins World Wide Web

Auch Messen und eSport-Events haben es schwer in der vom Coronavirus geprägten Zeit. Wann und in welchen Größenordnungen es in den kommenden Monaten wieder zu Veranstaltungen, Messen und Events kommen wird, ist fraglich. Zumindest das eSports-Segment sieht ein kleines Licht am Ende des Tunnels, denn online können Turniere weiterhin stattfinden. Kein Wunder also, dass dieses Segment derzeit einen entsprechenden Hype durchlebt.

Von Gamern zu Gamblern – Online-Casinos profitieren vom Coronavirus

Auch eine weitere Branche profitiert von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus: das Online-Glücksspiel. Während Real-Casinos in weiten Teilen der Welt geschlossen sind, entsprechende Einbußen verzeichnen müssen und auch Casino-Aktien sich stark nach unten bewegen, boomen Online-Casinos noch mehr als ohnehin schon.

Doch vor allem neue Kunden, die erst durch die Corona-Krise in die Welt des Online-Gamblings eintauchen, stellen schnell fest, dass das Angebot in Sachen Online Casinos immens ist. Um in der Fülle der Slots, Casinos und Co. sichere, geprüfte und seriöse Anbieter zu finden, liefern Vergleichsportale den perfekten Überblick über das ideale Online Casino für alle Bedürfnisse. Testsieger sowie jede Menge Erfahrungsberichte runden das Angebot ideal ab und lassen die Menschen in eine neue Welt eintauchen – fern ab von all den schlechten Nachrichten, die das Coronavirus derzeit mit sich bringt.

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Markus Krall über das große Debakel als Resultat der Gelddruck-Orgie

Claudio Kummerfeld

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Dunkle Wolken über Frankfurt

Markus Krall erlebt man in letzter Zeit leider öfters vor allem bei Twitter mit zweifelhaften Äußerungen zu Corona-Themen. Aber dennoch wollen wir seine hochinteressanten Aussagen zur Geldpolitik und Wirtschaftsordnung präsentieren. Denn seine inhaltlichen Aussagen zu diesen Themen sind bestechend. Sicherlich kann man bei einigen seiner Aussagen anderer Meinung sein, dennoch erweitern seine Thesen den Horizont und regen zum Nachdenken an.

Der folgende gestern veröffentlichten Vortrag stammt zwar schon vom 24. Oktober 2020, dennoch ist er auch heute noch aktuell. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen der Coronakrise werden besprochen. Dabei zeichnet Markus Krall ein düsteres Bild über eine bevorstehende massive Inflation und das Ende des Euro. Richtig los geht es ab Minute 12:40 im Video. Banken und Zombieunternehmen sind Klassiker-Themen in seinen Vorträgen, die auch dieses Mal zur Sprache kommen. Auf jeden Fall ist dies mal wieder ein spannender Vortrag von Markus Krall.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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