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Coronavirus: Die weltweite Billionen Dollar-Bazooka nimmt Gestalt an

Wolfgang Müller

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Die USA sind nun die traurige weltweite Nummer eins bei Infizierungen mit dem Coronavirus. Derzeit ist vor allem das 2-Billionen-Dollar Rettungspaket das große Thema, welches am heutigen Freitag vom US-Abgeordnetenhaus endgültig verabschiedet werden soll. Eine Riesensumme -aber dabei geht fast ein wenig unter, was in anderen Teil der Welt in das Wirtschaftssystem gepumpt wird, um die Folgen des Coronavirus abzumildern. Noch nie wurde die Weltwirtschaft in kurzer Zeit so abrupt abgebremst wie derzeit. Deshalb ist auch ein Vergleich von Wirtschaftsindikatoren mit der Vergangenheit und das Lamento darüber eigentlich eine sinnlose Tätigkeit. Nie wurden seit dem Zweiten Weltkrieg solche Maßnahmen mit solchen Auswirkungen auf Wirtschaft und den Bürger verhängt. Wenn ich meine Firma einen Monat lang schließe, so sinkt der Umsatz eben auf null. Hier ein kleiner Überblick über die beabsichtigten Rettungspakete.

Das Rettungspaket der USA als Reaktion auf das Coronavirus

Die US-Notenbank Federal Reserve hatte bereits in der ersten Märzhälfte vorgelegt. In zwei außerplanmäßigen Sitzungen senkte die Notenbank die Leitzinsen um 150 Basispunkte bis in die Nähe des Nullpunktes. Gleichzeitig versicherte Fed-Chef Jerome Powell quasi unbegrenzte finanzielle Unterstützung für die Märkte zu, um diese außergewöhnliche Krise durch das Coronavirus abzufedern.

Dazu kommt ein gigantisches Quantative Easing 5 mit dem zusätzlichen Kauf von Unternehmensanleihen und sogar von Commercial Papers. Eine permanente Zufuhr von Liquidität gibt es auch schon seit Monaten mit der Flutung des Repo-Marktes. Da dies die Aktienmärkte in keiner Weise zufrieden stellte, legt die US-Regierung ein umfangreiches Konjunkturprogramm nach, in Höhe von zwei Billionen Dollar, welches kurz vor der letzten Hürde US-Repräsentantenhaus steht.

Diese Paket beinhaltet sieht unter anderem einen Fonds über 500 Milliarden Dollar zur Unterstützung der Industrie, dazu 3000 Dollar Helikoptergeld für Millionen bedürftiger Familien. Ein Betrag von 350 Milliarden Dollar ist für Kredite an kleine Unternehmen vorgesehen, plus 250 Milliarden Dollar für die Arbeitslosenhilfe und 100 Milliarden Dollar für das Gesundheitssystem.

Zum Programm kommen noch Bürgschaften im Volumen von bis zu zwei Billionen Dollar.

Coronavirus: Das zweite Epizentrum Europa

Der alte Kontinent, der mit Italien, Spanien und auch Großbritannien sehr stark von der Pandemie durch das Coronavirus betroffen ist, erhält von seiner Zentralbank sehr weitreichende Hilfszusagen. Die EZB will ein Kaufprogramm von insgesamt 750 Milliarden Euro auflegen, um die Wirtschaft des taumelnden Kontinents mit seinen vielen Staaten zu stützen. Ein Pandemic Emergency Purchase Programm (PEPP), in dem die Zentralbank sogar die Obergrenzen ausgesetzt hat, die für Käufe aus einem Mitgliedsland gelten – bisher maximal 33 Prozent. Swap-Linien zwischen den Notenbanken stellen eine weitere Maßnahmen dar, um die begehrte Liquidität sicherzustellen.

Da sich private Geschäftsbanken mit 200 Milliarden Euro an frischem Geld versorgt haben, ist die Bilanzsumme der EZB bereits auf 4,9 Billionen Euro gestiegen. In Europa gibt es natürlich auch Konjunkturpakete für seine Bürger und die Not leidenden Firmen. Programme unter anderem in Höhe von 66 Milliarden Euro ( Großbritannien), 45 Milliarden (Frankreich) und 32 Milliarden (Spanien), dazu noch Bürgschaften bei diesen Ländern zwischen zwölf und 20 Prozent ihres Bruttosozialprodukts.

Das Rekordpaket der Bundesregierung

Viel beherzter ist in diesen Tagen die deutsche Staatsregierung in die Rettungsaktionen infolge der ökonomischen Folgewirkungen durch das Coronavirus eingestiegen. Am Mittwoch wurde ein Nachtragshaushalt in Höhe von 156 Milliarden Euro beschlossen, dazu noch ein Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit 600 Milliarden Euro. Zusammen mit anderen Maßnahmen kommt ein Betrag von 1,35 Millionen Euro zustande, einer Summe, die immerhin 40 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Bei einer Inanspruchnahme des gesamten Betrags würde derzeit die deutsche Staatsschuld auf eine Höhe im Vergleich zum BIP steigen, wie nach der Finanzkrise im Jahr 2009.

Der Rest der Welt

Da die Pandemie natürlich keine Ländergrenzen kennt und sie fast in allen Regionen der Welt auftritt, sind auch die Maßnahmen von nie dagewesener globaler Natur. In den vergangenen Wochen gab es über 40 Zinssenkungen und dies nach einem Jahr 2019, in dem es bereits Rekordzinssenkungen gegeben hat. Man bekommt kaum mehr einen Überblick über die weltweiten Rettungsaktionen.

Allgemein haben die Zentralbanken weitreichende Hilfszusagen gemacht, um die infolge der Krise ins Trudeln geratenen Finanzmärkte zu beruhigen.

Nach einer Rechnung von Ökonomen von Goldman Sachs haben allein 13 der wichtigsten Industrienationen eine Summe von insgesamt 2,4 Billionen Euro an Konjunkturprogrammen und von weiteren 4,3 Billionen Euro an Bürgschaften und Krediten zugesagt. Diese 6,7 Billionen Euro entsprechen nicht weniger als 17 Prozent der Wirtschaftsleistung der untersuchten Länder.

Fazit

Rechnet man alles zusammen, ergibt sich ein Betrag von über 9 Billionen Dollar, welcher bisher an Summen der Rettung der Volkswirtschaften wegen des Coronavirus ins Feuer geworfen werden können. Eine unglaubliche Geldmenge, auch in Relation zum Bruttosozialprodukt der gesamten Welt, welches 2019 – 86 Billionen Dollar betragen hat.

Noch nie hat die Welt so koordiniert auf eine nichtmilitärische Bedrohung reagiert –  es ist eine Pandemie und dies ist in allen Köpfen der Politiker und Notenbanker angekommen. Auch wenn der ein oder andere schon von einer großen Erholung der Wirtschaft seines Landes spricht. Während noch Viele vor Kurzem der Ansicht waren, dass das Geld der Notenbanken nicht ausreichen könnte, um so einen wirtschaftlichen Kollaps stemmen zu können: Diese unglaublichen monetären und fiskalpolitischen Anstrengungen machen es auf kurz- und mittelfristige Sicht schon wahrscheinlich, dass der Kollaps vermieden werden kann.

Und da wären wir wieder bei dem Hauptthema der Gegenwart: Gelingt es den Gesundheitsorganisationen in über 200 Ländern dieser Welt dieses heimtückische Coronavirus (weil vergelichsweise harmlos für Junge und manchmal unentdeckt und tödlich für Ältere und Vorbelastete) in diesem Jahr unter Kontrolle zu bringen und einen Impfstoff zu entwickeln? Wenn nicht, werden diese Billionen nicht ausreichen – angesichts des medizinischen Fortschritts eher unwahrscheinlich- aber wie zerstörerisch die Schuldenorgien auf die Geldsysteme vieler Staaten wirken werden, und wie man eine große Inflation inklusive die Vernichtung von Geldvermögen in Zukunft verhindern will, das steht auf einem anderen Blatt.

Zuerst ist in Sachen Coronavirus Feuerlöschen angesagt – und anschließend sieht man, welche Gebäude noch bewohnbar sind..

Zur Bekämpfung des Coronavirus weredn Billionen in die Wirtschaft gepumpt

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Gerstenbier

    27. März 2020 10:45 at 10:45

    Guten Tag @Herr Müller, ein gelungener Beitrag!
    Ich würde auch die kommenden Eurobonds in die weltweite Bazooka packen.

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BioNTech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung in Europa

Markus Fugmann

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Die deutsche Biotech-Firma BioNTech und Pfizer haben soeben mitgeteilt, dass ihr auf der mRNA-basierenden Technologie basierenden Impfstoff bei der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eingereicht haben, sodass – eine Genehmigung vorausgesetzt – bereits Ende 2020 der Impfstoff eingesetzt werden könnte. Die Aktie von BioNtech reagiert mit einem Plus von 2,9% auf die Meldung – die Aktienmärkte ingesamt bleiben weitgehend unberührt, weil dieser Schritt erwartet worden ist, nachdem bereits am 09.November von beiden Unternehmen positive Ergebnisse vermeldet worden waren:

Der Aktienkurs von BioNTech

Hier die Pressemeldung von BioNTech und Pfizer im Wortlaut:

NEW YORK, USA und MAINZ, Deutschland, 1. Dezember 2020 — Pfizer Inc. (NYSE: PFE) und BioNTech SE (Nasdaq: BNTX) haben am Montag, den 30. November 2020, den Antrag für eine bedingte Marktzulassung für den mRNA-Impfstoffkandidaten BNT162b2 gegen COVID-19 bei der Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eingereicht. Dieser Antrag vervollständigt den am 6. Oktober 2020 mit präklinischen und den bis dahin vorhandenen chemisch-pharmazeutischen Daten (CMC-Daten; CMC: Chemistry, Manufacturing, and Controls) begonnenen Einreichungsprozess, der mit klinischen Daten aus den laufenden Studien von Pfizer und BioNTech ergänzt wurde. Falls die EMA zu dem Schluss kommt, dass die Vorteile des Impfstoffkandidaten zum Schutz gegen COVID-19 mögliche Risiken überwiegen, wird die Behörde die Erteilung einer bedingten Marktzulassung empfehlen. Dies könnte den Einsatz von BNT162b2 bereits vor Ende 2020 in Europa ermöglichen.

Die Einreichung basiert auf einem 95 %igen Impfschutz (p<0.0001) in Probanden ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion (erstes Hauptziel der Studie), wie die Phase-3-Studie zeigte. Auch in Probanden mit oder ohne vorheriger SARS-CoV-2-Infektion konnte ein Impfschutz erreicht werden (zweites Hauptziel der Studie). In beiden Fällen wurde der Impfschutz sieben Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis erzielt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs war über alle Alters- und Geschlechtsgruppen und die gesamte diverse Studienpopulation hin konsistent. Der Impfschutz bei Erwachsenen über 65 Jahren lag bei über 94 %. Die Abschlussanalyse des ersten Hauptziels der Studie wurde nach 170 bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt. Insgesamt wurde der Impfstoff in der Studie gut vertragen und das Data Monitoring Committee (DMC) konnte bisher keine schwerwiegenden Nebenwirkungen feststellen. 41 % der weltweiten Studienteilnehmer und 45 % der amerikanischen Studienteilnehmer sind im Alter von 56 bis 85 Jahren.

„Mit dem heutigen Tag erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in unseren Bemühigen, diese schwere Krise zu bekämpfen. Wir bleiben unserem Versprechen treu, alles uns mögliche zu tun und den dringenden Bedarf addressieren zu wollen“, sagte Dr. Albert Bourla, Chairman und CEO von Pfizer. „Seit dem Beginn dieser Reise wussten wir, dass die Menschen auf einen Impfstoff warten und sobald uns eine mögliche Zulassung erteilt wird, stehen wir bereit COVID-19-Impfstoffdosen auszuliefern.“

„Als Unternehmen mit Sitz im Herzen Europas ist der heutige Meilenstein für uns immens wichtig, da wir uns weiterhin darum bemühen, eine weltweite Verteilung nach der potenziellen Zulassung von BNT162b2 zu ermöglichen.“, sagte Prof. Ugur Sahin, CEO und Mitbegründer von BioNTech. „Wir wollen weiterhin mit den Zulassungsbehörden weltweit zusammenzuarbeiten, um im Falle einer Zulassung die schnelle globale Verteilung unseres Impfstoffs zu ermöglichen. Hiermit möchten wir zu den globalen Bemühungen bei der Bekämpfung des Virus beitragen, um wieder zu einem Normalzustand zurückzukehren“.

Der Impfstoffkandidat unterliegt weiterhin den üblichen strengen Qualitäts-, Sicherheits- und Wirksamkeitsstandards der EMA. Der BNT162b2-Impfstoffkandidat ist bis jetzt in keinem Land der Welt für den Gebrauch zugelassen.

Neben der Einreichung bei der EMA, der U.S. Food and Drug Administration (FDA) und der Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) im Vereinigten Königreich, haben die Unternehmen weltweit zusätzliche rollierende Einreichungen initiiert, einschließlich in Australien, Kanada und Japan. Weitere Anträge bei anderen Zulassungsbehörden sind in Kürze geplant.

 

BioNtech beantragt Zulassung für Impfstoff

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15 Prozent der Unternehmen in Deutschland sehen Ihre Existenz bedroht

Claudio Kummerfeld

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Zahnräder in Goldfarbe

Laut aktuellen Umfragedaten des ifo-Instituts sehen 15 Prozent der deutschen Unternehmen die Coronakrise als existenzbedrohend an. Aber gegenüber Juni ist dies eine Verbesserung, denn da waren es noch 21 Prozent. Gleichwohl fühlen sich derzeit 86 Prozent der Reisebüros und-veranstalter bedroht, 76 Prozent der Hotels und 62 Prozent der Gaststätten. Weitere Details von ifo im Wortlaut:

In der Werbebranche sehen sich 27 Prozent gefährdet, bei Speditionen knapp 14 Prozent. Die IT-Dienstleister mit 5 Prozent und die Rechts-und Steuerberater sind mit 3 Prozent am unteren Ende der Skala. Im Schnitt betrifft die Existenzgefährdung die Dienstleister zu 19 Prozent (Juni: 27 Prozent). Im Handel sind es 14 Prozent (Juni: 18 Prozent), dabei derzeit im Einzelhandel 18 und im Großhandel 10 Prozent.

Die Industrie verzeichnet einen Wert von 11 Prozent, im Juni waren es noch 17 Prozent. Besonders betroffen sind derzeit die Metallerzeuger und –verarbeiter mit 34 Prozent, die Druckereien mit 29 Prozent, die Getränkehersteller mit 22 Prozent, die Textilbranche mit 20 Prozent und die Bekleidungsindustrie mit 18. Wenig betroffen fühlen sich die Chemie mit 1 Prozent und die Pharmabranche mit 0 Prozent.

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Coronakrise: Die Sparneigung der Deutschen nimmt zu

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Bildnachweis: Pixabay, 1756279, loufre

Die Folgen der Corona-Pandemie haben bei vielen Arbeitnehmern und Selbstständigen zu finanziellen Einbußen geführt. Knapp 700.000 Menschen verloren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ihren Job, mehr als sieben Millionen Menschen waren oder sind in Kurzarbeit. Und viele Selbstständige können ihrer Tätigkeit aufgrund der coronabedingten Auflagen gar nicht mehr oder nur in begrenztem Umfang nachgehen.

Wie eine Umfrage von Creditreform ergab, mussten bereits Ende August hochgerechnet rund 15,5 Millionen Haushalte in Deutschland finanzielle Einbußen hinnehmen. Rund drei Viertel der betroffenen Haushalte fehlten bis zu 30 Prozent ihres regulären Einkommens. Daher befürchtet auch knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer, sich in naher Zukunft verschulden zu müssen, um allen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können.

23 Millionen Haushalte in Deutschland sparen mehr als vor der Krise

Die Folge dieser finanziellen Unsicherheit: Die Deutschen ändern ihr Konsumverhalten und sparen deutlich mehr als vor der Krise. Und das gilt nicht nur für die, denen aufgrund von Einkommensverlusten gar nichts anderes übrig bleibt, als besser zu wirtschaften. Laut der Creditform-Umfrage geben hochgerechnet knapp 23 Millionen Haushalte weniger Geld für den Konsum und die Lebenshaltung aus. Vor allem an Freizeit und Urlaubsreisen, Bekleidung sowie Schmuck wird gespart.

Und auch nach einer Analyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist die Sparquote der privaten Haushalte nach der ersten Viruswelle immens gestiegen. Danach werden die Deutschen Ende 2020 in diesem Jahr mehr als 21 Prozent ihres verfügbaren Einkommens zurückgelegt haben. 2019 lag die Sparquote noch bei knapp elf Prozent.

Zinsniveau unverändert niedrig

Dabei bringt das klassische Sparen schon seit Jahren kaum noch Zinsen ein. Doch das stört die Deutschen offenbar nicht – im Gegenteil: Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Verbraucher sogar mehr zurücklegen, um die fehlenden Zinsen und Zinseszinsen zu kompensieren. Und das immer noch hauptsächlich in Form von Bankeinlagen oder mit Hilfe von Versicherungspolicen.

Das Sparen mit Wertpapieren ist bei den Deutschen weiterhin unbeliebt: Über Investmentfonds, Aktien, Anteilsrechte oder Schuldverschreibungen verfügen nach BVR-Angaben nur 23 Prozent der Deutschen. Dabei ließen sich mit Wertpapieren wesentlich höhere Renditen erzielen. Die Risiken blieben überschaubar, wenn das Investment breit gestreut und langfristig ausgelegt würde. Zum Vergleich: In Schweden und Finnland investieren die Sparer rund die Hälfte ihres Kapitals in Wertpapiere.

Beratung bei der Anlagestrategie

Verbraucher, die Hilfe bei ihrer Anlagestrategie benötigen, sind gut beraten, einen oder mehrere Experten hinzuzuziehen. Denn ohne Kenntnisse des Finanzmarktes steigt das Risiko einer falschen Investition erheblich. Ob bei der eigenen Hausbank oder Finanzdienstleistern wie tecis oder MLP – wichtig ist, dass nicht nur die kurzfristige Gewinnorientierung im Fokus steht, sondern auch die Altersvorsorge und Risikoabsicherung. Dann können die Sparmaßnahmen langfristig zu einem schönen finanziellen Polster führen.

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